Im Verzeichnis /etc/sysconfig sind die Dateien mit den wichtigsten Einstellungen für hinterlegt. Der Sysconfig-Editor stellt alle Einstellmöglichkeiten übersichtlich dar. Die Werte können geändert und anschließend in die einzelnen Konfigurationsdateien übernommen werden. Im Allgemeinen ist das manuelle Editieren allerdings nicht notwendig, da bei der Installation eines Paketes oder beim Einrichten eines Dienstes etc. die Dateien automatisch angepasst werden.
![]() | Änderungen in den /etc/sysconfig/*-Dateien |
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Ihre Änderungen in /etc/sysconfig/* haben tief greifende Folgen für Ihr gesamtes System. Bitte informieren Sie sich vor jeder Änderung ausreichend über die möglichen Folgen. So stellen Sie sicher, dass Ihr System funktionsfähig bleibt. Sämtliche Sysconfig-Variablen in den /etc/sysconfig/-Dateien sind mit kurzen Kommentaren versehen, die die Funktion der jeweiligen Variablen dokumentieren. | |
Der Sysconfig-Editor startet mit einer in drei Teilbereiche gegliederten Maske. Im linken Teil der Maske können Sie in einer Baumansicht die zu konfigurierende Variable selektieren. Sobald Sie eine Variable selektieren, erscheint in der rechten Fensterhälfte die Bezeichnung der Selektion und die derzeit aktive Einstellung der Variablen. Unterhalb der Variablen wird eine kurze Beschreibung, möglichen Werte, die Standardeinstellung, sowie die Datei, in der diese Variable gespeichert wird, angezeigt. Weiterhin wird in dieser Maske angezeigt, welches Konfigurationsskript bei Änderung dieser Variablen ausgeführt wird und welcher Dienst neu gestartet wird. bittet Sie um eine Bestätigung der Änderungen und informiert Sie, welche Skripte im Anschluss an ein Verlassen des Moduls mit ausgeführt werden sollen. Sie haben die Möglichkeit, das Starten bestimmter Dienste und Skripte zu überspringen, wenn Sie sie an dieser Stelle noch nicht starten wollen.