Path: senator-bedfellow.mit.edu!bloom-beacon.mit.edu!newsfeed.stanford.edu!wuff.zikzak.de!nautilus.eusc.inter.net!newsfeed00.sul.t-online.de!newsmm00.sul.t-online.com!t-online.de!news.t-online.com!not-for-mail
From: Oliver Ding <die_socke@gmx.de>
Newsgroups: de.alt.comm.datentausch-dienste
Subject: <2001-07-28> Datentausch-Dienste-Mini-FAQ
Supersedes: <datentausch-dienste-mini.faq$7@hamster.sockenseite.de>
Followup-To: poster
Date: Tue, 21 Aug 2001 00:00:00 +0200
Organization: Die Sockenseite
Lines: 493
Message-ID: <datentausch-dienste-mini.faq$8@hamster.sockenseite.de>
Reply-To: Oliver Ding <usenetreply@sockenseite.de>
Mime-Version: 1.0
Content-Type: text/plain;
	charset="iso-8859-1"
Content-Transfer-Encoding: 8bit
X-Trace: news.t-online.com 998419290 02 7749 6S-uSV5SSfYPW 010821 18:41:30
X-Complaints-To: abuse@t-online.com
X-Sender: 520039893585-0001@t-dialin.net
Summary: This FAQ describes various file sharing clients and common
 problems with peer-to-peer networks and file sharing clients using
 these. It's in German, like the newsgroup it is aimed at.
X-URL: http://www.sockenseite.de/
X-Newsreader: Quadruple S - Some Silly Software from Seattle
Mail-Copies-To: never
X-HTML-Mails-Accepted: No
X-Disclaimer: Approval for *.answers is based on form, not content.
Xref: senator-bedfellow.mit.edu de.alt.comm.datentausch-dienste:1025

Archive-Name: de/comm/datentausch/minifaq
Last-modified: 2001-07-28
Version: 1.0.1
Posting-frequency: monthly
URL: http://www.sockenseite.de/datentausch-minifaq.html
URL: http://www.sockenseite.de/datentausch-minifaq.txt

Datentausch-Dienste-Mini-FAQ
============================

Eine kurze Einführung in das Filesharing und die Newsgroup
de.alt.comm.datentausch-dienste.

Stand: 28. Juli 2000
Autor: Oliver Ding 

Inhalt:
~~~~~~~

1. Worum geht's?

2. Filesharing - Was ist das?

3. Ein kurzer Überblick
3.1 OpenNap
3.1.1 Beschreibung
3.1.2 Clients
      - Napster
      - Napigator
      - WinMX

3.2 Gnutella
3.2.1 Beschreibung
3.2.2 Clients
      - Nullsoft Gnutella
      - Bearshare
      - Limewire
      - Gnucleus

3.3 MusicCity/KaZaA (NEU)
3.3.1 Beschreibung (NEU)
3.3.2 Clients 
      - Morpheus (NEU)
      - KaZaA (NEU)

3.4 Audiogalaxy
3.4.1 Beschreibung
3.4.2 Clients
    - Satellite

3.5 Freenet Project
3.5.1 Beschreibung

4. Häufig gestellte Fragen

5. Weitere Links
5.1 Weiterführende Ressourcen
5.2 Kritische Auseinandersetzung

6. Sonstiges

Hauptteil:
~~~~~~~~~~

1. Worum geht's?

   de.alt.comm.datentausch-dienste ist eine deutschsprachige Newsgroup,
   die sich mit Datentausch- und Filesharing-Diensten beschäftigt. Es 
   geht hier also nicht ums Tauschen von Daten, sondern um Dienste, mit 
   denen man Daten tauschen kann. Ein kleiner, feiner Unterschied. :-)

   In der Charta finden wir folgende Beschreibung des Gruppenthemas:

   | Diese Gruppe dient Diskussionen rund um Dienste, die direkte 
   | und/oder vermittelte Peer-to-peer-Netzwerke zum Zwecke des 
   | Datentauschs bzw. Filesharings nutzen. Thematisiert werden hierbei 
   | aktuelle und künftige Entwicklungen, Hilfestellungen zur 
   | verwendeten Software sowie alternative Anwendungen dieses 
   | Bereiches. Auch technische Probleme, soweit sie die 
   | Filesharing-Problematik direkt betreffen, werden hier diskutiert.
   |
   | Nicht Thema der Gruppe ist die Suche nach Musik-, Grafik-, Video- 
   | oder anderen Dateien, die mit der Filesharing-Software getauscht 
   | werden könnten. Dafür ist die jeweilige Software zu verwenden, 
   | nicht das Usenet.

