# Beispieldatei CONFIG.TXT fuer PGP 2.6.3(i)a
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# Hinweise: Leere Zeilen und alles nach einem '#' folgende werden ignoriert.
# Schluesselworte koennen Sie wahlweise gross oder klein schreiben.
# Die den Parametern zuzuweisenden Werte muessen in "Gaensefuesschen"
# eingeschlossen sein, wenn sie Leerzeichen enthalten (oder es koennten).
# Bei binaeren Parametern gilt: ein = 'on', aus = 'off' (ohne Hochkommas!).
# Alle Eintragungen in dieser Konfigurationsdatei lassen sich auch durch
# die Angabe entsprechender Parameter in der PGP-Kommandozeile aendern,
# z.B.: '+armor=on'.

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# 'MyName' ist eine eindeutige Teil-Zeichenkette der Benutzer-ID desjenigen
# privaten Schluessels, mit dem standardmaessig unterschrieben werden soll
# (bei mehreren Schluesseln mit gleicher Benutzer-ID ist hier die hexadezi-
# male Schluessel-ID in der Form 0x89ABCDEF anzugeben).
# Ist dieser Parameter nicht definiert, so verwendet PGP den ersten
# Schluessel Ihres privaten Schluesselbundes (das ist der letzte von Ihnen
# erzeugte Schluessel), vorausgesetzt, Sie haben nicht bereits mit dem
# Parameter '-u' in der PGP-Kommandozeile explizit einen Benutzer angegeben.
# MyName = "Frank Pruefer"

# Die Sprache, in der alle PGP-Meldungen angezeigt werden.
#
# Verfuegbare Sprachen: en = Englisch (Standardvorgabe),
#   es = Spanisch, fr = Franzoesisch, de = Deutsch
#   (die drei letztgenannten Sprachen sind in der Datei LANGUAGE.TXT
#   des originalen PGP-2.6.3(i/a)-Auslieferungsarchives enthalten);
#   it = Italienisch, br = Brasilianisches Portugiesisch, ... und viele andere
#   (es wird jeweils eine spezielle Datei LANGUAGE.TXT benoetigt).
#
Language = de

# Zeichensatz fuer die Darstellung der Meldungen und fuer die Umwandlung
# von Textdateien.
# Wenn Sie diese Variable auf einen anderen Wert als 'latin1', 'koi8' oder
# 'noconv' setzen, dann wird PGP Zeichensatz-Konvertierungen vornehmen,
# wenn 'TextMode = on' gesetzt ist oder wenn Sie die Option '-t' beim
# Verschluesseln bzw. Unterschreiben einer Datei angegeben haben.
#
# Verfuegbare Zeichensaetze (alphabetisch geordnet):
#   alt_codes (Kyrillisch; identisch mit 'cp866')
#   ascii     (7-Bit-ASCII, USA)
#   cp850     (IBM codepage 850, internat.; Voreinstellung bei MS-DOS und OS/2)
#   cp852     (IBM codepage 852, Osteuropa)
#   cp860     (IBM codepage 860, Portugiesisch)
#   cp866     (IBM codepage 866, Russisch; identisch mit 'alt_codes')
#   keybcs2   (KEYBCS 2, Osteuropa)
#   koi8      (UNIX Kyrillisch; identisch mit 'noconv')
#   latin1    (ISO-Latin/1 [ISO 8859/1]; z.B. Amiga; identisch mit 'noconv')
#   mac       (Macintosh; Voreinstellung bei dieser Plattform)
#   next      (NeXTSTEP;  Voreinstellung bei dieser Plattform)
#   noconv    (keine Umwandlung; Standardvorgabe bei sonstigen Plattformen)
#
# Beachten Sie, dass PGP 'noconv', 'latin1' und 'koi8' alle gleich behandelt
# (d.h. keine Zeichensatz-Konvertierung).
# 'cp852' und 'keybcs2' wandeln von/nach latin2 anstatt von/nach latin1.
#
# CharSet = cp850

# 'TMP' ist der Verzeichnisname fuer temporaere PGP-Dateien, normalerweise
# ist das eine RAM-Disk. Die DOS-Umgebungsvariable TMP hat Prioritaet gegen-
# ueber der Angabe in dieser Datei.
# TMP = "e:\"

