Expires: Fri, 15 Oct 2010 00:00:00 +0200
Date: Wed, 15 Sep 2010 00:00:00 +0200
Message-ID: <service+tarife-faq-2010-09-15@faqs.marclanger.de>
Supersedes: <service+tarife-faq-2010-09-01@faqs.marclanger.de>
Path: senator-bedfellow.mit.edu!bloom-beacon.mit.edu!171.64.64.130.MISMATCH!usenet.stanford.edu!newsserver.news.garr.it!news.hotze.com!feeder06.uucp-net.de!news.uucp.at!detebe.org!justin.iplace.info!not-for-mail
From: marc@marclanger.de (Marc Langer)
Approved: news-answers-request@MIT.EDU
Sender: marc@marclanger.de (Marc Langer)
Newsgroups: de.comm.anbieter.festnetz.misc,de.comm.anbieter.mobil,de.answers,news.answers
Followup-To: de.comm.anbieter.festnetz.misc
Subject: <2010-08-25> Allgemeine Service+Tarife-FAQ
X-Disclaimer: Approval for *.answers is based on form, not content.
X-Trace: justin.iplace.info
MIME-Version: 1.0
Content-Type: text/plain; charset=ISO-8859-1
Content-Transfer-Encoding: 8bit
Xref: senator-bedfellow.mit.edu de.comm.anbieter.festnetz.misc:22911 de.comm.anbieter.mobil:166314 de.answers:18305 news.answers:327250
Lines: 1607

Archive-name:        de/tk-faq
Posting-frequency:   twice a month (1st and 15th)
Last-modified:       13.09.2010
URL:                 http://www.marclanger.de/faq/service+tarife.txt
Usenet:              de.comm.anbieter.festnetz.misc,
                     de.comm.anbieter.mobil,
                     de.answers, news.answers
Diskussion:          Jeweils passende Gruppe der de.comm-Hierarchie.
                     Followup-To auf de.comm.anbieter.festnetz.misc gesetzt,
                     ggf. passendere Gruppe benutzen
FAQ-Betreuung:       Marc Langer <marc@marclanger.de>
FAQ-Gründer:         Carsten Strache <use.nospam@strache.de>
Mitarbeit u.a.:      Henning Gajek, Ralf G. R. Bergs, Raphael Kallensee,
                     Jürgen Stessun, Martin Ramsch, Martin Liske, Andreas
                     Nitschke, Stephan Schneider, Stefan Blobner, Bertram
                     Schlenker, Oliver Reimann, Dennis Munoz, Bernd-David
                     Rückert, Tobias Brendler, Georg Westermann, Tim Joswig,
		     Georg Neis, Ronny Hick, Frank Markopoulos,
                     Andreas T Stier, Oliver Friedman, Steffen Wenzel,
		     Martin Krieger, Kaweh Jazayeri, Andreas Schael,
                     Theo Noll, Martin Gerdes.

Änderungen in der aktuellen Version:
- Kapitel 14/14a/25: aktualisiert

Diese FAQ wird regelmäßig in den o.a. Newsgruppen veröffentlicht und ist
unter der genannten URL zu finden. Am Anfang der einzelnen Punkte steht
das Datum, an dem dieser Punkt von mir zum letzten Mal aktualisiert wurde.


Inhalt:
--------------------
01 Call by Call & Preselection
03 Wie groß ist mein Citybereich?
04 Was ist 'offenes' CallByCall?
05 Bei wem muss ich reklamieren, wenn die CbC-Abrechnung nicht stimmt?
06 Tarifinfos bei AktivPlus, xxl, Select 5/10, Select 5/30 
07 CLIP? CLIR? (Rufnummernanzeige)
08 Monitormodus von Handys
09 Der Anrufbeantworter bei e-plus lässt sich nur mit Tricks abschalten
10 eMails an Handys
11 SMS (Kurznachrichten) in andere Netze
12 Callback & Callthrough
13 Bringt die Anschaffung eines Dual-SIM-Adapters etwas (23.04.2010)
14 Guthabenkarten (Xtra, CallYa, Free&Easy, Loop)
14a Einschränkungen von Guthabenkarten
14b Discounter-Karten
15 Wie funktionieren 'Ortstarife' im Mobilfunk?
16 Kann man günstiger telephonieren, wenn man bestimmte Codes wählt?
17 Was kosten Servicenummern?
19 Wieso sind Ludwigshafen und Mannheim zwei Ortsnetze?
20 Was bedeuten die Tarifbezeichnungen wie z. B. 1/1 oder 60/60?
21 Werbefinanziertes Telefonieren
23 Steuerung der Vermittlungsstelle (spezielle Leistungsmerkmale)
23a Gegenüberstellung der Steuercodes im Fest- und Mobilfunknetz
24 Allgemeine Erläuterungen zur T-NetBox und Sprachbox
25 Weitere Möglichkeiten der Benachrichtigung bei verpassten Anrufen
26 Rufnummern-Mitnahme im Mobilfunk
27 Rufnummern-Mitnahme im Festnetz
A Einige Begriffe

--------------------

01 Call by Call & Preselection (27.03.2009)

Zunächst einige Abkürzungen:

Telco - Telekommunikationsgesellschaft
CbC   - Call by Call
TNB   - Teilnehmernetzbetreiber (bei dem der Anschluss geschaltet ist)
VNB   - Verbindungsnetzbetreiber (eine andere Gesellschaft, die per
        Call by Call oder Preselection ausgewählt wird)

Call by Call (CbC) ist das Verfahren, bei dem sich der Anrufer bei *jedem*
Gespräch eine andere Telefongesellschaft aussuchen kann. Er wählt dazu
die Netzkennzahl des entsprechenden Anbieters vor, welche wie folgt
aufgebaut ist:

0100yy (y = 0..9)     - oder -
010xy  (y = 0..9, x = 1..9)

Die 6-stelligen Kennzahlen (die mit 0100 beginnen) wurden erst Mitte
1998 eingeführt, nachdem die ersten 90 Nummern (zwischen 01010 und 01099)
alle vergeben waren. Nähere Informationen zu diesem Thema findet man
auf http://www.bundesnetzagentur.de im Bereich "Rufnummernverwaltung".

CbC funktioniert bisher nur im Festnetz. Im Mobilfunk soll es laut
Bundesnetzagentur wegen der hohen Investitionskosten der Netzanbieter
noch viele Jahre ausgesetzt werden.

Ortsgespräche, also Gespräche innerhalb desselben Vorwahlbereiches, können
seit dem 25. April 2003 ebenfalls per Call-by-Call geführt werden.
Die eigene Ortsvorwahl muss nicht mitgewählt werden, lediglich die
entsprechende 010xx-Vorwahl und direkt dahinter die Ortsnetzrufnummer.

Allerdings bieten nur ein paar CbC-Anbieter Ortsgespräche an, viele von
diesen sogar (noch) nicht bundesweit. Testen kann man das, indem man es
einfach ausprobiert. Funktioniert es nicht, so sollte man folgende Ansage
hören: "Der von Ihnen ausgewählte Netzbetreiber bietet den von Ihnen
gewünschten Dienst in Ihrem Bereich derzeit nicht an." Diese Ansage sollte
auch bei Wahl der Testrufnummer 010xx-0311 kommen.

Mittlerweile eher historischen Wert als Tarifzone hat der "Nahbereich"
oder "Citybereich", ein etwa 20 km breiter Gürtel ums eigene Ortsnetz.
Als mittlerweile fast einziger Anbieter berechnet die Deutsche Telekom
Telefonate dorthin zum Ortstarif, die meisten anderen Gesellschaften zum
Ferntarif. Angesichts der dramatisch gesunkenen Gesprächsentgelte (und des
mittlerweile kleinen Unterschied zwischen Orts- und Ferntarifen ist das
heute kein großer Vor- oder Nachteil mehr.

Jeder Telefonanschluss ist in der Vermittlung auf einen bestimmten
Verbindungsnetzbetreiber voreingestellt, und zwar getrennt für Fern- und
Ortsgespräche. Standardmäßig ist jeder Anschluss auf den
Teilnehmernetzbetreiber voreingestellt, bei Telekom-Anschlüssen also
auf die 01033 der Telekom.

Bei jedem Telefonat ohne Vorvorwahl ergänzt die Vermittlung diese
entsprechend der Voreinstellung, im Beispiel geht also ein Gespräch ohne
Vorvorwahl über das Netz der Deutschen Telekom.

Bei Telekomanschlüssen kann der Kunde diese Voreinstellung ändern lassen,
und zwar getrennt für Fern- und Ortsgespräche. Wenn er das tut, gehen
Gespräche ohne Vorvorwahl in Zukunft über das Netz einer anderen
Telefongesellschaft. Andere Anbieter lassen i.d.R. nur Gespräche über
ihr eigenes Netz zu, z.B. bei Arcor ist also keine Preselection und
kein Call by Call möglich. Lediglich die Telekom ist verpflichtet,
dieses bei ihren Telefonanschlüssen anzubieten.

Um die Voreinstellung zu prüfen, beispielsweise um festzustellen, ob eine
Änderung der Voreinstellung bereits wirksam ist, ruft man 0310 (für
Ferngespräche) und 0311 (für Ortsgespräche) an. Man hört unter diesen
Nummern eine kostenlose Ansage des entsprechenden Verbindungsnetzbetreibers.

Die Telekom berechnet für eine Änderung der Voreinstellung ein Entgelt in
Höhe von 5,11 Euro. Manche Telefongesellschaften erstatten dieses Entgelt
(beispielsweise in Form einer Gutschrift).

Das CbC-Verfahren ist von einer Voreinstellung unabhängig. Auch nach einer
Änderung der Voreinstellung kann man beliebig vorvorwählen. Um den bisherigen
VNB doch noch zu nutzen, muss man nun dessen Vorwahl benutzen, z.B. die 01033,
um doch noch ein Gespräch über die Telekom zu führen.

Eine vielverwendete Referenzseite, die Informationen und Tarife
aller auf dem Markt befindlichen Telefongesellschaften bereitstellt,
ist http://www.teltarif.de/

Eine Übersicht über die einzelnen Tarife findet man auch z.B. hier:
http://www.billiger-telefonieren.de/

Übersichten über die Anbieter von offenem Call by Call (Auswahl):
http://blitztarif.de/
http://telcolist.de/ (leider nicht mehr geflegt)

Der Verbraucherservice der Bundesnetzagentur (BNetzA) ist unter den
Telefonnummern 01805 / 101000 (14 Cent die Minute) oder
030 / 2248 05 00 zu erreichen. Die Apparate sind von
Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 15 Uhr besetzt.
Fax: 030 2248 05 15.
URL: http://www.bundesnetzagentur.de/
Link zum Mailformular: http://www.bundesnetzagentur.de/enid/Kontakt_-__Wegbeschreibungen/Fragen_an_den_Verbraucherservice_Telekommunikation_1ml.html


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03 Wie groß ist mein Citybereich?

(10.04.2010) Für Telekom-Kunden ist dieses unter 
https://www.t-home.de/CMS-PK-Ihr%20Citybereich?CatalogCategoryID=KDYFC7ITEuAAAAEeEVBofD6V&ServiceboxCatID=ihr_citybereich
ermittelbar. Der "Citybereich" stellt einen Sondertarif dar und entspricht
nicht der Größe des "Ort"snetzes (dieses ist auf die Vorwahl beschränkt).

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04 Was ist 'offenes' CallByCall?

