Der GNOME Desktop bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Arbeitsfläche Ihren Vorlieben und Bedürfnissen entsprechend einzurichten. Klicken Sie auf das Symbol auf der Arbeitsfläche. Steht dieses Symbol nicht zur Verfügung, starten Sie Nautilus, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Arbeitsfläche klicken und wählen. Geben Sie unter preferences:// ein. Öffnen Sie die verschiedenen Konfigurationsdialoge durch Doppelklick auf das entsprechende Icon.
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Über einen -Button steht Ihnen in den einzelnen Modulen konkrete Hilfe zu den angebotenen Optionen zur Verfügung. Jede Änderung, die Sie innerhalb eines Konfigurationsmoduls vornehmen, wird sofort vom System übernommen. | |
Über das -Modul legen Sie Einstellungen wie Wiederholfrequenz und Klangereignisse, die mit Ihrer Tastatur assoziiert sind, fest. Das Modul selbst besteht aus den beiden Karteireitern und . Der Karteireiter dient der Konfiguration des Warntons Ihrer Tastatur. Wenn Sie eine hörbare Rückmeldung bei Eingabefehlern über die Tastatur wünschen, aktivieren Sie den entsprechenden Radiobutton. Verlassen Sie das -Modul über den -Button oder rufen Sie die Einstellungen zu den Zugangshilfen über den Button auf. Die genaue Funktionalität dieses Moduls ist unter Abschnitt 6.2.9. “Barrierefreiheit” beschrieben.
Die Mauskonfiguration gliedert sich in drei Karteireiter: , und . Die Konfigurationsmöglichkeiten des Karteireiters beziehen sich auf die . Linkshänder aktivieren die Checkbox , um rechte und linke Maustaste zu vertauschen. Darüber hinaus legen Sie über den Schieberegler fest, welcher Zeitraum (in Sekunden) zwischen zwei Klicks verstreichen darf, damit das System diese noch als Doppelklick erkennt.
Über den Karteireiter verändern Sie das Aussehen und die Größe des Cursors. Es stehen Ihnen vier verschiedene Einstellungen zur Auswahl. Bitte beachten Sie, dass diese Einstellungen erst nach der nächsten Anmeldung wirksam werden. Unter stellen Sie ein, dass auf Druck der Strg-Taste hin eine Markierung um den Cursor animiert wird, damit Sie ihn leichter finden.
Unter regeln Sie und , mit der der Bildschirmcursor auf Ihre Bewegungen reagiert.
Die Einstellungen innerhalb dieses Moduls wirken sich auf die Menüs und Werkzeugleisten aller GNOME-kompatiblen Programme aus. Sie haben die Möglichkeit, alle GNOME-Werkzeugleisten von hier aus zentral zu steuern. Legen Sie fest, ob , , oder auf den Knöpfen eingeblendet werden soll. Die Standardeinstellung ist die platzsparendste Version: . Für eine intuitivere und schnellere Bedienbarkeit der Programme können Sie die Symbole jederzeit einblenden.
Um die Werkzeugleiste von allen anderen Fensterelementen des Programms zu trennen und frei innerhalb des Programmfensters oder auf der Arbeitsfläche zu bewegen, aktivieren Sie die Checkbox . Anschließend erscheint am linken Rand der Werkzeugleiste eine Grifffläche. Klicken Sie auf diese Fläche und halten die Maustaste gedrückt, kann die Werkzeugleiste beliebig verschoben und am Bestimmungsort fallengelassen werden.
Soweit vorhanden kann jeder Menüeintrag in allen Anwendungsmenüs mit Texteintrag und entsprechendem Symbol angezeigt werden. Aktivieren Sie die Checkbox und überprüfen Sie Ihre Einstellungen anhand der Beispielmenüleiste.
Das Modul zur Konfiguration des Bildschirmschoners ist in zwei Karteireiter gegliedert; und . Die eigentliche Auswahl des Bildschirmschoners nehmen Sie über vor. Der Reiter enthält einige Spezialeinstellungen, die normalerweise nicht geändert werden müssen.
Zur Festlegung eines Bildschirmschoners über den Reiter wählen Sie die Betriebsart des Bildschirmschoners. Sie haben die Auswahl zwischen (zufällige Abfolge von Bildschirmschonern aus benutzerdefinierter Auswahl), (ein einziger Bildschirmschoner), (der Bildschirm wird lediglich geschwärzt) und (Bildschirmschonerfunktion abgeschaltet).
Wenn Sie sich für die Betriebsarten oder entschieden haben, wählen Sie aus der Liste einen oder mehrere Bildschirmschoner aus. Der aktuell selektierte Bildschirmschoner wird in der Miniaturvorschau angezeigt. Über starten Sie eine Vollbildvorschau dieses Bildschirmschoners, die Sie durch Drücken einer beliebigen Taste wieder verlassen. Die Vorschau des in der Liste jeweils folgenden oder vorangegangenen Bildschirmschoners erreichen Sie durch Klicken auf die beiden Dreiecke unterhalb der Listenauswahl.
