Der KDE-Desktop bietet Ihnen die Möglichkeit, sich Ihre Arbeitsfläche Ihren Vorlieben und Bedürfnissen entsprechend einzurichten. Dem Menüeintrag im Hauptmenü folgend gelangen Sie zum Konfigurationsdialog für Ihre KDE-Arbeitsfläche. Im Folgenden stellen wir Ihnen eine Auswahl von Modulen vor.
Hinter diesem Menüeintrag verbergen sich die Konfigurationsdialoge für Maus, Tastatur sowie Druckerverwaltung.
Ein andauerndes Gedrückthalten einer Taste bewirkt, dass das zugehörige Zeichen solange ausgegeben wird wie die Taste gehalten wird. Diese Option ist standardmäßig aktiviert, da sie die Dokumentennavigation mittels der Pfeiltasten vereinfacht.
Wünschen Sie akustische Rückmeldung darüber, ob eine Taste gedrückt wurde, aktivieren Sie diese Einstellung und stellen Sie die gewünschte Lautstärke am Schieberegler ein.
Diese Optionen sind identisch mit den unter Abschnitt 5.2.5.3. “Zugangshilfen” gelisteten Möglichkeiten und werden dort ausführlich beschrieben.
Bestimmen Sie hier, ob der Zahlenblock Ihrer Tastatur bei KDE-Start aktiv oder inaktiv sein soll.
Die Mauskonfiguration gliedert sich in drei Karteireiter (, und .)
Die Konfigurationsmöglichkeiten des Karteireiters im Überblick:
Geben Sie hier an, ob Ihre Maus rechts- oder linkshändig bedient wird.
Legen Sie fest, wie das System auf Einfach- bzw. Doppelklick reagieren soll. Voreingestellt ist für die KDE-Arbeitsfläche ein Einfachklick zum Öffnen von Dateien oder Ordnern sowie ein Mauszeiger, der sich über Symbolen entsprechend verändert. Wünschen Sie zusätzlich zum Einfachklick eine automatische Aktivierung von Symbolen, aktivieren Sie die entsprechende Option und stellen Sie die Latenzzeit ein, nach der diese Aktivierung erfolgen soll. Möchten Sie den von Windows her bekannten Doppelklick zum Öffnen von Dateien und Ordnern einstellen, wählen Sie . Abschließend entscheiden Sie über Größe und Farbe des Cursors und die optische Rückmeldung bei der Aktivierung.
Die Konfigurationsmöglichkeiten des Karteireiters im Überblick:
Die Zeigerbeschleunigung gibt an, in welcher Beziehung tatsächlich mit Ihrem Eingabegerät (Maus) ausgeführte Bewegung und Zeiger auf dem Bildschirm zueinander stehen. Je höher der eingestellte Faktor ist, desto schwieriger ist die Kontrolle über den Bildschirmzeiger. Der Schwellenwert (in Pixeln) gibt an, welche Entfernung der Zeiger zurücklegen muss, bevor die angegebene Zeigerbeschleunigung wirksam wird. Auf diese Weise behalten Sie bei kleinen Abständen auf dem Monitor ein hohes Maß an Kontrolle über den Mauszeiger, während Sie andererseits über die Zeigerbeschleunigung mit minimalen Bewegungen maximale Entfernungen auf dem Bildschirm überbrücken können.
Hier stellen Sie den Zeitabstand ein, der maximal zwischen zwei Mausklicks verstreichen darf, damit das System sie noch als Doppelklick interpretiert.
Das von Ihnen per Klick zum Verschieben selektierte Objekt wird verschoben, wenn Sie es innerhalb des bei angegebenen Zeitraums um die in angegebene Entfernung in Pixeln bewegen.
Sollten Sie eine Wheelmouse angeschlossen haben, legen Sie hier fest, um wieviel Textzeilen pro „Zahn“ des Mausrades das Bild weiterlaufen soll.