(25.08.2010) Bundesweite Gespräche im offenen CbC, d.h. *ohne*
Anmeldung und folglich ohne Mindestumsatz, sind momentan über folgende
Anbieter möglich:

010 |TA|net|Anbieter, Marke, weitere Anmerkungen
----|--|---|-----------------------------------------------------------
010 |t | 38|010010 Telecom GmbH; Easybell GmbH (realisiert durch Telefónica)
011 |T | 45|010011 GmbH, Neuer Zollhof 3, D-40221 Düsseldorf
012 |T |   |010012 Telecom GmbH (Mega Satellitenfernsehen GmbH)
013 |  | 55|"Null 100 13" (SNT Greifswald GmbH, 0800-1013620)
017 |B | 78|010017 Telecom GmbH
018 |  | 40|Broadnet Deutschland GmbH
029 |t | 58|TelemediaConnect GmbH
040 |t |   |Mox Telecom AG; evtl. Einschränkungen, da CTHR-Anbieter
049 |T | 94|MyShop Services GmbH
052 |  | 40|010052 (Ventelo GmbH, 50829 Köln)
057 |t | 58|VOIPGO (Voipax GmbH); 032-Nummern teilweise nicht
058 |  | 58|Pennyphone GmbH
066 |  |   |MCN tele.com AG
090 |  | 40|010090 GmbH
11  |  | 40|01011 telecom (Ventelo GmbH, 50829 Köln)
12  |T | 40|01012 telecom (Ventelo GmbH, 50829 Köln)
13R |  |   |TELE2 GmbH
15  |i | 51|Maestro Telecom GmbH
17  |B | 78|Discount Telecom S&V GmbH
18  |  |   |01018 GmbH, Willy-Brandt-Allee 18, 53113 Bonn
19R |  |   |01019 Telefondienste GmbH
20  |  | 70|Vodafone [08000311070]; regionale Nr. (war ISIS)
21  |T |   |YooCALL (IN-telegence GmbH & Co. KG)
23r |  |   |Versatel AG
24r |  | 19|01024 Telefondienste GmbH
26  |i | 71|01026 Telecom GmbH & Co. KG
27  |t | 58|DIALMEX GmbH
28R |  |   |Sparcall GmbH. Andere COLT-Reseller u. a. fidelity-
    |  |   |tele.com/cbc2.de (Prepaidmodell MSN-weise),
    |  |   |www.comundo.de/resources/tiscali_preiliste_20080401.pdf
29  |t | 58|01029 Telecom GmbH
30  |t | 58|01030 Telecom GmbH
32r |T | 45|01032 GmbH "Hitfon"
33R |  |   |Deutsche Telekom AG, nur im eigenen Netz verschaltet
35  |i | 71|01035 Telecom GmbH
37  |  | 58|01037 Telecom GmbH
38R |  |   |Primacall (Telefónica Deutschland)
39  |  |   |First Communication GmbH; nur Werbetext-"Tarif"-Ansage
40  |  |   |Ventelo GmbH [QSC]
41r |  |   |Hansenet/Alice (Telefónica); Ortsgespräche nur regional (HH)
42  |  | 58|§Telecall Services GmbH
44  |  | 23|Tropolys-Verbund, Fa. PTT-Minex
45  |T |   |01045 GmbH; "one4one Services"
47  |  | 51|01047 Call by Call GmbH
49  |  | 94|European Telecommunication Holding AG
50  |  | 19|01050.com GmbH
51R |i |   |01051 Telecom GmbH
52  |T | 40|01052telecom - EPAG Domainservices GmbH
53  |  | 78|fon4U Telecom GmbH; branding-Ansage
54  |t | 58|Linkware GmbH
55  |  |   |Prompt GmbH (SNT Multiconnect GmbH & Co. KG)
56  |  |   |01056 Telecom (http://www.01056tele.com)
57  |B |012|01057 [FAIRTALK] Protel GmbH
58r |t | 77|01058 Telecom GmbH (032-Nrn. teilweise nicht verschaltet)
59  |  | 94|01059 GmbH
63  |  |   |01063 TELECOM GmbH & Co. KG
66  |t | 94|01066 GmbH
67  |T | 78|Linecall Telecom GmbH
68  |T | 45|Prio Services GmbH, 40221 Düsseldorf
70R |  |   |"Arcor" (Vodafone AG)
71  |i | 51|01071 Telecom GmbH
72  |  | 94|01072 Telecom GmbH
73  |  | 94|milleni.com GmbH (gehört jetzt zu Star Communications GmbH)
74  |  | 19|(01074) tellfon GmbH
75  |  |   |callandoFon (01075 Telecom GmbH, envacom)
76  |  | 51|01076 Telecom GmbH
77  |t |   |Callax Telecom Holding GmbH
78r |  |   |3U HOLDING AG
79R |T | 40|star79 (Ventelo GmbH)
80  |  |   |telegate AG
81r |i | 51|01081 Telecom AG
83  |  | 19|01083 Sparfon (01083.com GmbH)
84  |i | 51|01084 Telecom GmbH
85  |t | 94|01085 GmbH
86r |T | 78|One Tel Telecommunication GmbH
88R |  |   |http://www.01088telecom.de/; Bestandskunden haben evtl. noch 
    |  |   |das "Tarifwunder" (die mit der freigeschalteten Wählbox)
90R |  |   |BT Deutschland GmbH
92  |t |   |fonissimo (Forester GmbH); 080001092-03/04 f. TA
94  |  |   |Star Communications GmbH
95  |  | 94|eSTART Telecom GmbH
97t |T | 40|01097telecom
98  |T | 40|Ventelo GmbH, Mathias-Brüggen Str. 55, 50829 Köln
99  |  | 39|First Telecom GmbH; Anbieter bewirbt Tarif mit "günstigen 9,99 EUR
    |  |   |monatlich", auch wenn man unvollständige Nummer wählt (Vorsicht,
    |  |   |in diesem Menü Tarifauswahl per Nummernsequenz <1,9> möglich!).

CbC mit 0900-Nummern (Quasi-CallThrough - bei Ortsgesprächen
Vorwählen der eigenen ONKZ erforderlich):

Nummer  |TA|net|Anbieter/Produkt; Anmerkungen
--------|--|---|----------------------------------------------
090050  |t | 58|Inland: nur Mobil
0900531 |t | 58|0310 kostet (1,99 EUR/Min.); auch mit alt. TNB
09001035|t | 51|Nur Inland; TA: Dummynrn. mgl.
09001051|t | 51|Nur Inland; TA: Dummynrn. mgl.
090033358 = von 01058/01058Telecom für "Ortsgespräche überall"

LEGENDE
r|Ortsgespräche möglich ('R': überall)
B|Tarifansage nur zu bestimmten Zielen
t|Tarifansage ('T': Anläuten erst *nach* der TA)
T|Tarifansage, Anläuten/Gesprächsbeginn erst *nach* der Tarifansage
i|neben der Tarifansage auch _Preisabfrage_ per _Menü~_ möglich

Diese werden über die Rechnung des Teilnehmernetzbetreibers [TNB] (im
Prinzip immer DTAG T-Com, da bei anderen TNBs kein CbC möglich ist)
abgerechnet. Bei 'echten' CbC-Gesprächen, d.h. ohne explizite
Anmeldung beim jeweiligen Betreiber, kann weder eine Grundgebühr noch
ein Mindestumsatz verlangt werden, da evtl. Vertragsbestimmungen nur
für die Dauer der Verbindung gültig sind. Die 010-Gasse kann kostenlos
gesperrt werden, hierbei entfällt die Möglichkeit, andere Vorvorwahlen
als 01033 per 010xx/0100xx zu nutzen (frühere "Handvermittlung"). Die
Abrechnung der über alternative VNB geführten Verbindungen kann sich
manchmal verzögern (Rechnungszeilentarif; Schnittstelle). Besitzer von
"Call&Surf Comfort_IP"-Anschlüssen sollen aufgrund einer Entscheidung
der BNetzA in Zukunft auch vorvorwählen können, wobei die technische
Realisierung und deren informationstechnische Logik noch nicht klar ist.

Zusätzlich zu den alternativen VNBs gibt es auch die Möglichkeit, eine
0180-Nummer zu benutzen. Die http://www.01801058.com/ bietet hierbei auch
die Möglichkeit der Tarifierung erst nach Gesprächsbeginn. Der "Missbrauch"
der 0180-Nummer für CallByCall wird von der Telekom toleriert, weil ihr
Anbieter nichts daran verdient und somit die Kundenzufriedenheit erhöht; in 
anderen Netzen ist sie jedoch eventuell aufgrund von fehlenden
Zusammenschaltungsvereinbarungen gesperrt. So spielt etwa Vodafone bei
Anwahl der Nummer eine entsprechende Ansage ab, desweiteren kann man in
deren Netz "Kostenlos surfen"-Nummern außer (extra tarifierten!) Arcor-eigenen
aus diesem Grund nicht anrufen. Die o. g. 0900531 hingegen funktioniert, bei
M-Net (Analoganschluss) funktionieren wieder alle Sondernummern.

Manche Anbieter (aktuell: 01033, 01058, 01021, 01039) bieten auch sogenannte
R-Gespräche ('reverse charging') an.  Sperrung für Telekom-Kunden über
info.r-gespraech@t-com.net / http://hilfe.telekom.de/hsp/cms/content/HSP/de/
2052?formName=THome_Unterwegstelefonieren_RGespräche, Hotline 0800-
3301000 oder HotFax 08003301009. Bei Missbrauch des Dienstes erfolgt eine
automatische Einwahlsperre für den klingelstörenden Anrufer, auch wenn dieser
CLIR aktiviert hat. Also einfach auflegen, und bald schon spielt der twit im Filter.



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05 Bei wem muss ich reklamieren, wenn die CbC-Abrechnung nicht stimmt?

(16.04.2006) Wenn ein Anbieter über die Rechnung der Telekom abrechnet,
wird die Service-Nummer des jeweiligen Anbieters dort mit angegeben.
Nur diese Stelle ist für Rechnungsunstimmigkeiten zuständig.
Bei Kürzung des Rechnungsbetrages ist zu beachten, dass der Telekom
schriftlich mitgeteilt werden muss, welche Position gekürzt wurde.

Bei schriftlicher Beschwerde ist zu erwähnen:
- Welche Punkte werden konkret beanstandet?
- bei Bankeinzug Hinweis: gegebenenfalls Lastschrift stornieren,
  allerdings bei der Telekom mit Bearbeitungsgebühren ("Vertragsstrafe"
  lt. AGB) verbunden
- dem Rechnungssteller ist schriftlich eine Frist setzen (zwei Wochen)
  Hinweis: Bei Fristen muß man immer den Tag des Fristablaufs nennen,
  nicht etwa den Zeitraum. Also nicht "Erstatten Sie den überzahlten
  Rechnungsbetrag binnen zwei Wochen zurück." sondern     
  "Erstatten Sie den überzahlten Betrag bis zum Freitag, den xx.xx.xx."
- Beschwerde sollte umgehend nach Rechnungserhalt erfolgen (Speicherung
  der Gesprächsdaten meist nur bis 80 Tage nach Rechnung)

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06 Tarifinfos bei AktivPlus, XXL, Select 5/10, Select 5/30

(21.09.2006) Bei Gesprächen über die Deutsche Telekom gibt es die
Möglichkeit, sich die Einheiten anzeigen zu lassen. Bei analogen
Anschlüssen geschieht dies über einen 16 kHz-Impuls, der über die
Leitung gesendet wird. Dieser Ton ist für das menschliche Gehör
in der Regel nicht vernehmbar, kann aber Modem-Verbindungen stören.
Bei ISDN werden die Einheiten entweder nach dem Gespräch (nur noch
für Bestandskunden verfügbar) oder während und nach dem Gespräch
über den D-Kanal übermittelt.

Bei den Options-Tarifen (z.B. AktivPlus, Select 5/30, ...)
läuft dieser Gebührenimpuls jedoch nicht korrekt, da der Rabatt erst
bei der Rechnungslegung verrechnet wird, beim Gebührenimpuls wird
jedoch die normale Gebühr *ohne* Rabatt angezeigt.

Ganz allgemein sind die althergebrachten "Einheiten" auf dem Rückzug. Bei
Neuanschlüssen ("Call plus") rechnet nun endlich auch die DTAG allgemein
im Minutentakt ab. "Einheiten" gibts also nur noch bei Altanschlüssen.

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07 CLIP? CLIR? (Rufnummernanzeige)

(13.11.2008) 

CLIP: AnGErufener sieht Rufnummer von ANrufer (Leistungsmerkmal beim
AnGErufenen)

CLIR: AnGErufener sieht *nicht* Nummer von ANrufer (LM beim ANrufer)

COLP: ANrufer sieht (echte) Nummer vom AnGErufenen (LM beim ANrufer)

COLR: ANrufer sieht *nicht* (echte) Nummer vom AnGErufenen (LM beim
AnGErufenen)


Bei der Rufnummern-Unterdrückung werden 4 Varianten unterschieden:
 
CLIR 0 - ständige Übermittlung der eigenen Rufnummer
         (keine Möglichkeit der Unterdrückung)
 
CLIR 1 - fallweise Übermittlung bei ständiger Unterdrückung
         (bei der Telekom nicht mehr bestellbar)
 
CLIR 2 - fallweise Unterdrückung bei ständiger Übermittlung (Standard)
         (bei Analog-Anschluss mit *31# vor der Wahl der Rufnr.)
 
CLIR 3 - ständige Unterdrückung der Rufnummern-Übermittlung
         (keine Möglichkeit, die eigene Rufnummer zu übermitteln)
 
Bei ISDN wird die fallweise Übermittlung/Unterdrückung durch die
entsprechende Funktion des Gerätes gesteuert.

Standardmäßig freigeschaltet ist Nicht-CLIR (sprich: A ruft bei B an, B
sieht Nummer von A) bei ISDN-Anschlüssen sowie bei neuen (ab 15.01.1998)
Analog-Anschlüssen. Oft wird man auch bei der Beauftragung des Anschlusses
danach gefragt. Bei unerwünschtem Telefonbucheintrag wird üblicherweise die
ständige Unterdrückung (CLIR 3) geschaltet, wenn nichts anderes angegeben
wird.

Bei älteren Analog-Anschlüssen lässt sich CLIR kostenlos bei der
0800-3301000 deaktivieren bzw. auf nur fallweises CLIR (Aktivierung durch
*31# vor jedem Gespräch bei vielen Geräten mit Telefonanlagenfunktion)
umstellen.

Ständiges COLR ist kostenlos erhältlich und wird z.B. bei Sipgate
beim Ausschalten der Rufnummernübermittlung über das Webfrontend 
mit aktiviert.


