
  PC-CONFIG
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  System-Info und Benchmark-Programm fuer PCs und Kompatible.

  (c) by Holin Datentechnik
         Auf dem Knippen 12, 51503 Roesrath
         Telefon 0800 8000 333  (Ausland: +49 2205 913500)
         Fax     0800 8000 444  (Ausland: +49 2205 913509)
         Mobil    0172 6912576
         Internet info@holin.de
                  http://holin.de




    CONFIG-Highlights:
    ------------------

     1) unterscheidet ISA, EISA, MCA, und PCI Mainboards
     2) zeigt Chipsatzdetails zu Intel 430TX,HX,VX SIS5571,5597 etc
     3) detaillierte ASPI Informationen ueber angeschlossene SCSI Geraete
     4) erkennt Prozessor-Cache und dessen Groesse (8-512 KB)
     5) unterscheidet DX und SX CPUs, Cyrix486, 5x86, 6x86 & NexGen
     6) erkennt Hersteller und Chipsatz der VGA-Karte und ggf BIOS-Version
     7) identifiziert die einzelnen Steckkarten in PCI & MCA Rechnern
     8) erkennt eine Reihe von Festplatten-Cache-Programmen
     9) zeigt HI-DOS-Speicher unter DOS5, 386MAX, QEMM386 und MOVE'EM an
    10) ermittelt verschieden schnelle Speicherbereiche im ersten Megabyte
        und im Extended Memory
    11) testet auf Hardware-Shadow-RAM von MAIN-BIOS und VGA-BIOS
    12) zeigt physikalische Parameter von ESDI-Festplatten an
    13) zeigt Name, Cachegroesse, Controllerversion von AT-Bus-Platten an
*   14) ermittelt Bildschirmwiederholfrequenz auf VGA-Karten


*   Nur in der registrierten Version




  Copyright und Lizenzvereinbarung:
  =================================
  CONFIG ist (c) copyright by Michael Holin
                 Auf dem Knippen 12
                 51503 Roesrath
  

  Der Anwender des vorliegenden Softwareprodukts erkennt an, dass dieses
  Programm sowie dessen Dokumentation dem Urheberrecht, Copyright-, Eigentums-
  und weiteren Schutzrechten unterliegt, und dass er zu keinem Zeitpunkt mit
  dem Erwerb oder der Nutzung des Programms eines der vorbezeichneten Rechte
  erwirbt, vielmehr lediglich das Recht zur unausschliesslichen privaten Nutzung
  des Produkts.
  Das Programm, sowie Teile des Programms oder der Programmdokumentation
  duerfen ausser zur Erstellung von Sicherheitskopien nicht vervielfaeltigt oder
  kopiert werden. Der Kaeufer darf das Programm nur fuer seine eigenen Zwecke
  und nur auf "einem" Computer zur gleichen Zeit nutzen und es Dritten weder
  entgeltlich noch unentgeltlich ueberlassen.

  Das Programm, sowie die Dokumentation, duerfen ohne schriftliche Erlaubnis
  des Autors nicht veraendert, erweitert, an andere Systeme angepasst oder in
  andere Sprachen uebersetzt werden. Mit Einsatz und Nutzung des Programms
  erkennt der Anwender diese Lizenz- und Nutzungsbedingungen an.

  Ohne die CONFIG.REG Datei, die sich im selben Verzeichnis wie CONFIG.EXE
  befinden muss, ist die Vollversion nicht lauffaehig. Bewahren Sie diese
  CONFIG.REG Datei gut auf, auch zukuenftige Versionen von CONFIG werden auf
  sie zurueckgreifen. Die Weitergabe an Dritte ist untersagt!


  Preise:
  =======
  Pro Version     :   99.50 DM        mit gedr. Anleitung und Batch-Mode
                                      siehe weiter unten
  10er  Lizenz Pro:  450.00 DM        mit 3x gedr. Anleitung
  100er Lizenz Pro: 2500.00 DM        mit 10x gedr. Anleitung
  Private Version :   20.00 DM        ohne Cyrix-Speedup
  Private Version :   30.00 DM        mit Cyrix-Speedup

  Diese Preise gelten bei Vorkasse! Bei Nachnahme addieren Sie bitte DM 12,-
  Versand ins Ausland nur gegen Vorkasse oder bei Bezahlung mit Kreditkarte.



  Systemanforderungen:
  ====================
  IBM AT oder Kompatibler 80286 mit min. 400 KB freiem RAM
  MS-DOS ab V3.0
  CGA, MDA, EGA, VGA-kompatible Grafikkarte


  Garantievereinbarung:
  =====================
  Programm und Anleitung werden Ihnen ueberlassen "wie besehen", das heisst, der
  Autor uebernimmt keine Haftung fuer die Eignung der Software oder der Doku-
  mentation zu irgendeinem besonderen Zweck. Insbesondere haftet er nicht
  fuer Schaeden oder Folgeschaeden, die direkt, indirekt, absichtlich oder unab-
  sichtlich durch den Einsatz des Programms oder der Dokumentation entstehen.
  Das Programm, die Dokumentation und die Preise koennen jederzeit ohne
  vorherige Ankuendigung geaendert werden.


  Updates:
  ========
  Shareware- und Vollversionsupdates finden Sie im Internet bei
  http://www.holin.de

  Wer kein Modem hat, kann ein Update fuer DM 18,- zzgl. DM 2,- Versandkosten
  per Post direkt bestellen. Bitte Scheck/Bargeld beilegen.


  Umfang:
  =======
  CONFIG.EXE      - Das Programm
  CONFIG.TXT      - Dieser Text
  CONFIG.INI      - Die Konfigurations-Datei mit den Schaltern. Hier koennen
                    Sie mit einem Editor nderungen vornehmen.
  CONFIG.HIS      - Enthaelt eine Beschreibung der einzelnen CONFIG-Versionen
  CONFIG.FAQ      - Haeufig gestellt Fragen und ihre Antworten
  CONFIG.1ST      - Text, der beim ersten Start von CONFIG angezeigt wird,
                    wird anschliessend selbstaendig geloescht.
  CONFIG.MCA      - Enthaelt Informationen ueber PCI & Microchannel-Karten.
  CONFIG.XXX      - Eine Hardcopy des Bildschirms (mit F4 erzeugt).