# 'Pager' ist das fuer die Ausgabe der Nachrichten mit der Option '-m'
# benutzte Dateianzeige-Programm.
# Wenn nicht angegeben (oder "pgp"), dann werden die in PGP eingebauten
# Anzeigeroutinen (aehnlich dem 'more'-Kommando von Unix) benutzt.
# Eine ggf. definierte DOS-Umgebungsvariable PAGER wird von diesem Eintrag
# ueberschrieben.
# Pager = "list"

# 'ArmorLines' ist die maximale Zeilenzahl je Paket einer ASCII-Versandhuelle.
# 'ArmorLines = 0' unterbindet die Aufteilung in einzelne Pakete.
# Im Internet empfiehlt sich 'ArmorLines = 720'; im Fido-Net 450.
ArmorLines = 0

# Anzahl der 'absolut vertrauenswuerdigen' Unterschriften, die benoetigt
# werden, um einen Schluessel gueltig zu machen.
Completes_Needed = 1

# Anzahl der 'teilweise vertrauenswuerdigen' Unterschriften, die benoetigt
# werden, um einen Schluessel gueltig zu machen.
Marginals_Needed = 2

# Schachtelungstiefe von Unterschriften (siehe PGP-Dokumentation, Teil 2).
Cert_Depth = 4

# 'TZFix' ist die Anzahl der zu time() zu addierenden Stunden, um GMT-Zeiten
# zu erhalten.
# Da PGP annimmt, dass die Ortszeit die USA-Westkuestenzeit ist und diese
# dann in die Weltzeit GMT umrechnet, muessen Sie TZFix=0 fuer Californien,
# -1 fuer Colorado, -2 fuer Chicago, -3 fuer New York, -8 fuer London,
# -9 fuer Amsterdam, usw., einstellen.
# Wenn jedoch Ihre DOS-Umgebungsvariable TZ richtig auf Ihre Zeitzone
# eingestellt ist (in Mitteleuropa: TZ=CET-1DST), dann sollten Sie TZFix=0
# lassen. Auf Unix-Systemen brauchen Sie sich gar nicht um diese Einstellung
# zu kuemmern.
# TZFix = 0

# 'EncryptToSelf' verschluesselt von Ihnen geschriebene Nachrichten zusaetz-
# lich zu dem/den Originalempfaenger(n) auch noch an Sie selbst. Das kann dann
# von Interesse sein, wenn Sie nicht den Klartext der von Ihnen geschriebenen
# und verschluesselt versandten Mails auf Ihrem Rechner aufheben wollen, Sie
# aber spaeter diese Nachrichten wieder lesen moechten. Dazu brauchen Sie
# dann Ihren privaten Schluessel und Ihr Mantra.
# Achtung: 'MyName' muss hierbei jedoch unbedingt richtig definiert sein!
# Dies ist ein offiziell nicht dokumentiertes Leistungsmerkmal von PGP.
# EncryptToSelf = on

# Der Parameter 'AutoSign' legt fest, ob mit 'pgp -kg' neu erzeugte Schluessel
# bzw. mit 'pgp -ke' zu einem vorhandenen Schluessel hinzugefuegte Benutzer-
# IDs von PGP automatisch selbst unterschrieben werden sollen. Die Standard-
# einstellung ist 'on', d.h. die automatische Unterschrift ist aktiviert.
# Fuer bestimmte Sonderfaelle (z.B. in GBGs) kann diese mit 'AutoSign = off'
# unterbunden werden. Davon ist aber dringend abzuraten...
# AutoSign = off

# 'SecRing' definiert einen Dateinamen fuer den privaten Schluesselbund,
# unabhaengig von der Standardvorgabe SecRing = "$PGPPATH/secring.pgp".
# Dies ist dann sinnvoll, wenn Sie Ihren privaten Schluesselbund nicht im
# Standard-PGP-Verzeichnis haben wollen, bzw. wenn Sie dessen Dateinamen in
# der PGP-Kommandozeile angeben moechten (z.B. '+secring="a:\secring.pgp"').
# Gerade beim privaten Schluesselbund ist es besonders sinnvoll, ihn auf
# einem ausgesprochen sicheren Medium (z.B. einer Diskette) aufzubewahren!
# Auf einem MS-DOS-System koennen Sie Ihren privaten Schluesselbund aus-
# schliesslich auf einer Diskette nutzen, indem Sie die folgende auskommen-
# tierte Zeile aktivieren:
# SecRing = "a:\secring.pgp"