2. Filesharing - Was ist das?

   Das Grundprinzip ist simpel, aber effektiv: jeder Nutzer stellt 
   Files auf seiner eigenen Festplatte zur Verfügung, wenn er/sie sich
   einloggt. Im Gegenzug gewinnt man Zugriff auf alle Dateien, die die
   anderen momentan eingeloggten User anbieten. Dieses Prinzip wurde 
   zunächst von Napster eingeführt, bald aber von einigen weiteren 
   Programmen übernommen, und erreichte ungeahnte Popularität. Man
   sprach sogar von einer "Filesharing-Revolution".

   Im Gegensatz zu diversen Web- oder FTP-Servern, die MP3-Dateien 
   anbieten, haben Filesharing-Clients eine zumeist bequeme Oberfläche. 
   Ihre Popularität rührt nicht zuletzt daher, daß sie ein stets 
   erreichbares Archiv ohne tote Links bieten. 

   Nachdem die Versuche der Plattenindustrie, den Vorreiter Napster 
   abzuschalten, zum Aufkauf durch Bertelsmann und einer Umwandlung in 
   ein kommerzielles System, das Datentausch auf Basis eines Abonnements
   ermöglicht, führten und die Tauschplattform Scour gar von Microsoft
   geschluckt wurde, bleibt die zukünftige Entwicklung spannend. Das
   Prinzip des Filesharings jedenfalls scheint sich trotz diverser
   Rück- und Nackenschläge nicht mehr aufhalten zu lassen.

3. Ein kurzer Überblick

   Es gibt neben verschiedener Software auch eine Reihe verschiedene 
   Protokolle für Netzwerke in denen durch eine direkte oder eine 
   vermittelte Peer-to-peer-Verbindung Daten "geteilt" werden.

   <http://download.cnet.com/downloads/0,10151,0-1896420-106-0-1-0,00.html?tag=dir>
   und <http://www.afternapster.com/> bieten jeweils einen umfassenden 
   Überblick über die populärsten Clients. Das volle Programm, also 
   Clients, Server und weitere Tools auf einen Blick, findet sich bei 
   <http://www.therecordindustry.com/record-filesharinglisting.htm>. Im 
   Folgenden soll nun ein Überblick über verschiedene Netze und Clients,
   die auf diese Netze zugreifen können, gegeben werden.

3.1 OpenNap

3.1.1 Beschreibung

      Der Datentausch erfolgt nach dem OpenNap-Protokoll über einen 
      zentralen Server, zu dem die Nutzer eine Verbindung herstellen 
      und zu dem sie die Daten ihrer zu tauschenden Files übermitteln. 
      Kommt nun eine Anfrage von einem anderen über diesen Server 
      eingewählten Nutzer, vermittelt der Zentralserver eine Verbindung 
      zwischen den beiden Rechnern und erlaubt so den Datentausch. Eine
      Direktverbindung zwischen den beiden beteiligten Rechnern kommt
      hier aber nicht zustande, weswegen man auch von vermittelten
      Peer-to-Peer-Verbindungen spricht.

      Eine Spezifikation des OpenNap-Protokolls findet sich übrigens
      unter <http://opennap.sourceforge.net/manual.html>.

      Die OpenNap-Server sind oftmals zu Netzen wie die Napster Music
      Community zusammengeschlossen, die untereinander die Daten ihrer
      Nutzer austauschen und so quervermitteln können. Listen solcher 
      Netze und der jeweils aktiven Rechner sind unter 
      <http://www.napigator.com/list.php> zu finden. Mit der Software
      von Napigator (siehe unten) kann zudem eine entsprechende Liste 
      zum Import in andere Clients erstellt werden.

3.2.2 Clients

      Wegen der großen Zahl von Clients, die während des Booms von
      Napster aus dem Boden schossen, kann diese Liste keinen Anspruch 
      auf Vollständigkeit erheben. Eine Übersicht über ausgewählte
      Clients bietet <http://opennap.sourceforge.net/#clients>. 

