 Druckeranschlu-Umleitungsmonitor
1berblick
?berblick
 Das Druckeranschlu-Monitorprogramm `RedMon` leitet einen
 Druckeranschlu auf ein Programm um.
 Zumeist wird `RedMon` in Verbindung mit Ghostscript und
 einem Nicht-PostScript-Drucker zur Emulation eines
 PostScript-Druckers verwendet.

 `RedMon` kann in Verbindung mit jedem Programm eingesetzt werden,
 das Daten ber die Standardeingabe entgegennimmt.

 Mit Hilfe von `RedMon` lassen sich umgeleitete Druckeranschlsse
 erzeugen. Beim Anschlu eines Windows-Druckers an den umgeleiteten
 Druckeranschlu werden alle an den umgeleiteten Anschlu gesendeten
 Daten durch `RedMon` an die Standardeingabe eines Programms weitergeleitet.
 Dieses Programm ist dann fr die weitere Verarbeitung der Daten und
 fr das Erzeugen einer neuen Ausgabe verantwortlich.

 Ein auf einen `RedMon`-Druckeranschlu umgeleiteter
 PostScript-Windows-Drucker kann in einem Netzwerk gemeinsam benutzt
 werden.
 Wenn dieser PostScript-Windows-Drucker so konfiguriert ist, da er
 Ghostscript und einen Nicht-Postscript-Drucker verwendet, erscheint
 er anderen Netzwerk-Clienten als ein PostScript-Drucker.

 RedMon untersttzt Windows 95, NT 4.0 und 3.51.

 Anfnger sollten sich beim Konfigurieren von `RedMon` besser von
 erfahrenen Nutzern helfen lassen.
2Installation
?Installation
 Zur Installation des `RedMon`-Druckeranschlu-Monitors wird das
 Programm `setup.exe` aufgerufen.
 Die Dateien `setup.exe`, `redmon95.dll`, `redmonnt.dll`,
 `redmon35.dll`, `redmon.hlp` und `unredmon.exe` mssen sich alle
 im gleichen Verzeichnis befinden.

 Um `RedMon` unter Windows NT zu installieren, sind Administratorrechte
 erforderlich.

 Bezglich der weiteren Installation folge man dem `Ghostscript-Beispiel`.
2Deinstallation
?Deinstallation
 Zur Deinstallation sind zunchst smtliche Druckertreiber von den
 `umgeleiteten` Druckeranschlssen zu trennen und anschlieend die
 `umgeleiteten` Druckeranschlsse zu lschen.
 Zum Entfernen des `Druckeranschlu-Umleitungsmonitors RedMon`
 verwende man die Registerkarte `Installieren/Deinstallieren` des
 Dialogfeldes `Eigenschaften von Software` aus der `Systemsteuerung`.
2Druckeranschlu hinzufgen
?Druckeranschlu hinzufgen
 In dem Dialogfeld `Anschlu hinzufgen` trage man den Namen und die
 Beschreibung eines Druckeranschlusses ein, an den `RedMon` Daten
 bergeben soll. Standardmig wird der erste Druckeranschlu mit
 `RPT1:` bezeichnet; die zugehrige Beschreibung lautet `Umgeleiteter
 Anschlu`.

 `Windows 95:` Nach Hinzufgen des Druckeranschlusses mu dieser ber
 `Anschlueinstellungen` und `Spool-Einstellungen` konfiguriert werden.
 Die `Spool-Einstellungen` jedes mit diesem Druckeranschlu verbundenen
 Druckers mssen auf `Bidirektionale Untersttzung deaktivieren`
 eingestellt sein.

 `Windows NT:` Nach dem Hinzufgen eines Druckeranschlusses mu dieser
 ber `Druckeranschlu konfigurieren` konfiguriert werden. Die
 `Bidirektionale Untersttzung` sollte deaktiviert sein.