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08 Monitormodus von Handys (29.08.2010)

Bei manchen Siemens/BenQ-Handy-Baureihen sind undokumentierte Zusatzfeatures
vorhanden, die nach vollem Zugriff auf das Gerät freigeschaltet werden können.
So hat man etwa nach Ausführen von
http://www.multihandyhacking.de/board/view.php?pg=sie_unlock_midlet
("Papua Utilities", nutzt/errechnet interne Gerätepin) sowohl die Möglichkeit,
die sogenannte Geräte-PIN ("den SKEY") auszulesen (und danach bei Bedarf
auch zurückzusetzen), als auch (erst nach Bekanntwerden desselben KEYs) den
"Flugzeugmodus" (die Sicherheitsabfrage Funk beim Einschalten) abzuschalten.

Für bestimmte alte Nokias gibt es Rechenanweisungen/Tabellen, die es erlauben,
anhand der IMEI/Gerätenummer einen Nachschlüssel (Gerätecode) zu
erstellen; dieser kann zum Entsperren eines zugänglichen oder aber
eines bereits gesperrten (max. Anzahl Fehlversuche "abgedrückt", mit
Flasherkabel) Geräts verwendet werden. Hier ist auch das Überschreiben der
IMEI-Nummer möglich (nicht zulässig, nur in Thailand und der Türkei gibt
es keine regulatorische Vorgabe betreffs der IMEI-Nr.!). Funktioniert ebenfalls
oft: Umstellen auf den besseren Sprachübertragungsstandard EnhancedFullRate
mit <*3370#>; HalfRate ausschalten mit <#4720#>. Das Gerät startet anschließend
neu. Je nach Gerätebaureihe/Typ und Softwareversion kann die Funkaktivität des
Geräts detailliert dargestellt werden (bei den neueren Modellen abgeschafft,
diese Funktion kann nur mit Zusatzsoftware/Apps genutzt werden, die z. B. auch
Flash-SMS / "Kosten für Antwort übernehmen" nutzbar machen können).

Bei Sony-Handys erreicht man den Monitormodus mit *6664867# oder mit
"> * << * < *" (spitze Klammern symbolisch für Navigationstasten li./re.). 
Mit "*<**<"  kann man diese Handys auch "personalisieren". Es soll auch eine
geheime Prozedur zum Erzeugen eines festen "Monitor"-buttons existieren,
diese funktioniert mit zusätzlichen speziellen SIM-Telefonbucheinträgen.

Das in den häufigstgenutzten Handyforen oft nachgefragte "Errechnen" von
"Entsperrcodes", wie oben am Beispiel der DCT-3-Geräte von Nokia beschrieben,
kann bei neueren Handymodellen systembedingt nicht mehr erfolgen. Hat man z. B.
ein Nokia-Smartphone von 2008 oder ein anderes moderneres Gerät "abgeschossen"
(nicht per versuchter Aufhebung eines SIM-Lock, sondern per vergessenem
geändertem Sicherheitscode, ist jetzt gemeint), ist in der Regel eine
Reparaturmaßnahme in einem Nokia-Servicecenter oder bei anderen Reparatur-
zentren erforderlich, da in diesem Stadium nur noch Hardware-Speziallösungen
oder Bauteil-Austausch-Maßnahmen helfen können (dasselbe gilt analog auch für
andere Hersteller und Bauweisen). Lustigerweise ließ ein SymbianOS 60 v.3
Nokiahandy im Test jedoch das Zurücksetzen des Gerätesperrcodes zu, wenn es
auf Sich-automatisch-Verbinden-im-PC-Suite-Modus eingestellt war - ob man
dabei die Funktion "Aufspielen der neuen Software ohne höhere Version" des
MS-Windows-Programms "Nokia Software Updater" oder eine "universelle"
Fremdsoftware verwendet, ergab dabei keinen Unterschied: Sperrt man das
Handy nicht vollständig und/oder verbindet es sich bei der Geräte-Nachfrage im
"PC-Suite-Modus", kann der Sicherheitscode auch ausgelesen werden. Hierzu
wurde im Test das Windows-Programm "Nemesis Service Suite" benutzt, link:
http://www.b-phreaks.co.uk/NSSDownloadLanding.htm     Hinweis:
Bei der Installation muss beachtet werden, dass "Virtual USB device" als
Zugangsart zum Handy ausgewählt wird, desweiteren erfolgt die Installation
des für dieses benötigten Treibers im Hintergrund und muss nicht bestätigt
werden. Nach dem Erstellen des .pm-files findet man den Sicherheitscode
klartextgeschützt mit [links neben jeder Ziffer eingefügten] Dreien maskiert und
von [20 minus (S.code-Länge mal Zwei)] Nullen gefolgt, so z. B.
"5=31333537393100000000" für Sicherheitscode 135791, in einem nach
Anpassung der Benutzerrechte im Windows Explorer sichtbaren Eintrag "5="
unter "[308]" des firmware-dump ("permanent memory"--Read). Das Handy (im
Test benutzt: Ein BB5+ SL3-Modell mit Symbian OS 40) muss hierfür nicht in den
LOCAL Powermode versetzt werden! Die hier beschriebenen Prozeduren
entsprechen keiner Empfehlung des Geräteherstellers. Aus diesem Grund kann für
ihr Funktionieren und ihr Ergebnis keinerlei Gewährleistung übernommen werden.
Bei Anwenden eines "TESTmode" (Schalten eines 5..10 KiloOhm Widerstandes
zwischen den Minuspol der Batterie und deren unbelegten Kontakt) erlischt
offensichtlich auch die Garantie des "gewarteten" Geräts, so dass man hier die
Warnungen aus der Community ernst nehmen sollte!

Vor kurzem hat Motorola (nach den bekannten Vorgängen beim Apple Store lock)
ein Firmware-Update mit einer Sperre des (Linux) root-Zugriffs auf das
Gerät verquickt. Siehe
https://rsddownload.motorola.com/download/Motorola_MILESTONE_MR2.5_Release_Notes_Final.pdf
http://www.teltarif.de/motorola-custom-rom-shazam/news/39463.html
Besitzer so funktionierender Geräte handeln beim nachträglichen Einsatz
sogenannter "exploits" (die auf dem Lauschen auf dem Datenaustausch zwischen
Gerät und Aktualisierungs-Software basieren) vollständig auf eigene Gefahr,
da ab diesem Zeitpunkt jedes Firmware-Upgrade (oder auch -downgrade!)
ausschließlich durch den Gerätehersteller selbst vorgenommen werden darf,
eine Nutzer-experience, die dem Gedanken einer "OpenSource-Software"
oder eines "Minicomputers" eigentlich diametral widerspricht, was aber auch die
Firma Apple mit ihrem neuen Konzept der "smoothen" (faktischen)
Benutzerauthentifikation umsetzt, bei dem das Öffnen des iPhone für andere
Stores (Stichwort "Cydiastore", "exploits") erfolgreich unterbunden wird: Das
Gerät funktioniert dann nicht mehr, bis man mit iTunes die originale Firmware
(wieder)aufspielt, wobei man es ohne die Appledienste leidlich nutzen kann.

Kurzbefehle bei Nokia, per Tastatureingabe mit abschließendem '#':
- Der sogenannte Soft-Reset ("Zurücksetzen auf Werkseinstellungen", im
  Handymenü oder per *'7880#)
- Der "Hard-Reset" (Code hierfür: *#7370#, wie bei einer Firmware-Aktualisierung!)
- Wer wissen will, wieviele Minuten von seinem Handy aus insgesamt telefoniert
  wurden (abgehend und ankommend), gibt *#92702689# ("*#war0anty#") ein, dort
  kann er ggf.  auch ein "Kaufdatum" eintragen und erfährt das Jahr der
  Geräte-Herstellung.
- MAC-Adr./WLAN abfragen geht mit: *#62209526#, dasselbe für Bluetooth mit
  *#2820# .

Android-Handys lassen sich mittels der Nummernfolge *#*#4646#*#* in den
sogenannten "Feldtest"-Modus versetzen, der unter anderem Informationen über
Akkustand und Funknetz zeigt und die Auswahl zwischen UMTS und GSM ermöglicht.

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09 Der Anrufbeantworter bei E-Plus lässt sich nur mit Tricks abschalten
(07.08.2010)

Im Gegensatz zu D1 und D2 bietet/bot E-Plus einen (meistens) kostenlosen
Anrufbeantworter an, d. h. die Weiterleitung und das Abhören (auch an
anderen Anschlüssen) sind frei, ferner kann im Ausland keine doppelte
Roaming-Umleitung erfolgen (inzwischen EU-intern kostenlos) und bei noch
nicht eingerichteter PIN wird diese einfach mit "#" angefordert. Kehrseite
der Medaille ist, dass man die Mailbox an seinem Anschluss nicht völlig
ausschalten kann (die AWS auf ihre Nummer bleibt immer in der Abfrage
sichtbar, es sei denn, sie wird durch eine andere Nummer überschrieben).
Bei dem anderen dt. E-Netz-Anbieter, O2, lässt sich die Mobilbox zwar
komplett deaktivieren, bleibt dabei selbst jedoch bestehen/geschaltet. Ganz
wird man die Mobilbox also bei keinem Anbieter los.

Bei der Hotline oder Online-Kundenbetreuung kann man als Vertragskunde
die *komplette* Abschaltung des AB beauftragen. Die temporäre Abschaltung
lässt sich nur durch Tricks bewerkstelligen und zieht die Anzeige einer AWS
beim anrufenden Anschluss nach sich. Die bisher empfohlene Umleitung auf
die +49 177 777 77 77 funktioniert leider nicht mehr, da die Nummer
auf eine (T-Mobile-)Mobilbox weiterleitet (lief vorher wohl auf E-Plus).
In der Regel funktioniert die 00100, wenn es um eine Abwesenheitsansage
statt "Kein Anschluss unter dieser Nummer!" geht (eventuelle Ausland-
Sperre beachten!), oder 032 und neunmal die Null. Auch die eigene
Mobiltelefonnummer mit angehängter Null ist, weil ungültig, verwendbar
für eine Ziel-nicht-erreichbar-/Besetzt-Meldung). Das Verwenden eines
öffentlichen Münzfernsprechers ist ebenfalls möglich (die jeweilige Rufnummer
lässt sich aus der angeschlagenen "Standortnummer" entnehmen, wobei
eventuelle auf die Vorwahl folgende Nullen dabei nicht mitgewählt werden
dürfen). So kommt z. B. bei den (Neu-)Ulmer Nummern 0731-29816
(ÖTEL Karlstr. 69) und 0731-9727001 (Steubenstr., Neu-Ulm) die Meldung
"Dieser Anschluss ist vorübergehend nicht erreichbar" oder (am Handy) der
einschlägige Dreiklangton. Manche ÖTELs, wie z. B. die 089-30763416,
weisen aber auch hart ab wie ein unter dem falschen ISDN-Dienst angerufenes
Faxgerät, hier wird evtl. auch das Besetzt bei belegter Leitung signalisiert,
da im Gegensatz zu einer Nr. wie z. B. der 089-54639638 (München S-Bf. Laim,
Standort Landsberger Str./Wotanstraße) oder der 01520-50-1394372
(provided-unlock-Nummer von phonehouse.de) die Anrufe zum Endgerät
durchgestellt und erst dort kostenpflichtig abgewiesen werden.

Auch per 3-2-8 unter 1155 deaktivierte E-Plus-Reseller-Mailboxen sind
benutzbar (Gassenbesetzt); hierbei hat man gegenüber auf "Abweisen
weitergeleiteter Verbindungen" eingestellten Festnetzanschlüssen wie beim
Weiterleiten zu auf Weiterleiten zu 089000000 (z. B.) eingestellten (VoIP-)
Anschlüssen auch die Möglichkeit des Kontakt Tickets (Anrufaufstellung bei
gebuchter EVÜ, SMS-Drachen-trigger).

Dieses Vorgehen ist bei einer Original "E-Plus-" (Alttarife: Free&Easy, Free-
2006, Zehnsation Prepaid...) Karte nicht möglich. Statt dessen sollte man hier
in der Mailbox mit Ziffer 3 in das Menü "persönliche Optionen" gehen, eine '1'
für "Name und Begrüßung" wählen und dann mit '4' eine (beliebige) "Abwesen-
heitsansage" aufzeichnen (zusätzliche Sprachcomputer-Ansage vor Trennen der
Verbindung des Anrufers), mit '2' bestätigen.  Anschließend kann niemand eine
Nachricht hinterlassen und das (kostenpflichtige) Abhören entfällt (siehe auch
http://www.ioff.de/archive/index.php/t-178862.html ).

Mehr zum Thema in Kap. 25.



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10 eMails an Handys (02.08.2010)

Bei E-Plus-Laufzeitverträgen kann man mittels einer SMS mit dem Text
"START" an die Kurzwahl 1001 eine E-Mail-Adresse
<E-Plus-Nummer>@sms.eplus.de einrichten, die dann ans Handy
als SMS weitergeleitet wird. Leider wird nur der Absender und Betreff
uebermittelt. Allgemein, auch bei Free&Easy, kann man sich über
eingehende E-Mails auf einem E-Plus-Mailkonto per SMS benachrichtigen
lassen (eplus-online.de bzw. imail.de Account).