      Napster
      -------

      Napster war Vorreiter der Entwicklung und sorgte mit seiner
      Funktionsweise für einen ähnlichen Aufruht in der Musikbranche
      wie einige Zeit zuvor der MP3-Player WinAmp. Neben begeisterten
      Fans (Napster sprach zu Spitzenzeiten von über 30 Millionen
      registrierten Nutzern) gab es auch erbitterte Feinde, die das
      Unternehmen Napster mit Gerichtsprozessen überzogen.

      Die umstritten Rechtslage führte schließlich dazu, daß der
      Bertelsmann-Konzern Napster aufkaufte, die Software in ein
      kommerziell nutzbares Modell umzuwandeln, dessen Einführung
      für den Juli 2001 angekündigt war.

      Neben den eigenen (englischsprachigen) Einführungen, die unter der 
      Adresse <http://www.napster.com/help/> erreichbar sind, gibt es 
      einige weitere gelungene Einführungen in die Funktionsweise 
      des Programms, welche unter <http://www.mpex.net/info/napster/> oder
      <http://www.zdnet.de/musik/artikel/mp3/200005/napster02_00-wc.html>
      zu finden sind. Außerdem finden sich weitere englischsprachige FAQs
      unter <http://www.aeternus.tmfweb.nl/napfaq/> und 
      <http://napster.cjb.net/>.

      Zum Nutzen des Napster-Netzwerks ist der entsprechende Client
      notwendig, den es in aktuellen Versionen für Windows und Mac 
      unter <http://www.napster.com/download/> gibt. Ältere Versionen
      sollten unter http://www.nappster.net/ zu finden sein.
  
      Zudem existiert mit alt.music.mp3.napster auch eine eigene, wenn 
      auch englischsprachige Newsgroup zu dieser Tauschplattform. Diese 
      Gruppe dient allerdings nicht der Suche nach Songs, sondern der 
      Diskussion der Software.

      Napigator
      ---------

      Eine Plattform, die sich die Funktionsweise von Napster zu Nutzen
      gemacht hat, ist Napigator. Das unter <http://www.napigator.com/>
      erhältliche Programm setzt auf Napster auf, listet aber statt der
      Napster-Server verschiedene Netzwerke auf, die nach dem OpenNap-
      Protokoll funktionieren, und statt der Server von Napster in die
      Software eingebunden werden können. Eine Anleitung findet sich unter
      <http://www.zdnet.de/musik/artikel/mp3/200008/napigator_00-wc.html>.

      WinMX:
      ------

      Während man mit Napster und dem Napigator jeweils nur einen
      Server bzw. ein Netzwerk ansteuern kann, geht das unter
      <http://www.winmx.com/> erhältliche WinMX einen anderen Weg. Die 
      Software greift nämlich parallel auf gleich mehrere verschiedene 
      Netze zu, um so die Suchmöglichkeiten zu vergrößern.

      Die Oberfläche von WinMX ist mit der von Napster vergleichbar,
      bietet aber neben erweiterten Konfigurationsmöglichkeiten auch
      die Möglichkeit für mehrere parallele Fenster zu Suche. Zudem
      unterstützt WinMX die Wiederaufnahme von abgebrochenen oder
      fehlgeschlagenen Downloads. Zusätzlich kann mittels WinMX nach
      beliebigen Arten von Files gesucht werden, so daß man nicht auf
      MP3-Dateien limitiert ist.

      Nachdem frühe Versionen als Server-Leeches verschrien waren,
      weil man sich automatisch bei Dutzenden von Server gleichzeitig
      anmeldete und so oftmals für eine Überlastung dieser Server
      sorgte, wurde in jüngeren Versionen das Server-Management deutlich
      verbessert. Nun können die einzelnen Netzwerke anhand ihrer
      Kapazität unterschieden werden, um auf diese Weise kleinere Server
      zu entlasten.

      Gleichzeitig bietet WinMX aber seit V2.5 Zugriff auf ein Netzwerk,
      welches nach einem eigenen Peer-To-Peer-Protokoll, dem WinMX Peer 
      Networking Protocol, funktioniert und als eigene Alternative zu 
      OpenNap etabliert werden soll.

      Mit alt.music.mp3.winmx steht seit einer Weile auch für WinMX
      eine eigene, englischsprachige Newsgroup zur Verfügung.

3.2 Gnutella

3.2.1 Beschreibung

      Gnutella funktioniert ohne zentralen Server. Jeder Rechner, auf 
      dem das Programm läuft, sucht sich ein paar benachbarte
      Computer (sogenannte Friends), die wiederum mit weiteren Rechnern
      verbunden sind. Dadurch entsteht ein Netzwerk, durch das die 
      Suchanfragen geschickt werden können.