 Der Name des Druckeranschlusses darf nicht mit dem eines bereits
 vorhandenen Druckerschlusses bereinstimmen. Insbesondere kann kein
 umgeleiteter Druckeranschlu namens LPT1 erzeugt werden.
2Anschlueinstellungen
?Anschlueinstellungen
?Druckeranschlukonfiguration
 In dem Dialogfeld `Anschlueinstellungen` gebe man ein Programm ein,
 auf das die Daten umgeleitet werden sollen. Dieses Programm mu alle
 auf diesen Anschlu ausgegebenen Daten ber die Standardeingabe
 empfangen. In das erste Feld trage man den Namen des Programms und
 in das zweite die entsprechenden Argumente ein.

 Die `Ausgabe` von dem Programm kann auf `Programm bearbeitet Ausgabe`, 
 auf `Kopiere Standardausgabe auf Drucker`, auf 
 `Kopiere temporre Datei auf Drucker` oder auf  
 `Kopiere Befehlskette auf den Drucker` eingestellt werden.
 In den letzteren drei Fllen mu ein `Drucker` ausgewhlt werden.

 Falls Sie `Drucke Fehler` auswhlen, wird eine Seite mit einem
 Fehlerbericht ausgedruckt.

 Das Programm kann `Normal`, als `Symbol` oder im `Hintergrund`
 ausgefhrt werden.

 `Ausfhrung als Nutzer` ist nur unter Windows NT verfgbar
 und gewhnlich deaktiviert.

 Eine `Protokolldatei` kann so konfiguriert werden, da sie
 Standardausgaben und Standardfehlerausgaben entgegennimmt.
 Mit einer Protokolldatei knnen Fehlermeldungen betrachtet
 werden, die auf die Standardausgabe oder auf die
 Standardfehlerausgebe geschrieben wurden.

 Siehe das `Ghostscript-Beispiel` und `Hufig auftretende Probleme`.
3Programm bearbeitet Ausgabe
?Programm bearbeitet Ausgabe
 Wenn die Ausgabe auf `Programm bearbeitet Ausgabe` eingestellt wurde,
 ist fr alle Ausgaben allein das Umleitungsprogramm zustndig.
 Falls das Umleitungsprogramm auf einen anderen Drucker schreiben
 mchte, mu es dies selbst tun. Falls das Umleitungsprogramm
 berhaupt keine Ausgabe erzeugen mchte, ist auch dies mglich.
 Dies war das Verhalten von RedMon 1.1
3Kopiere Standardausgabe auf Drucker
?Kopiere Standardausgabe auf Drucker
 Wenn die Ausgabe auf `Kopiere Standardausgabe auf Drucker` eingestellt
 wurde, soll das Umleitungsprogramm seine Ausgaben auf die
 Standardausgabe schreiben. Redmon kopiert diese auf den angegebenen
 Drucker. Die Standardausgabe wird nicht in die Protokolldatei
 geschrieben.

 Mit Ghostscript 5.50 oder frheren Versionen sollte dieses Verfahren
 nicht angewendet werden.
3Kopiere temporre Datei auf Drucker
?Kopiere temporre Datei auf Drucker
 Wenn die Ausgabe auf `Kopiere temporre Datei auf Drucker` eingestellt
 wurde, soll das Umleitungsprogramm seine Ausgaben in eine tempoprre
 Datei schreiben. RedMon kopiert diese temporre Datei auf den angegebenen
 Drucker. Der Name der temporren Datei wird von RedMon festgelegt und
 kann erhalten werden, indem `%1` in die Programmargumente aufgenommen wird.
 Soll `%1` in die Programmargumente aufgenommen werden, ohne da dies
 durch den Namen der temporren Datei ersetzt wird, mu statt dessen
 `%%1` verwendet werden.

 Folgendes knnte zum Beispiel Bestandteil der Programmargumente sein:
  -sOutputFile="%1"

 Bei der Verwendung von Ghostscript wird dieses Verfahren empfohlen.
3Kopiere Befehlskette auf den Drucker
?Kopiere Befehlskette auf den Drucker
 Wenn die Ausgabe auf ` Kopiere Befehlskette auf den Drucker` 
 eingestellt ist, schreibt das Umleitungsprogramm seine
 Ausgangsdaten in eine von RedMon erzeugte Befehlskette.
 Das Handle kann als Hexadezimalwert durch Einsetzen 
 von `%h` in die Programmargumente erhalten werden.
 RedMon kopiert diese Befehlskette auf den angegebenen Drucker.