Bei o2 besteht die Möglichkeit, mit der Tarifoption "o2 Active E-Mail" 
einen Pauschaltarif abzuschließen (Vertragslaufzeit 3 Monate mit 
vier Wochen Kündigungsfrist, so dass ohne weitere Kosten über jede
eingehende Mail (Adresse: <o2-Nummer>@o2online.de, Alias
lässt sich einrichten) eine SMS-Benachrichtigung (inkl. Anfang des
Textes) erfolgen kann und ein kostenloses Einloggen in den Mailaccount
per WAP möglich ist.

Eine Liste mit Online-Gates zu den Mobilfunknetzen findet sich auf
http://www.teltarif.de (ist auf der Startseite verlinkt).

Kostenpflichtige Services gibt es z.B. bei http://www.geonet.de/
(Grundgebühr, SMS kostenlos per Webinterface, 6 Cent pro SMS bei
Versand per Mail), http://www.mobidig.com/, http://www.ruz.de/

Bei Arcor kann man mit dem Call-by-Call Internetzugang 3 SMS
pro Monat kostenlos versenden. Flatrate-Kunden haben 10 SMS pro 
Monat frei. Die Nutzung ist auch möglich, wenn man sich über
andere Provider ins Internet einwählt. Auch DSL minutes-Kunden
haben die 10 Frei-SMS des PIA special. Im PIA im Menüpunkt
"Mein Account" kann man sich für den SMS-Versand freischalten
lassen ("Leistungsumfang"). 

Unter http://www.12online.de und http://www.freenet.de kann man sich
ebenfalls Frei-SMS nach Registrierung eines Mailaccounts holen.
Anschliessend ist auch die sofortige Löschung/Unbrauchbarmachung des
Postfachs möglich (bei Vodafone dauert diese eine Woche).

Die Mailforwarder http://www.gmx.de/ und http://www.daybyday.de/
bieten momentan eine Weiterleitung von eMails auf Handys an.

Bei GMX gibt es außerdem erweiterte Angebote über eine eigene
2 MB große Windows-Software: Für 2,99 Euro sind 50 SMS pro Monat
verschickbar, allerdings nur mit der GMX-eigenen Software bzw.
Webinterface.

Eine interessante e-mail-lose Alternative zum Offline-Schreiben von
SMS bietet eine Software für Modem oder ISDN, die SMS per Einwahl
verschickt und die es von D2 noch gibt.
Der Handshake wird allerdings voll mitberechnet. Freeware-Programme
sind z.B.  unter http://www.rui.de/mobil/smsman/index.html und
http://www.phoner.de erhältlich.
Bei Call-by-Call Anbietern mit Sekundentakt werden diese Nummern
(z.B. bei E+ die 1167) allerdings teuer mit Sondertarifen abgerechnet.
Einzige Ausnahme sind COLT-Reseller unter der 01028 (mit Anmeldung)
sowie die 01039 und 01088.


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11 SMS (Kurznachrichten) in andere Netze (28.04.2010)

Folgende Nummern müssen unter Service-Center im Handy eingegeben
(vom Handy eingestellt) worden sein, um Kurznachrichten zu verschicken:

D2 -> E+, D1, o2: SMS-Center +49 172 22 70 333 eingeben (19 Cent/SMS)
D2 -> D2: SMSC +49 172 22 70 000 (11,7 Cent/SMS netzintern, D1, E+ und o2
  funktionieren hiermit auch, kosten aber einen Aufschlag von 17,9 Cent/SMS!,
  SMS ins Ausland kostet hier 29 Cent/SMS)
D1 -> D1, D2, E+, o2: SMSC +49 171 076 0000 eingeben
  (19 Cent/SMS in den neuen Tarifen)
E+ -> D1, D2, E+, o2: SMSC +49 177 06 -10000 od. -20000
  (19 Cent/SMS in den neuen Tarifen/BASE)
o2 Laufzeitvertrag -> D1,D2, E+, o2 : +49 176 0000 443
  (15 Cent/SMS in den neuen Tarifen)
o2 Loop -> D1,D2, E+, o2 : +49 176 0000 443 (29 Cent/SMS bei o2 LOOP mit Handy!)

Empfangsbestätigungen erhält man, wenn man vor eine SMS *N# setzt,
also *N# NACHRICHTENTEXT. Ausnahme bei diesem Code:
SMS (nicht E-Mail-Texte!) im Deutsche Telekom-Fest-/Mobilfunk-Netz mit
*T# versehen. Bei E-Mail-Texten über das 8000-Gateway von T-Mobile
funktioniert es, nach der Mailadresse ein *N# einzugeben.Über das erste E-Plus-SMSC
(..10000) empfängt man die Empfangsbestätigungennur per Bericht-SMS bzw.
nach Aktivierung der Option "Empfangsbestätigung"im Handymenü.

eMails vom Handy per SMS funktionieren so: Zuerst die eMail-Adresse
eingeben, danach die eigentliche Mail, getrennt durch ein Leerzeichen.
Das Ganze an die Kurzwahl 8000 (D1), 3400 (D2, 19,8 Cent), 7676245
(SMSMAIL/E+) bzw. 6245 (MAIL/o2, 19 Cent, schaltet, wie bei Vodafone/3400
auch, automatisch den (ist kostenpflichtig, wenn nicht o2 Communication Center
bzw. somit "normaler" E-mail-Empfang am Handy eingerichtet) E-mail(!)2SMS(!)-
Empfang (Absender 36245) frei; STOP an 6245 beendet ihn kostenlos) senden.
Das '@' kann hierbei durch ein '*' ersetzt werden. Das "_" (Unterstrich) wird
bei E+ durch "--" (doppelminus), bei Telekom.de durch "U" ersetzt.

SMS-Senden mit PrePaid:

D1-Xtra:
19 Cent / SMS, SMSC +49-171-076-0000

D2-CallYa:
19 Cent / SMS, SMSC +49-172-227-0333

E-Plus und E-Plus-reseller-Marken:
19 Cent / SMS, SMSC +49-177-061-0000 oder +49-177-062-0000


Ansonsten bleiben die SMS-Operator-Dienste:

D1: +49-171-2002522 (nur Mo-Fr 6:30-22 Uhr, Sa+So 9-20 Uhr)
D2: nur *innerhalb* des D2-Netzes (22777) (Vodafone-ComfortMessage);
    Vodafone-Dial-A-Text (Rufnummer 01722278040): per Zifferncode
    standardisierte Texte oder numerische Inhalte auswählen/eingeben
    und ins D2-Netz versenden: http://www.vodafone.de/infofaxe/212.pdf
EPlus: +49-177-1166



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12 Callback & Callthrough (12.01.2010)

Um die hohen Kosten beim mobilen Telefonieren zu senken, bedienen
sich viele der o.a. Methoden. Zur Definition:

Callback: Man wählt eine Nummer in UK bzw. USA, lässt es einmal klingeln
und legt auf. Wenige Sekunden später erhält man einen Rückruf mit einem
Freizeichen. Nun kann man lostelefonieren.

Callthrough: Man wählt eine kostenlose 0800- oder 00800-Nummer, danach
muss man eine ID und eine PIN eingeben. (Einige bieten jetzt den
"Super-Dial-In" an: Keine ID&PIN erforderlich, da Erkennung des Anrufers
durch Rufnummernübermittlung.) Nun kann man lostelefonieren.

Bei Anrufen von öffentlichen Fernsprechern aus wird dem Rnrn.-Inhaber (nicht
dem Anrufer) von 0800-Nummern ein Zuschlag in Rechnung gestellt, weshalb
für diesen Dienst ein höherer Preis als bei der Nutzung solcher Nummern z.B.
auch von Mobilfunkanschlüssen aus berechnet wird.
Alternativ gibt es Call-by-Call-Dienste über 01801 und 0700-Nummern,
die aber nicht in jedem Fall günstiger sind:

- 01801051 und 01801058 <http://www.01801058.com> (T-Home, Mobil, M-Net),
  Anrufe kosten nichts, wenn keine Verbindung zur Rufziel zu Stande kommt
- 01801203010, 01803220120 und 01805151051 (Easy Telecom)
  (kosten schon beim klingeln!), funktionieren auch von Arcor-Anschlüssen
  Die aktuelle Ziel-Liste findet sich unter http://www.easytelecom.de/rates.php
- 01801110086, 01803110086, 01805110086 (OneTel)
  Die Ziel-Liste findet sich unter
  http://www.onetel.de/index.php?frame=1207&lang=49&site=22
- 0700-12070012 und 01805-770577
  (http://www.teltarif.de/arch/2002/kw05/s7112.html)
- 01801-001 266, 01803-002 693, 01805-10 10 363 (Woopla)
  Die Ziel-Liste findet sich unter
  http://woop.la/produkte/callthrough_0180_kostenguenstige_telefonate/einwahlrufnummern_laender_ziele/

Eventuell ist der KomServ Callthrough-Dienst über 01805-024024
eine Möglichkeit zur Kostensenkung bei Auslandsgesprächen.

Unicall bietet die 01801-955555 als Callthrough-Dienst (auch ins Ausland)
an, siehe http://www.unicall.de/. Funktioniert auch von Telefonzellen aus
(20 Cent/Min).

Einen Callthrough-Dienst fürs Ausland bietet Klugtelecom unter der
0211-5399098. Dort antwortet ein Sprachcomputer, der auffordert, die
Zielrufnummer einzugeben. Bezahlt werden muss nur das Gespräch nach
Düsseldorf, das im Fall einer Festnetzflatrate möglicherweise
kostenlos ist (manche Anbieter führen aber schwarze Listen für derartige
Nummern). Näheres unter http://www.klugtelecom.de

Unter http://www.callsdiscount.com/ sind außerdem verschiedene
Nummern zu finden, nach Ziel-Ländern sortiert. Einige Ziele sind
über eine Frankfurter Einwahlnummer erreichbar.

Grundsätzlich sind Callthrough-Nummern meist auch über Arcor-ISDN-
Anschlüsse zu einem dem Ortstarif ähnlichen Tarif des jeweiligen
Anschlusses erreichbar.

Über Callback kann man keine 0900er/0800er erreichen (Ausnahme:
Atlantic Telecom, dort lassen sich manchmal 0800-Nummern anrufen).
0180er funktionieren. Eine Telefonauskunft erreicht man unter
<deutsche Vorwahl> + <Ortsvorwahl> + <Auskunftsnummer>.

Einen eigenen Callback kann man sich mit spezieller Software
auf seinem eigenen Computer einrichten. Die eigene Nummer kann
dann bei den Tarifoptionen der verschiedenen Mobilfunkanbieter
als verbilligt erreichbar gewählt werden. 
Weitere Informationen dazu finden sich hier:
http://www.teltarif.de/arch/2000/kw46/s3541.html

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13 Bringt die Anschaffung eines Dual-SIM-Adapters etwas? (25.06.2010)
 
Aufgrund der Vielzahl von Angeboten auf dem Mobilfunksektor übersieht
man rasch, dass die Anbieter oft gar kein Interesse mehr daran haben, ihre
Kunden bei der Auswahl des geeigneten Endgeräts zu beraten; dies bringt
keine Umsatzsteigerung, da die Marktkonsolidierung auf dem Gerätemarkt
praktisch nur noch durch die Angebote der Händler stattfindet und viele
Kunden vor einem Vertrag "eventuell" mit subventioniertem Endgerät 
aufgrund ihrer persönlichen (Fehl-)Einschätzung des eigenen Nutzerverhaltens
zurückschrecken. Nun kann die Situation entstehen, dass das Verbleiben in
einem Alttarif zwar gewünscht ist, jedoch ein anderes Angebot als sehr
verlockend erscheint, so dass irgendwann eine ersatzlose Kündigung oder
ein ungewollter Netz-/Provider-Wechsel erforderlich würde.

Hier bietet es sich an, über die Möglichkeit nachzudenken, zwei SIM-Karten
in ein Kombi-Gespann umzuwandeln, was in vielen Handys, zumindest wenn es
nur um die Telefonie-Funktionalität geht, relativ preisgünstig durch den
Einsatz eines sogenannten *Dual-SIM-Adapters* (+Einsatz in den SIM-Karten-
Slot des Handys) möglich ist. Hierbei sollte man nach Möglichkeit ein Modell
wählen, das auch wirklich die SIM-Karte(n) heil lässt, denn viele dieser
 "Funktionsfolien" sind (reine) Cut-Varianten, das heißt erfordern das
Zurechtschneiden der SIM-Karte auf ein Sub-Micro-SIM-Format. Der Vorteil der
"Cut"-Adapter ist neben der manchmal einfacher erscheinenden (Abnutzung!)
Wechselprozedur vor allem der verringerte Platzbedarf (manchmal erfordern
die Nocut-"Tandems" eine dauerhafte mechanische Veränderung des Handygehäuses
bzw. des Gehäuseinneren) und der Verzicht auf (vor allem EMV-/ESD-)
empfindliche SIM-Karten-Zuleitungen.

