siehe Zugangsberechtigung.
Eine Erweiterung des traditionellen Rechtekonzepts für Dateien und Verzeichnisse.
Übertragungsverfahren, das Daten etwa 100 mal schneller als ISDN über das Telefonnetz überträgt.
Schneller Steckplatz für Grafikkarten. Basiert auf PCI, bietet aber eine um ein Vielfaches höhere Bandbreite als dieser. AGP-Grafikkarten können im Gegensatz zu PCI-Modellen darüber hinaus direkt (ohne Umweg über den Prozessor) auf den Arbeitsspeicher des Rechners zurückgreifen, um dort Grafikdaten auszulagern.
Physikalischer Speicher von begrenzter Kapazität, auf den relativ schnell zugegriffen werden kann.
Heutzutage meist als IDE bzw. EIDE bezeichnet. Das Advance stammt noch aus einer Zeit, als die Festplatten 10 MB groß und furchtbar langsam waren.
Backup ist der englische Ausdruck für Sicherheitskopie. Solche Sicherungen sollte man sich regelmäßig, vor allem von wichtigen Daten, anlegen.
Maximale Übertragungsleistung eines Datenkanals.
siehe Account.
siehe Home-Verzeichnis.
Permanent auf einem Rechner im Hintergrund laufendes Programm, welches das grundlegende Arbeiten mit dem System überhaupt erst ermöglicht.
Kleiner Baustein, der in den ersten Sekunden des Systemstarts die Initialisierung wichtiger Hardwarekomponenten übernimmt. Dieser für den Computer essentielle Vorgang ist bei einem Linux-System dann beendet, wenn LILO erscheint.
Mit dem Booten wird der gesamte Startvorgang eines Systems vom Einschalten bis zu dem Moment, in dem das System dem Benutzer zur Verfügung steht, bezeichnet.
Programm zur Suche in bzw. Darstellung von Inhalten. Heutzutage meist für Programme verwendet, die Inhalte des World Wide Webs grafisch darstellen.
Im Verhältnis zum Arbeitsspeicher recht kleiner, aber auch sehr schneller Zwischenspeicher. Im Cache werden zum Beispiel aufgerufene Dateien abgelegt, die dann bei nochmaligem Bedarf nicht erst langwierig von der Festplatte geladen werden müssen.
Arbeitsstation in einem Computernetzwerk, die vom Server bedient wird.
Kleines Blockzeichen, das die Stelle der Eingabe markiert.
Im Hintergrund wachendes Programm, das bei Bedarf in Aktion tritt. Derartige Daemonen beantworten zum Beispiel FTP- oder HTTP-Anfragen oder koordinieren die Aktivitäten in den PCMCIA-Steckplätzen.
Ordnungssystem für Dateien. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Dateisysteme, die sich hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit teilweise stark unterscheiden.
Standard zur Kommunikation zwischen Monitor und Grafikkarte, um verschiedene Parameter z. B. den Monitornamen oder Auf"|lösung an die Grafikkarte zu übermitteln.
System, das WWW- in TCP/IP-Adressen und umgekehrt übersetzt.
Verfahren zur Übertragung von „elektronischen Briefen“ zwischen Benutzern eines lokalen Netzwerks bzw. dem Internet angeschlossenen Systemen.
Verbesserter IDE-Standard, der auch Festplatten mit einer Größe von über 512 MB erlaubt.
Kennzeichnung einer textorientierten Shell für die Stelle, an der Befehle für das Betriebssystem eingegeben werden können.
Weit verbreiteter Standard für Computer-Netzwerke mit geringer räumlicher Ausdehnung.
Das von Linux verwendete Standard-Dateisystem.
Weit verbreitetes Akronym für Dokumente, die Antworten auf häufig gestellte Fragen enthalten.
Auf dem X Window System aufbauende Schicht, die vor allem für die Darstellung des Desktops zuständig ist. Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichsten Fenstermangern, einer der populärsten ist zum Beispiel kwm für KDE.
siehe GNU.
Feuerwand, die ein lokales Netzwerk unter Verwendung verschiedener Sicherheitsmaßnahmen mit dem Internet verbindet.
