Mit dem Backup-Modul haben Sie die Möglichkeit, mit YaST Backups Ihres Systems durchzuführen. Das Modul führt keine vollständigen Systembackups durch, sondern sichert nur Informationen über geänderte Pakete, systemkritische Bereiche und Konfigurationsdateien.
Bei der Konfiguration können Sie bestimmen, welche Dateien gesichert werden sollen. Standardmäßig werden Informationen darüber gesichert, welche Pakete sich seit der letzten Installation geändert haben. Zusätzlich können Sie Dateien sichern, die zu keinem Paket gehören, z.B. viele Konfigurationsdateien in Ihrem /etc- oder Ihrem home-Verzeichnis. Außerdem können kritische Systembereiche auf der Festplatte wie Partitionierungstabellen oder der MBR hinzugefügt werden, die dann bei einer nötigen Restaurierung benutzt werden können.
Mit dem Restore-Modul (Abb. 4.28. “YaST: Startfenster des Restore-Moduls”) können Sie Ihr System von einem Backup-Archiv wiederherstellen. Folgen Sie den Anweisungen im YaST. Mit gelangen Sie in die verschiedenen Dialoge. Zu Beginn geben Sie an, wo sich das/die Archiv(e) befinden, also entweder auf Wechselmedien, auf lokalen Platten oder auf Netzwerk-Filesystemen. Im weiteren Verlauf der Dialoge erhalten Sie zu den Archiven die jeweiligen Beschreibungen und Inhalte und Sie können entscheiden, was Sie aus den Archiven wiederhergestellt haben möchten.
Weiterhin können Sie in zwei Dialogen erstens Pakete zum Deinstallieren wählen, die seit dem letzten Backup neu hinzugekommen sind, und zweitens werden Ihnen Pakete, die seit dem letzten Backup gelöscht wurden, zum erneuten Installieren angeboten. Durch diese beiden zusätzlichen Schritte können Sie exakt den Systemzustand zum Zeitpunkt des letzten Backups wiederherstellen.
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Da dieses Modul im Normalfall viele Pakete und Dateien installiert, ersetzt oder deinstalliert, sollten Sie es nur benutzen, wenn Sie Erfahrung mit Backups haben, sonst kann Ihnen unter Umständen Datenverlust entstehen. | |
Mit diesem YaST-Modul können Sie auf einfache Weise Boot-Disketten, Rettungs-Disketten und Modul-Disketten erstellen. Diese Disketten sind hilfreich, wenn die Boot-Konfiguration in Ihrem System einmal beschädigt sein sollte. Die Rettungs-Diskette ist speziell dann nötig, wenn das Datei-System der Root-Partition beschädigt ist. In diesem Fall wird unter Umständen auch die Modul-Diskette mit verschiedenen Treibern benötigt, um auf das System zuzugreifen (z. B. um ein RAID-System anzusprechen).
Die folgenden Optionen sind verfügbar
Mit dieser Option erstellen Sie eine Standard-Boot-Diskette, mit der Sie ein bereits installiertes System booten können. Sie wird auch zum Starten des Rettungssystems benötigt.
Diese Diskette entält eine spezielle Umgebung, die es Ihnen ermöglicht, Wartungsarbeiten an Ihrem installierten System durchzuführen, z. B. die Prüfung und Instandsetzung von Datei-Systemen und die Aktualisierung des Bootloaders.
Um das Rettungssystem zu starten, booten Sie zunächst mit der Standard Boot-Diskette und wählen dann , und . Sie werden dann aufgefordert die Rettungs-Diskette einzulegen. Wenn Sie Ihr System für die Nutzung spezieller Treiber konfiguriert haben (z.B. RAID oder USB), müssen Sie ggf. zusätzlich entsprechende Module von einer Modul-Diskette laden.
Modul-Disketten enthalten zusätzliche System-Treiber. Der Standard-Kernel unterstützt nur IDE-Laufwerke. Falls die Laufwerke in Ihrem System an spezielle Controller (z.B. SCSI) angeschlossen sind, müssen Sie die entsprechenden Treiber von einer Modul-Diskette laden. Wenn Sie diese Option wählen und auf klicken, gelangen Sie in einen Dialog zur Erstellung verschiedener Modul-Disketten.