  Kurze Beschreibung:
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  PC-CONFIG ist in erster Linie ein Programm, das Ihnen alle Innereien
  Ihres Rechners auflistet, ohne dass Sie eine Schraube am Geraet oeffnen
  muessen, um hineinzusehen. Einige Programme dieser Art (nennen wir sie
  Rechnertest-Programme oder Hardware-Diagnoseprogramme) gibt es
  mittlerweile auf dem internationalen,
  kommerziellen Markt, doch wenn Sie ein deutsches Programm suchen,
  was diesen Zweck erfuellen soll, dann werden Sie CONFIG in die ganz enge
  Wahl ziehen. Hauptanwender von PC-CONFIG sind interessierte Laien und Profis,
  die ueber die Hardware-Ausstattung ihrer Rechner immer genau im Bild sein
  wollen, sei es, weil sie beabsichtigen, sich einen neuen Rechner
  zu kaufen, und die schon im Laden ueberpruefen wollen, ob "wirklich das drin
  ist, was draufsteht", oder weil sie haeufig die Hardwarezusammenstellung
  ihrer Rechner aendern und wissen wollen, ob auch wirklich alles zusammen
  laeuft.


  Installation
  ============
  Kopieren Sie alle CONFIG-Files aus dem Hauptverzeichnis Ihrer Diskette
  oder CD in ein Verzeichnis auf Ihrer Festplatte. Starten Sie das Programm
  durch Eingabe von CONFIG und der Enter-Taste. Das Programm ist nicht
  kopiergeschuetzt. Sie koennen es auch von Diskette starten.


Das Fenster HARDWARE
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Maschine:
  Hier wird das BIOS des Rechners nach einem Hinweis auf den moeglichen
  Computer-Hersteller durchsucht (z.B. Commodore, Unitron...), und der
  Rechner wird generell klassifiziert (XT, AT, AT 386). Ferner wird auf
  Chips & Technologies-, G2-, OPTI, SIS, UMC, FOREX, ETEQ, ELITE, Contac,
  Symphony und Shasta Chipssaetze getestet (siehe weiter unten: Probleme).
BIOS:
  Hier wird der im BIOS gefundene Copyright-String ausgegeben. Unter Um-
  staenden liegt das Copyright des Rechner-BIOS nicht beim Computer-Her-
  steller. Das liegt daran, dass viele Hersteller lizensierte BIOS-Versionen
  verwenden. So sind z.B. Unitron-Computer mit einem Phoenix-BIOS ausge-
  stattet.
BIOS-Datum:
  Hier kann das Alter des BIOS (und damit des Rechners) abgelesen werden.
  Ausserdem wird (auf ATs die juenger als 1987 sind) getestet, ob das BIOS
  ins Shadow-RAM kopiert wurde. Sollten Speicherzugriffe aufs BIOS genau so
  schnell ausgefuehrt werden wie Speicherzugriffe aufs RAM, dann wird davon
  ausgegangen, dass Shadow-RAM vorliegt. Wenn bei 386ern der Zugriff auf das
  ROM 32-Bit-breit erfolgt, wird Shadow-RAM angenommen.
BIOS-Extension:
  Die Adressen von BIOS-Erweiterungen wie VGA-ROM, SCSI-Festplatten-ROM
  werden angezeigt.
Bus System:
  Ist der Rechner mit dem Standard Bus (ISA = Industrial Standard Architec-
  ture), mit dem EISA-Bus (Extended ISA), IBMs Microchannel (MCA), einem
  VESA-Local-Bus oder mit einem PCI-Bus ausgestattet?
  Die VESA-Local-Bus-Erkennung funktioniert z.Z. nur, wenn der Rechner
  mit voller Geschwindigkeit laeuft und eine VLB-VGA installiert ist.
Prozessor:
  Die CPU des Rechners wird identifiziert. Bei 80386 & 80486 Prozessoren
  wird angegeben, ob sie im REAL- oder VIRTUAL-Mode laeuft (viele Memory-
  Manager wie 386MAX schalten die CPU in den VIRTUAL-Mode). Die Taktfrequenz
  der CPU wird angezeigt und die Anzahl der Warte-Zyklen bei Speicherzu-
  griffen (nur bei 8- und 16-Bit CPUs).
  Unter anderem werden folgende CPUs erkannt:
  AMD:
     80486DX/4  ein 486er intern 3-fach getaktet, mit 8k Cache
     5x86 P75:  ein Chip mit 486er Pinout, extern mit 33, intern mit 133 MHz
                getaktet, 16k Cache
     K5:        ein Chip im Pentium Layout, mit 16k Daten und 8k Code Cache
                onboard.
                der PR166 laeuft mit 116 MHz physikalisch
                der PR200 laeuft mit 133 MHz physikalisch
     K6:        ein Chip im Pentium Layout, mit 32k Daten und 32k Code Cache
                onboard. Benoetigt 2.8V Betriebsspannung bis 233 MHz,
                oder 2.2V bis 300 MHz.
     K6-2:      naechste Generation des K6 mit neuer MMX Erweiterung, 3D-Now
                genannt. zZ bis 400 MHz.
     K6-3:      neuerer K6 mit 64k L1 und 256k L2 Cache im Chip
  IDT:
     C6:        ein Pentium-pinkompatibler Chip, 64k interner Cache,
                3.3 oder 3.5 V Betriebspannung, mit 180, 200 oder 240 MHz
     C2:        neuerer MMX Variante der C6, immer noch mit 3.3V
  Intel:
     80386SL:   eine 386SX Version mit statischem Kern, d.h., sein Takt kann
                bis auf 0 MHz reduziert werden und der Stromverbrauch ist dann
                nahezu gleich Null.
     RapidCAD:  ein 2-teiliger Chip, pinkompatibel zu 386DX und 387DX,
                allerdings mit 486er Strukturen
     80486DX:   der normale 486er mit internem Copro und 8k Cache
     80486SX:   die entsprechende Version ohne mathematischen Copro
     80486SL:   Stromsparversion des 486SX, aehnlich dem 386SL
     80486DX/2: ein 486er mit interner Taktverdopplung
     80486SX/J: ein 80486SX mit nur 16 Bit Datenbus
     80486DX/4: ein 486er intern 3-fach getaktet, mit 16k Cache
     Pentium:   der Pentium, zZ mit 60,66,75,90,100,120,133,150,166,233 MHz
                Die Versionen mit 60 und 66 MHz (Modeltyp 1) laufen mit
                einer Betriebsspannung von 5V, die anderen (Modeltyp 2)
                laufen mit 3.3V oder 2.9V, Laptopversion mit 1.8V bis 300 MHz
     PentiumPro:naechste Generation von CPUs, jetzt mit 256 oder 512k L2-Cache
                auf dem Chip. zZ mit 150,180,200 MHz, benoetigt Sockel 8
     Pentium II:naechte Generation von CPUs, benoetigen ein neues Mainboard,
                da sie nicht pinkompatibel zum "alten" Pentium sind.
                zZ. 233,266,300,333,350,400,450 MHz
     PentiumIII:neuste Version mit 70 neuen ISSE Befehlen, interner Serien-
                nummer und zZ maximal 500 MHz
  Cyrix:
     Cx486DLC:  ein 386DX-pinkompatibler Chip mit 1k int. Cache
     Cx486SLC:  ein 386SX-pinkompatibler Chip mit 1k int. Cache
     Cx486S:    ein 486SX-pinkompatibler Chip mit 2k int. Cache
     Cx486DX:   ein 486DX-pinkompatibler Chip mit 8k int. Cache und Copro
     Cx486DX/2: ein dem 80486DX/2 entsprechender Chip
     Cx486DX/4: ein dem 80486DX/4 entsprechender Chip mit WriteBack Features
     Cx5x86:    ein Chip mit 486er Pinout, intern jedoch stark optimiert mit
                16k Cache. zZ 100 & 120 MHz Versionen
     Cx6x86:    ein Chip mit Pentium-Pinout, bei gleichem Takt in Integer-
                Berechnungen etwas schneller als der Pentium, so dass
                folgende Bezeichnungen verwendet werden:
                 6x86 P120+ laeuft mit 100 MHz, Board 50 MHz
                 6x86 P133+ laeuft mit 110 MHz, Board 55 MHz
                 6x86 P150+ laeuft mit 120 MHz, Board 60 MHz
                 6x86 P166+ laeuft mit 133 MHz, Board 66 MHz
                 6x86 P200+ laeuft mit 150 MHz, Board 75 MHz
                 6x86 P233+ laeuft mit 186 MHz, Board 75 MHz
                 schnellere Versionen heissen nun M II, in Anlehnung an den
                 Pentium II, bis 333 MHz P Rating
                bei Fliesskommaberechnungen ist allerdings der Intel Pentium
                spuerbar schneller.
      Cx6x86MX: neuste Chipversion fuer Sockel 5 (den "normalen" Pentium
                Sockel). Mit MMX Implementierung und 64k internem Cache.
                Benoetigt 2.8V Spannung.

