Expires:  1 Jan 2002 00:00:00 +0100
Date:  1 Dec 2001 00:00:00 +0100
Message-ID: <service+tarife-faq-2001-12-01@marclanger.de>
Supersedes: <service+tarife-faq-2001-11-15@marclanger.de>
From: marc@marclanger.de (Marc Langer)
Approved: news-answers-request@MIT.EDU
Sender: marc@marclanger.de (Marc Langer)
Newsgroups: de.comm.anbieter.announce,de.comm.anbieter.festnetz.misc,de.comm.anbieter.mobil,de.answers,news.answers
Followup-To: de.comm.anbieter.festnetz.misc
Subject: <2001-11-25> Allgemeine Service+Tarife-FAQ
X-Disclaimer: Approval for *.answers is based on form, not content.
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Archive-name:        de/tk-faq
Posting-frequency:   twice a month (1st and 15th)
Last-modified:       25.11.2001
URL:                 http://www.tk-anbieter.de/faq/service+tarife.txt
Usenet:              de.comm.anbieter.announce,
                     de.comm.anbieter.festnetz.misc,
                     de.comm.anbieter.mobil
Diskussion:          Jeweils passende Gruppe der de.comm-Hierarchie. Followup-To
                     auf de.comm.anbieter.festnetz.misc gesetzt, ggfs. korrigieren.
FAQ-Betreuung:       Marc Langer <marc@marclanger.de>
FAQ-Gründer:         Carsten Strache <use.nospam@strache.de>
Mitarbeit u.a.:      Henning Gajek, Ralf G. R. Bergs, Raphael Kallensee, Jürgen
                     Stessun, Martin Ramsch, Martin Liske, Andreas Nitschke, Stephan
                     Schneider, Stefan Blobner, Bertram Schlenker, Oliver Reimann, 
                     Dennis Munoz, Bernd-David Rückert, Tobias Brendler, Andreas
                     Schael, Tobias Fleck, Georg Westermann, Tim Joswig, Georg Neis,
                     Ronny Hick.

Diese FAQ wird regelmäßig in den o.a. Newsgruppen veröffentlicht und ist
unter der genannten URL zu finden. Am Anfang der einzelnen Punkte steht
das Datum, an dem dieser Punkt von mir zum letzten Mal aktualisiert wurde.


Inhalt:
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01 Call by Call & Preselection
02 Wem gehört die 01028 (Nutzung durch diverse Reseller)?
03 Welcher Ort liegt im Orts-, Nah-, R50- und welcher im Fernbereich?
04 Was ist 'echtes' CallByCall?
05 Bei wem muß ich reklamieren, wenn die eCbC-Abrechnung nicht stimmt?
06 Tarifinfos bei AktivPlus, xxl, Select 5/10, Select 5/30 
07 CLIP? CLIR? (Rufnummernanzeige)
07a Warum wird meine Nummer bei CbC nicht an Handys weitergeleitet?
08 Siemens S6/S10 haben *keinen* Monitormodus
09 Der Anrufbeantworter bei e-plus läßt sich nur mit Tricks abschalten
10 eMails an Handys
11 SMS (Kurznachrichten) in andere Netze
12 Callback & Callthrough
13 Was ist von niedrigen Grundgebühren im Mobilfunk zu halten?
14 Guthabenkarten (Xtra, CallYa, Free&Easy, Loop)
14a Einschränkungen von Guthabenkarten
15 Wie funktionieren 'Ortstarife' im Mobilfunk?
16 Kann man günstiger telephonieren, wenn man bestimmte Codes wählt?
17 Was kosten Servicenummern?
17a Alternativnummer für E-Plus-Hotline 0177-1000
18 Wo kann ich ein Handy mieten?
19 Wieso sind Ludwigshafen und Mannheim zwei Ortsnetze?
20 Was bedeuten die Tarifbezeichnungen wie z. B. 1/1 oder 60/60?
21 Werbefinanziertes Telefonieren
22 Wofür steht die Vorwahl 01888 und was kostet sie?
23 Steuerung der Vermittlungsstelle (spezielle Leistungsmerkmale)
24 Allgemeine Erläuterungen zur T-NetBox (mit Unified Messaging)
25 Telekom-Anschluß-Varianten, Optionstarife, Leistungsmerkmale
26 Infos zu Quam
A Einige Begriffe

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01 Call by Call & Preselection (09.04.2001)

Zunächst einige Abkürzungen:

Telco - Telekommunikationsgesellschaft
CbC   - Call by Call
TNB   - Teilnehmernetzbetreiber (bei dem der Anschluss geschaltet ist)
VNB   - Verbindungsnetzbetreiber (eine andere Gesellschaft, die per
        Call by Call oder Preselection ausgewählt wird)

Call by Call (CbC) ist das Verfahren, bei dem sich der Anrufer bei *jedem*
Gespräch eine andere Telephongesellschaft aussuchen kann. Er wählt dazu
die Netzkennzahl des entsprechenden Anbieters vor, welche wie folgt
aufgebaut ist:

0100yy (y = 0..9)     - oder -
010xy  (y = 0..9, x = 1..9)

Die 6-stelligen Kennzahlen (die mit 0100 beginnen) wurden erst Mitte
1998 eingeführt, nachdem die ersten 90 Nummern (zwischen 01010 und 01099)
alle vergeben waren. Nähere Informationen zu diesem Thema findet man
auf http://www.regtp.de/ im Bereich "Rufnummernverwaltung".
 
Bei Preselection erledigt die Vermittlungsstelle das Vorwählen der
Netzvorwahl, der komplette Anschluß bleibt aber bei der Telekom. (Im
Moment ist man normalerweise bei der Telekom preselected).
Um zu testen, bei welcher Telefongesellschaft man preselected ist,
kann man einfach die Nummer 031 wählen. Man erhält dann in der Regel
eine Ansage des jeweiligen Netzbetreibers. Bis auf wenige Ausnahmen
(z.B. Talkline) ist diese Nummer kostenlos anzuwählen.

Wichtig: Auch wenn man bei einer neuen Telco preselected ist, kann man
per CbC über andere Gesellschaften telephonieren. Preselection gilt
immer für den gesamten Anschluß; es ist nicht möglich, nur einzelne MSN
eines ISDN-Anschlusses preselecten zu lassen.

