Im Folgenden finden Sie eine Liste der Neuerungen mit Apache 2. Ausführliche Dokumentation zum Apache HTTP Server Version 2.0 finden Sie auf der Webseite: http://httpd.apache.org/docs-2.0/de/.
Bei der Art und Weise, wie mehrere Anfragen gleichzeitig ausgeführt werden, hat man die Wahl zwischen Threads und Prozessen. Die Prozessverwaltung ist in ein eigenes Modul, das sogenannte Multi-Processing-Modul (MPM) ausgelagert worden. Je nach MPM reagiert Apache 2 verschieden auf Anfragen. Das hat vor allem Auswirkungen auf die Performance und auf die Verwendung von Modulen. Dies wird im Folgenden ausführlicher besprochen.
Das Innenleben von Apache wurde gründlich aufgeräumt, Apache verwendet nun eine neue, eigene Basisbibliothek (Apache Portable Runtime, APR) als Schnittstelle zu Systemfunktionen und für die Speicherverwaltung. Darüberhinaus sind wichtige und weitverbreitete Module wie mod_gzip (Nachfolger: mod_deflate) oder mod_ssl, die tief in die Request-Verarbeitung eingreifen, jetzt weit besser in den Apache integriert.
Apache 2 beherrscht nun das kommende Internetprotokoll IPv6.
Es gibt jetzt einen Mechanismus, mit dem die Hersteller von Modulen selbst Angaben über die gewünschte Ladereihenfolge der Module machen können, so dass sich der Anwender nicht mehr selbst darum kümmern muss. Die Reihenfolge, in der Module ausgeführt werden, ist oft wichtig und wurde früher ueber die Ladereihenfolge festgelegt. So muss ein Modul, das nur authentifizierten Benutzern Zugriff auf bestimmte Resourcen erlaubt, als erstes aufgerufen werden, damit Benutzer, die keine Zugriffsrechte haben, die Seiten erst gar nicht zu sehen bekommen können.
Anfragen an und Antworten von Apache können durch Filter bearbeitet werden.
Unterstützung fuer Dateien größer 2 GiB (Large-File-Support, LFS), auf 32-bit-Systemen
Einige neuere Module gibt es nur für Apache 2.
Mehrsprachige Fehlermeldungen.