  IBM:
     486SLC:    ein 486SX-kompatibler Chip mit nur 16 Bit Datenbus, aber
                mit 16k internem Cache
     486BL:     der 'Blue-Lightning' von IBM, mit interner Taktverdopplung
                oder Verdreifachung, nur 16 Bit Datenbus.
  NexGen:
     586:       ein Prozessor der 5ten Generation, wie der Pentium
                mit 32k internem Cache, z.Z. allerdings ohne eingebauten
                mathematischen Coprozessor.

  Texas Instruments:
     TI486SXL:  ein dem Cx486DLC entsprechender Chip mit 8k int. Cache
     TI486DX/4: ein dem 80486DX/4 entsprechender Chip mit WriteBack Features
  UMC:
     UMC U5S:   ein 486SX-pinkompatibler Chip, etwas schneller als dieser
     UMC U5D:   ein 486DX-pinkompatibler Chip, etwas schneller als dieser

  Seit ca. Mitte 93 liefert Intel 80486er mit einigen internen Erweiterungen,
  beispielsweise Stromspar-Mechanismen aus. Diese Chips (auch 486-S genannt)
  unterstuetzen wie der Pentium das CPUID-Commando. Auf solch einem Chip
  gibt CONFIG in einer 2ten Zeile eine Chip-Model-Nummer und einen
  Revisions-Level an. Der CPUID Befehl wird auch von CPUs von AMD und Cyrix
  unterstuetzt. Der Revisionslevel von Cyrix-CPUs kann auch auf andere
  Art ermittelt werden.

RAM-Zugriff:
  Hier wird getestet, ob der Rechner
  a) standardmaessig,
  b) per Page-Mode, also innerhalb einer kleinen Page schnell (ohne Waits)
     und ausserhalb der Page langsamer (mit Waits) laeuft. Dies ermoeglicht die
     Benutzung von billigen (langsamen) RAMs bei hohen Taktfrequenzen.
  c) ueber einen Prozessor-Cache (nur 80386 & 80486)
  auf seinen Speicher zugreift. First- und Second-Level Cache werden
  unterschieden. Sollte der Rechner im Virtuellen Modus laufen, so ist
  diese Unterscheidung nicht immer 100% sicher.
L2-Level-Typ:
  Auf einigen Mainboard kann die Art des Second-Level-Cache ermittelt werden.
  Hier werden unterschieden: Dual-Bank-Pipeline-Burst, Pipeline-Burst,
  Synchron-Burst und Asynchon- Cache-Arten.
Hauptspeicher:
  Die gesamte und noch freie Menge an Hauptspeicher wird dargestellt.
Extended Mem:
  Der Speicher ueber 1 MB (nur auf ATs vorhanden). Die noch freie Menge wird
  ueber einen XMS-Treiber bestimmt (falls vorhanden) und sonst ueber INT 15h.
Expanded Mem:
  Speichererweiterung nach LIM (in XTs oder ATs). Diese Art der Speicher-
  erweiterung wird von vielen Programmen genutzt, und die meisten Memory-
  Manager fuer 80386er wandeln aus diesem Grund softwaremaessig Extended-Mem in
  Expanded-Mem um. In diesem Fall ist die Menge an Expanded Mem in der Menge
  an Extended Mem enthalten.
Grafikkarte 1:
  Hier werden erkannt: CGA, MGA, Hercules, EGA, VGA.
  Bei EGA und VGA-Karten wird wie oben das BIOS nach einem moeglichen Hinweis
  auf den Hersteller durchsucht. Bei VGA-Karten wird per Speicherzugriff
  getestet, ob die Karte 8- oder 16-Bit-Zugriffe erlaubt. Dies spiegelt
  sich in der Regel sofort in der Geschwindigkeit der Karte wieder. So
  erlauben selbst die VGA-Karten der schnellsten IBM-PS/2 Modelle wegen
  des 8-Bit-Busses nur einen Video-RAM-Durchsatz von max. 500 kB/s. Eine
  16-Bit VGA mit TSENG ET4000-Chip kommt auf ueber 2000 kB/s. Moderne
  PCI VGA Karten erreichen in schnellen Mainboards ueber 9000 kB/s.
VGA-Chipset:
  Das Chipset einer evt. vorhandenen Super-VGA-Karte wird zu identifizieren
  versucht. Folgende Chipsaetze sollten erkannt werden:
  ATI, NCR, Trident, Video 7, Genoa, Paradise, Chips & Technologies, Above,
  OAK Technology, Tseng, ZyMOS, Cirrus, Ahead, Yamaha, S3, Matrox, ARK
EGA/VGA-BIOS:
  Hier werden weitere Angaben zum BIOS der Grafikkarte gemacht (nur auf ATI,
  TRIDENT, AHEAD, TSENG, GEMINI und einigen OAK Grafikkarten).
Grafikkarte 2:
  Sollten Sie neben Ihrer CGA/EGA/VGA noch eine Monochrom-Karte betreiben,
  so wird dies hier angezeigt.
Coprozessor:
  Hier werden Intel 8087, 80287, 80387 und softwaremaessige
  Coprozessor-Emulationen erkannt. Chips von Cyrix, IIT und ULSI werden
  ebenfalls unterschieden. Mein Dank geht an Norbert Juffa fuer die freund-
  liche berlassung seiner Assembler-Routinen aus dem Program COMPTEST
  fuer eine detaillierte Unterscheidung der einzelnen Chip-Typen.
  Seit dem Pentium und schon in vielen 486ern sind die Fliesskommaroutinen
  mit in der CPU eingebaut.
Gameadapter:
  Hier wird versucht, einen vorhandenen Joystickport zu erkennen. Leider ist
  diese Erkennung nicht standardisiert und andere Rechnertest-Programme
  moegen zu anderen Ergebnissen kommen. Generell kann man davon ausgehen:
  wenn CONFIG sagt, Gameadapter vorhanden, dann ist auch einer vorhanden,
  wenn CONFIG sagt, Gameadapter nicht vorhanden, dann ist 'wahrscheinlich'
  auch keiner vorhanden.
Laufwerke:
  Die Anzahl an Diskettenlaufwerken und ggf. auch die Art der Laufwerke.
Ports:
  Die Anzahl an parallelen und seriellen Schnittstellen.
HD:
  Die Groesse und Parameter der Festplatten werden angezeigt. Aufgrunddieser
  unterschiedlichen Definitionsweise von 'Megabyte' kann die Festplatten-
  groesse wie folgt berechnet werden: in Millionen Bytes, also nach der Formel
  Koepfe*Sektoren*Spuren*512-Bytes-pro-Sektor, oder in Megabytes, wobei ein
  Megabyte=1024*1024 Bytes sein soll. Variante 1 wird von den Festplatten-
  herstellern verwendet. Diese sagen also: unsere Conner CFA540A hat
  540 MB (wobei 1 MB=1000*1000 Bytes ist). Das BIOS Ihres Computers definiert
  1 MB allerdings als 1024*1024 Bytes, so dass hier gesagt wird: die CFA540A
  hat 504 MB. Sie koennen selbst entscheiden, nach welcher Formel CONFIG
  rechnen soll: tragen Sie den Wert von einem Kilobyte in der CONFIG.INI
  Datei ein (1000 oder 1024 Bytes).