Ortsgespräche (innerhalb desselben Vorwahlbereiches) werden *immer*
über den TNB (meist Telekom) geführt - auch bei Preselection bzw. wenn
man eine andere Netzkennziffer vorwählt und/oder die eigene
Vorwahl benutzt. Das Gespräch kommt dann durchaus zustande, wird aber
nicht über den gewählten Anbieter sondern über die Telekom abgerechnet
- Vorsicht!

Gespräche im Nahbereich (ca. 20km breiter Gürtel um den eigenen Ort,
der bei der Telekom zum Ortstarif abgerechnet wird) können dagegen über
andere Telcos geführt werden (da anderer Vorwahlbereich). Ob das
hierbei aber sinnvoll ist muß jeder für sich selbst entscheiden.

Über Mox Telecom gibt es im Vorwahlbereich 02 sowie in Berlin, Hamburg
und München außerdem die Möglichkeit, Gespräche innerhalb des eigenen
Ortsnetzes oder auch Ferngespräche werbefinanziert kostenlos zu führen.
Näheres dazu findet sich im Abschnitt 21 ("werbefinanzieres
Telefonieren").

Eine Übersicht über die einzelnen Tarife findet man z.B. hier:
http://www.billiger-telefonieren.de/

Übersichten über die Anbieter von 'echtem' Call by Call (Auswahl):
http://blitztarif.de/cbc-easy/

Eine vielverwendete Referenzseite, die Informationen und Tarife
aller auf dem Markt befindlichen Telefongesellschaften bereitstellt,
ist http://www.teltarif.de/

Hat man seinen Direktanschluß (nicht Preselection) nicht bei der
Telekom (man wechselt also komplett!), so kann man neben den
Vermittlungsdiensten seines Teilnehmernetzbetreibers nur die der
Deutschen Telekom benutzen, da jeder Anbieter zwar CbC (also
Interconnect) ermöglichen muß, die anderen Telephongesellschaften
wegen der hohen Kosten nicht daran interessiert sind.

CbC im Mobilfunk soll laut Regulierungsbehörde wegen der hohen
Investitionskosten der Netzanbieter noch viele Jahre ausgesetzt werden.

Der Verbraucherservice der Regulierungsbehörde für Telekommunikation
und Post ist unter den Telefonnummern 01805 / 101000 (24 Pfennige die
Minute) oder 030 / 2248 05 00 zu erreichen. Die Apparate sind von
Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 15 Uhr besetzt. Fax: 030
2248 05 15. eMail: verbraucherservice@regtp.de URL: http://www.regtp.de/

Ein Verzeichnis aller aktiven Verbindungsnetzbetreiber findet man auf:
http://www.petern.de/telefon/firmen_n.htm

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02 Tiscali & Co: Wem gehört die 01028?

(18.11.2001) Die 01028 gehört der Firma Colt Telecom, die jedoch nur
Geschäftskunden bedient. Tiscali und andere Firmen 'resellen' die 01028.
D.h. sie melden in Ihrem Namen den Anschluß bei Colt an. Meldet man 
sich bei verschiedenen Resellern an, so wird bei Colt die zuerst
eingegangene Anmeldung durchgeführt. Jede weitere wird zurückgewiesen.
Bei welcher Gesellschaft die Anmeldung nun funktioniert hat, erfährt
man nur bei Tiscali bzw. der jeweiligen Gesellschaft selbst.

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03 Welcher Ort liegt im Orts-, Nah-, R50- und welcher im Fernbereich?
(15.10.2000)

Unter http://http://www.telekom.de/dtag/ipl/tarifrechner/tarifrechner.htm
gibt es ein entsprechendes Win-Programm. Aber auch das o.a. Programm
TGeb von Olaf Matthes beherrscht diese Funktion. Diese Programme geben
nach Eingabe der Vorwahlen die entsprechenden Telekombereiche an.

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04 Was ist 'echtes' CallByCall?

(07.10.2001) "Echte" CbC-Gespräche, d.h. *ohne* Anmeldung und folglich ohne
Mindestumsatz, sind momentan über folgende Anbieter möglich (jeweils mit
Angabe des Abrechnungstaktes, Erklärung der Schreibweise siehe Abschnitt 20):

o.tel.o (01011) 60/60
MobilCom CityLine (01019) 60/60
Isis (01020, Düsseldorf und Umgebung)
Intelegence (01021) 1/1 [vormals QSC]
Tesion (01023) 1/1,  zzgl. Verbindungsentgelt (6 Pf)
Super24 (01024) 60/60
Atlantic Telecom (01039) 60/60 [vormals First Telecom)
GTS (01040) 60/60
Hansenet (01041, HH und Umgebung)
KielNet (01043, regional)
Versatel (01044, Westfalen-Lippe)
Talkline (01050) 60/60
01051 Telecom (01051) 60/60
Teledump von 01051 Telecom (0190031) 60/60
Telediscount (0190035) 1/1
prompt (01055) 60/60
Interoute (01066) 60/60, Mobilnetze 1/1, jeweils zzgl. Verbindungsentgelt (6 Pf)
Arcor (01070) 60/60
3U (01078) 1/1
One.Tel (01086) 60/60
BT Ignite (01090) 60/60 [vormals Viag Interkom]

Diese werden über die Rechnung des Teilnehmernetzbetreibers [TNB]
(meist Telekom) abgerechnet. Bei 'echten' CbC-Gesprächen, d.h. ohne
explizite Anmeldung beim jeweiligen Betreiber, kann weder eine
Grundgebühr noch ein Mindestumsatz verlangt werden, da kein
schriftlicher Vertrag über solche Gebühren vorliegt.

Die Abrechnung der Gespräche über andere VNBs kann einige Zeit dauern,
da diese erst mit der Telekom verrechnet werden und dann auf der
Telefonrechnung der DTAG erscheinen.

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05 Bei wem muß ich reklamieren, wenn die eCbC-Abrechnung nicht stimmt?

(29.07.2001) Die Service-Nummer des jeweiligen Anbieters wird auf der Rechnung
angegeben, nur diese Stelle ist für Rechnungsunstimmigkeiten zuständig.
Bei Kürzung des Rechnungsbetrages ist zu beachten, dass der Telekom
schriftlich mitgeteilt werden muss, welche Position gekürzt wurde.

Bei schriftlicher Beschwerde zu erwähnen:
- Welche Punkte werden konkret beanstandet
- bei Bankeinzug Hinweis: "Zahlung unter Vorbehalt"
- dem Rechnungssteller ist schriftlich eine Frist setzen (zwei Wochen)
- Beschwerde sollte umgehend nach Rechnungserhalt erfolgen (Speicherung
  der Gesprächsdaten nur bis 80 Tage nach Rechnung).