Rein elektronisch betrachtet machen die Adapter - von der oben erwähnten
Beschädigungsgefahr durch elektrostatische Entladungen beim Hantieren, vor
allem im Handyinneren, einmal abgesehen - eigentlich keine Probleme. Zu
bedenken sind allerdings die Einschränkungen im Betrieb des Mobiltelefons:
Fast alle auf dem Markt aktuell erhältlichen Adapter verzichten auf die
starre Umschaltung beim (Wieder-) Einschalten des Handys (Funktionsweise
der "Analogen") und unterstützen deshalb *keine* UMTS-Telefonie oder
-Datenübertragung, denn diese Funktionalität (USIM) müsste hierbei
vollständig Chip-emuliert werden, was einen relativ hohen technischen
Aufwand bedeutet. Oft wird bei einfacheren Handys auch zum Wechsel der
Netz-Verbindung beim SIM-Umschalten neugestartet, oder dieser Wechsel
macht im Automatikbetrieb (bei manueller Umschaltung vermeidbare) Probleme.
Je nach Handymodell kann die Verwendung mit bestimmten Adaptern nicht
möglich sein, dasselbe gilt analog auch für ältere Adapter und bestimmte
(Takt?) SIM-Karten(-Kombinationen).

Die Dual-SIM-Lösung kann auch Probleme machen, wenn die Karte einmal
gewechselt werden muss: Auch die doppelseitig mit Kontakten versehene
Zuführungs-Folienplatine "verbreitert" die SIM-Karte ziemlich. Doch auch bei
den in letzter Zeit in größerer Anzahl als früher auf dem Markt vertretenden
echten Dual-SIM-Handys hat man oft das Problem des Sich-entscheiden-Müssens
zwischen zwei unterschiedlich leistungsfähigen (z.B. nur der erste Karten-
steckplatz UMTS-fähig) Konfigurationen, desweiteren benötigt das Handy hier
den Strom für _zwei_ gleichzeitig aktive Karten/Netz, während man diese
Dual-SIM-Lösung vielleicht nur für _eine_ spezifische (Abfrage- oder
Mobilbox-)Funktion benötigt.


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14 Guthabenkarten (Xtra, CallYa, Free&Easy, Loop) (11.09.2010)

Xtra Card
---------
ist die Guthabenkarte von T-Mobile. Sie wird in der Regel direkt beim Kauf registriert,
wenn es sich nicht um eine Supermarktpackung handelt (0800-3336666). Die
Laufzeit einer Xtra-Card verlängert sich um mindestens 59 Tage, sobald eine
kostenpflichtige Aktion (Anruf, SMS/MMS etc.) vorgenommen worden ist (Brief/-
SMS einen Monat vor Abschaltung), ansonsten bewirkt die Aufladung von
Kartenguthaben eine Verlängerung der Laufzeit um 12 garantierte Monate.
Xtra-Konto-Service: Kurzwahl 2000. Konfiguration und Durchstellen zur Hotline
unter 2202 oder 2020 (2202 auch bei reseller-Xtra). Abgeschaltete Karten
können (Vier-Wochen-Frist) auf Anfrage hin im Netz reaktiviert werden.

CallYa
------
ist die Guthabenkarte von Vodafone D2. CY-Konto-Server (22922);
CY-QuickCheck: 22999. CallYa-Team: 22911 (Vorauswahl gratis). Nach einem
Jahr ohne Umsatz wird die Karte für abgehende Anrufe gesperrt, dies kann aber
kostenlos über Menüpunkt Eins der 12007 verhindert werden (nicht bei
reseller-CallYa! hier gilt im Zweifel (Quelle: Mobilcom CallYa-Vertragsunterlage)
eine jährliche Aufladepflicht). Nach einer schriftlichen Kündigung kann das
Guthaben jederzeit zurückerhalten werden (5 EUR Bearbeitungsgebühr, wenn die
Karte noch aktiv ist). Hierzu muss in der Kündigung (Formular) eine Bankverbindung
angegeben und die SIM-Karte beigelegt werden. Wird unter der 22922 ein
Gültigkeitszeitraum angesagt, ist DIESER verbindlich; in diesem Fall ist ein
CallYa-Reseller/Service-Provider (getestet: TALKLINE, debitel) die allein
zuständige Ansprechpartnerin (Displayanzeige Providername!). Die Rufnummer-/
Mobilfunkkarte-Zuordnung ist wie bei T-Mobile statisch (neue SIM-Karte bei
Portierung eingehend).

MEIN BASE PREPAID Starterpaket
------
ist das Netzbetreiber-Prepaidangebot von E-Plus. Für 19,99 Euro inklusive 5 EUR
Startguthaben erhält man einen Standardtarif mit abwählbarer, einmal zu Beginn
automatisch kostenlos zur Verfügung stehender netzinterner Flatrate (5 EUR/30 Tage).
Über die Mailboxabfrage oder einen Direktruf ist auch der kostenlose Versand
von Sprachnachrichten an andere E-Plus-Mailboxnummern möglich (bei den E-
Plus-Resellern *nur* per Direktruf auf diese). Die Hotline 1147 ist für 1,49 EUR/Anruf
erreichbar, Hotfax 0331-700-89123. Mit einer Aufladung von 15 oder 25 EUR ist
man 12 weitere Monate lang erreichbar, bei 20 Euro sind es ebenfalls 12 Monate und
bei 30 Euro 24 Monate (jeweils plus zwei Monaten vor der Abschaltung, in denen
abgehende Telefonate nicht mehr möglich sind und das (Rest-)Guthaben eingefroren ist);
maximale Guthabengültigkeitsdauer Wenn der Kunde über kein Guthaben mehr verfügt,
wird die kostenpflichtige Telefoniefunktion abgehend abgeschaltet (einschließlich
0800!). Die Unterdrückung der Rufnummer (CLIR) ist bei BASE im Gegensatz zu
seinen Vorgängern im Netz standardmäßig auf *deaktiviert* eingestellt.

O2 O PREPAID
------------
ist das Prepaidangebot im o2-Tarifesortiment (O2 LOOP mit Handy im Abverkauf,
in andere Tarife nicht mehr neu buchbar / umstellbar). Das Guthaben ist jeweils ein
halbes Jahr ab Aufladedatum gültig. Das Kartenguthaben verfällt gemäß einer
Gerichtsentscheidung erst nach der Einklagefrist für Ansprüche aus Alltagsgeschäften
(3 J.). Die Gültigkeitsdauer des Kartenguthabens kann man mit *102# abfragen, die
Höhe des Guthabens mit *101# (Achtung, bei aktiver Sperrung der abgehenden
Telefonie im Karenzmonat wird hier fälschlicherweise "0.00" angezeigt!).
Das Aufbuchen neuen Guthabens erfolgt entweder per LOOP (5667)-Menü oder
per [*103*Rubbelcode# senden/anrufen] bzw. [*103# und USSD-Antwort]. Es
konnte im Test auch mit einer TchiboMobil-10EUR-Aufladekarte aufgeladen werden.
Per Überweisung: SMS mit beliebigem Inhalt/"Bank" an netzinterne Nummer 56656
(LOOpLOad) schicken. Dann erhält man die Bankverbindung und den individuell
anzugegebenen Verwendungszweck. Sobald das Geld eingetroffen ist, wird das
Prepaid-Konto aufgeladen und per SMS darüber informiert. Ist auch über das o2-
Portal (www.o2online.de) oder eine Abfrageroutine/Binär-Algorithmus möglich
http://www.prepaid-wiki.de/index.php5?title=%C3%9Cberweisung_O2
Einen Monat nach der Sperrung des Kartenguthabens wird die Karte endgültig für
abgehende Verbindungen abgeschaltet (manche Karten laufen trotzdem weiter,
vermutlich weil der Kunde sie ja kündigen soll). Das Guthaben wird erstattet, wenn
man an Telefónica O2 Germany GmbH & Co. OHG, Kundenbetreuung, 90345
Nürnberg schreibt und die Kundenadresse, Rufnummer der o2-Karte, sowie seine
Bankdaten angibt (die Karte fürs Recycling beilegen kann auch nicht schaden).
Über *111*<Laendercode+Vorwahl><Rufnummer># sind Gespräche aus dem Ausland
möglich (per Callback).
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14a Vor-/Nachteile von Prepaid-Karten gegenüber Verträgen sowie zwischen
    den einzelnen Netzen (11.09.2010)

Nachteile bezeichne ich durch ein Minus, Vorteile durch ein Plus. Es sind nicht
nur Vorteile gegenüber Postpaid-Verträgen, sondern auch Vorteile gegenüber
den anderen Netzen aufgelistet. Konditionen der Reseller/Marken werden nicht
berücksichtigt, wenn nicht explizit erwähnt, da dies im Rahmen dieser Übersicht
nicht zu bewerkstelligen ist.

D1-Xtra-Karte:
+ Rückruf bei besetzt (für Netzintern- und Festnetz-Anrufe) aktivierbar
+ "Smart Traveller"-Sondertarif für EU-Auslandszone auswählbar
+ Übermittlung der eigenen Rufnummer durch Flash-SMS bei Wechsel des
  Handys oder per *135# (Hörertaste)
+ 00800-Nummern ("International Freecall") sind anwählbar (im Inland gratis)
+ Über das 2020-Menü sind diverse Funktionen ein-/ und ausschaltbar, z. B.
  Rufnummernunterdrückung und SMS-Benachrichtigungen-über-Anrufe
+ Anrufweiterleitungen genauso konfigurierbar wie bei Telekom.de Vertrag
+ Kostenlos gestellte Community- (Firma/Portal _VZ) und Messenger-plugin-
  Flat-Verbindungen, e-mail-checker, buchbar; netzinterne SMS für nur 5 Cent
+ Innovativer Netzbetreiber in Sachen Verbesserung der Verbindungsqualität
  Sprache und LTE / mobiles Internet; mit Vodafone: Alpenraum funkabgedeckt
+ Aufsprechen/Abfragen auf anderen Mobilboxen bei Karten mit kostenloser
  Mobilbox- Erreichbarkeit *ebenfalls* kostenlos
+ Weitergeleitete Verbindungen werden von Xtra-Tarif(option)en inkludiert
+ Sonderwünsche können durch Pseudo-Prepaid und Postpaid-Tarife evtl.
  abgedeckt werden
- Keine echten Datenoptionen, ebenfalls bei Sprache nur *eine* Option
- Weniger Mailboxfunktionen inklusive als bei Vertrag: Kein Fax, Pager und
  Alarmierung auf fremde Rufnummern, wobei inzwischen zum Teil auch die
  Postpaid-Kunden solche Dienste aufpreispflichtig buchen müssen
- "Anklopfen/Halten" und "Konferenz" sind gesperrt (gilt auch für die T-D1-Reseller
  inklusive dem Pseudo-Prepaid-Segment)
* Mobilbox wird nach drei Monaten ohne Abfrage abgeschaltet, Anrufer erhalten
  dann eine kurze Pro-forma-Verbindung; Kosten auch vom eigenen Handy aus
  ("Hallo, keine neuen Nachrichten, vielen Dank, auf Wiederhören!"), bewirkt
  Reaktivierung der Nutzbarkeit der Mobilbox am darauf folgenden Tag
* Bei Altverträgen wird per default die Rufnummer nicht übermittelt,
   Freischaltung für CLI beim mobilen Surfen hier nur per SMS mit
   "+t-online mobil" (ohne Anführungszeichen) an die Kurzwahl 27637

D2-CallYa-Karte:
* Kostenlose "Visual Mailbox" per MMS, unter 12051 Administration;
  gilt nur bei CallYa (hier auch E-mail-Adr.-Einrichtung unter 5500 möglich)
* Zugriff auf PC-realisierte Telefonie- und Mobilboxfunktionen nur in Vertrag
+ Mailbox über Hotline abschaltbar (oder über Kundenbetreuung online),
   SMS-Benachrichtigung ebenfalls, falls Mailbox gewünscht
+ Vodafone-Gratis-SMS und -Email-SMS-Benachrichtigung (wahlw. mit '@'anzeige)
+ Tarif(e) speziell für Vieltelefonierer, Netzintern-SiMSer und Vielsurfer (z. B.
   OpenEnd: ohne Grundgebühr bei Nichtnutzung; auch Zeit-Flats Internet)
+ Rufumleitung genauso konfigurierbar (mit allen Features) wie bei einem Vertrag,
  zusätzlich Dreierkonferenz, Anklopfen und Makeln verfügbar
+ Gute 3.5G/UMTS-/GSM-Abdeckung, auch überland; MobileTV (über UMTS)
+ Kostenlose Weiein CallYa"-WAP-Menü, auch für VF
  CallYa-Resellerkunden (plus: Eingeblendete _Start_webseite immer gratis)
+ Abfrage der Kosten des letzten Vorgangs (Telefon/Msg./Daten) per *102#.
- Best Friend (Alttarif): Änderung der Nummer kostet 5 EUR
- Teilweise andere Kosten bei Direktanruf auf Fremdmailbox
- Mailbox unterstützt kein Fax
- 00800-Nummern ("International freecall") sind nicht erreichbar
- Nutzung von VoIP wie bei T-Mobile nur in Vertragstarif-Option ("Internet
  Plus Flat") freigeschaltet (Portsperre und Missbrauch-/Überzieh-Klausel)
- Volumenbegrenzung für volle Geschwindigkeitnutzung, HappyLive! UMTS
  muss für Nutzung des UMTS-TV-Angebots zusätzlich gebucht werden