Das Fenster HARDWARE 2
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Hier wird getestet, ob das Rechner-BIOS eine 'Erweiterte Tastatur', also
eine, die die Funktionstasten F11 und F12 hat, unterstuetzt, und ob eine solche
Tastatur angeschlossen ist.

SCSI-Controller BIOS:
  Hier wird der Hersteller des SCSI-Controllers genannt und die Startadresse
  des Controller-ROMs angezeigt, sofern dies aktiviert ist. Falls nur Streamer,
  CD-ROM etc aber keine Festplatten am SCSI Controller haengen, wird das ROM
  haeufig abgeschaltet, da diese Geraete ueber Software-Treiber gesteuert werden.
PCMCIA-BIOS:
  Besitzt der Rechner BIOS-Routinen, um von PCMCIA Steckkarten zu booten?
  Dies sind scheckkartengrosse Erweiterungskarten, die hauptsaechlich in
  Laptops eingesetzt werden. Hier gibt es RAM-Erweiterungskarten, Modem und
  ISDN Karten, Netzwerkkarten, Anschlusskarte fuer Mobiltelefone etc.
UART-Chips:
  Hier werden die Bausteine der seriellen Schnittstellen bestimmt (8250,
  16450, 16550, 16550A) und die aktuellen Parameter werden angezeigt.
  16550 und 16650a haben einen kleinen Pufferspeicher fuer die Datenuebertragung
  und sollten vorhanden sein, wenn Modem schneller als 14400 bps angeschlossen
  werden. Bei schnelleren Verbindungen kommt es in der Regel zu Datenver-
  lusten, wenn Bausteine ohne Puffer (FIFO) vorhanden sind.
Soundkarten:
  Hier wird nach Soundblaster, Adlib und Roland Karten gesucht. Sollte dieser
  Test mit anderer Hardware (z.B. Netzwerkkarten) kollidieren, dann im .INI
  File abschalten. Soundkarten mit Aztech-Chipsatz werden differenziert
  erkannt.
CD-ROM:
  Ist ein CD-ROM Laufwerk angeschlossen? Welche Treiber-Version wird
  verwandt?
AT-Bus-Platte:
  Falls vorhanden, werden hier Name, Cachegroesse, Controllerversion und
  Seriennummer der AT-Bus-Platte angezeigt. Weiterhin werden die Bestandteile
  der sogenannten 'Enhanced IDE-Faehigkeit' aufgelistet. Folgende drei
  Punkte muessen erfuellt sein:
  LBA: Erlaubt die Platte eine 'Logische Block-Adressierung'? Dies ist
       wichtig, um die 540 MB-Grenze zu ueberwinden.
  DMA: Kann die Platte Daten per 'Direkt Memory Access' abgeben?
  Adv.PIO: Unterstuetzt die Platte den 'Advanced PIO Mode 3', d.h., koennen
  Kommandos und Daten mit Cyklus-Zeiten von 180 Nano-Sekunden
  von der Platte verarbeitet werden? Langsamere Platte unterstuetzen
  mit PIO Mode 2 (300 ns) oder PIO Mode 1 (600 ns).
  Diese Tests koennen auf einigen Nicht-AT-Bus-Controllern zu Problemen
  fuehren, in diesem Fall mittels Schalter ATBUS-INFO=nein abschalten.


Das Fenster ASPI-Info
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  Hier werden Ihre angeschlossenen SCSI Geraete aufgelistet, sofern Sie
  einen ASPI-Treiber geladen haben. Dieser stellt ein standardisiertes
  Verfahren bereit, um SCSI Geraete der verschiedensten Hersteller anzu-
  sprechen.  ASPI bedeutet: Adaptec Advanced SCSI Programming Interface.
  PC-CONFIG kann so CD-ROM-Laufwerke, Streamer, Festplatten, die Hersteller-
  namen, die Geraetebezeichnung und den Revisionsstand der Hardware abfragen.