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06 Tarifinfos bei AktivPlus, XXL, Select 5/10, Select 5/30

(22.10.2000) Bei Gesprächen über die Deutsche Telekom gibt es die
Möglichkeit, sich die Einheiten anzeigen zu lassen. Bei analogen
Anschlüssen geschieht dies über einen 16 kHz-Impuls, der über die
Leitung gesendet wird. Dieser Ton ist für das menschliche Gehör
in der Regel nicht vernehmbar, kann aber Modem-Verbindungen stören.
Bei ISDN werden die Einheiten entweder nach dem Gespräch oder während
und nach dem Gespräch über den D-Kanal übermittelt.

Bei den Options-Tarifen (z.B. AktivPlus, Select 5/30, ...)
läuft dieser Gebührenimpuls jedoch nicht korrekt, da der Rabatt erst
bei der Rechnungslegung verrechnet wird, beim Gebührenimpuls wird
jedoch die normale Gebühr *ohne* Rabatt angezeigt.

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07 CLIP? CLIR? (Rufnummernanzeige)

(12.11.2000) 

CLIP: AnGErufener sieht Rufnummer von ANrufer (Leistungsmerkmal beim
AnGErufenen)

CLIR: AnGErufener sieht *nicht* Nummer von ANrufer (LM beim ANrufer)

COLP: ANrufer sieht (echte) Nummer vom AnGErufenen (LM beim ANrufer)

COLR: ANrufer sieht *nicht* (echte) Nummer vom AnGErufenen (LM beim
AnGErufenen)


Bei der Rufnummern-Unterdrückung werden 4 Varianten unterschieden:
 
CLIR 0 - ständige Übermittlung der eigenen Rufnummer
         (keine Möglichkeit der Unterdrückung)
 
CLIR 1 - fallweise Übermittlung bei ständiger Unterdrückung
         (bei Analog-Anschluß nicht möglich, bei ISDN 3,02 DM/Monat)
 
CLIR 2 - fallweise Unterdrückung bei ständiger Übermittlung (Standard)
         (bei Analog-Anschluß mit *31# vor der Wahl der Rufnr.)
 
CLIR 3 - ständige Unterdrückung der Rufnummern-Übermittlung
         (keine Möglichkeit, die eigene Rufnummer zu übermitteln)
 
Bei ISDN wird die fallweise Übermittlung/Unterdrückung durch die
entsprechende Funktion des Gerätes gesteuert.

Standardmäßig freigeschaltet ist Nicht-CLIR (sprich: A ruft bei B an, B
sieht Nummer von A) bei ISDN-Anschlüssen sowie bei neuen (ab 15.01.1998)
Analog-Anschlüssen. Oft wird man auch bei der Beauftragung des Anschlusses
danach gefragt. Bei unerwünschtem Telefonbucheintrag wird üblicherweise die
ständige Unterdrückung (CLIR) geschaltet, wenn nichts anderes angegeben
wird.

Bei älteren Analog-Anschlüssen läßt sich CLIR kostenlos bei der
0800-3301000 deaktivieren bzw. auf nur fallweises CLIR (Aktivierung durch
*31# vor jedem Gespräch) umstellen.


07a Warum wird meine Nummer bei CbC nicht an Handys weitergeleitet?

(29.07.2001) Einige Telefongesellschaften routen Gespräche in die Mobil-
funknetze über das Ausland, d.h. das Gespräch wird im Ausland als
Anruf nach D berechnet, wobei die Nummer auf dem 'langen' Weg verloren
gehen kann. Diese Methode ist billiger, somit können günstigere
Festnetz-Handy-Tarife angeboten werden.

Unabhängig hiervon übermitteln ältere Analog-Anschlüsse in der Regel
keinerlei Rufnummer. Siehe hierzu den vorausgehenden Abschnitt.

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08 Siemens S6/S10 haben *keinen* Monitormodus

(09.04.2001) Im Gegensatz zu den früheren Versionen der Siemens-Handys
besitzen die neueren keinen Monitormodus. Im Monitormodus kann man -
grob ausgedrückt - die Empfangs- und Sendeaktivitäten des Handys
verfolgen. Wer sich näher für den Monitormodus interessiert schau nach
bei http://www.nobbi.com/. Die Nokia-Handys besitzen von Haus aus
ebenfalls keinen Monitormodus, er lässt sich aber mit spezieller
Software und Datenkabel aktivieren.

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09 Der Anrufbeantworter bei e-plus läßt sich nur mit Tricks abschalten

(19.04.2001) Im Gegensatz zu D1 und D2 bietet e-plus einen (in den Alt-
Verträgen) kostenlosen Anrufbeantworter an, d.h. die Umleitung dorthin
und das Abhören sind frei. Daher hat sich EPM (e-plus Mobilfunk) dafür
entschieden, daß man die Rufumleitungen in ihrem Netz nicht ausschalten
kann.

Bei der Hotline kann man die *komplette* Abschaltung des AB verlangen.
Die temporäre Abschaltung des AB lässt sich nur durch Tricks
bewerkstelligen. Die bisher empfohlene Umleitung auf die +49 177 777 77 77
funktioniert leider nicht mehr zuverlässig und führt teilweise zu
kostenpflichtigen Verbindungen. Eine funktionierende Möglichkeit ist,
eine Rufumleitung auf die eigene Nummer mit angehängter 0 zu schalten.
Der Verbindungsaufbau dauert dann etwas länger, führt aber zu der
Ansage "... ist zur Zeit nicht erreichbar."

Dieses Vorgehen ist bei einer Free&Easy-Karte nicht möglich, da dort
Umleitungen nur auf die Mobilbox zugelassen werden. Statt dessen sollte
man in der Mailbox mit Ziffer 3 in das Menü "persönliche Optionen"
gehen, eine 1 für "Name und Begrüßung" wählen und dann mit 4 eine
Abwesenheits-Ansage aufzeichnen. Mit der Taste 2 kann dann das
Aufzeichnen von Nachrichten gesperrt werden. Dadurch kann niemand
eine Nachricht hinterlassen und das (kostenpflichtige) Abhören
entfällt.
(Entnommen von: http://www.geocities.com/WallStreet/2355/t_gsm_feab.htm)

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10 eMails an Handys (07.10.2001)

T-Online bietet für Kunden (auch bei T-Online by Call) eine
kostenlose (aber nicht unbegrenzte) SMS-Benachrichtigung über
neue EMails an, allerdings nur an D1-Nummern.