E-Plus:
- 00800-Nummern sind nicht anwählbar
- Mailbox unterstützt kein Fax
- Rufnummer wird in den Alttarifen immer unterdrückt und muss fallweise (bzw.
  über Einstellung im Handy) übermittelt werden (*31#Rufnummer)
- Der direkte Empfang von MMS-Nachrichten im Endgerät ohne den Umweg
  über den Aufruf einer passwortgeschützten Webseite ist erst nach dem
  erstmaligen Versand einer MMS vom benutzten Handy aus möglich
- Kein LTE Broadband möglich (Frequenzen wurden bisher nicht ersteigert)
* Nicht abschaltbare Anrufweiterleitung auf die Mobilbox bei Nicht-erreichbar
  und Nicht-melden macht evtl. "Abwesenheitsansage" erforderlich (Reseller,
  Vertragskundensegment und Simyo: Ausschalten der Sprachbox möglich)
* Keine CombiCard- oder Zweite-GSM/Leitung-Vorteile für Prepaidkunden
+ Aufladung verlängert die Gültigkeit des Guthabens um 6 (15 EUR; BASE:
  12), 12 (30 EUR) bzw. 24 (60 EUR und mehr) Monate, statt einfach den
   Gültigkeitstermin stur auf Aufladedatum + 1 Jahr zu setzen
+ bei Prepaid-Verträgen ab "EASY 2006" kostenlose Abfrage der Mobilbox
   _und_ über das eigene Mobilboxmenü kostenloses Aufsprechen auf anderen
   Mobilboxen; Simyo u. a. Nicht-E-Plus/BASE-Angebote erlauben das direkte
  kostenlose Aufsprechen auf anderen E-Plus-Mobilboxen (- ohne Empf.best.)
+ Kostenloser Push-SMS-Mail-Dienst ("HandyMail", E-Plus-netzweit!) buchbar
+ Reseller haben eigene Angebote und Konditionen, z.B. niedrigere
  Mindest-Aufladebeträge (z.B. BLAU: 5 EUR-per-Überweisung einem beliebigen
  Betrag per Banküberweisung aufgestockt werden und verfällt erst zum 
  mit *102# abfragbaren Termin
+ bei einigen *Resellern*: quartalsweise Auszahlung nach Art eines Cache-flush
  (Kartenerhalt, 0 Euro Guthabensstand) möglich
+ Wie bei E+ auch, einige 850/900 MHz-Band-Frequenzen für UMTS und GSM
+ Kostenloser www.o2.de/goto/handyfinder, auch ohne "o2 Kontocheck" nutzbar
+ Automatische Uhrzeit-Aktualisierung (NITZ) über das o2-Netz wird unterstützt
+ "O2 Kosten-Airbag" in den aktuellen Tarifen ("o"), eine Art Flatrate durch
  Kostendeckelung und gestattete "Überschreitung", für dt.-Ruf- u. SMS
+ Kontoservice 5667 auch im Ausland kostenlos anrufbar
+ Diverse Auslandsziele relativ günstig erreichbar im Standardtarif
+ Unkomplizierter Gratis-Kartendienst ("Navteq"-Software) auf kompatiblen Handys
+ Keine Beschränkungen der Datendienste, wie z. B. Portsperren, Nur-http-Filter
  (!! In den modernen Mobilfunknetzen kann trotzdem durch transparente Proxys,
  Verbindungs-Trennungen o. Ä. eine effektive "Verkehrsbeschränkung" aktiv werden!)
+ Portierung eingehend auf (!muss bereits geschaltet sein!) LOOP/O-Karte möglich
+ E-Mail-Versand per SMS und MMS möglich (bei resellern/Marken nur teilweise!);
  danach CLOSE an 6425 erforderlich, ansonsten entstehen evtl. Kosten für den
  Empfang an <Ihre MSISDN>@o2online.de!
+ Anrufer ohne Rufnummernübermittlung lassen sich bei eingeschaltetem Handy
  blocken (bei der Hotline aktivieren lassen)
- 00800-Nummern sind nicht anwählbar, 0700 sind ebenfalls gesperrt; freie
  Rufumleitungen mit Prepaidkarten ebenfalls nicht möglich, bei den Pseudo-
  Prepaid möglich, aber zu diversen Rufnummerbereichen nicht (u. a. 0800)
- Mailbox unterstützt kein Fax
- Nutzung laut neuen AGB/Preislisten in einigen Tarifen Handy-beschränkt (trotz
  vom "verbrauchten" Volumen abhängiger Drosselung der möglichen Bandbreite)
* Ein Anruf wird im o2-Netz nach 2 Stunden vom Telefonsystem beendet
* O2 behält sich ausdrücklich vor, bestimmte (Unterhaltungsdienste wie z. B. Call-
  Through mit Providerwerbung) Rufnummern sporadisch auf gesperrt zu halten
* Der Empfang von MMS-Nachrichten ohne Umweg über den Aufruf einer
  passglich. Ausnahme: Automatische MMS-Konfiguration auf o2online.de oder per
  Antwort-SMS an 80215  nach SMS mit "HANDY" an 80100 (o2 Vertrag) oder
  80111 (o2 LOOP) und Empfang der Start-MMS.
* EU-Auslands-Datenroaming durch Einschränkung der Bandbreite
  kostengedeckelt [setzt 50-euro-Netto-Regelung-Juli-2010 um]



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15 Wie funktionieren 'Ortstarife' im Mobilfunk?

(27.03.2009) Die Mobilfunknetze bieten z.T. sog. Ortstarife auch vom
Handy an. Die Ortsvorwahl wird durch einen Anruf bei D1 (2020),
D2 (22044) bzw. e-plus (1113) eingerichtet. Man kann nun Gespräche
zu dieser Vorwahl günstiger führen.

e-plus bietet noch einen 'Freunde-Tarif' an, mit dem man fünf vorher
bestimmte Rufnummern zu o.a. Preisen erreichen kann.
D2 kann man entweder BestCity (Ortsvorwahltarif), D2 BestCitySpezial
*oder* BestWeekend nutzen. Auch bei e-plus muss man sich zwischen
Ortsvorwahl- und Freundetarif entscheiden.

o2 bietet in seinem Netz bei Genion mit der City-Option ebenfalls einen
Ortstarif an. Gespräche aus der festgelegten "City" in den eigenen
Ort und in weitere angrenzende Ortsnetze kosten rund um die Uhr 7 Cent.
Die genaue Größe der Cityzone ist unter
<http://www.de.o2.com/ext/standard/index?page_id=3996&state=online&style=standard>
abrufbar.

Bei den Genion-Tarifen mit Homezone ist innerhalb
der Homezone außerdem ein Gespräch innerhalb desselben Ortsnetzes aus dem
man die Genion-Festnetznummer hat für 3 bzw. 5 Cent pro Minute möglich.

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16 Kann man günstiger telefonieren, wenn man bestimmte Codes wählt?

(22.10.2000) Es gibt das Gerücht, dass man ein Ferngespräch als Ortsgespräch
abrechnen lassen könnte, wenn man nach der normalen Telefonnummer eine
Nummer anhängt, die zusammen mit der letzten Ziffer '10' ergibt. Dies
ist definitiv falsch.

Auch die diversen Handy-Codes, die angeblich zu kostenlosen SMS oder
ähnlichem verhelfen sollen, helfen in Wirklichkeit nicht. Als Beispiel
sei die geschlossene Benutzergruppe 666 genannt, die absolut keine
Wirkung hat.

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17 Was kosten Servicenummern? (23.04.2010)

Die Vorwahlen/Nummern 0137; 0138; 0180; 01888; 0700; 00808; 0088210;
11833; 11834; 11836; 11837; 11864 werden immer von der Telekom
berechnet. Die Vorwahlen 012; 118 ohne die oben genannten fünf T-Com-Nummern;
0181 bis 0189; 0191 bis 0194; 0900 hingegen werden nicht unbedingt vom
Teilnehmernetzbetreiber oder der Preselection des Anrufers berechnet, da
hier auch anderen Firmen, so diese die jeweiligen Rufnummerninhaber sind,
die Rechnungsstellung gewährt wird.

Hier die Preise, die von der Telekom berechnet werden (nicht von
Telefonzellen, hierzu werden die Preise unter 0800-3306667 angesagt
bzw. sind auf http://blitztarif.de/telefonzelle zu finden):

012-xxx      : Tarifinfo unter 0800-330-4567

0137-1/5     : 14 Ct. pro Gespräch
0137-2/3/4   : 14 Ct. pro Minute
0137-6       : 25 Ct. pro Anruf
0137-7       : 1 EUR  pro Anruf
0137-8/9     : 50 Ct. pro Anruf
0138         : 14 Ct. pro Minute

0180-1       : 3,9 Cent pro Minute

0180-2       : 6 Cent pro Gespräch

0180-3       : 9 Cent pro Minute

0180-4       : 20 Cent pro Gespräch

0180-5       : 14 Cent pro Minute

0700 (Persönliche Rufnummer):
0,12 EUR/Min. (Mo-Fr 09-18)
0,06 EUR/Min. (sonst)

0800 (Freecall) und 00800 (International Freecall):
Normalerweise kostenlos für den Anrufer, mit Ausnahmen (00800 wird von
manchen Anbietern berechnet)

0900: Tarif vom Anbieter festgelegt und angesagt


Sonderrufnummern aus Telefonzellen:

Eine Tarifeinheit kostet 10 Cent,
01801/01802: eine Einheit dauert 15 Sekunden
01803: eine Einheit dauert 12 Sekunden
01804: die erste Minute kostet 4 Tarifeinheiten (die auf jeden Fall
       anfallen), dann eine Einheit alle 15 Sekunden
01805: eine Einheit dauert 10 Sekunden
0138: 2 Tarifeinheiten für die ersten 30 Sekunden, dann eine je
      angefangene 15 Sekunden, wobei insgesamt mindestens 3 Tarifeinheiten
      anfallen
01371: 3 TE/Verbindung
01372/01373/01374: 2 TE für die ersten 30 Sekunden plus mindestens eine pro
      nächste 15 Sekunden)
01375: 3 TE/Verbindung
01376: 5 TE/Verbindung
01377: 17 TE pro Verbindung
01378/01379: 9 TE je Verbindung
01888: wie Gespräch nach Berlin bzw. Bonn
0700: Mo-Fr 9-18 Uhr 50 Cent/Minute, in der übrigen Zeit 30 Cent pro Minute
       (1 TE alle 12 bzw. 20 Sekunden)


0180er vom Handy:

Vom Handy gelten meist höhere Tarife als vom Festnetz.
Es dürfen maximal 42 Cent pro Minute verlangt werden (0180-1/3/5),
sowie höchstens 60 Cent je Anruf (0180-2/4).

Zur Vermeidung der hohen 0180er-Tarife bietet es sich an, alternative
Festnetznummern zu benutzen, sofern diese bekannt sind. Siehe
http://0180-telefonbuch.info

Viele Kosten von Sonderrufnummern bei Nutzung von Prepaid-Karten finden
sich unter http://www.teltarif.de/i/sonderrufnummern-prepaid.html

Die Kosten der Auskunftsdienste findet man auf
http://www.teltarif.de/db/res-auskunft.html oder
http://www.billiger-telefonieren.de/anbieter/auskunft/auskunft.php3

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19 Wieso sind Ludwigshafen und Mannheim zwei Ortsnetze?

(08.01.2001) Ludwigshafen und Mannheim haben eine gemeinsame Vorwahl (0621),
jedoch wurde von der Regulierungsbehörde festgelegt, dass es sich um
zwei getrennte Ortsnetze mit jeweils eigenem City-Bereich handelt. Dadurch
kommt es zu der misslichen Situation, dass von manchen Orten aus nur eine
der beiden Städte zum City-Tarif erreichbar ist, die andere jedoch schon
mit Region 50 berechnet wird. Zur Unterscheidung der beiden Ortsnetze
dient folgendes Schema:

Mannheim: 0621-1, 0621-2, 0621-3, 0621-4, 0621-7, 0621-8, 0621-90, 0621-91,
          0621-92, 0621-93, 0621-94, 0621-97, 0621-98
Ludwigshafen: 0621-5, 0621-6, 0621-95, 0621-96, 0621-99

Diese Aufteilung wurde schon vor der Entmonopolisierung des Telefonmarktes
von der Telekom festgelegt. 


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20 Was bedeuten die Tarifbezeichnungen wie z. B. 1/1 oder 60/60?

(22.10.2000) Die Dauer des Taktes bei den Telefontarifen wird üblicherweise
in dieser Form abgekürzt. Die erste Zahl bedeutet dabei die Länge der ersten
Einheit, die zweite Zahl die Länge der restlichen Einheiten. Diese Trennung
wird vorgenommen, weil manche Anbieter die erste Einheit länger dauern lassen.
Damit sollen Kurztelefonierer zur Kasse gebeten werden.

Beispiele:

1/1: grundsätzlich Sekundentakt (Kundenfreundlichster Tarif)
60/60: Minutentakt (weit verbreitet, nicht sehr kundenfreundlich)
60/1: erste Minute wird voll berechnet, danach Sekundentakt
      (bei langem Gespraechen wie 1/1, bei Kurzverbindungen
       z.B. mit Anrufbeantworter ungünstig)

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21 Werbefinanziertes Telefonieren (14.05.2010)

Da die Kosten für die Vermittlung von Telefonaten zu den meistangewählten
Lokationen in den letzten Jahr(zehnt)en deutlich gesunken sind, gibt es
immer wieder Aktionsangebote, mit denen man kostenlos telefonieren kann.
GoYellow bietet mit PeterZahlt einen PC-gestützten Service an. Dieser ist
jedoch anmeldepflichtig und umfasst neuerdings auch kostenpflichtige Features.