Soll der Mauszeiger über die Pfeiltasten des Zahlenblocks navigierbar sein, aktivieren Sie dies unter . Passen Sie anschließend die gegebenen Parameter Ihren Vorstellungen an.
Das Modul zur Druckerverwaltung gliedert sich prinzipiell in drei Teile. Der oberste Bereich des Dialogfensters wird von einer Übersicht aller im Netzwerk vorhandenen Drucker eingenommen. Den mittleren Teil stellt ein in vier Karteireiter gegliederter Konfigurations- und Informationsbereich dar. Im unteren Bereich wird schließlich der Typ des aktuellen Drucksystems angegeben. Die folgende Beschreibung befasst sich ausschließlich mit dem Konfigurationsbereich.
![]() | Wichtig |
|---|---|
Für die tägliche Arbeit an Ihrem System relevant sind die Konfigurationsoptionen, die über die Karteireiter und verfügbar sind. Die Karteireiter und sind eher zu Übersichtszwecken oder zur Bearbeitung durch den Systemadministrator gedacht. | |
Abhängig davon, welchen Drucker Sie aktuell im Übersichtsfenster selektiert haben, können Sie über die vier Karteireiter im mittleren Teil des Dialogfensters Status- und Typinformationen sowie Konfigurationsoptionen einsehen und verändern. Dies sind im Einzelnen:
Der Karteireiter liefert allgemeine und unveränderbare Informationen zum Drucker. Dies sind unter anderem der Druckertyp, sein Status, Standortinformationen und Modellbezeichnung.
Die hier gebotene Funktionalität entspricht der Beschreibung von KJobViewer in Abschnitt 5.4.5. “Druckaufträge überwachen”.
Hier sind alle Einstellungen zum Druckergerät gebündelt: allgemeine Informationen, Treiber, Schnittstellen, Trennseiten, Nutzungsbeschränkungen (Quota) und Benutzerzugriffe.
Je nach Dokumententyp stellen Sie unterschiedliche Anforderungen an die Ausdrucke (Seitenformat, Duplexdruck, Ausrichtung, Druckqualität und Vor- bzw. Nachspann). Fassen Sie die für jeden Typ charakteristischen Einstellungen in „Profilen“ zusammen. Möchten Sie ein neues Profil anlegen, klicken Sie auf und geben dem Profil einen Namen. Über öffnen Sie einen Konfigurationsdialog, in dem Sie diese Konfigurationen vornehmen können. Speichern Sie Ihre Einstellungen und verlassen Sie den Dialog mit . Wenn Sie eines Ihrer selbst erstellten Profile zum Standard für diesen Drucker machen wollen, klicken Sie . Beim Druck aus Applikationen heraus wird Ihr Standardprofil genommen. Die Umschaltung zwischen den unterschiedlichen Profilen können Sie ausschließlich im Druckerverwaltungsmodul vornehmen.
Unter bestimmen Sie Schriftart und -größe, Farben, Hintergrundfarben und Unterstreichungen auf der Arbeitsfläche. meint das Verhalten der Fenster und deren Aktivierung. Sie können beispielsweise einstellen, dass der Fokus der Maus folgen soll. Dann müssen Sie nicht mehr in ein Fenster klicken, um es zu aktivieren.
Die Fensterleiste ist Teil der Kontrollleiste und dient Ihrer Orientierung auf der Arbeitsfläche. Sie zeigt die auf Ihrem System aktuell gestarteten Programme an. Legen Sie in diesem Modul fest, in welchem Umfang gestartete Programme und virtuelle Arbeitsflächen in der Fensterleiste angezeigt und welche Aktionen auf Mausklicks in der Fensterleiste hin ausgeführt werden sollen.
Unter legen Sie die Position und Größe der Leisten fest und konfigurieren das Ausblenden derselben. Ebenso können Sie zusätzliche Menüs in die Kontrollleiste legen. Sollte Ihnen die standardmäßige Zahl an virtuellen Arbeitsflächen nicht genügen, legen Sie unter zusätzliche an und weisen ihnen Namen zu.