Die folgenden Modul-Disketten sind verfügbar
USB-Module
Diese Diskette enthält USB-Module, die z.B. dann gebraucht werden, wenn Sie USB-Laufwerke angeschlossen haben.
IDE-, RAID- und SCSI-Module
Weil der Standard-Kernel nur normale IDE-Laufwerke unterstützt, brauchen Sie diese Modul-Diskette, wenn Sie spezielle IDE-Controller benützen. Zusätzlich finden Sie hier alle RAID- und SCSI-Module.
Netzwerk-Module
Falls Sie Zugang zu einem Netzwerk benötigen, müssen Sie das passende Treiber-Modul für Ihre Netzwerk-Karte von dieser Diskette laden.
PCMCIA, CDROM (non-ATAPI), FireWire und Dateisysteme
Diese Diskette enthält alle PCMCIA-Module, die vor allem bei Laptop-Computern eingesetzt werden. Weiterhin sind hier die Module für FireWire und einige weniger verbreitete Dateisysteme zu finden. Ältere CDROM-Laufwerke, die noch nicht die ATAPI-Norm erfüllen, können mit Treibern von dieser Diskette ebenfalls betrieben werden.
Um Treiber von einer Modul-Diskette in das Rettungssystem zu laden, wählen Sie und die gewünschte Modul-Klasse aus (SCSI, Ethernet usw.). Sie werden dann aufgefordert, die entsprechende Modul-Diskette einzulegen, und die enthaltenen Module werden aufgelistet. Wählen Sie dann das gewüschte Modul aus. Achten Sie danach bitte auf die Ausgaben des Systems: ist ein Hinweis darauf, dass die Hardware vom Modul nicht erkannt werden konnte. Manche ältere Treiber benötigen bestimmte Parameter, um die Hardware richtig ansteuern zu können. In diesem Fall sollten Sie die Dokumentation Ihrer Hardware zu Rate ziehen.
Mit dieser Option können Sie ein beliebiges Disketten-Image von der Festplatte auf eine Diskette schreiben. Die Image-Datei muss bereits vorhanden sein.
Hier können Sie nach der Eingabe einer URL und entsprechenden Authentifizierungsdaten ein Disketten-Image aus dem Internet laden.
Um eine der o.g. Disketten zu erzeugen, wählen Sie bitte die entsprechende Option und klicken Sie auf . Sie werden dann aufgefordert, eine Diskette einzulegen. Nachdem Sie nochmals auf geklickt haben, wird der Inhalt auf die Diskette geschrieben.
Die Bootloader-Konfiguration wird durch das YaST-Modul stark vereinfacht, allerdings sollten Sie sich nicht daran versuchen, ohne das Konzept dahinter verstanden zu haben. Bitte lesen Sie im Administrationshandbuch das entsprechende Kapitel, bevor Sie tatsächlich Änderungen an der Bootloader-Konfiguration vornehmen. Die folgenden Erklärungen beziehen sich primär auf den Standard-Bootloader GRUB.
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Das Ändern des Boot-Modus im laufenden System ist nur für Experten zu empfehlen. | |
Rufen Sie im YaST Kontrollzentrum unter das Modul auf. Sie sehen die aktuelle Bootloader-Konfiguration Ihres Systems und können diese nun verändern (siehe Abb. 4.30. “Bootloader-Konfiguration mit YaST”).
Das weiß unterlegte Konfigurationsfeld gliedert sich in drei Spalten, links unter werden die veränderten Optionen markiert, die in der mittleren Spalte aufgeführt sind. Die aktuellen Werte dazu finden Sie in der rechten Spalte. Um nun eine neue Option hinzuzufügen, klicken Sie auf den Button . Wenn Sie dagegen nur den Wert einer Option ändern wollen, wählen Sie diese durch Mausklick aus und klicken dann auf . Wollen Sie eine bestehende Option nicht verwenden, wählen Sie sie aus und klicken auf .
Rechts unter dem Konfigurationsfenster finden Sie eine Combobox mit folgenden Optionen:
Ein neuer Konfigurationsvorschlag wird erstellt. Wenn dabei auf anderen Partitionen eine ältere Linux-Version oder ein anderes Betriebssystem gefunden werden, werden diese in das Bootmenü integriert. Sie können dann wählen, ob Linux direkt gebootet wird oder dessen alter Bootloader. Im letzteren Fall gelangen Sie dann beim Booten in ein zweites Bootmenü.