      Die meisten sogenannten Gnutella-Nodes sind nicht permanent im 
      Internet und müssen sich bei erneuten Einwahl erst wieder
      Anschluss an ein Gnutella-Netzwerk suchen. Dies gelingt gerade 
      Anfängern beim originalen Gnutella nicht immer auf Anhieb, weshalb
      sie sich danach anderen Systemen zuwenden. Um diesen Vorgang zu
      vereinfachen, gibt es sogenannte Hostscaches, die sich unter 
      <http://router.limewire.com/>, <http://gnutellahosts.com/> oder 
      <http://gnutella.hostscache.com/> befinden, und es heutzutage
      leicht machen, Anschluss zu finden.
 
      Das originale Gnutella <http://www.gnutella.co.uk/> von Nullsoft 
      ist leider niemals über das Beta-Stadium hinausgekommen. Die 
      letzte Version ist die 0.50a, absolut unfertig und deswegen auch 
      nicht zu empfehlen.
     
      Weil Nullsoft die Weiterentwicklung aufgegeben hat, die Gnutella 
      zugrundeliegende Idee aber so gut war, wurden alsbald andere 
      Programme entwickelt, die auf dem gleichen Protokoll (vgl. 
      <http://www.clip2.com/GnutellaProtocol04.pdf>) fußen. Auf diese
      Programme soll genauer eingangen werden:

3.2.2 Clients

      Die Clients Bearshare und Limewire sind die zur Zeit am weitesten
      verbreiteten Programme zum Zugriff auf das Gnutella-Netz. Zwischen
      Anhängern der einen oder der anderen Software finden in der 
      Newsgroup alt.gnutella regelmäßig heilige Kriege statt. Eine 
      Übersicht auch über andere ausgewählte Clients bekommt man unter
      <http://www.gnutelliums.co.uk/>.

      Gnutella:
      ---------

      Das Original-Gnutella von (G)Nullsofliegt immern noch in einer
      unfertigen Vorversion vor. Ab besten sollte man die Finger davon 
      lassen. Wer es trotzdem haben möchte, wird unter 
      <http://www.gnullsoft.org/> fündig.

      Limewire:
      ---------

      Limewire ist dank einer Programmierung in Java auf allen
      gängigen Plattformen lauffähig. Es lässt sich intuitiv bedienen
      und läuft sehr stabil. Die Java-Programmierung, die es auf so
      vielen Systemen funktionsfähig macht benötigt allerdings auch
      viel Rechenzeit und so kann Limewire auf alten Computern sehr
      träge sein. Mehr Informationen zu Limewire gibt es unter 
      <http://www.limewire.com/>. Dort findet man auch eine etwas
      ausführlichere Beschreibung: <http://www.limewire.com/whatis.htm>.

      BearShare:
      ----------

      BearShare kommt im üblichen Windows-Look-and-Feel, man findet
      sich dort also direkt zurecht. Es läuft stabil, ist leicht zu
      bedienen und belastet die CPU nicht so sehr wie Limewire.
      Der Haken ist allerdings, dass BearShare den User mit ständigen
      Werbeeinblenungen auf die Probe stellt und zu allem Überfluß
      noch sogenannte 'Spyware' mitbringt. In den aktuellen Versionen
      wird man wenigstens vor die Wahl gestellt, ob man diese denn 
      installieren möchte. Diese Software gibt es unter 
      <http://www.bearshare.com/>.

      Gnuleus:
      --------

      Gnucleus, <http://www.gnucleus.org/>, ist ein Open-Source-Projekt.
      Mit einer Oberfläche à la Xnews oder Pmail ist es vom äußeren 
      Erscheinungsbild nicht besonders ansprechend, verfügt aber über 
      weitreichende Konfigurationsmöglichkeiten und besitzt zudem einen 
      integrierten IRC-Chat. Wer sich aber vom ersten Eindruck nicht 
      täuschen läßt, kann in Gnucleus eine potente Software finden.