GNU ist ein Projekt der Free Software Foundation (FSF)™. Ziel des GNU Projects, mit dem der Name Richard Stallman engstens verbunden ist, ist die Schaffung eines freien, mit Unix kompatiblen Betriebssystems; frei meint hier weniger kostenfrei, als vielmehr Freiheit (freedom) im Sinne von Recht auf Zugang, Veränderung und Benutzung. Damit die Freiheit des Quelltextes (source), also des jeweiligen Programmcodes, erhalten bleibt, ist jede Veränderung ebenfalls frei: insbesondere darf Software im Sinne dieser Freiheit nicht durch Verändern oder Hinzufügen von Programmcode eingeschränkt werden. Wie dies sichergestellt werden soll, erklärt das klassische GNU Manifesto in vielerlei Hinsicht (http://www.gnu.org/gnu/manifesto.html); juristisch abgesichert wird die GNU Software in der GNU General Public License, kurz GPL (http://www.gnu.org/copyleft/gpl.html, kurz LGPL (http://www.gnu.org/copyleft/lgpl.html).
Im Zuge des GNU Projects werden alle Unix-Hilfsprogramme neu entwickelt und teilweise erweitert oder mit verbesserter Funktionalität versehen. Aber auch komplexe Software-Systeme (zum Beispiel der Emacs oder die glibc) sind Herzstücke des Projects.
Der Linux-Kernel, der unter der GPL steht, profitiert von diesem Project (insb. von den Tools), sollte damit aber nicht gleichgesetzt werden.
Eine weitere benutzerfreundliche grafische Oberfläche für Linux, ähnlich wie KDE.
siehe GNU.
Privates Verzeichnis im Linux-Dateisystem (meist /home/<benutzername>), das einem bestimmten Benutzer gehört, der als einziger volle Zugriffsrechte darauf hat.
Name eines Rechners unter Linux, unter dem er meist auch im Netzwerk zu erreichen ist.
Wichtigste im World Wide Web verwendete Sprache zur Gestaltung von Inhalten. Die durch HTML zur Verfügung gestellten Layout-Befehle definieren das Aussehen eines Dokuments, wie es von einem Browser dargestellt wird.
Zwischen Browsern und Internet-Servern verwendetes Übertragungsprotokoll zur Übertragung von HTML-Seiten im World Wide Web.
Besonders in PCs unterer und mittlerer Preisklasse weit verbreiteter Festplattenstandard.
Von einer Hardwarekomponente oder einem Programm durchgeführte Anfrage an das Betriebssystem auf Zuteilung von Rechenkapazität.
Weltweites, auf TCP/IP basierendes Computernetzwerk mit einer sehr großen Anzahl an Benutzern.
Numerische, aus vier durch Punkte getrennten Blöcken bestehende Adresse (zum Beispiel 192.168.10.1) zur Ansteuerung von Rechnern in TCP/IP-Netzwerken.
Digitaler, in Deutschland inzwischen recht verbreiteter Standard u. a. zur schnellen Übertragung von Daten durch das Telefonnetz.
Platzhalter für ein (Symbol: ?) oder mehrere (Symbol: *) unbekannte Zeichen, vorzugsweise in Befehlen (insbesondere Suchbefehlen) eingesetzt.
Benutzerfreundliche grafische Oberfläche für Linux, ähnlich GNOME.
Kern des Linux-Betriebssystems, auf dem Programme und die meisten Treiber aufbauen.
Früher gleichgesetzt mit dem Terminal, gibt es unter Linux sog. virtuelle Konsolen, die es erlauben, den Bildschirm für mehrere unabhängige – aber parallele – Arbeitssitzungen zu verwenden.
Computer-Netzwerk mit sehr geringer räumlicher Ausdehnung.
Meist persönliche, direkt im Browser zur Verfügung stehende Sammlung von Querverweisen auf interessante Webseiten.
Kleines, sich in den Bootsektor der Festplatte installierendes Programm, das Linux, aber auch andere Betriebssysteme starten kann.
Querverweis auf andere Dateien, im Internet ebenso gebräuchlich wie im Linux-Dateisystem. Bei letzterem unterscheidet man zwischen harten und symbolischen Links. Während harte Verknüpfungen auf die Position im Dateisystem verweisen, zeigt die symbolische Variante nur auf den jeweiligen Namen.