Nehmen Sie hier alle Einstellungen zum Abspielen von Audio-CDs und zum Sound-System vor. Unter stellen Sie von Systemnachrichten auf einen Signalton um. Spezifizieren Sie dazu Lautstärke, Tonhöhe und Dauer des Signals.
Standardmäßig werden Systemnachrichten verwendet. Legen Sie mittels dieses Moduls fest, in welcher Form das System Sie informiert, wenn ein Problem auftritt, eine Aufgabe abgeschlossen ist oder ein anderes Ereignis eintritt, das Ihre unmittelbare Reaktion erfordert.
Im oberen Teil des Dialogs dient Ihnen ein Drop-Down-Menü zur Auswahl des Programms, für das Sie die Systemmeldungen konfigurieren wollen. Sobald Sie ein Programm ausgewählt haben, erscheint im darunterliegenden Fenster eine Übersicht aller Ereignisse, die vom Programm an den Benutzer weitergereicht werden. Pro Meldung legen Sie im -Dialog fest, welcher Art diese Rückmeldung sein soll.
Die Standardansicht des Systemnachrichten-Dialogs sieht nur die Aktivierung einer Checkbox für akustische Rückmeldung vor. Klicken Sie auf stehen Ihnen weitere Aktionstypen zur Verfügung. Sie können die Meldung in eine Logdatei schreiben, ein Programm ausführen oder die Nachricht in einem extra Fenster anzeigen lassen. Im unteren Teil des Dialogs können Sie unter global für alle Programme die oben genannten Aktionen aktivieren oder deaktivieren.
Hier finden Sie alle Feineinstellungen zum Aussehen Ihrer Arbeitsfläche.
Das Modul zur Auswahl und Einrichtung des Bildschirmschoners ist in drei Teile gegliedert. Wählen Sie aus der Liste links einen passenden Bildschirmschoner aus. In der Vorschau (rechts oben) erhalten Sie einen ersten Eindruck vom selektierten Programm. Über die Buttons und testen Sie den Bildschirmschoner im laufenden System und richten ihn bei Gefallen ein.
Wünschen Sie die automatische Aktivierung des Bildschirmschoners, dann selektieren Sie die Checkbox und legen Sie den Zeitraum (in Minuten) fest, nach dessen Verstreichen der Bildschirmschoner aktiviert werden soll.
Der Bildschirmschoner kann Ihren Arbeitsplatz „sperren“ und erst nach Eingabe des Benutzerpassworts wieder freigeben.
Über den Schieberegler legen Sie die Priorität des Bildschirmschoners gegenüber anderen Prozessen fest. Verwenden Sie einen grafisch aufwändigen Bildschirmschoner, der eine hohe Prozessorlast erzeugt, sollten Sie die Priorität höher setzen, um eine flüssigere Bildschirmdarstellung zu erreichen. Andere Prozesse werden dementsprechend heruntergestuft und laufen mit niedrigerer Priorität. Wenn Sie allerdings häufiger Ihren Rechner arbeiten lassen, während Sie sich mit anderen Dingen beschäftigen, ist davon abzuraten, einen aufwändigen Bildschirmschoner mit hoher Priorität laufen zu lassen.
Dieses Modul können Sie zur Verwaltung und Bearbeitung von Farbschemata für Ihre Arbeitsfläche nutzen. Wählen Sie aus der Fülle der bestehenden Schemata eines aus. Im Vorschaufenster erscheinen alle Elemente der Arbeitsfläche in den entsprechenden Farben. Wollen Sie die Färbung eines oder mehrerer dieser Elemente verändern, wählen Sie den Elementnamen über das Drop-Down-Menü unter aus und wählen Sie nach Klick auf das untenstehende Farbfeld im Farbeditor die passende Farbe aus. Abschließend können Sie die Kontrasteinstellungen verändern und das geänderte Schema unter einem Namen Ihrer Wahl abspeichern. Möchten Sie dieses Schema global anwenden, aktivieren Sie die Checkbox .