Sie erstellen selbst die gesamte Konfiguration ohne Unterstützung durch Vorschläge.
Wenn Sie schon einige Veränderungen vorgenommen haben und mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind, können Sie hier die aktuell gespeicherte Konfiguration neu einlesen. Als Ausgangsbasis haben Sie dann wieder den Stand, der im System gespeichert ist.
Falls ein anderes Betriebssystem und eine ältere Linux-Version in anderen Partitionen installiert sind, wird das Menü aufgebaut aus einem Eintrag für das neue SUSE LINUX, einem Eintrag für das andere System sowie allen Einträgen aus dem alten Bootloader-Menü. Dieser Vorgang kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Bei Verwendung von LILO besteht diese Möglichkeit nicht.
Hier wird der auf Festplatte gespeicherte MBR wieder zurückgeschrieben.
Unterhalb dieser Combobox finden Sie den Button , über den Sie direkt die relevanten Konfigurationsdateien in einem Editor bearbeiten können. Über das Auswahlfeld laden Sie die gewünschte Datei und können diese direkt ändern. Bei Klick auf werden Ihre Änderungen gespeichert. Mit verlassen Sie die Bootloader-Konfiguration und bringt Sie wieder zum Hauptfenster.
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Beachten Sie, dass die Reihenfolge der Optionen bzw. Befehle bei GRUB eine wichtige Rolle spielt. Richten Sie sich nach der vorgegebenen Reihenfolge, da der Rechner sonst eventuell nicht startet. | |
Für weniger erfahrene Benutzer ist die YaST-geführte Konfiguration wesentlich einfacher als das direkte Editieren der Dateien. Selektieren Sie mit der Maus eine Option und klicken dann auf , erscheint ein Dialog, in dem Sie individuelle Anpassungen vornehmen können. Durch Klick auf bestätigen Sie die Änderungen und gelangen zurück zum Hauptdialog, wo Sie weitere Optionen bearbeiten können. Diese Optionen sind je nach Bootloader unterschiedlich. Im Folgenden stellen wir Ihnen kurz einige wichtige für GRUB vor:
Über diese Option können Sie zwischen GRUB und LILO umschalten. Sie gelangen dann zu einem weiteren Dialog, in dem Sie die Art des Wechsels spezifizieren. Sie können die aktuelle GRUB-Konfiguration in eine ähnliche LILO-Konfiguration umwandeln lassen, wobei Informationen verloren gehen können, wenn es keine äquivalenten Optionen gibt. Außerdem können Sie die Konfiguration völlig neu erstellen oder sich einen neuen Vorschlag erstellen lassen, den Sie dann gegebenenfalls weiter bearbeiten.
Wenn Sie die Bootloader-Konfiguration im laufenden System aufrufen, können Sie weiterhin die Konfiguration von der Festplatte einlesen lassen. Falls Sie sich entscheiden sollten, doch wieder zum vorher eingestellten Bootloader zurückzuwechseln, können Sie über die letzte Option dessen Konfiguration wieder laden. Allerdings ist dies nur möglich, solange Sie das Bootloader-Modul nicht verlassen.
In diesem Dialog wird bestimmt, wohin der Bootloader installiert werden soll. Im Master Boot Record (MBR), im Bootsektor der Boot-Partition (falls vorhanden), im Bootsektor der root-Partition oder auf Diskette. Über die Option können Sie das Installationsziel frei wählen. Bitte beachten Sie dazu die Informationen zu GRUB oder LILO im Administrationshandbuch.
Wenn Sie zwei oder mehr Festplatten in Ihrem Rechner eingebaut haben, geben Sie hier die Reihenfolge entsprechend den BIOS-Einstellungen des Rechners an.
Mit dieser Option legen Sie fest, welcher Kernel oder welches andere Betriebssystem als Standard geladen werden soll, wenn Sie im Bootmenü keine Wahl treffen. Nach Ablauf der Wartefrist wird dann das Standard-System gebootet. Durch Klick auf diese Option und anschließend auf den Button gelangen Sie zur Übersicht aller Bootmenü-Einträge. Sie können aus der Liste den entsprechenden Eintrag auswählen und dann auf den Button klicken. Ebenso können Sie einen beliebigen Eintrag durch Klick auf editieren. Dieser Dialog unterscheidet sich nicht vom folgenden. Sie haben alle Möglichkeiten: die Reihenfolge des Bootmenüs ändern, Einträge hinzufügen, ändern, löschen oder als Standard setzen.
