SCSI-Geräte wie z.B. Festplattenpartitionen bekommen beim Booten Gerätedateinamen mehr oder weniger dynamisch zugewiesen. Dies ist solange kein Problem, wie sich an der Zahl oder an der Konfiguation der Geräte nichts ändert. Wenn aber eine weitere SCSI-Festplatte hinzukommt und diese vor der alten Festplatte vom Kernel erkannt wird, dann erhält die alte Platte neue Namen und die Einträge in der Mounttabelle /etc/fstab passen nicht mehr.
Um diese Schwierkeit zu vermeiden, sollte man boot.scsidev einsetzen. boot.scsidev nimmt die Einrichtung der SCSI-Geräte beim Booten vor und trägt dauerhafte Gerätenamen unter /dev/scsi/ ein, die man dann in der /etc/fstab verwenden kann.
Im Expertenmodus des Runlevel-Editors ist boot.scsidev für die Stufe B einzuschalten, dann werden die notwendigen Links in /etc/init.d/boot.d angelegt, um die Namen während des Bootens zu erzeugen.