UNIX-artiger, unter GPL (GNU) frei vertriebener, Betriebssystemkern, nach seinem Erfinder Linus Torvalds (Linus' uniX) benannt. Doch obwohl sich diese Definition streng genommen nur auf den Kernel selbst bezieht, wird unter dem Begriff Linux meist das gesamte System inkl. Anwendungen etc. verstanden.
Anmeldung eines Benutzers an einem Computersystem bzw. Netzwerk, um zu diesem Zugang zu erhalten.
Abmeldung eines Benutzers vom System.
Traditionellerweise liegt die Dokumentation bei Unix-Systemen in Man-Pages (auch Manual-Pages) vor, die mit dem Befehl man eingesehen werden kann.
Physikalisch erster Sektor einer Festplatte, dessen Inhalt vom BIOS beim Starten des Systems in den Arbeitsspeicher geladen und ausgeführt wird. Dieser Code lädt dann entweder das Betriebssystem von einer startfähigen Festplatten-Partition oder einen komplizierteren Bootloader, zum Beispiel LILO.
Ein Algorithmus zur Erzeugung von Prüfsummen.
Einhängen von Dateisystemen in den Verzeichnisbaum des Systems.
Sehr effizientes Kompressionsverfahren für Audio-Dateien, durch das die Größe im Gegensatz zu einer unkomprimierten Datei etwa um den Faktor 10 herabgesetzt werden kann.
Fähigkeit von Betriebssystemen, mehrere Programme gleichzeitig auszuführen.
Möglichkeit von mehreren Benutzern, gleichzeitig mit dem System zu arbeiten.
Zusammenschluss mehrerer Computer, meist durch Server und Clients realisiert.
Protokoll zum Zugriff auf Dateisysteme vernetzter Rechner.
System zur zentralen Verwaltung von Administrationsdaten in Netzwerken. V. a. Benutzernamen und -passwörter können durch NIS netzwerkweit synchron gehalten werden.
Logisch unabhängiger Teilbereich einer Festplatte, der ein jeweils unterschiedliches Dateisystem enthalten kann. Unter Windows auch als Laufwerke bezeichnet.
Eindeutige Beschreibung der Position einer Datei in einem Dateisystem.
Technologie zur automatischen Konfiguration von Hardwarekomponenten. Ressourcen wie z. B. IRQ, DMA und andere sollten vom System selbstständig konfiguriert und verwaltet werden.
Siehe Eingabeaufforderung.
Definierter spezifischer Standard, der die Kommunikation sowohl auf Hardware-, Software-, als auch Netzwerk-Ebene regelt. Es existiert eine Vielzahl dieser Standards, weit verbreitete Beispiele sind z. B. HTTP und FTP.
Meist bei Internet-Anbietern platzierter Zwischenspeicher, der häufig angeforderte Inhalte in einer Datenbank ablegt, um weitere Rechner, die diese Seite anfordern, direkt daraus zu versorgen. Durch dieses Verfahren können nicht nur die Ladezeiten eines direkten Herunterladens reduziert, sondern auch vorhandene Bandbreiten geschont werden.
Programme oder ausführbare Dateien laufen als Prozess ab und können in einer Shell beobachtet werden, z. B. mit top. Oft wird dieser Begriff synonym mit Task verwendet.
Der Prozessor ist das „Gehirn“ eines jeden Computers, der die Befehle des Benutzers bzw. der Programme in Maschinensprache abarbeitet und ausführt. Er hat die Kontrolle über das gesamte System und erbringt die eigentliche Rechenleistung.
siehe Arbeitsspeicher
Ein Dateisystem, das seine Änderungen in einem sog. Journal protokolliert. Dadurch kann im Gegensatz zu Ext2 das Dateisystem sehr schnell wiederhergestellt werden. ReiserFS ist für kleine Dateien optimiert.
Diejenige Person, die in einem komplexen Rechnersystem bzw. -netzwerk Konfigurationen und Wartung übernimmt. Dieser Systemadministrator hat (meist als einzige Person) Zugang zu allen Aspekten eines Rechnersystems (Root-Rechte).
