## invis-rdbu
(c) 2014-2017 Stefan Schäfer -- invis-server.org
Version 0.18
Lizenz: GPLv3

Version 0.18 verbessert die Registrierung einer Sicherungs-
festplatte und passt das Server-Backup-Script dem der Platten-
sicherung an.

Version 0.17 bringt mit dasimonitor mit, welches nach einer
fehlgeschlagenen Datensicherung verwaiste Mounts und Snapshot-
volumes entfernt.

Mit Version 0.16 wird eine Auto-Update Funktion fuer das Disk-
Backup eingeführt. Es wird for jeder Sicherung zuerst geprueft,
ob eine neue Version des Sicherungsscripts bereit steht. Wenn ja,
wird dieses vor der Sicherung auf die Sicherungsplatte kopiert.

Kern des neuen invis-Backup-Tools ist das Programm rdiff-backup.
Im Unterschied zum Vorgänger udevsync ist es jetzt möglich auch
frührere Revisionen gesicherter Dateien wiederherzustellen.

Ebenfalls neu ist, dass als Basis für die Sicherung ein LV-Snap-
shot angelegt wird. Dies sichert die Konsistenz des Backups auch 
für Datenbanken, den Cyrus-IMAP-Store oder Images von virtuellen
Maschinen.

Bekannte Fehler:
Aus bisher ungeklärtem Grund funktioniert das Aushängen des
Sicherungssnapshots nicht (zuverlässig). Dies wird allerdings mit
der Methode "verdammte Sturheit" umgangen. Es wird solange 
versucht den Snapshot auszuhängen, bis es gelingt.

Installation und Anwendung:
Nach der Installation sollte zunächst eine Konfigurationsdatei
erstellt werden. Hierzu existieren zwei Tools:
    - udbconf -> Konfiguriert die Sicherung, wenn auf USB-Platten
		 gesichert werden soll.
    - rdbunetconf -> Konfiguriert die Sicherung, wenn auf einen
                 Sicherungsserver gesichert werden soll.

Sie fragen alle Sicherungsparameter ab und schreiben diese nach:

/etc/invis/rdbackup.conf bzw. /etc/invis/rdbackupdisk.conf

Die Datei kann nach der ersten Erstellung auch manuell bearbeitet
werden. Erneutes Aufrufen eines der Tools ist auch möglich.

Für den Fall, dass auf USB-Platten gesichert werden soll
müssen dem System Datensicherungsfestplatten bekannt gemacht werden.
Voraussetzung dafür sind USB-Festplatten, die bereits partitioniert
und mit ext3/ext4 formatiert sind.

Es sollte nur eine primäre Partition angelegt werden.

Dem System wird die Festplatte durch aufrufen des Scripts
udbadddisk vorgenommen.

Verbinden Sie die Festplatte mit dem System und starten Sie 
das Script. Es wird die Festplatte sowie die Partition erkennen
und anzeigen. Achten Sie darauf, dass die ausgegebenen Daten 
korrekt sind. Ist dies nicht der Fall haben Sie 3 Sekunden, um 
das Script mittels STRG+C abzubrechen. Sie sollten die Platte 
in diesem Fall vom System trennen, neu verbinden und den Vorgang
wiederholen.

Die Nutzung von invis-rdbu ist denkbar einfach. Es genügt die 
vorbereiteten Festplatten mit dem System zu verbinden. Alles
weitere läuft automatisch. Erfolg oder Misserfolg der Sicherung
werden sowohl per Mail als auch über das invis-Portal mitgeteilt.

Die Anzeige im invis-Portal muss in der Datei:

/srv/www/htdocs/portal/config.php

aktiviert werden.

Die Sicherung auf einen Sicherungsserver erfordert andere Einrich-
tungsschritte.

Zunächst muss dafür gesorgt werden, dass sich der lokale Benutzer
root sich mit einem Schlüssel per SSH als root am Sicherungsserver
anmelden kann.

Danach müssen die Dateien aus:
/usr/share/doc/packages/invis-rdbu/server-parts
auf den Sicherungsserver kopiert werden:

    chkbuspace -> /usr/local/bin/
    invisbu.cron -> /etc/cron.d/

Danach sind beide Dateien an Ihre Bedürfnisse anzupassen.

Wenn die original Besitzrechte auf dem Sicherungsserver abgebildet
werden sollen, muss dieser an die LDAP gestützte Benutzerverwaltung
des invis-Servers angebunden werden.

Falls per SMB/CIFS auf die Sicherungsverzeichnisse zugegriffen
werden soll muss Samba installiert werden. Eine Beispielkonfiguration
liegt ebenfalls in:
/usr/share/doc/packages/invis-rdbu/server-parts
Sie ist so aufgebaut, dass Samba ebenfalls direkt an die LDAP-
gestützte Benutzerverwaltung angebunden wird.

Ab Version 0.14 gibt invis-rdbu Informationen zum Stand der Dasi
an das invis-Portal weiter.

Ab Version 0.15 wird nach einem unerwarteten Abbruch der Datensicherung
räumt jetzt das Script "dasimonitor" auf.

Es können in den Konfigurationsdateien Optionen für rdiff-backup 
gesetzt werden.

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Das Script rdiff-backup-regress.sh von Dominic Raferd steht abweichend vom
Rest des Paketes unter Apache License 2.0.

