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Zusammenfassung
GNOME (GNU Network Object Model Environment) stellt eine schnelle Option als Benutzeroberfläche für Linux dar. Ziel seiner Entwicklung war es, den Desktop einheitlicher zu gestalten und die verschiedenen Aspekte des Look & Feel zu rationalisieren. Nicht nur die einzelnen Komponenten zur Fensterverwaltung, sondern auch zusätzliche Komponenten gewährleisten gemeinsame Datennutzung verschiedener Applikationen und verfügen über ein einheitliches Betriebskonzept und Hilfesystem.
Die wichtigsten Elemente des GNOME-Desktops sind die Symbole auf der Arbeitsfläche, das Panel am unteren Rand des Bildschirms und das Arbeitsflächenmenü. Die Maus ist dabei Ihr wichtigstes Werkzeug.
Auf der Arbeitsfläche finden Sie standardmäßig drei Symbole: Ihren persönlichen Ordner, den Start-Dialog zur Konfiguration der Oberfläche und den Mülleimer. Öffnen Sie durch Doppelklick Ihren persönlichen Ordner, startet Nautilus und zeigt Ihr Heimat-Verzeichnis. Mehr zum Umgang mit Nautilus erfahren Sie im Abschnitt 6.3. “Dateimanagement mit Nautilus”. Im Mülleimer landen alle Daten, die Sie von Nautilus aus oder direkt in den Mülleimer verschieben.
Ein Klick mit der rechten Maustaste auf ein Symbol öffnet ein Menü, über das Sie einige Dateioperationen ausführen können wie Kopieren, Ausschneiden oder Umbenennen. Rufen Sie aus dem Menü auf, gelangen Sie zu einem Konfigurationsdialog. Ändern Sie hier die Unterschrift eines Symbols oder das Symbol selbst über . Über den Reiter lassen sich dem Symbol grafische Klassifizierungen zuweisen, in erteilen oder verweigern Sie dem Besitzer, der Gruppe oder allen Lese-, Schreib- und Ausführrechte. Über den Reiter können Sie Kommentare anlegen. Im Menü des Mülleimer-Symbols finden Sie zusätzlich die Funktion . Der Inhalt des Mülleimers wird damit gelöscht.
Wollen Sie ein Symbol von der Arbeitsfläche löschen, werfen Sie es einfach in den Mülleimer. Seien Sie jedoch vorsichtig, wenn Sie Ordner- oder Daten-Symbole in den Mülleimer werfen! Die tatsächlichen Daten werden beim Leeren des Mülleimers gelöscht. Falls es sich um einen Verweis auf ein Verzeichnis oder eine Datei handelt, wird nur der Verweis gelöscht.
Zum Anlegen eines Verweises auf einen Ordner oder eine Datei auf dem Desktop öffnen Sie das gewünschte Objekt in Nautilus. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das zu verlinkende Objekt und wählen Sie . Ziehen Sie den Verweis aus dem Nautilus-Fenster und lassen Sie ihn auf dem Dektop fallen.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Desktop-Platz, öffnet sich ein Menü mit mehreren Optionen. Zum Anlegen eines neuen Ordners auf der Arbeitsfläche wählen Sie . Ein Starter-Symbol für ein Programm erhalten Sie unter . Geben Sie den Namen und Befehlsaufruf für das Programm ein und wählen Sie ein Symbol. Zusätzlich lässt sich der Hintergrund Ihrer Arbeitsfläche ändern und auf die Voreinstellung zurücksetzen.
Im Panel liegen die Fenstersymbole aller gestarteten Anwendungen. Klicken Sie in der Fensterleiste auf den Namen des Fensters, wird das Programm in den Vordergrund geholt, falls es von anderen Fenstern verdeckt ist. Wenn sich das Programm schon im Vordergrund befindet, wird es durch Mausklick minimiert. Klicken Sie ein zweites Mal darauf, öffnet sich das entsprechende Fenster wieder.