 Folgendes knnte zum Beispiel Bestandteil der Programmargumente sein:
    -sOutputFile="%%handle%%%h"

 Dieses Verfahren erfordert Ghostscript 5.86 oder eine neue Version.
3Drucke Fehler
?Drucke Fehler
 Falls `Drucke Fehler` ausgewhlt ist und das Umleitungsprogramm
 vorzeitig abbricht, druckt RedMon eine Seite mit einem Fehlerbericht aus.
 Diese enthlt den Inhalt der `Protokolldatei`. Bei der Kombination von
 `Drucke Fehler` und `Debug` wird Papier verschwendet.

 Besonders ntzlich ist `Drucke Fehler`, wenn ein Umleitungsprogramm
 eine Fehlermeldung auf die Standardausgabe schreibt, die von der
 Protokolldatei abgefangen wird.

 Wenn `Programm bearbeitet Ausgabe` ausgewhlt ist, wird
 `Drucke Fehler` ignoriert.
3Umgebungsvariable
?Umgebungsvariable
 Das Umleitungsprogramm kann einige Druckauftragparameter aus Umgebungsvariablen
 entnehmen. RedMon setzt folgende Umgebungsvariable:

 `REDMON_PORT` ist der Name des Druckeranschlusses, typischerweise "RPT1:".

 `REDMON_JOB` ist die Auftragsnummer, eine ganz Zahl.

 `REDMON_PRINTER` ist der Name des Druckers (z.B. "HP DeskJet 500").

 `REDMON_MACHINE` ist der Name der Maschine, die den Auftrag erteilt hat
  (z.B. "\\Desktop").

 `REDMON_USER` ist der Name des Benutzers, der Eigentmer des Auftrags ist
  (z.B. "JCITIZEN").

 `REDMON_DOCNAME` ist der Name des Druckauftrags
  (z.B. "Druckertestseite").

 `TEMP` und `TMP` sind Verzeichnisse fr temporre Dateien.

 Man beachte, da das Umleitungsprogramm unter Windows NT in der
 Umgebung des SYSTEM-Kontos ausgefhrt wird. Abgesehen von den obigen
 Umgebungsvariablen werden nur sehr wenige Einstellungen vorgenommen.
 Der Registrierungsschlssel HKEY_USER und das Benutzerprofil sind
 "Standardnutzer".
3Ausfhrung als Benutzer
?Ausfhrung als Benutzer
 "Ausfhrung als Benutzer" bewirkt, da das Programm als von dem
 lokalen Anwender ausgefhrt wird, der den Druckauftrag bergeben hat.

 "Ausfhrung als Benutzer" ist nur unter NT4 verfgbar. Bei einem
 im Netzwerkgemeinsam  verwendeten Drucker ist die Option nicht
 zu aktivieren.
 Remote-Benutzer knnen keine Programme auf dem lokalen Computer
 ausfhren.
 Falls ein Remote-Benutzer einen Auftrag zu bergeben versucht,
 bricht die EXE mit einer Meldung wie
  DLL-Initialisierungsroutine
  C:\WINNT4\system32\kernel32.dll
  ist fehlgeschlagen. Proze wird nicht normal beendet.
 ab. Der Spooler-Dienst wird dann gesperrt, bis ihn der Benutzer
 anhlt und neustartet.

 `Ausfhrung als Benutzer` ist zum Starten eines lokalen Programms mit
 einer graphischen Benutzeroberflche wie GSView ber RedRun gedacht.