Bei E-Plus bekommt man auch als Prepaid-Kunde, wenn man sich
kostenlos für benutzername@eplus-online.de registrieren lässt,
unbegrenzte SMS-Benachrichtigungen auf sein E-Plus-Netz Handy
nach einer Identitätsverifikation (nicht sofort).
Bei Laufzeitverträgen kann man mittels einer SMS mit dem Text
"START" an die Kurzwahl 1001 eine E-Mail-Adresse
<E-Plus-Nummer>@sms.eplus.de einrichten, die dann ans Handy
als SMS weitergeleitet wird.

Als EPost-Kunde ist es über das Webmail-Interface möglich,
50 SMS pro Monat zu verschicken. Es wird immer die eigene
epost.de-Adresse mit uebermittelt, so dass der uebermittelbare
Text noch kuerzer wird.
Die Methode per Mail an [Handynummer]@sms.epost.de funktioniert
leider nicht mehr.

Online-Gates zu den Mobilfunknetzen: http://www.vlf.net/ oder
http://www.uni.de/.

Kostenpflichtige Services gibt es z.B. bei http://www.mobilis.de/,
http://www.geonet.de/ (kostenlos per Webinterface, 12 Pf pro SMS
bei Versand per Mail), http://www.mobidig.com/,
http://www.snafu.de/snafu/products/sms.html, http://www.ruz.de/
bei D2 das http://www.d2-message.de/ (nähere Auskünfte gibt 0172-1212;
für direkte Vertragskunden (nicht bei den diversen Providern)
kostenlos aus D2 anrufbar.

Bei http://www.nexgo.de kosten 30 SMS-Benachrichtigungen pro Monat
nichts, sind konfigurierbar nach bis zu 5 E-Mail-Aliasen, Absendern und
Betreffs, man kann welche dazukaufen und die Terminplaner-SMS sind dort
unlimitiert.

Die Mailforwarder http://www.gmx.de/ und http://www.smartvia.de/
bieten momentan eine Weiterleitung von eMails auf Handys mit geringer
Gründgebühr von unter 10 DM pro Monat an. Die Anzahl der SMS ist
jedoch jeweils auf 100 begrenzt.

Bei GMX gibt es außerdem erweiterte Angebote über eine eigene
2 MB große Windows-Software: Kostenlos sind 10 SMS pro Monat
verschickbar (mit Werbe-Anhang), per Paybox-Zahlung sind aber
beliebige werbelose SMS mit eigener Absenderkennung und weiteren
Funktionalitäten (Serien-SMS etc.) möglich.

Eine interessante e-mail-lose Alternative zum Offline-Schreiben von
SMS bietet eine Software für Modem oder ISDN, die SMS per Einwahl
verschickt und die es u. a. von allen vier mobil-Anbietern gibt,
z.B. auf http://www.t-d1.de/index/1,2003,2458-_,00.html. Der Handshake
wird allerdings wohl voll mitberechnet.

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11 SMS (Kurznachrichten) in andere Netze (31.08.2001)

Folgende Nummern müssen unter Service-Center im Handy eingegeben
werden, um Kurznachrichten zu verschicken:

D2 -> E+, D1, E2: SMS-Center +49 172 22 70 333 eingeben (! 39Pf/SM!)
D2 -> D2: SMSC +49 172 22 70 000 (23 Pf/SM!, ab 101 3,5 Pf/SM)
D1 -> D1, D2, E+, E2: SMSC +49 171 076 0000 eingeben  (intern 15 Pf,
                                                       extern 39 Pf/SM)
E+ -> D1, D2, E+, E2: SMSC +49 177 061 0000 (Kosten: intern 15 Pf,
                                                     extern 39 Pf/SM)
E2 -> E2: SMSC +49 176 0000 433 (Kosten 23 Pf/SM ab 101 3 Pf)
E2 in E2 -> D1,D2, E+: +49 176 0000 433 (39 Pf/SM)

Die angegebenen netzinternen Preise gelten nur für Laufzeitverträge.
Bei Prepaid-Karten kostet jede SMS (egal welches Netz) 39 Pf.

Auf jeden Fall werden aber *alle* SM von den Netzbetreibern berechnet,
egal welches SMSC man benutzt. Beim Versand über ausländ. SMSC kann es
vorkommen, daß sowohl das dt. als auch das ausländ. Netz Gebühren be-
rechnen. Z.T. werden SMS über ausländische SMSC als 0-1 Sekunden
Kurzgespraech (sehr teuer bei 60/1 Taktung) berechnet!

eMails vom Handy per SMS funktionieren so: Zuerst die eMail-Adresse
eingeben, danach die eigentliche Mail, getrennt durch ein Leerzeichen.
Das ganze an die Kurzwahl 8000 (D1), 3400 (D2, 39 Pf), 7676245
(SMSMAIL/E+) bzw. 6245 (MAIL/E2) senden.
Das '@' kann durch ein '*' ersetzt werden. Das "_" (Unterstrich) wird
bei E+ durch "--" (doppelminus) bei D1 durch "(u)" (Klammer auf - u -
Klammer zu) ersetzt.

SMS-Senden mit PrePaid:

D1-Xtra:
39 Pf / SMS, SMSC +49-171-076-0000 

D2-CallYa:
39 Pf / SMS, SMSC +49-172-227-0333 oder +49-172-227-0000

E-Plus Free&Easy Weekend:
39 Pf / SMS, SMSC +49-177-061-0000
(man muss ein 50er Pack an SMS im Voraus kaufen)

E2: 
39 Pf / SMS, SMSC +49-176-000-0433 oder +49-176-000-0443

Ansonsten bleiben die SMS-Operator-Dienste:

D1: +49-171-2002522 (nur Mo-Fr 6:30-22 Uhr, Sa+So 9-20 Uhr)
D2: nur *innerhalb* des D2-Netzes (22777)
EPlus: +49-177-1166


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12 Callback & Callthrough (07.10.2001)

Um die hohen Kosten beim mobilen Telephonieren zu senken, bedienen
sich viele der o.a. Methoden. Zur Definition: Callback: Man wählt
eine Nummer in UK bzw. USA, läßt es einmal klingeln und legt auf.
Wenige Sekunden später erhält man einen Rückruf mit einem Freizeichen.
Nun kann man lostelephonieren. Callthrough: Man wählt eine kostenlose
0800- oder 00800-Nummer, danach muß man eine ID und eine PIN eingeben.
(Einige bieten jetzt den "Super-Dial-In" an: Keine ID&PIN erforderlich,
da Erkennung des Anrufers durch Rufnummernübermittlung. Achtung dies
muß freigeschaltet sein.) Nun kann man lostelephonieren.