Das Fenster PCI-Info
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  Ist Ihr Rechner mit Intels PCI Bus Architecture ausgeruestet, so werden
  hier die PCI-Komponenten der Hauptplatine und PCI-Steckkarten aufgelistet.
  CONFIG unterscheidet Grafik-Karten, Multimedia-Karten, Controller fuer
  Massenspeicher, PCMCIA-Erweiterungen etc. Etwa 450 Hersteller von
  PCI-Komponenten koennen anhand ihrer Hersteller-ID erkannt werden.
  Hier kann im Einzelfall genau der Revisionsstand der Hauptplatine und,
  oder weiterer Steckkarten ueberprueft werden.


Das Fenster SOFTWARE
====================
DOS-Version:
  Hier wird die aktuelle DOS-Version angezeigt. DR-DOS sollte erkannt werden.
  In den meisten Faellen sollte auch die Sprache angezeigt werden (Deutsch,
  Englisch oder Franzoesisch). Ab DOS 5 wird erkannt, ob es sich im Extended
  Memory (HMA) befindet. Sollte CONFIG in der DOS-Box von OS/2 gestartet
  werden, so wird dies ebenfalls erkannt. Die DOS-Box von Windows 95
  meldet DOS 7 als Versionsnummer.
Netzwerk:
  Ist ein MS-NetBIOS-Compatibles Netzwerk installiert? In diesem Fall wird
  auch der Netzwerk-Name des Rechners angegeben. Novell-Netzwerke werden
  ebenfalls erkannt.
Maus vorhanden:
  Hier werden erkannt: Microsoft, Genius, Logitech, Agiler, Reis-Ware,
  Unitron, und Truedox Maustreiber.
  Viele Hersteller von Maeusen streben mittlerweile eine hohe Kompatibilitaet
  zum Microsoft-Original an, so dass auch deren Treiber als Mircosoft-Treiber
  identifiziert werden. Wird nach dem Maus-Treiber noch ein Programm geladen,
  was den Maus-Interrupt aendert (z.B. Bildschirm-Schoner), so kann der Her-
  steller des Maustreibers nicht erkannt werden.
  Maus-Typ:
  Sollte der Maustreiber die Funktion 36 unterstuetzen, wird hier die Art
  der Maus angegeben (serielle-, Bus-, Inport-, HP-Maus) und die Versions-
  nummer des Treibers.
EMS Treiber:
  Die vom Treiber unterstuetzte EMS-Version und ggf. der Hersteller des
  Treibers (z.B. Compaq, Toshiba...) und die Adresse der Pageframe werden
  benannt.
XMS Treiber:
  Ebenso die vom Treiber unterstuetzte XMS-Version und die interne
  Treiber-Versions-Nummer.
DPMI Server:
  Hier wird die Versionsnummer des 'DOS Protected Mode Interfaces' ange-
  zeigt. Windows, OS/2 und manche Memory-Manager stellen so etwas zur
  Verfuegung.
DPMS Server:
  Es wird getestet, ob ein 'DOS Protected Mode Services' Treiber geladen ist.
  Dieser wird z.Zt bei Novell DOS 7 und Stacker 4.0 mit ausgeliefert.
APM-Funktionen:
  Sind Advanced Power Managment Funktionen vorhanden? Hierbei handelt es sich
  um Routinen zur Reduzierung des Stromverbrauchs, hauptsaechlich auf Laptops
  vorhanden.
VESA-PM:
  Ein anderer Standard zur Reduzierung des Stromverbrauchs. Ist ein ent-
  sprechender Treiber installiert, und welche Versionsnummer besitzt er?
Festpl. Cache:
  Hier werden erkannt:
  Norton-Cache (V5 & V6), Smartdrive, IBMCACHE, Compaq-Cache, QCACHE,
  HyperCache, PC-Cache, NWCache
  Der Test auf diese Programme kann mittels des Parameters HDCacheTest
  in der .INI Datei abgeschaltet werden, falls es zu Problemen kommen sollte.
Fossil-Treiber:
  Dies ist eine softwaremaessige Erweiterung der seriellen BIOS-Funktionen.
  Ein solcher Treiber kann beim Betrieb eines High-Speed-Modems und
  entsprechender Modem-Software noetig sein.
4DOS:
  Hier wird der Shareware-COMMAND.COM-Ersatz 4DOS und dessen Versionsnummer
  erkannt, ebenso die von Peter Norton vertriebene Version NDOS.
RAM-Disk, BPS:
  Hier werden erkannt:
  VDISK (PC-DOS und DR-DOS), RAMDRIVE (MS-DOS), 386DISK (386MAX), MFT-DISK,
  XPANDISK, NJRAM-Disk, SRDisk, xDISK, TurboDisk
EPP Printer BIOS:
  Hierbei handelt es sich um Software-Routinen zur Ansteuerung eines schnellen
  Drucker-Ports nach den 'Enhanced Printer Port' Spezifikationen. Ein EPP
  verfuegt aehnlich wie ein 16550 bei den seriellen Schnittstellen ueber einen
  eingebauten Pufferspeicher (FIFO), der eine hoehere und sichere
  Datenuebertragungsrate ermoeglicht.
Memory-Manager:
  Hier werden erkannt:
  Windows, DesqView, 386MAX, QEMM386, Move'em, EMM386