 Whrend das Programm die Sicherheitsattribute des Benutzers hat,
 der den Druckauftrag bergeben hat, hat es die Umgebung des SYSTEM-Kontos.
 Die Benutzerprofil-Information ist sind nicht korrekt.
3Schlieverzgerung
?Schlieverzgerung
 Nachdem `Redmon` alle Daten auf das Umleitungsprogramm geschrieben hat,
 wartet es vor dem Schreiben irgendwelcher Ausgaben auf den Drucker und
 dem Schlieen der Protokolldatei normalerweise maximal 300 Sekunden auf das
 Schlieen des Umleitungsprogramms. Falls das Programm fr das Schlieen
 mehr als 300 Sekunden bentigt, kann die Ausgabe des Programms
 verlorengehen oder gekrzt werden.
 Es ist mglich, da ein Teil der Standardausgabe nicht in die
 Protokolldatei geschrieben wird.
 In diesem Fall kann es erforderlich sein, die `Schlieverzgerung`
 zu erhhen.
2Eigenschaften der Protokolldatei
?Eigenschaften der Protokolldatei
?Protokolldatei
 Wenn Sie `RedMon` anweisen, eine Protokolldatei zu verwenden, werden
 alle Standardausgaben des Umleitungsprogramms in diese Datei geschrieben.
 Auf diese Weise knnen Fehlermitteilungen des Programms aufgezeichnet
 werden, auf das die Standardeingabe umgeleitet wurde.

 Um eine Protokolldatei zu verwenden, mu `Verwende Protokolldatei`
 aktiviert und ein gltiger Dateiname fr die Protokolldatei angegeben
 worden sein.

 Wenn `Debug` aktiviert ist, schreibt RedMon zustzliche
 Fehlermeldungen in die Protokolldatei. Diese Meldungen sind vorrangig
 fr den Autor von RedMon bestimmt.
 Soll die Protokolldatei lediglich
 die Standardausgaben des Programms enthalten, auf das die Daten
 umgeleitet wurden, ist `Debug` zu deaktivieren.

 Siehe das `Ghostscript-Beispiel`.
2Was ist Ghostscript?
?Was ist Ghostscript?
?Ghostscript
 Ghostscript ist die Bezeichung eines Programmpakets das

 - Einen Interpreter fr die Sprache PostScript (TM) und das Adobe
 Portable Document Format (PDF - wird gelegentlich mit dem
 PDF-Betrachtungs/Editorprogramm von Adobe verwechselt) und

 - Eine Anzahl von C-Prozeduren (die Ghostscript-Bibliothek), die
 die Graphik- und Filterfhigkeiten (Datenkomprimierung/
 Datendekomprimierung/Datenumwandlung) realisieren, die in der
 Sprache PostScript und in PDF als primitive Operationen erscheinen,
 umfat.

 Ghostscript ist erhltlich von
   http://www.cs.wisc.edu/~ghost/
 fr Microsoft Windows, IBM OS/2, DEC VMS und viele Unix-Versionen.

 Ghostscript ist urheberrechtlich geschtztes Eigentum von
 Aladdin Enterprises.

 GSview ist ein von Ghostgum Software Pty Ltd geschriebenes
 Betrachtungsprogramm, das auf Ghostscript aufbaut.
 GSview ist erhltlich von
   http://www.cs.wisc.edu/~ghost/gsview/

 Um `RedMon` in Verbindung mit Ghostscript einzusetzen, sollten
 GSview und Ghostscript unter Verwendung des in GSview enthaltenen
 `Setup`-Installationsprogramms installiert werden.
2Ghostscript-Beispiel
?Ghostscript-Beispiel
 Bei der Konfiguration gibt es zwischen Windows 95 und Windows NT
 geringfgige Unterschiede.
3Ghostscript-Beispiel fr Windows 95
?Ghostscript-Beispiel fr Windows 95
 `RedMon` kann in Verbindung mit Ghostscript zum Erzeugen eines
 PostScript-Druckers verwendet werden.

 Um auf einen Drucker HP DeskJet 500 mit dem Druckerwarteschlangennamen
 "HP DeskJet 500" zu drucken, ist zunchst eine Datei
 namens c:\gstools\djet500.rsp mit dem folgenden Inhalt zu erzeugen:
  -Ic:\gstools\gs5.50;c:\gstools\gs5.50\fonts
  -sDEVICE=djet500
  -dNOPAUSE
  -dSAFER
  -sPAPERSIZE=a4

 Diese Optionen sind in den in Ghostscript enthaltenen Dateien
 `Use.htm` und `Install.htm` erlutert.