Über Callback kann man keine 0190er/0800er erreichen (Ausnahme:
Atlantic Telecom, dort lassen sich manchmal 0800-Nummern anrufen).
0180er funktionieren. Eine Telephonauskunft erreicht man unter
<deutsche Vorwahl> + <Ortsvorwahl> + <Auskunftsnummer>.

Eine gute und ausführliche FAQ zu diesem Thema gibt es unter
http://home.t-online.de/home/tjuestel/index.htm, leider nicht mehr
gepflegt. Aktuelle Informationen bietet
http://www.wdr.de/tv/plusminus/010327_2.html

Einen eigenen Callback kann man sich mit spezieller Software
auf seinem eigenen Computer einrichten. Die eigene Nummer kann
dann bei den Tarifoptionen der verschiedenen Mobilfunkanbieter
als verbilligt erreichbar gewählt werden. 
Weitere Informationen dazu finden sich hier:
http://www.teltarif.de/arch/2000/kw46/s3541.html

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13 Was ist von niedrigen Grundgebühren im Mobilfunk zu halten?

(09.04.2001) Einige Mobilfunkprovider bieten spezielle Tarife mit sehr
geringer Grundgebühr (z.B. 9,95 DM/Monat) an. Beispielsweise bietet die
Firma Victor Vox einen Erreichbarkeits-Tarif an. Bei solchen Tarifen
sollte man auf 'Fallen' achten. So kann z.B. der SMS-Empfang
bzw. -Versand oder die Einrichtung der Mailbox etwas kosten. Genauere
Details zu den 'Fallen' solcher Tarife gibt es unter
http://sven.berger.net/mobilfunk.html

Ein solcher Tarif, wenn er ohne Mindestumsatz o.ä. angeboten wird, ist
zu empfehlen wenn man "nur" ein neues Handy braucht. Allerdings sind
diese Mobiltelefone z.T. mit einem SimLock versehen, der bewirkt, dass
man sie nur mit der im Bundle gekauften Karte einsetzen kann.

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14 Guthabenkarten (Xtra, CallYa, Free&Easy, Loop) (04.08.2001)

Xtra
ist die Guthabenkarte von Telekom D1. Mit 50,- DM ist man ein Jahr
mobil erreichbar (sowohl per Voice als auch per SMS). Auch abgehende
Gespräche sind ein Jahr lang möglich.
Xtra-Konto-Service (2000)
Zu Einschränkungen von XTra gegenüber einem normalen Telly-Vertrag
siehe Abschnitt 14a.

CallYa
ist die Guthabenkarte von Mannesmann D2. Nach einer Einzahlung
(auch bei kleineren Beträgen) hat man 15 Monate Erreichbarkeit.
D2-CallYa-Konto-Server (22 9 22).

Free&Easy (Original)
ist die Guthabenkarte von E-Plus-Service. Mit 50,- DM ist man 9 Monate
erreichbar. Abgehende Gespräche sind 3 Monate lang möglich.
Sind keine abgehenden Gespräche mehr möglich, kann man auch keine
0800er anrufen.
Gespräche ins Ausland sind möglich. Roaming (telefonieren im Ausland)
ist in ca 15 Ländern möglich. SMS empfangen geht dort ebenfalls,
verschicken jedoch noch nicht. Gegen einen Bonitätsnachweis gibt
es im E-Plus-Shop eine Nur-Ausland-Karte mit einer gesonderten
Mobilnummer, die in weitaus mehr Ländern funktioniert.
Free&Easy-Service (11 55).

Free&Easy (Weekend)
ist die Guthabenkarte von EPS, welche am Wochenende etwas günstigere
Tarife bietet. Es gelten dort folgende Guthaben-Gültigkeiten:

 25,- DM  /  6 Monate
 50,- DM  / 12 Monate
100,- DM  / 24 Monate + jeweils 2 Monate erreichbar
                       (6 Monate bei F&E original). 

Das Startguthaben von 25,- DM ist ein Jahr gültig. Nach Ablauf
des Jahres ist man ebenfalls noch weitere 2 Monate lang erreichbar.

Eventuell ist der KomServ Callthrough-Dienst über 01805-024024
eine Möglichkeit zur Kostensenkung bei Auslandsgesprächen.
Allerdings kosten Anrufe zu 01805-Nummern 1,69 DM pro Minute
in der Hauptzeit und 69 Pf in der Nebenzeit.

Loop
ist die Guthabenkarte von Viag Interkom/E2. Das LOOP-Startguthaben
ist nach jeder Aufladung ein Jahr lang gültig, unabhängig von der Höhe
des Ladebetrages. Wenn man im E2-Netz eingebucht ist, bekommt man
bei ankommenden Gesprächen für jede volle Minute 3 Pf auf das
"Easy Money"-Konto gutgeschrieben. Sind 2 DM erreicht, werden diese
auf das Gesprächskonto überwiesen.

Das gesonderte SMS-Konto wurde abgeschafft, ab sofort werden
Kurznachrichten vom normalen Gesprächskonto abgezogen
(eventuell mit Zeitverzögerung, noch unklar).

LOOP-Auslandspreis (von Deutschland ins Ausland zu Mobil- und
Festnetz): 3,99 DM

Über *111*+<Laendercode><Vorwahl><Rufnummer> sind Gespräche aus dem
Ausland möglich (per Callback).

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14a Vor-/Nachteile von Prepaid-Karten gegenüber Verträgen sowie
    zwischen den einzelnen Netzen (30.09.2001)

Nachteile bezeichne ich durch ein Minus, Vorteile durch ein Plus.
Es sind nicht nur Vorteile gegenüber Festverträgen sondern auch
Vorteile gegenüber den anderen Netzen aufgelistet.