Wählen Sie im Karteireiter aus der Liste einen Dekorationsstil für Ihre Programmfenster. Klicken Sie nach der Selektion auf , um den ausgewählten Stil zu testen. Möchten Sie die einzelnen Elemente der Titelleiste selbst positionieren oder entfernen, aktivieren Sie die Checkbox und gruppieren im Karteireiter die Elemente nach Ihren Vorstellungen. Sind zu dem ausgewählten Stil weitere Konfigurationsoptionen verfügbar, finden Sie diese auf dem Karteireiter .
Legen Sie den Hintergrund Ihrer Arbeitsfläche fest. Standardmäßig werden die hier von Ihnen gemachten Änderungen für alle virtuellen Arbeitsflächen angewandt. Wollen Sie die Hintergründe der virtuellen Arbeitsflächen einzeln konfigurieren, deaktivieren Sie deren Kopplung, indem Sie die Checkbox deaktivieren. Die Auswirkungen aller Ihrer Entscheidungen können Sie in der Vorschau im rechten, oberen Teil des Dialogfensters sehen.
Der Karteireiter dient zur Auswahl der Hintergrundfarben. Wollen Sie die Farbkomponenten ändern, klicken Sie auf das Farbfeld neben oder , um einen Farbeditor zu öffnen. Hier können Sie die Farbeinstellungen nach Belieben verändern - oder aber mit der Pipette die Wunschfarbe eines beliebigen Elements auf Ihrer Arbeitsfläche oder aus einer geladenen Grafik/Webseite übernehmen. Wünschen Sie spezielle Verlaufseffekte, treffen Sie Ihre Wahl über .
Möchten Sie eine oder mehrere Arbeitsflächen mit einer Grafik hinterlegen, aktivieren Sie den Radiobutton . Anschließend wählen Sie den Skalierungsmodus bzw. die Positionierung des Hintergrundbildes auf Ihrer Arbeitsfläche und suchen einen passenden Hintergrund über das Drop-Down-Menü oder den Button . Alternativ können Sie auch Grafikdateien, die als Dateiicon in Ihrem Dateimanager (siehe Abschnitt 5.3. “Konqueror als Dateimanager”) oder auf der Arbeitsfläche liegen, mit der linken Maustaste in das Vorschaufenster ziehen und dort fallen lassen. Für ein wechselndes Hintergrundbild aktivieren Sie die Checkbox und nehmen Sie die weitere Konfiguration über den Button vor.
Der Karteireiter beinhaltet einige Spezialeinstellungen, die Sie im Normalfall nicht verändern müssen.
Legen Sie alle auf der Arbeitsfläche zu verwendenden Schriften samt Attributen fest. Hierzu klicken Sie auf den Button und nehmen im folgenden Dialog Ihre Änderungen vor. Standardmäßig ist für alle Schriftarten Anti-Aliasing (Kantenglättung) aktiviert. Wollen Sie es deaktivieren oder noch Feineinstellungen zum Anti-Aliasing vornehmen, selektieren Sie die entsprechenden Checkboxen.
![]() | Tipp |
|---|---|
Änderungen der Kantenglättung wirken sich nur auf neu gestartete Programme aus, bereits geöffnete Programme sind von den Änderungen nicht betroffen. | |
Wählen Sie hier den Stil für alle Bedienelemente auf Ihrer Arbeitsfläche und innerhalb von KDE-Programmen. Die Konfiguration ist auf drei Karteireiter verteilt. Im ersten, wählen Sie den Stil anhand einer Vorschau in der unteren Fensterhälfte. Über den Karteireiter können Sie verschiedene Oberflächen-Effekte und, wenn der jeweilige Stil es vorsieht, Transparenzwerte einstellen.