Das Fenster BENCHMARK
=====================
Relative Geschw. zum IBM-PC:
  Die relative CPU-Geschwindigkeit zum IBM-PC wird anhand einer Schleife mit
  haeufig vorkommenden Maschinenbefehlen wie AND, MOV, NOT, SHR und durch
  Zugriff auf verschiedene Speichersegmente ermittelt. Dieser Wert ist daher
  direkt abhaengig von CPU-Typ, Taktfrequenz und Wait-States und bietet einen
  guten Anhaltspunkt, um die reine Rechengeschwindigkeit einzuschaetzen.
  Diese Schleife ist recht klein und passt aus diesem Grund komplett in
  einen evt. vorhandenen CPU-Cache. ber die Aussagekraft eines solchen
  Wertes kann man daher immer streiten.
Dhrystones & Whetstones:
  Dies sind aus der Unix-Welt bekannte Benchmarks, der hier in Pascal-
  Versionen implementiert wurden. Die Werte von Pascal- und C-Versionen
  sind compilerabhaengig und daher nicht unbedingt direkt miteinander
  vergleichbar, je groesser die Werte, desto besser. Die Testroutinen passen
  komplett in einen 8 KB CPU-Cache. Dhrystones gibt ein Mass fuer die
  Integer-Rechenleistung der CPU an, Whetstones ist ein Mass fuer die
  Rechenleistung des mathematischen Coprozessors. Beide Tests sind in den
  70er und 80er Jahren haeufig geaendert und verbessert worden und liegen in
  vielen unterschiedlichen Programmiersprachen vor. Die hier verwendeten
  Pascal-Versionen sind dieselben, die Norbert Juffa in seinem Testprogramm
  CTEST257 verwendet. Die hier ermittelten Werte sind allerdings mit denen
  von CTEST nicht vergleichbar, da Juffa fuer sein Programm eine eigene
  RUN-TIME-LIBRARY verwendet.
VideoRAM-Durchsatz, Scroll, VideoWaits:
  Der Video-RAM-Durchsatz gibt die ungefaehre Menge von Zeichen an, die direkt
  in den Bildschirm geschrieben werden kann. Dieser Wert und die Zeit, die
  benoetigt wird, den Bildschirminhalt eine Zeile nach oben zu scrollen,
  haengt hauptsaechlich von der Geschw. der Grafikkarte, aber auch von der der
  CPU ab. Die Anzahl der VideoWaits haengt ebenfalls von der Geschw. der CPU
  ab, sie dient aber nur als Anhaltswert beim Vergleich mit anderen Grafik-
  Karten. Dieser Wert kann nicht als absolut angesehen werden. Bei einer VGA-
  Karte koennen z.B. je nach eingestelltem Modus sehr unterschiedliche Werte
  herauskommen. Es gilt allerdings die Regel: je weniger Waits, desto
  schneller die Karte!
EMS-Geschwindigkeit:
  Hier wird die Zeit gemessen, um eine (!) EMS-Seite in die Page-Frame ein-
  zublenden. Der ermittelte Wert wird mit der Dauer dieser Anforderung auf
  einem 16 MHz NEAT-Rechner verglichen (100%). Andere Hardware-EMS kommen
  in der Regel auf ca 90-110%, 386-Software-EMS (z.B. 386MAX) kommen auf
  70% und 286-EMS-Emulatoren auf 2%-5%

RAM-Disk-Geschwindigkeit:
  Hier wird auf der RAM-Disk eine Sekunde lang ein File erzeugt, mit
  Daten beschrieben, geschlossen, die Daten werden wieder gelesen, das File
  wird wieder geloescht usw... Daraus wird der Durchsatz der RAM-Disk berechnet.
  Lassen Sie Ihre RAM- Disk einmal im Extended und einmal im Expanded Mem
  laufen und vergleichen Sie die Werte!
  Das RAM-Disk-Laufwerk wird, wenn moeglich, automatisch erkannt, kann aber
  sonst auch in der .INI-Datei angegeben werden.
DOS-Disk-Geschwindigkeit:
  Hier wird auf einem beliebigen Laufwerk vier Sekunden lang ein File
  erzeugt, mit Daten beschrieben, geschlossen, die Daten werden wieder
  gelesen, das File wird wieder geloescht und so fort...
  Daraus wird der Durchsatz dieser DOS-Disk berechnet. Hier kann man
  deutlich den Einfluss von Cache-Programmen feststellen. Waehlen Sie das
  Laufwerk durch Eintrag in der .INI-Datei! Wird dort kein Laufwerk ange-
  geben, so wird das aktuelle Laufwerk getestet.
Plattentests:
  Der Datendurchsatz der Festplatte wird anhand der Ausfuehrungsdauer von
  absoluten Lesezugriffen mittels BIOS-Routinen bestimmt. Da Festplatten-
  Cache-Programme diesen Wert und den daraus errechneten Interleave-Faktor
  stark beeinflussen, ist eine objektive Abschaetzung dieser Werte nur ohne
  solche Programme moeglich. CONFIG testet daher den Durchsatz nicht, wenn
  ein Cache entdeckt wurde. Der Test kann allerdings mittels des Parameters
  FORCEHDTEST=JA trotzdem erzwungen werden.
  Die Festplatten-Rotationsgeschwindigkeit laesst sich ebenfalls nur bestimmen,
  wenn kein Cache-Programm geladen ist, und wenn die Platte keinen internen
  Hardware-Cache hat, der groesser als 32 KB ist. Die durchschnittliche
  Zugriffszeit der Platte wird durch 100 zufaellige
  Positionierungen ueber der gesamten Oberflaeche bestimmt und kann so von
  Fall zu Fall um 5 ms schwanken.
  Einige SCSI und EIDE Controller scheinen das Kommando 'Positioniere-
  Kopf' vom Festplatteninterrupt zu ignorieren. In diesem Fall werden Zu-
  griffszeiten von 0ms angezeigt. Sie koennen in diesem Fall in der .INI
  Datei den Schalter MoveHeadOnly auf NEIN setzen, so dass anstelle dieses
  Kommandos die Variante 'Positioniere-Kopf-und-lese-Daten' verwendet wird.
  Da in diesem Fall allerdings auch die Zeit fuer das Datenlesen mitgemessen
  wird, sind die so ermittelten Zugriffszeiten nicht unbedingt mit den auf
  andere Weise ermittelten Daten vergleichbar.
  Der Test kann durch Druecken der SHIFT- oder CAPS-LOCK-Taste uebersprungen
  werden.


Das Fenster Mem-Timing
======================
  Hier wird angezeigt, wie schnell auf die verschiedenen Speicherbereiche
  zugegriffen werden kann. Auf den Hauptspeicher (die ersten 640k) wird mit
  einem Faktor von 1.0 zugegriffen. Jetzt kann man abschaetzen, wie schnell
  z.B. auf das VGA-BIOS bei C000h zugeriffen werden kann, beispielsweise mit
  Faktor 2.3. Das heisst, Speicherzugriffe dauern hier 2.3 mal so lange wie
  Zugriffe auf den Hauptspeicher. Ausserdem wird der Speicherdurchsatz von
  CPU-Cache (falls vorhanden) und vom Hauptspeicher bestimmt.
  Die gemessenen Werte werden in KB/s angezeigt.
  Hier laesst sich die Qualitaet des Cache-Controllers ablesen und ebenso
  der Einfluss von Waitstates beim Hauptspeicherzugriff.
  Vergleichswerte vom 386/40 Forex-Chipsatz: Cache: 38000 KB, Mem: 21000 KB
                      486/33 UMC-Chipsatz:   Cache: 26000 KB, Mem: 10800 KB


Das Fenster VGA-Timing      Nur in der registrierten Version
======================
  Die wichtigsten Text- und Grafik-Modi der VGA-Karte werden eingeschaltet
  und die Bildwiederholungsfrequenz wird gemessen. Bei jeder Modusumschaltung
  sollte der PC-Speaker einmal knacken. Der Test dauert ca. 30 Sekunden.
  Standard-VGA-Karten laufen im Textmodus mit 70 Hz und in den Grafik-Modi
  mit 60 Hz. Dabei ist bei hellem Bildschirmhintergrund u.U. ein Flimmern
  zu spueren. Moderne Grafik-Karten schaffen auch in den Grafikmodi 70 Hz,
  oder sind sogar fuer jeden Modus frei konfigurierbar.
  Da es eine Vielzahl von Grafikkarten gibt und ein Modus auf der einen
  Karte nicht unbedingt demselben Modus auf einer anderen Karte entspricht,
  kann es hier von Fall zu Fall zum Rechnerabsturz kommen. Sie koennen in
  diesem daher die Anzahl der zu testenden Modi durch Eintrag eines
  Maximalwertes in der .INI Datei beschraenken.