 Man betrachte die Eigenschaften eines existierenden Druckers,
 whle die Registerkarte `Details` und klicke dann auf die Schaltflche
 `Anschlu hinzufgen`.
 Man whle `Andere`, `Umgeleiteter Anschlu` und danach `OK`.

 {bml addport1.bmp}

 Nun erscheint der RedMon-Dialog `Umgeleiteten Anschlu hinzufgen`.
 Man besttige die Standardwerte.

 {bml addport2.bmp}

 Unter Verwendung des `Druckerinstallations`-Assistenten erzeuge man
 ein neues Druckerobjekt fr einen PostScript-Drucker.
 Geeignet ist der `Apple LaserWriter II NT`.

 Unter den Druckereigenschaften dieses neuen PostScript-Druckers
 whle man die Schaltflche `Details` und unter `Anschlu fr
 die Druckerausgabe` den eben erzeugten Druckeranschlu RedMon, meist RPT1:

 {bml property.bmp}

 Man whle die Schaltflche `Anschlueinstellungen`.
 Nun erscheint der Dialog `RPT1: Eigenschaften`.

 Hier trage man den Programmnamen
  c:\gstools\gs5.50\gswin32c.exe
 sowie die Argumente
  @c:\gstools\djet500.rsp -sOutputFile="%1" -
 ein. Insbesondere beachte man das Leerzeichen und den `Strich` am
 Zeilenende. Werden diese vergessen, ist es mglich, da Ghostscript
 die Druckerwarteschlange blockiert.
 Man stelle die Ausgabe auf `Kopiere temporre Datei auf Drucker` und
 den Drucker auf `HP DeskJet 500` ein.

 {bml portset1.bmp}

 Zur spteren Betrachtung der auf die Standardausgabe ausgegebenen
 Fehlermeldungen dient die `Protokolldatei`.

 {bml portset2.bmp}

 Nun quittiere man die Dialogfelder `Eigenschaften der Protokolldatei`
 sowie `RPT1: Eigenschaften` mit OK.

 Unter den Druckereigenschaften des PostScript-Druckers whle man
 die Registerkarte `Details` und anschlieend die Schaltflche
 `Spool-Einstellungen`. Man ndere das `Spool-Datenformat` in `RAW`.
 Man whle weiter `Bidirektionale Untersttzung deaktivieren.`
 Letztere nderung ist besonders wichtig.

 {bml spoolset.bmp}

 Unter den Druckereigenschaften des Postscript-Druckers whle man
 die Registerkarte `PostScript`. Man berzeuge sich davon, da
 `PostScript-Vorspann` auf `Vorspann fr jeden Druckauftrag laden`
 eingestellt ist. Man klicke auf die Schaltflche `Erweitert`, um
 `Erweiterte PostScript-Optionen` anzuzeigen. Das `Datenformat`
 sollte auf `ASCII-Daten` eingestellt sein. Man deaktiviere sowohl
 `Strg+D vor Auftrag senden` als auch `Strg+D nach Auftrag senden`.

 Beim Drucken auf den `Apple LaserWriter II NT` erfolgt der Druck
 nun unter Verwendung von Ghostscript.
 Wird der Drucker in einem Netzwerk gemeinsam genutzt, erscheint er
 den anderen Netzwerk-Clienten als ein PostScript-Drucker.

 Um eine Liste der verfgbaren Ghostscript-Drucker zu erhalten,
 wechsle man in das Ghostscript-Verzeichnis c:\gstools\gs5.50 und rufe
  gswin32c -h
 auf. Ist der vorhandene Drucker nicht aufgefhrt, suche man unter
  http://www.cs.wisc.edu/~ghost/printer.html,
 ob einer der Standard-Ghostscript-Drucker fr den vorhandenen
 Drucker verwendet werden kann.
3Ghostscript-Beispiel fr Windows NT 4.0
?Ghostscript-Bbeispiel fr Windows NT 4.0
 `RedMon` kann in Verbindung mit Ghostscript zum Erzeugen eines
 PostScript-Druckers verwendet werden.