Im Hauptfenster sehen Sie bei dieser Option, welche Menü-Einträge es gibt. Wenn Sie diese Option auswählen und auf klicken, gelangen Sie zum selben Dialog wie bei .
Mit dieser Option aktivieren Sie die Partition, in deren Bootsektor der Bootloader installiert wurde unabhängig davon, auf welcher Partition das Verzeichnis /boot oder / (root) mit den Bootloader-Dateien liegt.
Wenn Sie die Lage des Bootloaders verändern, können Sie hier entscheiden, ob der MBR überschrieben werden soll.
Die geänderten Festplattenbereiche werden gesichert.
Fügen Sie den gespeicherten MBR zum Bootloadermenü hinzu.
Im untersten Abschnitt ist die -Option interessant, mit der Sie festlegen können, wie viele Sekunden der Bootloader auf Eingaben wartet, bis er das Standard-System bootet. An dieser Stelle können Sie noch eine Reihe weiterer Optionen über den -Button ergänzen. Die sinnvolle Nutzung dieser Optionen erfordert in der Regel jedoch ein tiefes Verständnis der Hintergründe und wird deshalb hier nicht weiter erläutert. Lesen Sie dazu bitte die entsprechenden Kapitel im Administrationshandbuch sowie in den Manual-Pages von GRUB und LILO (Befehle: man grub, man lilo, man lilo.conf). Zu GRUB finden Sie außerdem ein ausführliches Online-Handbuch auf der Webseite: http://www.gnu.org/software/grub/.
Der Logical Volume Manager (LVM) ist ein Werkzeug zur individuellen Partitionierung der Festplatten mittels logischer Laufwerke. Da es sich um ein reines Expertentool handelt, wird es im Rahmen des Benutzerhandbuches nicht weiter erläutert. Nähere Informationen dazu finden Sie bei Bedarf im Administrationshandbuch.
Es ist zwar möglich, im installierten System die Partitionierung zu modifizieren, dies sollten jedoch nur Experten durchführen, die genau wissen, was sie tun, da ansonsten die Gefahr des Datenverlustes sehr hoch ist. Falls Sie das Werkzeug trotzdem benutzen möchten, finden Sie die Beschreibung im Installationsteil dieses Buches im Kapitel 2.5.4. “Partitionierung” (der Partitionierer während der Installation ist der gleiche wie im fertigen System).
Mit dem Modul für den Profilmanager System Configuration Profile Management SCPM wurde eine Möglichkeit geschaffen, komplette individuelle Systemkonfigurationen anzulegen, zu verwalten und zwischen ihnen bei Bedarf zu wechseln. Normalerweise kann so etwas vor allem bei mobilen Computern sehr hilfreich sein, die an verschiedenen Standorten (in verschiedenen Netzwerken) und von verschiedenen Personen verwendet werden. Aber auch bei stationären Rechnern können auf diese Weise unterschiedliche Hardwarekomponenten bzw. verschiedene Testkonfigurationen zum Einsatz kommen. Obwohl das Modul mit der zugehörigen Hilfe einfach zu bedienen ist, ist die Konfiguration solcher Profile immer eine Angelegenheit für Experten bzw. für Systemadministratoren. Wenn Sie weiterführende Informationen über die Grundlagen und die Bedienung des SCPM erfahren möchten, lesen Sie bitte die entsprechenden Abschnitte im Notebook-Kapitel im Administrationshandbuch.
SUSE LINUX können Sie in verschiedenen Runleveln betreiben. Standardmäßig startet das System in Runlevel 5. Das bedeutet, Sie haben dann Mehrbenutzerbetrieb, Netzwerkzugang und grafische Oberfläche (X-Window-System). Als weitere Runlevel haben Sie Mehrbenutzerbetrieb mit Netzwerk ohne X (Runlevel 3), Mehrbenutzerbetrieb ohne Netzwerk (Runlevel 2), Einzelnutzerbetrieb (Runlevel 1 und S), System herunterfahren (Runlevel 0) und System neu starten (Runlevel 6).