3.3 MusicCity/KaZaA

3.3.1 Beschreibung

      Die Server von MusicCity gehörten einst zu den beliebtesten unter
      den auf das OpenNap-Protokoll aufsetzenden Servern. Seit einer
      Weile ist jedoch der Zugriff nur noch über einen proprietären
      Client namens Morpheus möglich. Ein Download dieser Software ist
      über <http://www.musiccity.com/> möglich. Die Supportseiten 
      befinden sich unter <http://www.musiccity.com/help_fl.html>.

      Ähnlich verhält es sich mit dem KaZaA-Netzwerk, welches unter
      <http://www.kazaa.com/> zu finden ist. Hier ist allerdings der
      Zugriff nicht ausschließlich über die Nutzung des Clients, des 
      KaZaA Media Desktop, möglich. Zudem bieten beide Clients einen
      gegenseitigen Zugriff, der durch die identische Grundlage beider
      Netze begründet ist.

3.3.2 Clients

      Morpheus
      --------

      Morpheus stellt eine Weiterentwicklung des früheren KaZaA-Clients
      dar und ist eine Art Frontend für den Internet Explorer, was
      bedeutet, daß die Software - wie auch viele Clients für das
      OpenNap-Protokoll - ohne den IE nicht lauffähig ist.

      Morpheus kann nach vielfältigen Suchkriterien (wie Titel, Album, 
      Auflösung, Größe, Bandbreite) suchen und ist dabei nicht auf
      eine bestimmte Art von Datei festgelegt. Die umfangreichen
      Ergebnisse der Suche werden dabei mehr oder weniger übersichtlich 
      dargestellt, wobei mehrfach auftretende Dateien zusammengefaßt 
      werden. Solche Dateien werden dann auch zur Maximierung der 
      Downloadrate von den zur Verfügung stehenden Servern gleichzeitig
      gezogen. Um dies zu ermöglichen, beherrscht Morpheus auch das 
      Wiederaufnehmen von abgebrochenen Downloads.

      Eine vertiefende englischsprachige Einführung ist bei unter
      <http://www.openp2p.com/pub/a/p2p/2001/07/02/morpheus.html> zu
      finden.

      KaZaA
      -----

      Der KaZaA Media Desktop, welcher einige Monate vor dem sehr ähnlich
      funktionierenden Morpheus das Licht der Öffentlichkeit erblickte, 
      benutzt die gleiche Technologie wie seine "Schwester"-Applikation.
      Diese Technologie, der FastTrack P2P Stack, wurde von FastTrack, 
      <http://www.fasttrack.nu/>, den Besitzern von KaZaA, entwickelt.

      Die beidseitige Sichtbarkeit von KaZaA- und Morpheus-Nutzern und
      die fast identische Bedienung und Funktion läßt diese Software auch
      für Fans von Morpheus interessant erscheinen. Zudem gibt es KaZaA
      auch bereits in einer deutschsprachigen Version. Leider ist auch
      hier die Verwendung von Microsofts Internet Explorer Voraussetzung
      für das Funktionieren des Clients, den man unter 
      <http://www.kazaa.com/index.php?page=download> erhalten kann.

      Unter <http://www.kazaa.com/index.php?page=help> befindet sich eine
      englischsprachige FAQ zu KaZaA. KaZaA hat auch ein deutschsprachiges
      Diskussionsforum, <http://www.kazaa.com/forum/list.php?f=16>, im
      Angebot.
 
3.4 Audiogalaxy

3.4.2 Clients

      Bei Audiogalaxy, <http://www.audiogalaxy.com/>, sind die Suche bzw.
      die Auswahl und der eigentliche Dateitransfer strikt voneinander
      getrennt. Die Auswahl der MP3-Dateien erfolgt per Webbrowser auf 
      den Servern von Audiogalaxy, wobei Auswahl und Download nicht 
      einmal auf dem gleichen Rechner stattfinden müssen.

      Satellite
      ---------

      Da bei Audiogalaxy (wie oben erwähnt) Auswahl und Transfer
      voneinander getrennt sind, ist der Client zum Herunterladen, der
      auf den Namen Satellite hört, äußerst schlank.  Ein weiterer
      Vorteil von Audiogalaxy ist, daß auf dem Server nicht nur die
      Dateien aufgelistet sind, deren Anbieter gerade online sind. Wird
      eine Datei ausgewählt, deren Nutzer derzeit offline ist, so lädt
      der Satellite sie automatisch herunter, sobald sie verfügbar ist. 