D1-XTra:
- Roaming in den meisten Ländern nur mit Zusatzkarte mit extra
  Prüfung/Bankeinzug und Mindestumsatz von 25 DM pro Monat. 
  Mittlerweile kann man mit der XTra-Karte in einigen Ländern auch
  ohne Zusatzkarte telefonieren.
- Höhere Minutenpreise tagsüber.
- SMS-Senden generell 39 Pf / Nachricht.
- weniger Konfigurationsmöglichkeiten bei der Mailbox
- Anklopfen, Halten und Konferenz funktionieren nicht.
- Service-Nummer auch netzintern nur eine 0180-Nummber statt einer
  kostenlosen und nicht 24 Stunden erreichbar.
- NZ beginnt um 20:00 statt 17:00 bei normalen Telly.
- Tarifwechsel zwischen XTra-Friend und XTra4U kostet 9,95 DM
- Die Xtra-Karten haben keine SIM-Toolkit-Applikationen (E-Mail, News,
  Kontostandsabfrage).
- Per Default wird die Rufnummer nicht uebermittelt, lässt sich auch
  nicht ändern. Das Handy kann, entsprechende Funktionen vorausgesetzt,
  aber bei jedem Gespräch die Übermittlung temporär einschalten.
+ Kostenlose Kontoabfrage.  T-D1-CostCheck kostet dagegen.
+ Aufladung per bequemem Konto-Einzug möglich
+ Zu VIAG Interkom DM 0,20 billiger in der HZ.
+ In der Nebenzeit zur VIAG wesentlich günstiger als von D2 aus
+ Der 10/10-Takt ist mit drin.
+ Wählbare Rufnummer, die günstiger angerufen werden kann
  ("Nummer Eins"), Änderung dieser Nummer kostenlos
+ Rufumleitung genauso konfigurierbar (mit allen Features) wie
  bei einem Vertrag

D2-CallYa:
- Roaming muss extra aktiviert werden, Mindestalter 18 Jahre.
- Höhere Minutenpreise tagsüber.
- In der Nebenzeit sehr hohe Kosten zu E2 (99 Pf)
- SMS-Senden generell 39 Pf / Nachricht.
- Best Friend: Änderung der Nummer kostet 11.50 DM
  (bei D1 kostenlos)
- Rufumleitung war bisher nur eingeschränkt nutzbar, Freigabe der
  alten Karten über Hotline (bei gebuchtem Auslandsroaming automatisch)
- 00800-Nummern sind nicht anwählbar
- Hotline: Lange Wartezeiten (aber derzeit kostenlos, wird sich demnächst
  jedoch wieder ändern)
+ Hotline 24h am Tag erreichbar (im Gegensatz zu D1-XTra)
+ Mailbox bei Original Mannesmann-Karten und Alphatel-Karten
  über Hotline abschaltbar
+ Rufnummer wird standardmäßig übermittelt, kann auf Wunsch
  bei der Hotline ausgeschaltet werden.
+ Best Friend (günstigerer Tarif für eine ausgewählte Nummer)
+ Günstigerer Tarif zum E2-Netz als bei D2-Festvertrag 
  (tagsüber 1,69 statt 1,89)
+ In der Nebenzeit zu allen Mobilfunknetzen für 0,69 DM (auch E2)
+ Cellbroadcast funktioniert
+ Kein Mindestumsatz und keine Grundgebühr für Roaming
  (im Gegensatz zu D1-XTra)
+ Roaming: Aufladung direkt per Kontoabbuchung möglich (da ohnehin
  Schufaprüfung erfolgt)
+ Rufumleitung auch per Internet abschaltbar (D2 WebService, nur
  original CallYa)
  

E+ Free and Easy
+ rund um die Uhr 29 Pf / Minute innerhalb des Netzes 
+ Erster Tarifwechsel kostenlos möglich

E2 Viag Interkom
+ sehr großer Citybereich, riesige Vorwahlbereiche statt nur
  einiger weniger Vorwahlen bei den anderen Netzen
+ für Vertragskunden kostenlose 0800-Hotline
+ Roaming bei Prepaid über CallBack in einigen Ländern möglich
+ In vielen (vor allem ländlichen) Gebieten Inlandsroaming zu D1
  möglich und somit sehr gute Netzabdeckung (gilt auch für Loop)
- Für Loop-Kunden Kurzwahl-Nummer für Hotline (netzinterner Tarif)
- Derzeit bei Loop noch keine "Nummer 1", soll sich aber bald ändern

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15 Wie funktionieren 'Ortstarife' im Mobilfunk?

(09.10.2000) Die Mobilfunknetze bieten seit kurzem sog. Ortstarife auch vom
Handy an. Die Ortsvorwahl wird durch einen Anruf bei D1 (2020),
D2 (22044) bzw. e-plus (1113) eingerichtet. Man kann nun Gespräche
zu dieser Vorwahl tagsüber für 0,29 DM (D1), 0,15 DM (D2 BestCitySpecial),
0,69 DM (D2 BestCity) bzw. 0,59 DM (e-plus) führen. Am Wochenende
kosten solche Verbindungen sogar nur 0,15 DM pro Minute.

Damit man weiß, welche Vorwahl das nun gerade ist, benutzt D2
Cellbroadcast (Rundsendung/Zelleninfo); damit werden die Vorwahlen
angezeigt, die zum 'Ortstarif' erreichbar sind. Wie Cellbroadcast
eingeschaltet wird kann man bei D2 per Faxabruf (Dokument 347)
0172-121414 (kostenlos aus D2 und Festnetz) erfahren.

e-plus bietet noch einen 'Freunde-Tarif' an, mit dem man fünf vorher
bestimmte Rufnummern zu o.a. Preisen erreichen kann.
Die D1-Bonusline gibt es nicht mehr. Bei D2 kann man entweder BestCity
(Ortsvorwahltarif), D2 BestCitySpezial *oder* BestWeekend (0,29 DM/Min
am Wochenende) nutzen. Auch bei e-plus muß man sich zwischen
Ortsvorwahl- und Freundetarif entscheiden.

Viag Interkom bietet in seinem Netz sowohl bei CityPartner als auch
bei Genion ebenfalls einen Ortstarif an. Gespräche aus dem
eigenen Ort in den eigenen Ort kosten rund um die Uhr 15 Pf.

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16 Kann man günstiger telefonieren, wenn man bestimmte Codes wählt?

(22.10.2000) Es gibt das Gerücht, daß man ein Ferngespräch als Ortsgespräch
abrechnen lassen könnte, wenn man nach der normalen Telephonnummer eine
Nummer anhängt, die zusammen mit der letzten Ziffer '10' ergibt. Dies
ist definitiv falsch.