Die verschiedenen Runlevel sind hilfreich, wenn in einem höheren Runlevel Probleme mit dem jeweiligen Dienst auftreten (X oder Netzwerk). Dann kann das System in einem niedrigeren Runlevel gestartet werden, um den jeweiligen Dienst zu reparieren. Außerdem laufen viele Server ohne grafische Oberfläche. Deshalb müssen solche Rechner z.B. in den Runlevel 3 gebootet werden.
In der Regel benötigen Heimanwender nur den Standardrunlevel (5). Wenn allerdings Ihre grafische Oberfläche einmal hängen bleiben sollte, können Sie zum Neustart des X-Window-Systems auf eine Textkonsole mit der Tastenkombination Strg-Alt-F1 umschalten, sich dort als Root anmelden und dann in den Runlevel drei schalten mit dem Befehl init 3. Damit wird Ihr X-Window-System heruntergefahren und Ihnen steht ausschließlich eine reine Textkonsole zur Verfügung. Starten können Sie es dann einfach wieder mit init 5.
Bei einer Standardinstallation ist Runlevel 5 ausgewählt. Wollen Sie beim Booten in einen anderen Runlevel starten, können Sie hier einfach den Standardrunlevel ändern. Mit können Sie außerdem individuell festlegen, welche Dienste in welchem Runlevel gestartet werden.
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Fehlerhafte Einstellungen bei Systemdiensten und Runleveln können Ihr System unbrauchbar machen. Informieren Sie sich vor einer Änderung dieser Einstellungen über die möglichen Folgen, um die Funktionsfähigkeit Ihres Systems zu gewährleisten. | |
Weitere Informationen zu den Runlevels in SUSE LINUX finden Sie im Administrationshandbuch unter Das Bootkonzept, Die Runlevels.
Im Verzeichnis /etc/sysconfig sind die Dateien mit den wichtigsten Einstellungen für SUSE LINUX hinterlegt (ehemals in der Datei /etc/rc.config zentral verwaltet). Der Sysconfig-Editor stellt alle Einstellmöglichkeiten übersichtlich dar. Die Werte können geändert und anschließend in die einzelnen Konfigurationsdateien übernommen werden. Im Allgemeinen ist das manuelle Editieren allerdings nicht notwendig, da bei der Installation eines Paketes oder beim Einrichten eines Dienstes etc. die Dateien automatisch angepasst werden.
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Ohne die nötigen Vorkenntnisse sollten Sie keine Änderungen in den Dateien in /etc/sysconfig vornehmen, da sonst die Funktionstüchtigkeit Ihres Systems erheblich beeinträchtigt werden kann. | |
Weitere Informationen zu den Runlevels in SUSE LINUX finden Sie im Administrationshandbuch unter Das Bootkonzept.
Die Zeitzone legen Sie bereits während der Installation fest – hier haben Sie die Möglichkeit, eine nachträgliche Änderung vorzunehmen. Klicken Sie in der Länder-Liste einfach auf Ihr Land und wählen Sie oder Greenwich Mean Time. Bei einem Linux-System ist es üblich, zu verwenden. Rechner mit weiteren Betriebssystemen wie z.B. Microsoft Windows™ verwenden meistens die Ortszeit.
Hier können Sie die Sprache für Ihr Linux-System einstellen, wenn nicht schon während der Installation geschehen.
Die Sprache lässt sich hier auch nachträglich ändern. Die mit YaST vorgenommene Spracheinstellung erstreckt sich systemweit, also für YaST und den Desktop KDE 3.
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Dieses Modul sollten Sie nur benutzen, wenn Sie auf einem System ohne X-Window-System und grafische Oberfläche arbeiten. Wenn Sie im grafischen System arbeiten (also z.B. mit KDE, sollten Sie die Tastatur, wenn es nötig wird, mit dem Modul einrichten; Kapitel 4.4.4. “Grafikkarte und Monitor (SaX2)”). | |
Das gewünschte Tastatur-Layout entspricht in der Regel der gewählten Sprache. Im Testfeld sollten Sie die Einstellung ausprobieren, z.B. ob die Umlaute (ä, ö und ü) korrekt wiedergegeben werden, oder der Buchstabe 'ß' oder das so genannte Pipe-Symbol '|'. Auch die Buchstaben 'z' und 'y' sollten geprüft werden, da diese bei einer amerikanischen Tastatur andersherum liegen.