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23 Steuerung der Vermittlungsstelle (spezielle Leistungsmerkmale)
(20.01.2010)

Am analogen Telefonanschluss ("Standard-Anschluss"/"T-Net") können
die Leistungsmerkmale der Vermittlungsstelle (z. B. Anrufweiterschaltung,
SprachBox) mit DTMF-Tonwahl-Befehlen gesteuert werden. Beim digitalen
ISDN-Anschluss werden Steuerungsbefehle nicht mit dem MFV gegeben,
sondern über den D-Kanal als Keypad-Codes (im Telekom-Deutsch:
'Netzdialog' oder 'Netzdirekt'). Dazu muss das ISDN-Gerät keypadfähig
sein. Die Zeichen Initiator/Stern und Terminator/Quadrat können zwar
auch im Telefonmodus, also ohne dass am ISDN-Endgerät in den Keypad-
Modus geschaltet wurde, gegeben werden, jedoch führt diese Vorgehensweise
bei T-Home-Anschlüssen zum Abbruch (bei Arcor-ISDN-Anschlüssen hingegen
war sie im Test für die verfügbaren Keypad-Befehle möglich); vor der Netz-
Modernisierung bewirkte im Deutsche Telekom-Netz die Raute das Anwählen
der Nummer bzw. wurde ausgelassen und konnte daher als Trennzeichen in
einen Adressbucheintrag eingepflegt werden, z. B. '503#310' für Rufnr. 503 
plus Durchwahl 310, wenn das ISDN-Endgerät nicht nach '#' sofort rauswählte
(was bei den Vodafone-ISDN-("Komfort Classic"/"Arcor-ISDN"-Tarife)-
Anschlüssen so implementiert ist).

Um z. B. eine AnrufWeiterSchaltung der MSN 13579 auf die Nr. 098765432
einzurichten, muss folgendes eingegeben werden: *21*098765432*13579#
Die Rufnummernangabe '0' statt '098765432' bewirkt die Aktivierung der
AWS (gilt analog dazu auch für andere Dienstmerkmale) bei *allen* MSN.
Eine Unterscheidung nach Dienstmerkmalen (z.B. nur 'Telefon') ist nicht
möglich, nur bei über das funktionale Protokoll "reservierten" ("gehört
MSN_/Gerät") AWS).

Es gibt Leistungsmerkmale, die nicht vom Kunden selbst eingerichtet oder
deaktiviert werden können, etwa das Abweisen unbekannter Anrufer (ACR)
oder das Freischalten der Identifizierung (MCID) solcher das Dienstmerkmal
CLIR benutzenden Anrufer. Diese Aufträge an den technischen Kundenservice
der Deutschen Telekom AG (Festnetzsparte) werden nur noch
anschlussbereinigt, d. h. für alle MSN je eines Kundenanschlusses, 
ausgeführt.

Um die Steuerung auch von jedem beliebigen Anschluss aus vorzunehmen
gibt es die kostenlose Zusatzleistung 'Fernsteuerung der AWS'. Diese wurde
aus Platzgründen in das nächste Kapitel übernommen.

Die Änderung der Netz-PIN (nur wirksam für PIN-geschützte Funktionen
wie z. B. die veränderbare Anschlusssperre OCBUC) erfolgt erstmalig per
*99*0000*neuePIN*neuePIN*MSN#



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23a Gegenüberstellung der Steuercodes im Fest- und Mobilfunknetz (29.09.2009)

Hier einige gebräuchliche Funktionen:

(Nr = Rufnummer, DK = Dienstekennung (siehe unten), Zeit in Sekunden)

Merkmal                             Festnetz          Mobilfunk
----------------------------------------------------------------------
Alle Anrufe sofort an Nr umleiten   *21*Nr#           *(*)21*Nr(*DK)#
- Löschen                           #21#              ##21#
- Deaktivieren                      #22#              #21#
- Aktivieren                        *22#              *21#
- Prüfen                            *#21#             *#21#

Anrufe verzögert an Nr umleiten     *61#Nr#           *(*)61*Nr(*DK)#
- Dauer angeben:                    (immer 20 Sek.)²  *(*)61*Nr(*DK)(*Zeit)#
- Löschen                           #61#              ##61#
- Deaktivieren                      -                 #61#
- Aktivieren                        -                 *61#
- Prüfen                            *#61#             *#61#

Bei Unerreichbarkeit an Nr umleiten -                 *(*)62*Nr(*DK)#
- Löschen                           -                 ##62#
- Deaktivieren                      -                 #62#
- Aktivieren                        -                 *62#
- Prüfen                            -                 *#62#

Bei Besetzt an Nr umleiten          *67#Nr#           *(*)67*Nr(*DK)#
- Löschen                           #67#              ##67#
- Deaktivieren                      -                 #67#
- Aktivieren                        -                 *67#
- Prüfen                            *#67#             *#67#

Rufnummernübermittlung
- Einschalten für dieses Gespräch   -                 *31#Nr
- Ausschalten für dieses Gespräch   *31#Nr (*31*Nr)¹  #31#Nr
- Prüfen                            -                 *#31#

Anklopfen / CallWaiting (nur für Sprachanrufe)
- Einschalten                       -                 *43#
- Ausschalten                       -                 #43#
- Prüfen                            -                 *#43#

---
¹ Bei Telekom *31#Nr, bei anderen Betreibern evtl. *31*Nr.
  Bei ISDN muss in der Regel die entsprechende Funktion des Telefons
  oder der Telefonanlage genutzt werden. Bei Arcor funktioniert aber
  auch bei ISDN die *31*Nr (sowohl Keypad als auch als Bestandteil
  der Rufnummer).

² Die Verzögerung einer Anrufumleitung läßt sich bei der Telekom über
  die fernsteuerbare AWS unter 0800-3309798 bis 60 Sekunden hochsetzen.
  Diese Funktion ist auch über DTMF/Keypad-Steuerbefehl *62*60# verfügbar,
  die fernsteuerbare AWS steuert damit alle im Amt/Netz ausgelösten
  oder am S0-Bus reservierten CFNRs, sowie die der SprachBox.


Dienstekennungen:
  10 - Alle Anrufe
  11 - Umleitung Sprache
  12 - Alle Daten (Geschwindigkeiten/Protokolle)
  13 - Umleitung Fax


--------------------

24 Allgemeine Erläuterungen zur TNet-Box und SprachBox (25.04.2010)

Die T(-Home) SprachBox kann vom eigenen Anschluss aus unter freecall
0800-3302424 eingerichtet und abgefragt werden. Bei Schaltung eines
neuen Telefontarifs wird sie binnen 3 Tagen aktiviert (im Kundenauftrag
abwählbar). Nach Ersteinrichtung ist sie automatisch für den Empfang
bei besetzt und nach Zeit konfiguriert. Diese Einstellung kann unter
http://kundenservice.telekom.de, 0800-3302424 / 0511-12331685
(letzteres Fernabfrage-Klarnummer), per Keypad, am ISDN-Endgerät
oder im Sprachboxmenü geändert werden.

In den Alttarifen 'T-Net' und 'Standard-ISDN' kann man eine erstmalige
Freischaltung der fernsteuerbaren Anrufweiterschaltung unter 0800-
3309798 vornehmen, nach deren Aktivierung die AWS-Steuerung auch
per korrespondierendem Keypad-/Tasten-Befehl mit freigeschaltet wird
(nicht in der Rufphase; kein Anklopfen). Die SprachBox kann zu den
vereinbarten Konditionen (monatl. Nutzungsgebühr) - an den Anschlüssen
dieser Tarif-Generation ebenfalls eingerichtet werden. Wer das "Komfort-
Paket" am T-Net-Anschluss hat und es kündigt, kann es nicht mehr
neu hinzubuchen (Bestandskunden-Tarifschema).

Auch die Einrichtung einer AWS an andere Ziele, oder die Einstellung der
Wartezeit bei nach-Zeit, sind im Menü der SprachBox möglich.
Zielrufnummern, die am Anschluss über die variable Rufnummernsperre/
Sicherheitspaket Plus gesperrt sind, lassen sich ebenfalls im Sprachmenü
unter 08003302424 (oder unter 08003309798) "einrichten", lediglich das
Webfrontend und der Keypad-Modus verweigern hier die (wegen des
Abweisens des Verbindungswunsches nicht bestätigungsfähige) AWS-
Aktivierung. Vorsicht! Die variable Rufnummernsperre wird auf *bereits*
*eingerichtete* Anrufweiterschaltungen hingegen *nicht* angewendet!
010-Nummern sind nicht in Mein T(-Home) einrichtbar, hier sind diese
Dienste neben Auslandsnummern als zulässige AWS-Ziele entfallen (beim
Versuch ist das Übermitteln des Formulars anschließend gesperrt). Hat man
ein solches Rufziel noch in der Eingabemaske (grau hinterlegt) stehen,
resultiert das Übermitteln eines an sich korrekten Formulars ebenfalls in
einer Fehlermeldung, man muss es durch Überschreiben entfernen bzw. die
fehlerverursachende ausgegraute Nummer durch eine zulässige ersetzen.

Die in der SprachBox (0800-3302424) oder per fernsteuerbarer AWS (0800-
3309798 eingerichteten AWS lassen sich per Keypad zwar deaktivieren,
nicht jedoch abfragen. Dies ist lediglich über das Funktionale Protokoll bzw.
im Menü des verwendeten ISDN-Endgeräts möglich.

Wer noch die alte Bedienversion der sogenannten "TNet-Box" hat (Anschluss-
Schaltung vor Juli 2008 bzw. Sprachboxeinrichtung vor Nov. 2008), hat evtl.
noch eine zweite Unterbox ("Family-Box 1") in der Hauptbox eingerichtet (wurde
einmal wegen mangelndem Kundeninteresse aus dem Sortiment genommen). 
Zwischen den Familyboxen konnten kostenlos Nachrichten hin und her geschickt
werden; die Familyboxen waren im Gegensatz zur Hauptbox 0 nur von der bei der
Einrichtung der SprachBox verwendeten MSN aus ohne Passworteingabe
abfragbar; die erste Familybox war kostenfrei. Es standen mehrere Mailboxansagen
und -Menüs zur Auswahl. Die SMS-Benachrichtigung schaltet bei den TNet-Boxen
die per Telefonanruf aus; die Wartezeit bis zur Rufannahme ist nur per*62*xx#, nicht
aber im Menü einstellbar. Bei Tarifwechseln bleibt dieTNet-Box erhalten, bei Box-
Löschung nicht (SprachBox aktuelles Bedienschema). Schrittweise sollen alle TNet-
Boxen auf die aktuelle Bedienversion umgestellt bzw. an diese angeglichen werden.

Ein besonderer Service ist das Freischalten der SprachBox für Anrufe
von der eigenen Handynummer aus, denn bei aus der Box heraus
eingeleiteten Rufen - hierbei muss etwas aufgesprochen vorliegen -, erhält
man vor Verbindungsaufbau die Anrufernummer zur Bestätigung angesagt
und Zusatzkosten irgendwelcher Art entstehen (auch im Netz) nicht. Es gilt
der am Anschluss (/010330xxxxyz) eingestellte Tarif; die Rufnummer wird
unterdrückt. Mehrfachanrufe pro Sitzung sind ebenso möglich wie das
Herstellen von Verbindungen zum eigenen Anschluss. O2-Kunden können die
SprachBox nicht als Weiterleitungsziel benutzen, da freecall/0800 bei diesem
Mobilfunkanbieter als (Sonderrufnummer!) Weiterleitungsziel gesperrt ist (es ist
Privatkunden/Nichttelecoms nicht gestattet, 0800-Nummern zu schalten, diese
zahlen für eingehende Verbindungen und müssen für Boxdienste/UMS die 032-
Gasse oder die Rufnummer eines Telefonanschlusses benutzen). Die Neueinrichtung
(3-4-6) von nicht im T-Mobile-Netz geschalteten Mobilnummern ist nicht mehr
möglich, auch nicht durch die SprachBox-Hotline (bounce/Fehler im System).

Die SMS-Benachrichtigungen der Box sind kostenlos, wenn als Zielrufnummer
ein T-Mobile-Mobilfunkanschluss oder eine MSN am eigenen Anschluss
angegeben wird. Die (Fern-)Steuerung der SprachBox-Aktivität gilt immer nur
für die MSN, unter der diese eingerichtet worden ist.  Für 1,05 EUR monatl.
kann die Fax-Funktionalität aktiviert werden, die eingegangenen Faxe werden
durch Versand an eine Faxnummer eingesehen. Der Empfang kann auf Telefon-
oder Faxanrufe beschränkt werden (voice, Faxweiche oder aber sofort
startender Faxempfang). Spricht der Anrufer länger als 2 Minuten auf, wird
die Verbindung nach einem Hinweis unterbrochen. Die telefonische
Benachrichtigung wird so berechnet, als ob man das Benachrichtigungsrufziel
selbst angerufen hätte (eine evtl. Anschluss-Preselection gilt hier nicht!).