Auch die diversen Handy-Codes, die angeblich zu kostenlosen SMS oder
ähnlichem verhelfen sollen, helfen in Wirklichkeit nicht. Als Beispiel
sei die geschlossene Benutzergruppe 666 genannt, die absolut keine
Wirkung hat.

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17 Was kosten Servicenummern? (18.11.2001)

Seit Juli 2000 werden Servicenummern immer direkt über den TNB
verbunden, d.h. Preselection oder Call-by-Call-Vorwahl hat keinen
Einfluß mehr auf den Preis. Hier die Preise, die von der Telekom
berechnet werden:

0180 - 1 : 9-18 Uhr: 4,6 Cent (ca. 9 Pf) pro Minute
           18-9 Uhr: 2,5 Cent (ca. 4,9 Pf) pro Minute
           (Tarife gelten täglich, auch am Wochenende!)

0180 - 2 : einmalig 12 Pfennig (ab 1.1.2002: 0,06 EUR)

0180 - 3 : 12 Pfennig pro 40 Sekunden (18 Pf/Min)
           (ab 1.1.2002: 0,09 EUR pro Minute)

0180 - 4 : einmalig 48 Pfennig (ab 1.1.2002: 0,24 EUR)

0180 - 5 : 12 Pfennig pro 30 Sekunden (24 Pf/Min)
           (ab 1.1.2002: 0,12 EUR pro Minute)

So lange dauert ein Takt (12,1 Pf!) bei 0190 -x:

0190 - 4/6     : 9 Sek. (  81 Pf/Min)
0190 - 1/2/3/5 : 6 Sek. (1,21 DM/Min)
0190 - 7/9     : 3 Sek. (2,42 DM/Min)
0190 - 8       : 2 Sek. (3,63 DM/Min)

0190 - 0       : Tarif wird vom Betreiber selbst festgelegt.
                 Achtung, möglicherweise Gebührenfalle!

0700 (Persönliche Rufnummer):
24 Pf./Min. (Mo-Fr 09-18)
12 Pf./Min. (sonst)

0800 (Freecall) und 00800 (International Freecall):
Normalerweise kostenlos für den Anrufer, mit Ausnahmen
(00800 wird von manchen Anbietern berechnet).

0180er vom Handy: D1: 0,75 DM/Minute (30 sec-Takt); D2: Inlandstarif;
E+: 0,99 DM/Minute (T&M und Profi) bzw. bei Privat: 1,79 DM tagsüber
und 0,39 DM/Minute abends/nachts. Viag Inlandspreis (bei 0180-5 kommen
noch 0,19 DM/Min dazu). Zur Vermeidung der hohen 0180er-Tarife bietet
es sich an, alternative Festnetznummern zu benutzen, sofern diese
bekannt sind. Siehe http://www.tk-anbieter.de/0180/

Die Kosten der Auskunftsdienste findet man auf
http://www.billiger-telefonieren.de/anbieter/auskunft/auskunft.php3


17a Alternativnummer für E-Plus-Hotline (09.12.2000)

Die E-Plus-Hotline 0177-1000 ist aus dem Festnetz relativ teuer.
Als Alternativnummer steht die 0331-7000 zur Verfügung, die je nach
Telefongesellschaft nur wenige Pfennige pro Minute kostet statt dem
teuren Mobilfunk-Tarif.

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18 Wo kann ich ein Handy mieten?

(03.09.2000) Bei der Telekom gibt es leider seit Anfang 2000 kein
Umzugshandy mehr. In Düsseldorf soll die Firma Hirefone (0130-182727)
aber noch so etwas anbieten. Oftmals kann man auch bei einem orts-
ansässigen Händler mieten.

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19 Wieso sind Ludwigshafen und Mannheim zwei Ortsnetze?

(08.01.2001) Ludwigshafen und Mannheim haben eine gemeinsame Vorwahl (0621),
jedoch wurde von der Regulierungsbehörde festgelegt, dass es sich um
zwei getrennte Ortsnetze mit jeweils eigenem City-Bereich handelt. Dadurch
kommt es zu der misslichen Situation, dass von manchen Orten aus nur eine
der beiden Städte zum City-Tarif erreichbar ist, die andere jedoch schon
mit Region 50 berechnet wird. Zur Unterscheidung der beiden Ortsnetze
dient folgendes Schema:

Mannheim: 0621-1, 0621-2, 0621-3, 0621-4, 0621-7, 0621-8, 0621-90, 0621-91,
          0621-92, 0621-93, 0621-94, 0621-97, 0621-98
Ludwigshafen: 0621-5, 0621-6, 0621-95, 0621-96, 0621-99

Diese Aufteilung wurde schon vor der Entmonopolisierung des Telefonmarktes
von der Telekom festgelegt. 


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20 Was bedeuten die Tarifbezeichnungen wie z. B. 1/1 oder 60/60?

(22.10.2000) Die Dauer des Taktes bei den Telefontarifen wird üblicherweise
in dieser Form abgekürzt. Die erste Zahl bedeutet dabei die Länge der ersten
Einheit, die zweite Zahl die Länge der restlichen Einheiten. Diese Trennung
wird vorgenommen, weil manche Anbieter die erste Einheit länger dauern lassen.
Damit sollen Kurztelefonierer zur Kasse gebeten werden.

Beispiele:

1/1: grundsätzlich Sekundentakt (Kundenfreundlichster Tarif)
60/60: Minutentakt (weit verbreitet, nicht sehr kundenfreundlich)
60/1: erste Minute wird voll berechnet, danach Sekundentakt
      (bei langem Gespraechen wie 1/1, bei Kurzverbindungen
       z.B. mit Anrufbeantworter ungünstig)

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21 Werbefinanziertes Telefonieren (18.11.2001)

Vom Handy: Admox http://www.admox.de

Vom Festnetz: Nach einer Umbauphase wird demnächst wieder Gratistel
zur Verfügung stehen. Es können bis zu 15 Minuten täglich genutzt
werden, nicht genutzte Minuten verfallen aber nicht und können
flexibel später aufgebracht werden. Werbespots werden in
unregelmäßigen Abständen eingeblendet. http://www.gratistel.de

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22 Wofür steht die Vorwahl 01888 und was kostet sie? (29.05.2000)

Die Vorwahl 01888 bezeichnet den Regierungsverbund Berlin-Bonn.
Bei der Telekom gilt der Tarif nach Bonn oder Berlin, je nachdem,
was vom Anrufer aus günstiger ist (bei Anrufern aus Bonn oder
Berlin also Citytarif). Andere Telefongesellschaften berechnen
solche Nummern je nach Preisliste i.d.R. mit 24 Pf pro Minute
(also wie eine 01805-Nummer).