 Um auf einen Drucker HP DeskJet 500 mit dem
 Druckerwarteschlangennamen "HP DeskJet 500" zu drucken, ist zunchst
 eine Datei namens c:\gstools\djet500.rsp mit dem folgenden Inhalt zu
 erzeugen:
  -Ic:\gstools\gs5.50;c:\gstools\gs5.50\fonts
  -sDEVICE=djet500
  -dNOPAUSE
  -dSAFER
  -sPAPERSIZE=a4

 Diese Optionen sind in den in Ghostscript enthaltenen Dateien
 `Use.htm` und `Install.htm` erlutert.

 Man starte den `Druckerinstallations`-Assistenten. Auf der zweiten
 Seite whle man `Druckeranschlsse`.

 {bml ntaddp1.bmp}

 Man whle `Umgeleiteter Anschlu` und anschlieend `Neuer Anschlu`.
 Nun erscheint der RedMon-Dialog `Umgeleiteten Anschlu hinzufgen`.
 Man besttige die Standardwerte.

 {bml addport2.bmp}

 Man klicke auf `OK` und anschlieend auf `Anschlu konfigurieren`.
 Nun erscheint das Dialogfeld `RPT1: Eigenschaften`.

 Hier trage man den Programmnamen
  c:\gstools\gs5.50\gswin32c.exe
 sowie die Argumente
  @c:\gstools\djet500.rsp -sOutputFile="%1" -
 ein. Insbesondere beachte man das Leerzeichen und den `Strich` am
 Zeilenende. Werden diese vergessen, ist es mglich, da Ghostscript
 die Druckerwarteschlange blockiert.
 Man stelle die Ausgabe auf `Kopiere temporre Datei auf Drucker` und
 den Drucker auf `HP DeskJet 500` ein.

 {bml portset1.bmp}

 Zur spteren Betrachtung der auf die Standardausgabe ausgegebenen
 Fehlermeldungen dient die `Protokolldatei`.

 {bml portset2.bmp}

 Nun quittiere man die Dialogfelder `Eigenschaften der Protokolldatei`
 sowie `RPT1: Eigenschaften` mit OK.

 Auf der Seite Hersteller und Modell des
 Druckerinstallations-Assistenten whle man den `Apple LaserWriter
 II NT v47.0`.

 Beim Drucken auf den `Apple LaserWriter II NT` erfolgt der Druck
 nun unter Verwendung von Ghostscript.
 Wird der Drucker in einem Netzwerk gemeinsam genutzt, erscheint
 er den anderen Netzwerk-Clienten als ein PostScript-Drucker.

 Um eine Liste der verfgbaren PostScript-Drucker zu erhalten,
 wechsle man in das Ghostscript-Verzeichnis c:\gstools\gs5.50 und
 rufe dann
  gswin32c -h
 auf. Ist der vorhandene Drucker nicht aufgefhrt, suche man unter
  http://www.cs.wisc.edu/~ghost/printer.html,
 ob einer der Standard-Ghostscript-Drucker fr den vorhandenen
 Drucker verwendet werden kann.

 Soll der umgeleitete Druckeranschlu spter konfiguriert werden,
 ffne man die Druckereigenschaften, whle die Registerkarte
 `Anschlsse` und danach `Konfigurieren`.
 Die Bidirektionale Untersttzung mu fr RedMon deaktiviert sein;
 offensichtlich kann diese aber ohnehin nicht aktiviert werden.