# Fuer 'PubRing' gilt dasselbe wie fuer 'SecRing', jedoch bezogen auf den
# oeffentlichen Schluesselbund.
# Standardvorgabe: PubRing = "$PGPPATH/pubring.pgp"
# PubRing = "a:\pubring.pgp"

# Fuer 'RandSeed' gilt dasselbe wie oben fuer 'SecRing' bzw. 'PubRing', nur
# bezogen auf die Zufallszahlengenerator-Startwertdatei RANDSEED.BIN.
# Standardvorgabe: RandSeed = "$PGPPATH/randseed.bin"
# RandSeed = "a:\randseed.bin"

# 'BakRing' gibt den Dateinamen der Sicherungskopie Ihres privaten Schluessel-
# bunds an (sie befindet sich gewoehnlich auf einer Floppy-Disk). Ist dieser
# Parameter definiert, so wird bei der Durchfuehrung einer Ueberpruefung der
# Schluesselbunde mit 'pgp -kc' getestet, ob jeder Ihrer oeffentlichen
# Schluessel noch zu dieser Sicherungskopie der privaten Schluessel passt.
# BakRing = "a:\secring.pgp"

# 'Legal_Kludge' definiert die Kompatibilitaet zum alten Datenformat von PGP
# <= 2.3a. Die Standardvorgabe bei den MIT PGPs und PGP 2.6.3(i/a) ist 'on',
# d.h. Verwendung des neuen Datenformates (Version_Byte = 3).
# Sollen die Nachrichten auch noch mit PGP <= 2.3a gelesen werden koennen,
# so ist 'Legal_Kludge = off' zu definieren.
# ACHTUNG: in der USA-Version von PGP 2.6.3(a) kann dieser Parameter nicht
# ausgeschaltet werden!
# Legal_Kludge = off

# Mit 'Comment="Das ist ein Kommentar"' koennen Sie einen beliebigen Kommentar
# in ASCII-Versandhuellen erscheinen lassen. Unmittelbar nach der Zeile
# 'Version: xxx' wird dann eine Kommentarzeile wie folgt in die Versandhuelle
# eingefuegt: 'Comment: Das ist ein Kommentar'.
# Diese Moeglichkeit ist ganz besonders als PGP-Kommandozeilenparameter von
# Interesse; Sie koennen so z.B. einen Dateinamen oder aehnliches als Klar-
# text-Kommentar in der Versandhuelle unterbringen.
# Beispiel:  pgp -eat +comment="dateiname"  {dateiname}  {empfaenger}
# Comment = "PGP schuetzt Ihre Privatsphaere in der E-Mail!"

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# Die folgenden, als Kommentar gekennzeichneten, Einstellungen sind *NICHT*
# die Standardvorgaben.
# Durch Loeschen des vorangestellten '#' erzielen Sie das angegebene
# spezielle Verhalten von PGP:

# Armor = on         # -a Option (ASCII-Versandhuelle) standardmaessig nutzen
# TextMode = on      # -t Option (Textdatei) soweit als moeglich verwenden
# ClearSig = on      # ASCII-Unterschrift unter eine Datei im Klartext setzen
# KeepBinary = on    # *.PGP-Datei nach dem Entschluesseln nicht loeschen
# Verbose = 2        # ausfuehrliche Diagnosemeldungen (in Englisch!)
# Verbose = 0        # Meldungen auf ein Minimum reduzieren (fuer UNIX-Fans ;)
# Interactive = on   # Nachfrage bei JEDEM neu aufzunehmenden Schluessel
# Compress = off     # Daten-Komprimierung ausschalten (nur zur Fehlersuche)
# ShowPass = on      # Mantra bei Bedienereingabe am Bildschirm anzeigen