Bei ISDN können gleich oben beschriebener Handyfreischaltung bis zu zwei
zusätzliche MSN für Empfang und Abfrage definiert werden, s.
http://hilfe.telekom.de/hsp/cms/content/HSP/de/3378/theme-
45859561/theme-45858948/theme-45858947/theme-62207114/faq-62338598
Von den zusätzlichen MSN verlangt die SprachBox immer das Box-Passwort,
desweiteren gilt, dass die PIN einer bei diesen evtl. bereits vorhandenen, unter
0800-3309798 eingerichteten, fernsteuerbaren AWS von der des Zugangs zur
SprachBox überlagert wird.

Die zweistündige Sperre des Logins nach dreimaliger falscher PIN-
Eingabe, auch vom eigenen Anschluss aus, ist im SprachBox- und im
Fernsteuerbare-AWS-System-08003309798 identisch. Letzteres fordert bei
Ersteinrichtung einmalig die Eingabe des Passworts (bei einer parallel
vorhandenen SprachBox wird deren Passwort in der Eingabe bestätigt). Bei
PIN-Fehlern von fremd wird der Dienst nicht gesperrt, sondern nur für den
unberechtigt anrufenden Anschluss blockiert (2 h lang), ferner kann nach
sechmaliger Falscheingabe vom eigenen Anschluss aus durch die nach
diesem Vorgang automatisch zugeschaltete SprachBox-Hotline 0800-
3304747 auf Aufhebung der Boxsperre/new lives, oder alternativ auf Box-
default-PIN (letzte vier Ziffern der MSN) zurückgesetzt werden. Die
Änderung des Passworts der fernsteuerbaren AWS gelingt nur durch
Einrichten einer SprachBox unter deren MSN (Vorsicht, Zweitboxen sind,
wie im Einrichtungsdialog neuerdings auch angesagt, kostenpflichtig!).

Unter http://hilfe.telekom.de/dlp/eki/downloads/1/1TR67-V1.0.pdf steht
eine ausführliche Anleitung speziell zum Universalanschluss (ISDN) zur Verfügung.
Weitere Details zum Thema fortgeschrittene Nutzung der SprachBox enthalten
u. a. auch die Dokumente zur Festnetz-SMS.


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25 Benachrichtigung bei verpassten Anrufen im Mobilfunk (13.09.2010)

Bei allen vier Mobilfunk-Anbietern ist es möglich, sich auch über einen
von der Mailboxfunktion unabhängigen Dienst über entgangene Anrufe
per SMS benachrichtigen zu lassen. Dieser ist bei Vertragsabschluss nach
der bedingten Weiterleitung auf die Mailbox (z. B. *004*333**15# bei O2)
voreingestellt bzw. tritt nach deren Aufhebung in Kraft. Bei o2 und Telekom.de
erfolgt die Weiterleitung auf diesen nicht nur bei Nichtverfügbarkeit (*#62#),
sondern auch im Besetztfall, bei Vodafone *nur* bei Nichtverfügbarkeit. Die
Weiterleitung auf die Nummer des Dienstes nach einer festgelegten Zeit oder
nach dessen zuvor erfolgter Deaktivierung ist nur bei Vodafone gesondert
einrichtbar, die unbedingte (*21*) bei keinem der in der Liste befindlichen
Anbieter. Der Dienst ist generell frei, dem Anrufer entstehen jedoch in jedem
Fall Kosten, da zum Abspielen einer individualisierten Ansage i. d. R. keine
kostenlose Netzansage, wie Vodafone sie netzintern (!) verwendet, abgespielt
werden kann. Bei T-Mobile begegnet man dem daraus resultierenden
abrechnungstechnischen Problem durch das Auspflegen der entstandenen
Verbindungen (zum Dienst "Rückrufbitte per SMS") im netzinternen billing-
System (auch bei den Resellern), bei O2 lässt man die Anrufe - die dafür bei
Aktivieren der Rufnummernunterdrückung beim Anrufer als nicht vom SMS-
Benachrichtigungs-Dienst anzunehmende Anrufe behandelt werden - jedoch
voll gelten und rechnet sie ab. Bei Telekom.de kann man bestimmen, dass
_kein_ Anrufer eine Verbindung erhält, der auf der virtuellen Nummer des
Dienstes landet, indem man nur den "Komfortdienst Anruferinnerung per
SMS" stehen lässt. Oder, vielleicht (?), kein Xtra auswählt. :-/

FUNKTION| Telekom |Vodafone|  O2  | E-Plus
---------------------------------------------
1       |   ja    |   ja   | nein |  nein
1.1     |   ja    |  nein  |  _entfällt_
1.2     |   ja    |  nein  |  _entfällt_
1.2.1   |   ja    |     _entfällt_
2       |   ja    |  nein  | nein |  nein
3       |   ja    |   ja   | nein |entfällt
4       |   ja*   |  nein  | nein |entfällt



SCHLÜSSEL
1     Wiedererreichbarkeitsstatus wird signalisiert
1.1   Abschaltbar vom Angerufenen als separater Dienst
1.2   Der Anrufer muss für diesen Service seine Rufnummer übermitteln
1.2.1  Ein solcher Anrufer muss diese im Dialog zur Übermittlung-per-SMS freigeben
2   "Rückrufbitte per SMS" implementiert (netzintern nur bei Nichtmelden!)
3   Rufnummer des Dienstes _rein_ virtuell (nicht "direkt" anrufbar)
4   Im Netz deaktivierte (Fremd-)Mailboxen als tote "Kein Anschluss"-Ziele
*   (nur auf besonderen Kundenantrag hin möglich, bei Vodafone nicht realisiert)

Auf die Besonderheiten bei E-Plus wird im http://www.marclanger.de/faq/ Dokument
von *Olaf Peuss* näher eingegangen. Änderungen/Neuerungen zur bisherigen
Funktionsweise: E+-Vertrags- und -Reseller-Kunden können die Mobilbox _ganz_
löschen (3-2-8) und erhalten anschließend eine auch für den Anrufer in jedem
Fall kostenlose Benachrichtigung (abschaltbar). So bewirkt im Test der Direktanruf
bei einer im Netz von blau Mobil funkenden E-Plus-Nr. nach ca. 30 Sekunden eine
Netz-Abwesenheitsansage mit nachfolgender, abschaltbarer Benachrichtigungs-SMS.

Bei O2 kann man die 00100 oder die eigene Nummer mit angehängter Null
(auch) als Vertragskunde nicht als Dummy-Weiterleitungsziel nutzen, da im Netz
als ungültige Sonderrufnummer (ausland, existiert-nicht) ausgelistet. Bei Vodafone
wiederum bewirkt der Anruf auf einer Datenkarten-Nummer (z. B. die 01525-
99-434-00, mit freundlicher Genehmigung von Tobias Fleck) eine Besetztmeldung,
desweiteren ist bei diesen Anschlüssen auch das Abhören der Mobilbox vom
eigenen Anschluss aus dauerhaft gesperrt. In der Regel ist die Deaktivierung der
unerwünschten Weiterleitungsarten im Nichterreichbarkeitsfall problemlos
möglich, wobei sich manche Reseller in der Vergangenheit recht störrisch zeigten.

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26 Rufnummern-Mitnahme im Mobilfunk (08.06.2010)

Seit dem 1.11.2002 ist es möglich, die eigene Mobilfunknummer bei einem
Anbieterwechsel zu behalten. Hierzu muss zunächst eine fristgerechte
Kündigung des alten Vertrags erfolgen (bei Prepaid: Verzichtserklärung
abgeben, dass man auf die erbrachten Dienstleistungen und das Restguthaben
bis zur Höhe der vertraglich vereinbarten Portierungsgebühr verzichtet und
die Nummer freigegeben werden soll; o2 bietet ein solches Formular
beispielsweise auf www.o2.de zum Download an). Frühestens vier Wochen vor
Auslaufen des Vertrags und bis zu 123 Tage nach Auslaufen kann dann der neue
Vertrag abgeschlossen werden, bei dem man angeben muss, welche Nummer man
darauf übernehmen möchte. Oft bietet der neue Anbieter die Erstattung der
Portierungsgebühren mittels einer Pauschale an, wobei auch schon (wurde
untersagt) mit einem "Erlass" der Portierungsgebühr-*eingehend* geworben
wurde. Die Obergrenze für die Portierung-ausgehend beträgt (BNetzA) 30,72¿.
Bei Prepaid ist die Zeit für die Rufnummernmitnahme in der Regel kürzer, so
nennt beispielsweise Congstar 31 Tage nach Abschaltung, nach denen die Nr.
bei ihnen wieder in den Pool fällt, und 45 Tage bis zur Erstattung des evtl.
verbliebenen Restguthabens, wenn eine Congstar-Prepaidkarte gekündigt wird.
Die Portierungsgebühren werden in der Regel von der Karte abgebucht, also
ist vorher für ausreichendes Guthaben zu sorgen oder dieses per Voucher oder
Banküberweisung mit eingehaltenem Mindestbetrag ausreichend aufzustocken.

Wird die Nummer dann doch nicht portiert, ist sie verloren bzw. für eine Frist
von mindestens sechs Monaten gesperrt. Dies gilt ohne Rücksichtnahme auf
Fremd- oder Eigenverschulden für alle Prepaidkarten und alle Angebote ohne
aufpreispflichtige Wunschrufnummer.

D1-Kunden können unter 4387 kostenlos abfragen, zu welchem Mobilfunknetz
eine Rufnummer gehört (auch per SMS für 19 Cent möglich: Einfach die Nummer
in eine SMS schreiben und an die 4387 schicken), bei D2 ist dies unter 12313 und
bei E-Plus unter 10667 möglich (beide ebenfalls kostenlos). O2 bietet diese Info per
kostenloser SMS-Abfrage an: SMS mit "NETZ 01..." an 4636. Die Deutsche
Telekom AG stellt kostenpflichtig (14 Ct./Minute, ab März 2010 ist dieser Preis
ohne Spielraum nach oben für alle Festnetzanschlussanbieter vorgeschrieben, wobei
nach wie vor keine ausdrückliche Verpflichtung zur Aufnahme aller Angebote unter
diesen Nummern vorhanden ist) einen Abfragedienst unter der 01805-001133 zur
Verfügung. Wer die Mobilfunk-internen Abfragenummern "fremd" verwenden will,
wählt bei Telekom/T-D1 die 0171-252-, bei E-Plus einfach-0177 vor der Abfrage-
Kurzwahl. Bei Vodafone kommt dabei jedoch lediglich eine kostenpflichtige
"(Nummer aus Fremdnetz) Gesperrt"-Mitteilungsansage.

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27 Rufnummern-Mitnahme im Festnetz (17.09.2006)

Wie im Mobilfunk, kann auch im Festnetzbereich die Rufnummer zum neuen
Anbieter mitgenommen werden, es ist hier wichtig, dass die Rufnummern
beim derzeitigen Netzanbieter noch nicht gekündigt bzw. abgeschaltet
sind, da sonst keine Rufnummernmitnahme mehr möglich ist. Die T-Com
verlangt für die Rufnummernmitnahme eine Gebühr von 7,89 Euro für die
erste Rufnummer (MSN) und 0,41 Euro für jede weitere MSN.
Es müssen mindestens 3 MSN mitgenommen werden, eventuell zusätzlich
vorhandene Nummern können gekündigt werden.

Die Firma Arcor erstattet Geschäftskunden die Portierungskosten, die die
Telekom dem Kunden in Rechnung stellt, in Form einer Gutschrift auf der
ersten Rechnung. Bei Privatkunden erstattet Arcor die Portierungskosten
bisher leider (noch?) nicht.

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A Einige Begriffe (09.07.2006)

Gassenbesetzt

bedeutet, dass die Leitung zur Vermittlungsstelle besetzt ist. Bei
manchen Telefongesellschaften passiert dies durch Nadelöhre zwischen
der DTAG und der neuen Telco. Erkennbar ist Gassenbesetzt an einem
Besetztzeichen mit doppelter Frequenz: düt-düt-düt-düt
(im Gegensatz zu dühdüt-dühdüt-dühdüt bei Teilnehmerbesetzt)

Abkürzungen

AFAIK = As Far As I Know (Soweit ich weiß)
HTH   = Hope This Helps
IMO   = In My Opinon (meiner Meinung nach),
IMHO  = In My Humble Opinion (meiner bescheidenen Meinung nach) 
f'up2 = Followup-To, d. h. Antworten erscheinen in einer anderen Gruppe
        (Followup-To poster bedeutet, dass Antworten nur an den Autor per
        EMail gehen)

Weitere Akronyme auf http://www.chemie.fu-berlin.de/cgi-bin/acronym

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Vorschläge, was noch in diese FAQ aufgenommen werden sollte, werden von
mir sehr gerne angenommen. (Mail an marc@marclanger.de). Dies
gilt auch, wenn ich in dem oben Erwähnten einen Fehler gemacht habe.
Die FAQ findet Ihr auf http://www.marclanger.de/faq/service+tarife.txt
Weitergehende Informationen findet man in Henning Gajeks ausführlichen
Mobilfunk-FAQs unter http://www.gajek.de/