Das Fenster Logische Laufwerke
==============================
  Alle verfuegbaren Laufwerksbuchstaben werden aufgelistet, die Laufwerks-
  namen werden angezeigt, ebenso der maximale und der noch verfuegbare
  Speicherplatz.


Das Fenster VESA-Info
=====================
  Nahezu alle aktuellen VGA Karten lassen sich nach dem sogenannten VESA
  Standard programmieren. Dieser Herstelleruebergreifende Standard verein-
  facht beispielsweise die Programmierung von Spielen, so dass nicht jedes
  Spiel fuer jede Grafikkarte speziell programmiert werden muss.
  In diesem Fenster werden der Revisionslevel der VESA Implementierung
  (1.0, 1.1, 1.2 oder 2.0) angezeigt und die von der VGA Karte unter-
  stuetzten Grafik-Modi.


Das Fenster CDROM-Benchmark
===========================
  Legen Sie bitte eine Daten-CD mit mindestens 600 MB in das oder die
  CDROM-Laufwerke ein. CONFIG bestimmt den maximalen Datendurchsatz,
  die maximale und die durchschnittliche Zugriffszeit der Laufwerke.
  Ein geladenes CDROM Cache-Programm kann die Messergebnisse genau wie
  bei den Festplattentests beeinflussen. Smartdrive und neuere PC-CACHE-
  Versionen werden von CONFIG waehrend des Tests abgeschaltet.

  Falls Sie keine CD mit 600 MB besitzen, so koennen Sie diesen
  Wert in der .INI Datei reduzieren. Bei kleineren CDs bekommen Sie dann
  allerdings keine realistischen Werte bei der Bestimmung der Laufwerks-
  zugriffszeiten.

  Sie koennen auch eine lange Audio-CD benutzen, um die Zugriffszeiten zu
  bestimmen, nur versagt in diesem Fall der Test auf den Datendurchsatz.


Cyrix CPUs
===========
  Diese Features sind nur Bestandteil der registrierten Vollversion zum
  Preis von DM 39,50. Die einfache Vollversion kommt ohne Cyrix-Speedup.

  Auf Rechnern mit Cyrix, IBM oder TI CPU werden im Chipsatz-Fenster einige
  Interna dieser CPUs angezeigt. Interessant ist insbesonders das
  Negate-Lock Pin der CPU. Wird dies aktiviert, so werden auch zuvor
  als Non-Cachable ausgewiesene Zyclen nun als Cachable ausgewertet,
  was eine Leistungssteigerung von ca 5-10% bei speicherintensiven
  Anwendungen bewirkt.
  Mit der registrierten Version von PC-CONFIG koennen Sie das Negate-Lock
  Pin auf diese Art aktivieren:
  config nolock

  Wieder abschalten koennen Sie es mit:
  config nolockoff



Demo-Mode und Batch-Mode / PRO Version
======================================
Die PRO Version hat folgende zusaetzliche Features:

* Erkennung des Mainboard-Herstellers (aus ca. 280 Herstellern)
* Erkennung des angeschlossenen Monitors (wenn dieses DDC unterstuetzt)
* Demo-Mode
* Batch-Mode
* gedruckte Anleitung inclusive

Fuer den Haendler interessant ist der DEMO-MODE, in dem CONFIG eine angegebene
Zeit lang immer wieder die Fenster HARDWARE, HARDWARE2, SOFTWARE, BENCHMARK,
und INFO anzeigt. Optional kann eine eigene Liste von Vergleichs-
rechnern angezeigt werden, da vergleichende Werbung mit Rechnern anderer
Hersteller nicht gestattet ist. Das ganze eignet sich ideal fuer die Praesen-
tation im Schaufenster.
Anschalten laesst sich der DEMO-Mode durch Eintragung in die .INI Datei.
Wie lange die Demo laufen soll, kann ebenfalls in der .INI Datei
angegeben werden.

Zum Testen von Rechnern ist es haeufig erwuenscht, von allen wichtigen Bild-
schirmen eine Hardcopy zu erzeugen. Wird in der .INI Datei der Schalter
AUTOLOG auf JA gestellen, so durchlaeuft CONFIG alle beim Schalter
PROTOKOLL angegebenen Bildschirme selbstaendig und schreibt die Ergebnisse
in die Datei CONFIG.XXX. Folgende Fenster koennen protokolliert werden:
Hardware 1&2, Software, Benchmark, Chips, Mem-Timing, VGA-Timing, Treiber,
IRQs, Hinweis.

Das Protokollieren kann auch unabhaengig von der .INI Datei durch einen
Kommandozeilenparameter gestartet werden. Rufen Sie CONFIG einfach mit
dem Parameter p gefolgt von den gewuenschten Fenstern auf, und die
entsprechenden Ausgaben werden in der CONFIG.XXX Datei protokolliert.
Beispiel: CONFIG phsm
p steht fuer Protokoll, hsm fuer die Fenster Hardware, Software, Mem-Timing.

Wenn Sie die Ausgabe nicht in die Datei CONFIG.XXX wuenschen, koennen Sie
als zweiten Parameter den gewuenschten Filenamen angeben.
Beispiel: CONFIG phsw prn
Jetzt wird die Ausgabe sofort auf dem Drucker protokolliert.

Demo-Mode und Batch-Mode sind Bestandteil der PRO-Version
und laufen erst nach Eintrag eines weiteren Schluessels ins .REG-File.