Bitte beachten Sie, dass die in diesem Modul vorgenommenen Einstellungen nur für KDE-Anwendungen gelten. Andere Anwendungen, wie zum Beispiel OpenOffice.org müssen unter Umständen extra konfiguriert werden. Auf fünf Karteireitern konfigurieren Sie sämtliche regionsabhängige Systemeinstellungen.
Wählen Sie per Drop-Down-Menü das gewünschte Land aus der Liste aus. Die passenden Einstellungen für Sprache, Zahlen, Währung, Zeit/Datum usw. werden automatisch auf die entsprechenden Werte gesetzt. Eine Vorschau aller regionsabhängigen Einstellungen, wie sie aktuell konfiguriert sind, wird im unteren Drittel des Dialogs eingeblendet. Wünschen Sie zwar die regionalen Einstellungen für Deutschland, möchten aber als Systemsprache beispielsweise US-Englisch verwenden, klicken Sie auf , um diese Sprache zu selektieren und in die Liste der verwendeten Systemsprachen zu übernehmen. Sie entfernen eine Sprache, indem Sie sie in der Liste markieren und auf klicken.
Möchten Sie andere Einstellungen für Zahlen verwenden als die durch Ihre unter getroffene Länderauswahl vorgegebenen, konfigurieren Sie hier Dezimalzeichen, Tausender-Unterteilung, Positiv- und Negativ-Zeichen. Das Dezimalzeichen und das Zeichen zur Tausender-Unterteilung bei Währungsangaben wird separat unter dem Karteireiter konfiguriert. Die Standardeinstellung auf einem deutschen System ist „,“ für das Dezimalzeichen, optional „.“ für die Tausender-Unterteilung, kein Eintrag für das Positiv-Zeichen und „-“ für die Darstellung negativer Zahlen.
Legen Sie in diesem Dialog alle währungsabhängigen Einstellungen fest, falls diese von den Voreinstellungen der von Ihnen gewählten Systemsprache abweichen. Im Normalfall ist für ein deutsches System als Währungssymbol „EUR“ vorgesehen, das Dezimalzeichen ist mit „,“ voreingestellt, die Tausender-Unterteilung bleibt leer und die Anzahl der Dezimalstellen bei Währungsbeträgen ist mit „2“ vorgegeben. Zusätzlich ist die Position des Währungssymbols und des Vorzeichens für positive und negative Beträge so geregelt, dass das Währungssymbol dem Vorzeichen und dem Betrag vorangestellt wird.
Hier ändern Sie bei Bedarf Zeitformat, Datumsformat, Kurzformat für Datum und den ersten Tag der Woche. Eine genaue Aufschlüsselung der Darstellungsweise erhalten Sie, wenn Sie auf das „?“-Symbol in der Fensterdekorationsleiste und danach auf den fraglichen Menüeintrag klicken.
Hier finden sich die Einstellungen zu standardmäßigem Papierformat und Maßsystem. Auf einem deutschen System ist „A4“ als Papierformat sowie das metrische Maßsystem (cm, ...) voreingestellt.
Dieses Modul ist in zwei Karteireiter gegliedert. Der Reiter dient zur Auswahl eines bestehenden Layouts und zum Erstellen neuer Tastaturbelegungsschemata. Der Reiter dient dem Überblick über die auf Ihrer Tastatur verfügbaren Sondertasten.
Ihr System bietet eine Reihe vordefinierter Tastenkombinationen für bestimmte Aufgaben, die in eigenen „Schemata“ zusammengefasst sind. Über den Karteireiter verwalten Sie alle auf Ihrem System gebräuchlichen Tastaturkürzel. Folgende Schemata sind auf Ihrem System standardmäßig verfügbar:
Windows-Schema (mit Windows-Taste),
Mac-Schema,
KDE-Voreinstellung für drei Sondertasten,
KDE-Voreinstellung für vier Sondertasten,
Windows-Schema (ohne Windows-Taste) und
UNIX-Schema.