Daran schließen sich die Schalter für die verschiedenen virtuellen Arbeitsflächen an. Diese verschiedenen Arbeitsflächen erlauben Ihnen strukturiertes Arbeiten, wenn Sie sehr viele Programme gleichzeitig benutzen, ganz so als hätten Sie verschiedene Schreibtische für verschiedene Aufgaben.
Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf eine leere Stelle im Panel klicken, erhalten Sie ein Menü, das Ihnen die übliche Hilfe, Infos und Befehle zu Panels und GNOME anbietet. Rufen Sie über das Menü des Panels auf, öffnet sich ein Konfigurationsdialog. Ändern Sie hier die Position und den Hintergrund des Panels. Zusätzlich können Sie über das Menü neue Panels erzeugen. In diese Panels wie auch in Ihr bereits bestehendes können Sie Starter für Programme, Werkzeuge und allerlei kleine Programme legen. Wählen Sie aus dem Panelmenü . Angeboten wird hier auch eine Schublade. Sinnvollerweise legen Sie in diese Schublade Ihre Lieblingsprogramme oder wichtige Dokumente. Diese werden erst dann sichtbar, wenn Sie die Schublade durch einfachen Klick öffnen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Schublade und wählen dann aus, können Sie Größe und Aussehen der Lade ändern. Klicken Sie auf das Icon, können Sie die Schublade zum Beispiel in einen dicken Käfer oder Apfel verwandeln. Entfernen können Sie alle Elemente des Panels, indem Sie mit der rechten Maustaste auf das entsprechende Symbol klicken und dann auswählen.
Das Hauptmenü öffnen Sie über das Icon ganz links im Panel. Neben den in Bereiche aufgeteilten Programmen finden Sie hier standardmäßig Funktionen wie und . Über das Untermenü erhalten Sie schnellen Zugriff auf die in letzter Zeit bearbeiteten Dateien und mit der können Sie komfortabel nach Dateien suchen, deren Speicherort Sie nicht kennen.
Der Menüpunkt lässt Sie direkt den Befehl zum Starten eines Programmes eintippen und Sie müssen es nicht erst in den verschiedenen Programm-Menüs suchen. Über das Hauptmenü starten Sie außerdem das zur Konfiguration der Arbeitsfläche oder YaST zum Installieren von zusätzlicher Software.
Wollen Sie auf Disketten oder CDs bzw. DVDs zugreifen, legen Sie das Medium in das entsprechende Laufwerk. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf eine leere Stelle der Arbeitsfläche und rufen Sie aus dem Menü und dann das gewünschte Medium auf. Es erscheint ein Disketten- oder CD-Symbol. Ein Doppelklick auf das Symbol öffnet Nautilus, der den Inhalt des Datenträgers anzeigt. Mit Drag & Drop können Sie Dateien in Ihr persönliches Verzeichnis kopieren. Umgekehrt können Sie so auch Dokumente auf einer Diskette abspeichern.
![]() | Warnung |
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Entfernen Sie Disketten nicht einfach aus dem Laufwerk, wenn Sie sie nicht mehr benötigen. Disketten, CDs und DVDs müssen immer erst aus dem System gelöst werden. Schließen Sie alle Nautilus-Fenster, die auf das Medium zugreifen. Klicken Sie anschließend mit der rechten Maustaste auf das Symbol des Mediums und wählen Sie aus dem Menü auf. Jetzt kann die Diskette entfernt werden, das CD-Tablett öffnet sich automatisch und das Symbol verschwindet von der Arbeitsfläche. | |
Disketten können auch über das Disketten-Menü formatiert werden. Im Dialogfenster wählen Sie Format und Dichte der Diskette aus. Bei haben Sie die Wahl zwischen , dem Linux-Dateisystem, und . Wenn Sie Daten zwischen Linux und Windows übertragen wollen, müssen Sie das Format wählen, da Windows nicht das Linux-Dateisystem lesen kann. Über den Hilfe-Button erhalten Sie eine kleine Anleitung zum Programm.