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23 Steuerung der Vermittlungsstelle (spezielle Leistungsmerkmale)
(09.06.2001)

Im analogen Telefonnetz (T-Net) können bestimmte Leistungsmerkmale
der Vermittlungsstelle (z.B. Anrufweiterschaltung, T-NetBox) mit
MFV-Tonwahl-Befehlen gesteuert werden.

Beim digitalen ISDN-Anschluß werden Steuerungsbefehle nicht mit MFV
gegeben, sondern über den D-Kanal als Keypad-Codes (im Telekom-Deutsch:
'Netzdialog' oder 'Netzdirekt'). Dazu muß das ISDN-Gerät keypad-fähig sein.

Ein Beispiel dafür ist die externe Anrufweiterschaltung (AWS), die
sowohl  beim analogen T-Net als auch bei ISDN direkt in der
Vermittlungsstelle programmiert u. gespeichert wird.

Die Konfiguration der verschiedenen Varianten erfolgt entweder über ein
Befehlsmenü im Endgerät/Telefon oder mit MFV-Tonwahl bzw. Keypad-Befehlen.
Um die Steuerung auch von jedem beliebigen Anschluß aus vorzunehmen
gibt es die kostenpflichtige Zusatzleistung 'Fernsteuerung der AWS'.

Ausführliche Informationen zu diesen Themen gibt es auf der Seite von
Andreas Schael: http://www.telefaq.asberlin.de/


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24 Allgemeine Erläuterungen zur T-NetBox (mit Unified Messaging)
(09.06.2001)

Die T-NetBox ist der "unsichtbarer Anrufbeantworter im Netz"
der Telekom.

Sie kann vom eigenen Anschluss aus unter der kostenlosen Nr. 0800 330 2424
eingerichtet und abgefragt werden. Die monatlichen Zusatzkosten von 4,- DM
entfallen bei bestimmten Tarifen (z.B. ISDN-Komfort, ISDN 300, ISDN xxl).
 
Für weitere DM 2,- je Monat können auch Faxe empfangen und gespeichert werden.
Bei ISDN können mehrere MSN für Empfang und Benachrichtigung genutzt werden.

Gegen Aufpreis können Faxe auch versandt, sowie eMails und SMS verschickt,
empfangen und vorgelesen werden. Die Verwaltung ist per Internet möglich.
 
Auch zu diesem Thema gibt es weitere Erläuterungen, Tips und Hinweise zu
Problemen sowie ein Nutzer-Forum auf: http://www.telefaq.asberlin.de/

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25 Telekom-Anschluß-Varianten, Optionstarife, Leistungsmerkmale (09.06.2001)
 
Die Telekom bietet nicht nur immer mehr verschiedene Varianten ihrer
Festnetz-Anschlüsse T-Net und T-ISDN an, sondern auch zusätzliche Options-
Tarife wie 'AktivPlus' oder 'xxl'.
 
Bei diesen Varianten gibt es unterschiedliche Leistungsmerkmale, Preise,
Vertragslaufzeiten und mögliche Zusätze wie 'T-DSL'.
 
Eine Vergleichs-Übersicht in Tabellenform über die unterschiedlichen
Kombinationen findet sich auf: http://www.telefaq.asberlin.de/

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26 Infos zu Quam (25.11.2001)

Die Group3G, Inhaber einer UMTS-Lizenz, bietet bereits jetzt
Mobilfunkdienste über das GSM-Netz von E-Plus an (national Roaming).
Als Vorwahl wird die 01505 verwendet, die Mailboxen sind unter
01505-12-... direkt erreichbar.

Erreichbarkeit derzeit:
- Festnetz Telekom: Preis unklar (ca. 56 Pf/Min?)
- Festnetz andere Anbieter: 
  * Kielnet: nicht möglich (auch nicht über 01033)
- Mobilfunk E-Plus: Preis zu fremden Funknetzen (je nach Tarif)
                    (Kunden von Providern vorsichtshalber nachfragen)
- Mobilfunk E2: in Kürze möglich, Preis zu fremden Funknetzen
                (je nach Tarif, z.B. Altkunden in der Nebenzeit 29 Pf)
                bis dahin über Quam-Vermittlung 0800-1900200
- Mobilfunk D-Netze: derzeit über Quam-Vermittlung 0800-1900200,
                     ab Jahreswechsel direkt erreichbar, Preis unbekannt
- Iridium: möglich, Preis unbekannt
- aus dem Ausland: erreichbar, falls ueber Telekom geroutet wird
  (Schweiz: Erreichbar z.B. über Callback mit Swisscom Easy-Roam,
   TIM und Tango.Lu)

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A Einige Begriffe (04.06.2000)

Gassenbesetzt

bedeutet, dass die Leitung zur Vermittlungsstelle besetzt ist. Bei
manchen Telefongesellschaften passiert dies durch Nadelöhre zwischen
der DTAG und der neuen Telco. Erkennbar ist Gassenbesetzt an einem
Besetztzeichen mit doppelter Frequenz.

Abkürzungen

AFAIK = As Far As I Know (Soweit ich weiß)
HTH   = Hope This Helps
IMO   = In My Opinon (meiner Meinung nach),
IMHO  = In My Humble Opinion (meiner bescheidenen Meinung nach) 
f'up2 = Followup-To, d. h. Antworten erscheinen in einer anderen Gruppe
        (Followup-To poster bedeutet, dass Antworten nur an den Autor per
        EMail gehen)

Weitere Akronyme auf http://www.chemie.fu-berlin.de/cgi-bin/acronym

====================

Vorschläge, was noch in diese FAQ aufgenommen werden sollte, werden von
mir sehr gerne angenommen. (Mail an marc@marclanger.de). Dies
gilt auch, wenn ich in dem oben Erwähnten einen Fehler gemacht habe.
Die FAQ findet Ihr auf http://www.tk-anbieter.de/faq/
Weitergehende Informationen findet man in Henning Gajeks ausführlichen
Mobilfunk-FAQs unter http://www.gajek.de/

-- 
Submissionen fuer de.comm.anbieter.announce bitte an
announce@tk-anbieter.de schicken.