 {bml ntprop.bmp}
3Ghostscript-Beispiel mit einem HP LaserJet-Drucker
?Ghostscript-Beispiel mit einem HP LaserJet-Drucker
?LaserJet
 Fr den Drucker HP LaserJet 4L ist das Ghostscript-Gert
 ljet4 mit einer Auflsung von 300dpi auszuwhlen.
 Die Antwortdatei c:\gstools\ljet4l.rsp fr Ghostscript lautet:
  -Ic:\gstools\gs5.50;c:\gstools\gs5.50\fonts
  -sDEVICE=ljet4
  -r300
  -dNOPAUSE
  -dSAFER
  -sPAPERSIZE=a4
 Der Ghostscript-Aufruf lautet dann
  c:\gstools\gs5.50\gswin32c.exe
 und die Argumente
  @c:\gstools\ljet4l.rsp -sOutputFile="%1" -
 Insbesondere beachte man das Leerzeichen und den `Strich` am
 Zeilenende. Werden diese vergessen, ist es mglich, da Ghostscript
 die Druckerwarteschlange blockiert.
 Man stelle die Ausgabe auf `Kopiere temporre Datei auf Drucker` und
 den Drucker auf `HP LaserJet 4L` ein.

 Die brigen Einstellungen sollten mit denen des vorigen Beispiels
 bereinstimmen.
2Hufig auftretende Probleme
?Hufig auftretende Probleme
 Sollten Probleme auftreten, empfiehlt es sich,
 den RedMon-Druckeranschlu so zu konfigurieren, da er eine
 Protokolldatei mit eingeschaltetem `Debug` schreibt.

 Problem: Beim Versuch zu drucken erscheint ein Nachrichtenfeld mit
 dem Titel 'Druckerordner' und dem Inhalt `Fehler beim Schreiben
 auf RPT1 fr den Drucker (Apple LaserWriter II NT). Das System
 kann nicht auf das angegebene Gert schreiben.`

 RedMon kann das angegebene Programm nicht starten.
 Einzelheiten entnehme man der Protokolldatei.

 `Problem:` Ghostscript blockiert das System

 Mglicherweise fehlt das Leerzeichen und der `Strich` am Ende der
 Ghostscript-Argumente. Ghostscript bentigt diese, um von der
 Standardeingabe lesen zu knnen.

 `Problem:` Ghostscript kann bestimmte Druckauftrge ausfhren,
 andere jedoch nicht. Beim Drucken in eine DATEI kann Ghostscript
 diese Druckauftrge ausfhren.

 Man berzeuge sich davon, da in den `Spool-Einstellungen`
 `Bidirektionale Untersttzung deaktivieren` eingestellt ist.
 Falls dies die Ursache ist, enthlt die Protokolldatei bei
 eingeschaltetem `Debug` die Nachricht
  REDMON Leseanschlu: Die bidirektionale Druckeruntersttzung mu
  fr diesen Drucker deaktiviert werden.
2Copyright
?Copyright
  Copyright (C) 1997-1999, Ghostgum Software Pty Ltd.  Alle Rechte vorbehalten.
  Copyright (C) fr die deutsche bersetzung 1998, Michael Basler.

 Diese Datei ist Bestandteil von RedMon.

 Das Programm wird OHNE HAFTUNG IRGENDWELCHER ART weitergegeben.
 Falls nicht anders festgelegt, bernehmen weder der Autor noch der
 Verteiler irgendeine Verantwortung fr die Folgen seiner Anwendung
 oder dafr, da es einen bestimmten Zweck erfllt oder fr seine
 Funktion berhaupt. Bezglich weiterer Einzelheiten wird auf die
 RedMon Free Public Licence (die "Lizenz") verwiesen.

 Jede Kopie von RedMon mu eine Kopie der Lizenz, normalerweise
 in Gestalt einer reinen ASCII-Datei mit dem Namen LICENCE enthalten.
 Die Lizenz erteilt das Recht, RedMon zu kopieren, zu modifizieren und
 weiterzuverteilen, wobei aber bestimmte in der Lizenz genannte
 Bedingungen einzuhalten sind. Unter anderem legt die Lizenz fest,
 da der Urheberrechtsschutz-Vermerk und diese Anmerkung in allen
 Kopien enthalten sein mssen.

     Autor: Russell Lang, Ghostgum Software Pty Ltd
   Internet: http://www.cs.wisc.edu/~ghost/rjl.html
