Kapitel 24. Bildbearbeitung mit The GIMP

Inhaltsverzeichnis

24.1. Grafikformate
24.2. Starten von The GIMP
24.3. Einstieg in GIMP
24.4. Speichern von Bildern
24.5. Bildbearbeitung: Grundlagen
24.6. Bildbearbeitung: Erweiterte Funktionen
24.7. Drucken von Bildern
24.8. Konfigurieren von GIMP
24.9. Weitere Informationen

Zusammenfassung

The GIMP (The GNU Image Manipulation Program) ist ein Programm zum Erstellen und Bearbeiten von Pixelgrafiken. Es ist weitgehend vergleichbar mit Adobe Photoshop und anderen kommerziellen Programmen. Sie können damit Fotos vergrößern, verkleinern oder retuschieren, Grafiken für Webseiten entwerfen, Titelbilder für Ihre CDs erstellen und vieles mehr. Es erfüllt alle Anforderungen für Amateure und Profis gleichermaßen.

Wie viele andere Linux-Programme wurde The GIMP als gemeinschaftliches Projekt vieler Freiwilliger entwickelt, die Ihre Zeit und Ihren Quellcode zur Verfügung stellen. Da das Programm ständig weiterentwickelt wird, kann sich die Version Ihres SUSE LINUX etwas von der hier beschriebenen unterscheiden. Am häufigsten ändert sich das Layout der einzelnen Fenster.

Die neue Version 2.0 bietet viele neue Funktionen sowie eine aktualisierte Benutzeroberfläche. Da viele der Funktionen und Aspekte der Benutzeroberfläche hier erwähnt werden, können sowohl Neulinge als auch erfahrene GIMP-Anwender von diesem Kapitel profitieren.

Bei The GIMP handelt es sich um ein extrem komplexes Programm. Deshalb werden in diesem Kapitel nur eine Reihe von Funktionen, Werkzeugen und Menüpunkten erläutert. In Abschnitt 24.9. “Weitere Informationen” erhalten Sie Hinweise auf weitere Informationsquellen.

24.1. Grafikformate

Die zwei Hauptformate für Grafiken sind Pixel und Vektor. The GIMP ist ein reines Pixel-Verarbeitungsprogramm. Für Fotografien und gescannte Bilder wird üblicherweise das Pixel-Format verwendet. Pixelgrafiken bestehen aus kleinen Farbblöcken, die zusammen ein vollständiges Bild ergeben. Deshalb können die Dateien schnell sehr groß werden. Auch kann eine Pixelgrafik nur bei gleichzeitigem Qualitätsverlust vergrößert werden.

Anders wie Pixelgrafiken speichern Vektorgrafiken keine Informationen zu den einzelnen Pixeln. Stattdessen speichern sie Informationen über die Gruppierung von Bildpunkten, -linien oder -bereichen. Vektorgrafiken können sehr einfach skaliert werden. Das Zeichenprogramm von OpenOffice.org verwendet beispielsweise dieses Format.