      Der Client beherrscht dabei Resume und führt dieses auch von
      anderen Anbietern einer Datei selbständig durch, wenn diese mit
      der des ursprünglichen Anbieters identisch ist. Das automatische
      Download-Management erscheint auf der einen Seite positiv, weil
      man sich Arbeit erspart. Auf der anderen Seite aber mag es manchem
      nicht so symphatisch sein, weil man wirklich keinerlei Kontrolle
      über den Download hat. Der Satellite steuert alles selbst und läßt
      sich nicht dreinreden.

      Zum Satellite, den es übrigens in Versionen für Linux und Windows
      gibt, findet man unter <http://www.audiogalaxyfaq.n3.net/> eine
      hilfreiche FAQ.

3.5 Freenet Project

3.5.1 Beschreibung

      Freenet basiert auf gleichberechtigten Knoten, die Informationen 
      speichern und auf Anforderung unentgeltlich weitergeben. Das Ziel 
      von Freenet ist völlige Abschaffung von Urheberrechten: freier 
      Zugang zu allen Daten im WEB für JEDEN, also die Kontrolle und 
      Zensur im Internet zu verhindern. Ein Vorhaben, das totale 
      Anonymität und das Ende des Copyright zum Ziel hat.

      Freenet-Client/Server ist bei Freenet eins. Jeder User ist ein 
      Node im Freenet. Der Zugriff auf Dateien erfolgt über Keys. Jede
      Datei, die in das Freenet eingebracht wird hat, einen eigenen Key.
      Je nach Nachfrage ist die Datei auf mehr oder weniger Servern zu 
      finden. Durch diese Struktur ist es unmöglich nachzuvollziehen, 
      woher eine Datei kommt und wer sie ins Netz gestellt hat.
   
      Eine kurze Erläuterung findet sich auf der Homepage von Jürgen 
      Brauer: <http://home.t-online.de/home/juergen.brauer/freenet.htm>.

4. Häufig gestellte Fragen

      Leider liegt zu diesem Thema noch kein Text vor. Wenn Du einen
      schreiben möchtest, wende Dich bitte an den Autoren dieser FAQ.

5. Links

5.1   Weiterführende Ressourcen

      http://opennap.sourceforge.net/
      http://www.afternapster.com/
      http://www.ultimateresourcesite.com/napster/main.htm
      http://www.ultimateresourcesite.com/gnutella/main.htm
      http://www.9ug.com/members/alkizz/downloads.html
      http://www.bluewhale-studios.com/opennap/
      http://www.openp2p.com/
      http://www.zeropaid.com/
      http://www.naphoria.com/
      http://www.gnutellanews.com/
      http://dss.clip2.com/


5.2   Kritische Auseinandersetzung

      http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/te/7008/1.html
      http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/musik/7173/1.html
      http://www.tonspion.de/newsartikel.php3?id=154
      http://www.riaa.com/Napster.cfm
      http://www.infoanarchy.org/?op=special&page=mission
      http://www.exocortex.org/p2p/index.html
      http://www.nettime.org/nettime.w3archive/200007/msg00049.html
      http://www.theatlantic.com/issues/2000/09/mann.htm
      http://www.digmedia.org/webcasting/webcasters_study.html
      http://www.senate.gov/~hatch/press263.html

6. Sonstiges

   Für die Mithilfe in Form von Korrekturen, Hinweisen, Anregungen und 
   sonstigen Ratschlägen geht ein Dankeschön an:

   - Gerrit P. Haase <gerrit@familiehaase.de>,
   - Juergen Bethke <Jo.Bo@gmx.de>,
   - Thomas Rachel <thomas.rachel@gmx.de>,
   - David Dahlberg <D-Mail@gmx.net>,
   - Mathias Bobzien <bobzien@ikg.uni-bonn.de>,
   - Dario Osaris <dosaris@tm1.net>,
   - Aran Kuntze <aran@gmx.de>,
   - Steffen Wolf <stw1701@gmx.de> und
   - Hans Schlager <h.schlager@gmx.at>.
 
   Der Autor bedankt sich im Voraus für weitere konstruktive Kritik.

»Socke« 
-- 
Bloss die unbedeutende Meinung einer Socke... ;-)          [ICQ:18707173]
home: http://www.sockenseite.de/, music: http://www.plattentests.de/
Allgemeine Musiknewsgruppen-FAQ: http://www.sockenseite.de/music-faq.html
FAQ für de.alt.music.lyrics: http://www.sockenseite.de/daml-faq.html