Um das aktuell auf Ihrem System angewandte Schema zu ändern, können Sie einerseits über das Drop-Down-Menü eines der aufgezählten Schemata auswählen und für alle drei Teilbereiche (, und ) global übernehmen oder einzelne Aktionen selbst mit Kürzeln belegen und als eigenes Schema abspeichern.
Um ein neues Tastenkürzel für eine Aktion zu erstellen oder ein bestehendes zu verändern, wählen Sie den betreffenden Teilbereich per Reiter an (zum Beispiel Allgemeine Tastenkürzel) und klicken auf die zu bearbeitende Aktion (zum Beispiel Prozessmanager anzeigen). Im unteren Teil des Dialogs wird nun der Abschnitt aktiviert. Drei Radiobuttons bieten Ihnen die prinzipiellen Konfigurationsmöglichkeiten an: keine, KDE-Standard oder Sie definieren sie selbst.
Scheuen Sie sich nicht vor eigenen Änderungen, bereits bestehende Schemata sind schreibgeschützt, das heißt es ist jederzeit eine Rückkehr zu den Ausgangswerten möglich. Ihre eigenen Änderungen sichern Sie, indem Sie auf den Button rechts oben klicken und einen Namen für Ihr eigenes Schema eingeben. Es wird nun im Auswahlmenü erscheinen.
![]() | Tipp |
|---|---|
Bitte beachten Sie, dass unter nur Standardaktionen konfigurierbar sind, die in allen Programmen verfügbar sind. Programmspezifische Kürzel müssen über -> im Programm selber konfiguriert werden. | |
Die Einstellungen in diesem Modul vereinfachen den Systemzugang für Benutzer mit Hörproblemen oder motorischen Störungen. Das Modul ist in zwei Karteireiter und gegliedert.
Systemsignale können optisch und akustisch an den Benutzer weitergegeben werden. Standardmäßig ist die akustische Variante mit voreingestellt. Ist diese Checkbox deaktiviert, wird der Systemlautsprecher Ihres Systems deaktiviert. Ziehen Sie einen bestimmten Klangton vor, aktivieren Sie die Checkbox und wählen Sie über den Button aus der gebotenen Übersicht einen passenden Klang aus.
Sollen Systemsignale optisch an den Benutzer weitergegeben werden, aktivieren Sie die Checkbox . Sollten Sie keine weiteren Änderungen hier vornehmen, wird der Bildschirm bei Auslösen eines Systemsignals invertiert (der Radiobutton ist standardmäßig aktiviert). Die Dauer des optischen Signals setzen Sie mit Hilfe des Schiebereglers fest. Alternativ zur Invertierung des Bildschirms können Sie ein farbiges Aufleuchten des Bildschirms einstellen. Aktivieren Sie hierzu den Radiobutton des Bildschirms und wählen Sie die gewünschte Farbe durch Klick auf das Farbfeld anschließend im Farbeditor aus.
Manche Tastaturkürzel erfordern es, dass eine Taste permanent gedrückt gehalten wird (dies betrifft Alt, Strg oder Shift), während der übrige Teil des Kürzels eingegeben wird. Werden „klebende“ Tasten verwendet, betrachtet das System diese Tasten nach einmaligem Drücken als gehalten.
Hier legen Sie fest, ob und wenn ja in welchem Ausmaß das System die Ausgabe von Zeichen am Bildschirm durch eine Tastatureingabe verzögert. Je größer das hier per Schieberegler eingestellte Intervall, desto länger kann eine Taste gehalten werden, ohne dass dies eine wiederholte Ausgabe des entsprechenden Zeichens am Bildschirm zur Folge hätte.
Aktivieren Sie diese Option, wird zweimaliges Drücken einer Taste nur dann als zwei auszugebende Zeichen interpretiert, wenn das hier per Schieberegler gewählte Zeitintervall verstrichen ist. Versehentlich kurz hintereinander erfolgtes Drücken derselben Taste wird so abgefangen und unsinnige Ausgaben verhindert.