Festplattenstandard, der insbesondere aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit besonders in Servern und Rechnern höherer Preisklasse Verwendung findet.
Meist sehr leistungsfähiger Rechner, der anderen über ein Netzwerk angeschlossenene Rechnern (Clients) Daten und Dienste bereitstellt. Darüber hinaus gibt es auch Programme, die man aufgrund ihrer Konstitution bzw. Verfügbarkeit als Server bezeichnet.
Oftmals äußerst flexible Eingabezeile für Befehle, nicht selten mit einer eigenen Programmiersprache ausgestattet. Beispiele für Shells sind bash, sh und tcsh.
Verfahren zur Verschlüsselung von HTTP-Datentransfers.
siehe Root.
siehe Root
Siehe Prozess.
Kommunikationsprotokoll des Internets; findet zunehmend auch in lokalen Netzen Verwendung, die man dann als Intranet bezeichnet.
Telnet ist das Protokoll und Kommando, um mit anderen Rechnern hosts zu kommunizieren.
Früher die Bezeichnung für eine an einen Zentralrechner angeschlossene Tastatur-Bildschirm-Kombination ohne eigene Rechenleistung, im Deutschen auch als Datensichtgerät oder Datenstation bezeichnet. Auf Workstations auch zur Bezeichnung von Programmen benutzt, die ein echtes Terminal emulieren.
Zwischen Betriebssystem und Hardware stehendes Programm, das die Kommunikation zwischen diesen beiden Schichten übersetzt.
Name des Linux-Pinguins (siehe http://www.sjbaker.org/tux/).
Eine Shell stellt i. d. R. eine Umgebung zur Verfügung, in welcher der Benutzer temporär Einstellungen vornehmen kann. Diese Einstellungen sind zum Beispiel Pfadnamen zu Programmen, der Benutzername, der aktuelle Pfad, das Aussehen des Prompts etc. Die Daten werden in einer Umgebungsvariablen gespeichert. Die Belegung der Umgebungsvariablen erfolgt zum Beispiel durch die Konfigurationsdateien der Shell.
Ein Platz in der Umgebung der Shell. Jede Umgebungsvariable hat einen Namen, der meist in Großbuchstaben angegeben ist. Den Variablen werden Werte, zum Beispiel Pfadnamen, zugewiesen.
Betriebssystem, das vor allem auf Workstations in Netzwerken recht weit verbreitet ist. Seit Beginn der 90er Jahre ist UNIX in einer Freeware-Version auch für PCs erhältlich.
Eindeutige Adresse im Internet, die sowohl den Typ (zum Beispiel http://) als auch den Namen des Rechners beinhaltet (zum Beispiel www.suse.de).
Verzeichnisse bauen die Ordnungsstruktur eines Dateisystems auf. In einem Verzeichnis werden Datei- bzw. Verzeichnisnamen aufgelistet.
Industriekonsortium, welches u. a. wichtige Video-Standards definierte.
siehe Jokerzeichen
siehe Fenstermanager
Das oberste Verzeichnis des Dateisystems, das im Gegensatz zu allen anderen Verzeichnissen kein übergeordnetes Verzeichnis mehr besitzt. Das Wurzelverzeichnis wird unter UNIX™ als / dargestellt.
Auf dem HTTP-Protokoll basierender grafischer Teil des Internets, der mit so genannten Web-Browsern angezeigt werden kann.
siehe X Window System
Das X Window System ist der De-Facto-Standard für grafische Oberflächen unter Linux. Im Gegensatz zu anderen Betriebssystemen, stellt es dabei nur die Grundlagen, beispielsweise den Kontakt zur Hardware her, auf dem Fenstermanager, z. B. KDE, mit individuellen Oberflächen aufsetzen.
Der Systemassistent von SUSE LINUX.
siehe NIS
Die Einheit aus dem Benutzernamen login name und dem Passwort password. Die Zugangsberechtigung wird im Allgemeinen vom Systemadministrator eingerichtet. Dieser legt auch fest, zu welcher Benutzergruppe der neue Benutzer gerechnet wird und welche Rechte im Rechnersystem daraus resultieren.