1.4. Abschluss: Die Konfiguration

Nach Beendigung der Installation müssen Sie noch einige wichtige Einstellungen vornehmen, bevor Sie endgültig mit SUSE LINUX arbeiten können (detaillierte Anleitung dazu im Kapitel 2.6. “Installation abschließen”): Zuerst müssen Sie für den Systemadministrator (Benutzer root) ein Passwort festlegen. Dieser spezielle Benutzer wird von YaST immer eingerichtet und ist für Wartungsarbeiten am System gedacht.

[Warning]Warnung

Merken Sie sich unbedingt das Root-Passwort, da Sie nur als root Änderungen am System vornehmen oder Programme installieren können.

Wird bei der Installation eine Netzwerk-Karte oder andere Kommunikations-Hardware gefunden (zum Beispiel ein Modem oder ISDN), können Sie diese jetzt einrichten und ggf. eine Verbindung ins Internet oder zu einem lokalen Netzwerk (LAN) herstellen. Im weiteren Verlauf ermöglicht dies dann die Nutzung verschiedener Dienste.

Wenn Sie zum Beispiel eine Internet-Verbindung konfiguriert haben, können sie hier wahlweise gleich ein YaST-Online-Update durchführen. Dadurch werden schon im Rahmen der Installation neueste Updates berücksichtigt, die sich vielleicht seit der Auslieferung von SUSE LINUX ergeben haben.

Wenn Sie eine Verbindung zu einem lokalen Netzwerk hergestellt haben, ist die Konfiguration eines so genannten Name-Service (zum Beispiel NIS) möglich. YaST geht dann davon aus, dass Sie auf Ihrem Rechner keine lokalen Benutzer verwalten werden. Dies ist meist bei Arbeitsplatzrechnern im gewerblichen Bereich der Fall; die Benutzer werden dort zentral verwaltet (zum Beispiel auf einem Abteilungsrechner). Wenn kein Name-Service eingerichtet wurde, erhalten Sie Gelegenheit, lokale Benutzer anzulegen, die für die normale Arbeit mit dem System gedacht sind.

Schließlich werden in einer weiteren Übersicht der erkannte Bildschirm und die Grafikkarte, sowie verschiedene zusätzliche Hardware (Drucker, Soundkarte usw.) angezeigt. Bei Bedarf können Sie hier zum Beispiel die vorgeschlagene Grafikauflösung oder die Farbtiefe für die Anzeige ändern (s. auch Kapitel 2.7. “Hardware-Konfiguration”). Für die Konfiguration der Zusatz-Hardware stehen hier Dialoge bereit, die oft sogar selbstständig nach angeschlossenen Geräten suchen können. Diese Einstellungen müssen aber nicht unbedingt hier am Ende der Installation vorgenommen werden. Sie können diesen Schritt auch überspringen und irgendwann später nachholen. Nach Abschluss dieses letzten Schrittes startet Ihr neu installiertes System und Sie können damit arbeiten.

Viel Spaß mit SUSE LINUX!