Einschraenkungen:
================
- Der CD-ROM Benchmark stuerzt auf einigen CD-ROM der Herstellers Toshiba ab.
- Unter Windows im 386-Mode und anderen Multitaskern koennen keine
  Kurzzeitmessungen und damit keine Benchmarks u.ae. ausgefuehrt werden.
- Unter DR-DOS 6.0 EMM386 kommt es zu Privilegverletzungen bei der
  Geschwindigkeitsbestimmung des Extended Memory, daher den Schalter
  TESTEXTMEM auf NEIN stellen.
- PC-Cache V5.x wird als Multisoft QCache erkannt.
- Probleme bei mehr als EINEM durchgehenden Stueck HI-DOS.
- Einige Computer schalten ihre Taktfrequenz herunter solange ein Disketten-
  laufwerk laeuft. Normalerweise merkt CONFIG, ob es von Diskette gestartet
  wurde und wartet ggfs. bis das Laufwerk steht. Bei manchen Compaq-Rechnern
  funktioniert diese Erkennung aber nicht, und daher stimmt in
  diesem Fall der fuer die Taktfrequenz angegebene Wert nicht. Druecken Sie
  deshalb 'R' fuer Restart!
- Es kommt zu Problemen, wenn ALLE residente Software ins HI-DOS geladen wird.
- Findet keine unter QEMM hochgeladenen RAMDisks.
- Auf manchen Rechnern (zB IBM XT/286) gibt es Probleme beim Bestimmen
  der Festplatten-Zugriffszeit


Was tun bei Problemen?
======================
CONFIG ist sehr hardwarenah programmiert. Abstuerze sind daher nicht auszu-
schliessen. Problematisch ist in einigen Faellen die Erkennung des Board-
Chipsatzes. Dieser Test kann durch Druck der Scroll-Lock-Taste uebersprungen
werden oder durch Setzen des Schalters TESTBOARD in der CONFIG.INI-Datei.
Sollte CONFIG trotzdem noch abstuerzen, bevor die Fenster auf dem Bildschirm
erscheinen, dann CONFIG mit dem Parameter 'log' starten. In diesem Fall
wird eine Datei CONFIG.LOG auf dem aktuellen Laufwerk erzeugt in welcher
alle Tests protokolliert werden. Der Test, der als letzter aufgefuehrt wird,
ist der, der zum Absturtz fuehrte. Eventuell laesst sich das Problem durch
Setzen eines Schalters in der .INI Datei umgehen. Schalten Sie bitte zuvor
jedoch den Schreibcache eventueller Cacheprogramme ab.

Sollten Sie Fehler oder sonstige Ungereimtheiten feststellen, dann koennen
Sie den aktuellen Bildschirminhalt durch Druck von F10 in eine Datei ab-
speichern. Schicken Sie mir diesen Ausdruck kommentiert zu. Bitte
unbedingt angeben: CONFIG Versionsnummer und Datum der CONFIG.EXE-Datei.



Fehler des 80386-Prozessors:
============================
M.E. Wissens hat INTEL bei der Produktion des 80386-Prozessors mindestens
vier Fehlfunktionen uebersehen:

a) fruehe Versionen konnten vom Protected Mode nicht in den Real Mode
   zurueckschalten,
b) fruehe Versionen fuehrten die 32-Bit-Multiplikation nicht korrekt aus,
c) fruehe Versionen erhoehten das EDI Register nach einem STOSB-Befehl nicht
   korrekt von 0000FFFFh auf 00010000h sondern auf 00000000h!,
d) der POPAD-Befehl restauriert das EAX-Register unter bestimmten
   Bedingungen nicht richtig.

Waehrend die Fehler a) - c) in neueren Versionen der Prozessoren beseitigt
wurden (sie betreffen nur die 16 MHz Version), so ist der Fehler d) erst
ca. Mitte 1990 entdeckt worden und betrifft bis heute (Jan.91) fast alle
Versionen der 386dx und 386sx von Intel und AMD. Die neuesten Versionen
- zumindest von Intel - sind korrigiert. Dieser Fehler ist allerdings
den Softwareentwicklern mittlerweile bekannt, und der Befehl wird dement-
sprechend nicht mehr verwendet.
CONFIG testet auf die Fehler b) bis d).


Fehler im Pentium
=================
Ende Oktober 1994 wurde von einem Mathematik-Professor eine Rechen-
ungenauigkeit des Fliesskomma-Divisions-Befehls im Pentium entdeckt.

Rechnen Sie eine Division 4195835/3145727, so bekommen Sie auf Ihrem
Taschenrechner als Ergebnis 1.333820449...
ein Pentium rechnet         1.333739068...

Dieser Fehler tritt nur beim FDIV-Befehl auf (Fliesskomma-Division), nicht
beim normalen DIV-Befehl. Es sind nur 'einige' Zahlenpaare betroffen,
ca. 8000 sind bisher gefunden worden. Fuer die ueberwiegende Anzahl von
Trillionen Zahlenpaaren rechnet der Befehl richtig. Ein weiteres Paar
ist z.B. 5505001/294911.

Intel liefert laut eigener Aussage seit Sommer 1994 korrigierte CPUs aus
und tauscht fehlerhafte CPUs kostenlos um. Intel hat fuer Deutschland eine
Service-Telefonnummer fuer Endkunden eingerichtet: 0130/818921
(Angabe ohne Gewaehr). Bitte rufen Sie in dieser
Angelegenheit nicht den Autor von PC-CONFIG an. Weitere Informationen erhalten
Sie in nahezu allen Januar-1995-Ausgaben diverser Computermagazine.


Literatur:
==========
CONFIG basiert auf verschiedenen Quellen, darunter:

 1 - PC Intern Systemprogrammierung, Michael Tischer, Data Becker Verlag
 2 - PC-Referenz fuer Programmierer, Thom Hogan, Systhema Verlag
 3 - verschiedene Ausgaben des c't Magazins, Heise Verlag
 4 - NEAT-P9 System Board Technical Reference Manual
 5 - Programmers Technical Referenz for MS-DOS and the IBM PC, Dave Williams
 6 - The Interrupt List, Ralf Brown ua
 7 - INFOPLUS.PAS, Andrew Rossman & Steve Grant
 8 - die HIMEM-Spezifikationen von Microsoft
 9 - dem Sourcecode von FRACTINT
10 - The IBM PS2 Technical Reference Manual

die Publikationen 5-9 sind als Public Domain in der SIMTEL20 PD-Sammlung
erhaeltlich.



Fuer die Fortentwicklung von CONFIG gilt mein Dank:

Thomas Kreiling, Mario Leinker, Peter Kruse, Guido Falkemeier, Thomas Haukap,
Ibrahim Tertemiz, Mathias Helm, Juergen Schlegelmilch, Kai Kluwe, Olaf Rathje,
Michael Schulz, Karsten Wiborg, Frank Saemer, Ulrich Schlechte, Michael Kohl,
Dirk Schmidt, Marc Zimmermann, Juergen Fitschen, Hans Ullrich Siehl,
Arnd Burghardt, Ingo Schoenewolf, Mike Sassenberg, Dirk Lindloff, Matthias
Copray, Dietmar Modes, Norbert Juffa, Sven Ritter, Christian Ludloff, Thomas
Herrmann, Kay-Uwe Hoffmann, Sven Bergemann, Devid Espenschied