Im letzten Schritt setzen Sie fest, nach welchen Zeitintervallen der Bildschirm komplett schwarz geschaltet (), die Bildschirmschoner gewechselt werden () oder der Bildschirm gesperrt werden soll (). Alle Zeitangaben sind in Minuten anzugeben.
Dieses Modul regelt das Verhalten von Programmfenstern. Bestimmen Sie, wie sich das Fenster bei Kontakt mit dem Mauszeiger oder bei Doppelklick auf die Fensterleiste verhält, und legen Sie fest, welche Taste zum Verschieben eines Programmfensters gedrückt gehalten werden soll.
Sind mehrere Programmfenster auf Ihrer Arbeitsfläche angeordnet, ist standardmäßig dasjenige aktiv, in das Sie mit der Maus klicken. Wenn Sie dieses Verhalten ändern wollen, aktivieren Sie die Checkbox . Aktivieren Sie zusätzlich die darunterliegende Checkbox und regeln Sie die Verzögerung mit dem Schieberegler, wird ein Fenster erst dann aktiviert, wenn die Maus länger als die angegebene Zeitspanne auf dem Fenster verharrt hat.
Um Platz auf Ihrer Arbeitsfläche zu sparen, können Sie Programmfenster durch einen Doppelklick auf die Fensterleiste einrollen, sodass nur noch die Fensterleiste auf der Arbeitsfläche zu sehen ist. Dieses Verhalten ist standardmäßig aktiv. Sie können alternativ auch die Maximierung eines Fensters auf diesen Doppelklick hin einschalten.
Wählen Sie per Radiobutton diejenige Taste, durch deren Drücken Fenster auf der Arbeitsfläche verschoben werden können. Zur Auswahl stehen Strg, Alt und die Windows-Taste.
Legen Sie den Hintergrund Ihrer Arbeitsfläche fest. Standardmäßig werden die hier von Ihnen gemachten Änderungen auf alle virtuellen Arbeitsflächen angewandt. Wollen Sie keine Hintergrundgrafik verwenden, klicken Sie auf und legen Sie einen Hintergrundstil fest. Über das Drop-Down-Menü stehen Ihnen ein horizontaler, ein vertikaler oder gar kein Verlauf zur Verfügung. Entsprechend dem gewählten Hintergrundstil (Verlauf oder einfarbig) legen Sie über den Button im Farbeditor die gewünschten Farben fest.
Falls Sie eine Bilddatei als Hintergrundgrafik verwenden wollen, ziehen Sie es einfach bei gedrückter linker Maustaste in das Feld im Moduldialog und lassen es dort fallen. Alternativ klicken Sie auf das Feld , um einen Dialog zu öffnen, über den Sie die im System verfügbaren Hintergrundbilder auswählen können.
Über legen Sie fest, welche Bearbeitungsschritte auf das gewählte Bild angewandt werden sollen, um es optimal an die aktuelle Bildschirmauflösung anzupassen. Sie wählen zwischen , , und .
Legen Sie über dieses Modul die auf Ihrem Arbeitsplatz zu verwendende Schrift fest und konfigurieren Sie in einem zweiten Schritt optionale Effekte zur Verbesserung der Schriftqualität. Im oberen Teil des Dialogfensters legen Sie über vier Buttons die , , und fest. Sobald Sie auf einen dieser Buttons klicken, öffnet sich ein Wahldialog, in dem Sie Schriftfamilie, -stil und -größe einstellen. Die Optionen für und die weiteren Konfigurationsoptionen unter sind standardmäßig auf die optimalen Werte voreingestellt.
Wählen Sie hier den Stil für alle Bedienelemente auf Ihrer Arbeitsfläche und innerhalb von GNOME-Programmen. Sie haben die Auswahl zwischen mehreren vorinstallierten Themen. Sobald Sie in der Übersicht einen Stil auswählen, übernimmt GNOME die Änderung automatisch. Über den Button öffnet sich ein weiterer Dialog, in dem Sie den Stil einzelner Arbeitsflächenelemente wie Fensterinhalt, Fensterrahmen und Symbole festlegen können. Nehmen Sie hier Änderungen vor und verlassen Sie den Dialog mit erscheint in der Themenübersicht ein Thema unter der Bezeichnung . Klicken Sie auf den Button , um Ihr neues Thema unter einem eigenen Namen abzuspeichern. Über das Internet oder aus anderen Quellen sind viele zusätzliches Themen für GNOME als .tar.gz Dateien verfügbar. Installieren Sie diese über den Button .
Die Einstellungen in diesem Modul vereinfachen die Tastaturbenutzung für Benutzer mit motorischen Störungen. Das Modul ist in drei Karteireiter , und gegliedert. Voraussetzung für die Konfigurierbarkeit der grundlegenden Einstellungen und der Filter ist die Aktivierung der Checkbox über den drei Karteireitern.
