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Überwachung von Geräten und Netzknoten
Die mit Hilfe von NeDi neu entdeckten Geräte werden nicht automatisch überwacht. Das Monitoring muss erst aktiviert werden. Die Schwellwerte (beispielsweise für CPU, Memory, etc.) und Benachrichtigungstrigger werden in der Konfigurationsdatei "nedi.conf" definiert.
Falls Syslog-Meldungen empfangen werden, dann wird diesen ein niedriger Level von 30 (andere) zugewiesen. Sie erzeugen daher keine Alarme.
Damit die Geräte überwacht werden, müssen sie in die Monitoring-Tabelle eingetragen werden, da Geräte und Netzknoten während der Netzwerk-Discovery mit nedi.pl dynamisch überschrieben werden.
Mit Hilfe des Monitor-Buttons kann die Überwachung in der Device-Liste oder Node-Liste aktiviert werden. Die zu überwachenden Geräte sollten vorher mit einem Filter selektiert werden. Alternativ können einzelne Ziele auf der Seite Device-Status durch Klick auf das Fernglas
überwacht werden. Einmal hinzugefügt, kann die Überwachung der Ziele auf der Seite Monitoring-Setup weiter konfiguriert werden.
Der Monitoring-Daemon moni.pl sendet zunächst nicht-blockierende Uptime Anfragen an alle SNMP-fähigen Ziele. Anschließend werden alle anderen Ziele nacheinander getestet. Die Verfügbarkeit der Abhängigkeiten wird dabei berücksichtigt. Beispielsweise wird ein Webserver mit zwei Netzwerk-Verbindungen nur gecheckt, wenn zumindest einer der beiden Switche, an die er angeschlossen ist, eine SNMP-Uptime zurücklieferte.
- Das Monitoring von Netzknoten und nicht-SNMP-fähigen Geräte erfolgt per TCP-Ping. Die Überwachung von "normalen" Geräte erfolgt durch Abfrage der SNMP-Uptime. Dadurch werden auch zwischenzeitliche Reboots der Devices erkannt.
- Der Monitoring-Daemon sollte automatisch gestarted werden. Auch er liest die Konfigurationsdatei "nedi.conf" ein. In ihr werden beispielsweise die Abstände zwischen den Abfragen, die Anzahl von Fehlversuchen und Optionen fü den Emailversand definiert.
- Der Hintergrundprozess kann nach dem Anpassen von Einstellungen auf der Seite System-Services gestoppt und gestartet werden, um schnell aktuelle Ergebnisse zu erhalten. Alternativ muss man warten, bis der nächste Abfrage-Zyklus startet.
- Wenn ein Ziel nicht erreichbar ist, wird ein Eintrag in der Incidents-Tabelle mit dem jeweiligen Zeitstempel angelegt. Der Zeitstempel für das Ende wird automatisch hinzugefügt, wenn das Ziel wieder erreichbar ist. Incidents können durch Klassifizierung auf der Seite Monitoring-Incidents bestätigt werden.
Aufgrund von Einschränkungen des Perl SNMP-Moduls muss dieses wie folgt angepasst werden, um die korrekten Latenzen zu ermitteln. Hier die notwendige Anpassung in der Datei Message.pm des Moduls Net::SNMP
In Zeile 23:
use Time::HiRes;
Um Zeile 691 herum, vor der Debug-Ausgabe in der Subprozedur send():
$this->{_transport}->{_send_time} = Time::HiRes::time;
Nachrichtenfluss
Das folgende Diagramm verdeutlicht die Verarbeitung von Ereignissen in NeDi (beispielsweise Syslog-Meldungen, SNMP-Traps oder Meldungen aus der Discovery und dem Monitoring).