Die Funktionen zur Barrierefreiheit der Tastatur können nach einem bestimmten Zeitraum deaktiviert werden. Mit dem Schieberegler stellen Sie ein passendes Zeitintervall in Sekunden ein. Zusätzlich kann das System per Piepston Rückmeldung darüber geben, ob die Funktionen zur Barrierefreiheit per Tastatur an- oder ausgeschaltet wurden.
Manche Tastaturkürzel erfordern es, dass eine Taste permanent gedrückt gehalten wird (dies betrifft Alt, Strg oder Shift), während der übrige Teil des Kürzels eingegeben wird. Werden „klebende“ Tasten verwendet, betrachtet das System diese Tasten nach einmaligem Drücken als gehalten. Wünschen Sie hörbare Rückmeldung vom System, sobald eine Kontrolltaste (Strg oder Alt) gedrückt wird, aktivieren Sie die Checkbox . Wenn die Checkbox aktiviert ist, „kleben“ die Tasten nicht mehr, wenn zwei Tasten wirklich gleichzeitig gedrückt wurden. Das System geht in diesem Fall davon aus, dass das Tastaturkürzel vollständig eingegeben wurde.
Aktivieren Sie die Checkbox und regeln Sie anschließend mittels der beiden Schieberegler und , nach welchem Zeitintervall die automatische Zeichenwiederholung bei andauerndem Drücken einer Taste in Kraft tritt und mit welcher Geschwindigkeit (angegeben in Zeichen pro Sekunde) diese Zeichen dann ausgegeben werden.
Den Effekt Ihrer Einstellungen können Sie im Eingabefeld unten im Dialogfenster überprüfen. Wählen Sie die beiden Parameter so, wie Sie Ihren normalen Tippgewohnheiten entgegenkommen.
Um versehentliche Eingaben zu vermeiden, können Sie einen Zeitraum festlegen, den eine Taste mindestens gedrückt und gehalten werden muss, bevor die Eingabe vom System angenommen wird. Legen Sie weiterhin fest, ob akustische Signale für das Drücken von Tasten, das Akzeptieren eines Tastendrucks oder die Zurückweisung eines Tastendrucks ausgegeben werden sollen.
Um doppelte Eingaben zu vermeiden, können Sie eine Zeitspanne angeben, die verstreichen muss, bevor eine anhaltend gedrückte Taste eine wiederholte Ausgabe des betreffenden Zeichens bewirkt. Aktivieren Sie gegebenenfalls die Ausgabe eines akustischen Signals, falls eine Taste abgewiesen wird.
Aktivieren Sie bei Bedarf eine akustische Rückmeldung vom System, wenn eine Feststell-Taste gedrückt wird.
Aktivieren Sie die Tastaturmaus, das heißt die Maus wird über die Pfeiltasten des Nummernblocks gesteuert. Legen Sie über die Schieberegler fest, mit welcher Maximalgeschwindigkeit sich der Mauszeiger bewegen darf, welche Zeit bis zum Erreichen der Maximalgeschwindigkeit verstreichen darf und welche Verzögerung zwischen Tastendruck und Cursor-Bewegung auftreten soll.
Dieses Modul nutzen Sie, um globale Tastenkombinationen zu verwalten. Sie legen hier die zu verwendenden Tastenkombinationen bei Texteingaben sowie die Desktop-Tastenkombinationen für die Objekte Ihrer Arbeitsfläche fest.
Im Übersichtsfenster sehen Sie eine Liste aller aktuell verfügbaren Aktionen samt deren Tastaturkürzeln. Um eine Tastenkombination zu ändern oder zu deaktivieren, klicken Sie auf die Zeile des entsprechenden Kürzels. Sie werden zur Eingabe eines neuen Kürzels oder zum Löschen des aktuellen Kürzels durch Drücken der Löschen-Taste aufgefordert. Nehmen Sie die gewünschte Aktion vor, treten Ihre Änderungen augenblicklich in Kraft. Entscheiden Sie sich dafür ein bestehendes Tastenkürzel doch beizubehalten, klicken Sie ein weiteres Mal auf die entsprechende Zeile und verlassen Sie den Dialog mit .
Dieses Modul dient dazu, bestimmte Systemereignisse und Programmmeldungen mit charakteristischen Tonsignalen zu verknüpfen. Das Dialogfenster gliedert sich in zwei Karteireiter ( und ). Damit bestimmte Ereignisse auf der Arbeitsfläche akustisch an Sie als Benutzer weitergegeben werden können, aktivieren Sie bitte die beiden Checkboxen des Karteireiters .
Im zweiten Karteireiter legen Sie fest, welche Ereignisse und Programmmeldungen mit welchen Klängen verknüpft werden sollen. In der Listenansicht sind alle Programme aufgeführt, deren Meldungen bereits mit Klängen verknüpft sind. Um einen Klang zu testen, klicken Sie in der Liste auf die entsprechende Meldung in der Spalte und anschließend auf . Wollen Sie den Klang ändern, klicken Sie auf und anschließend auf . Im folgenden Dialog wählen Sie die gewünschte Datei aus, verlassen den Auswahldialog mit und schließen den gesamten Audio-Dialog.