OPT_PFTPD 3.2.3

Aktuelle Version siehe <http://arnowelzel.de/wiki/fli4l/opts>

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Einfhrung
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Mit OPT_PFTPD ist es mglich, einen FTP-Server auf FlI4L auf Basis von PureFTP
(siehe auch http://www.pureftpd.org) laufen zu lassen.

FLI4L ist eigentlich nicht fr Serverdienste gedacht. Um einen "richtigen"
ftp-Server einzurichten, eignet sich EISFAIR besser (http://www.eisfair.org).

Ich bernehme keine Verantwortung fr Fehler, die durch dieses Paket entstehen.
Wer einen sicheren FTP-Server haben will sollte sich selbst einlesen, und
kontrollieren, ob alles so luft wie es soll.

Diese Version ist aus OPT_PFTPD 0.7 von Florian Zierer hervorgegangen und fr
FLI4L 3.0.0 und FLI4L 3.0.2 gedacht. Sie ist nicht lteren Versionen benutzbar!

Fr FLI4L 2.0.8 ist Version 0.7 geeignet. Die Version 0.8 war eine
Zwischenversion fr FLI4L 2.1.9 und sollte aufgrund der Abhngigkeit von
OPT_LIBC5 und diverser Bugs im HTTP-Interface nicht mehr verwendet werden!

Da dieses Paket aktuelle Binaries, basierend auf PureFTP 1.0.21, verwendet,
ist OPT_LIBC5 nicht mehr erforderlich!

Die franzsische bersetzung stammt von Bernard Charrier.

Dank auch an Frank Saurbier fr seine Ergnzungen im Bereich der
Logfile-Anzeige.


Hinweise zur Installation
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Da die "check"-Datei keine Abhngigkeiten von mehreren "Hauptversionen"
von FLI4L erlaubt (3.0 und 3.2), habe ich die Abhngigkeit komplett
entfernt. Bei Problemen beachten:

OPT_PFTPD 3.2.2 ist nur mit FLI4L 3.0.0-3.0.4, 3.2.x und 3.4.0 getestet!

VOR der Installation muss man die Verzeichnisse fr die Benutzerdaten
(/data/conf) und fr die Dateiablage (/data/ftp) anlegen.

Die Dateiablage muss auf einer Partition mit ext2/ext3-Dateisystem liegen.
FAT ist NICHT geeignet!

In der Konsole oder via SSH:

mkdir /data/conf
mkdir /data/ftp

NACH der Installation und dem ersten Neustart von FLI4L muss man das
Verzeichnis fr die Dateiablage dem richtigen User/Gruppe zuweisen.

Dazu kann man folgenden Befehle an der Konsole bzw. ber SSH eingeben:

chown -R ftpuser:ftpgroup /data/ftp

Dies ist nur einmalig ntig, da diese Zuweisung dauerhaft gespeichert wird.


Arno Welzel
http://arnowelzel.de


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nderungen gegenber OPT_PFTPD 3.2.0
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1) Zustzliche Option PFTPD_ONLY_IPV4 hinzugefgt

In Verbindung mit dem Paket OPT_EASYIPV6 konnte der FTP-Server nicht mehr
starten. Diese Option sorgt dafr, dass der FTP-Server nur noch IPv4-Adressen
beachtet und wieder korrekt luft.

Siehe auch weiter unten bei der Konfiguration.

2) Bugfix in der HTTP-Oberflche

Bei der nderung existierender Logins wurde die Angabe des lokalen
Verzeichnisses nicht bernommen.

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nderungen gegenber OPT_PFTPD 3.0.6
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1) Anpassung an FLI4L 3.2.0

Durch einige nderungen bei FLI4L 3.2.0 funktionierte die Anzeige der
Verbindungsdaten und Logfiles nicht mehr. Das ist jetzt korrigiert.

2) Optimierte Logfile-Anzeige

Die Anzeige des Logfiles geht jetzt deutlich schneller.

3) Erweiterte Benutzerverwaltung

Die Benutzerverwaltung wurde komplett neu geschrieben und erlaubt jetzt
auch die Angabe von zulssigen IP-Adressen, Anzahl der Verbindungen und
Uhrzeiten. Das Lschen von Benutzern erfolgt jetzt mit einer vorherigen
Abfrage, um ungewollte Lschungen zu vermeiden.

Fr die neuen Benutzerrechte sind folgende Konfigurationsvariablen
hinzugekommen, die ggf. in der eigenen Konfiguration ergnzt werden mssen:

PFTPD_VLIMIT_SESSIONS_x
PFTPD_VLIMIT_IP_x
PFTPD_VLIMIT_TIME_x

Siehe auch weiter unten bei der Konfiguration.


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nderungen gegenber OPT_PFTPD 0.7
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1) HTTP-Oberflche

Die HTTP-Oberflche wurde an die neue Oberflchengestaltung von FLI4L 3.0.0
angepasst und untersttzt derzeit die Sprachen Deutsch (de), Englisch (en)
und Franzsisch (fr).

Des weiteren wurden intern zahlreiche nderungen vorgenommen, um die
CGIs abzuspecken und an die neue Umgebung von FLI4L 3.0.0 anzupassen.

2) Anonymous FTP

Die untersttzung von anonymen Usern ber die Konfiguration wurde ausgebaut.
Sprich: Ohne Handarbeit werden keine anonymen Logins mehr untersttzt!

Dies dient sowohl zur Verbesserung der Sicherheit (ein "offener" FTP-Server
kann erhebliche Probleme schaffen, da sowas gerne von Dritten ausgenutzt
wird, um illegale Inhalte zu verbreiten!) und andererseits hat dies
Option bei meinen Tests auch nicht wirklich zuverlssig funktioniert.

Wer sich daran strt, dass er sich lokal bei FTP immer anmelden muss,
kann auch Clients verwenden, die das Passwort speichern knnen, wie z.B.
FileZilla (http://filezilla.sourceforge.net/) oder WinSCP (http://winscp.net/).

3) Warnung beim Zulassen von Systemusern

Die Option, auch Systemuser zuzulassen, bedeutet bei FLI4L faktisch, dass
jemand mit root-Login auf den gesamten Router zugreifen kann. Das sollte
nur als Notlsung verwendet werden, wenn man sonst keine andere Mglichkeit
hat - sftp oder scp (aus dem SSH-Paket von FLI4L) sind in der Regel
sinnvoller. Deshalb erscheint beim Aktivieren dieser Option eine entsprechende
Warnung beim Bauen der neuen Startdateien fr FLI4L.


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Konfiguration
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OPT_PFTPD

  Mit OPT_PFTPD='yes' wird das Paket aktiviert.

PFTPD_PORT

  Standardeinstellung: PFTPD_PORT='21'

  Der Port, auf dem der FTP-Server lauschen soll.

PFTPD_NUM_OF_CLIENTS  

  Standardeinstellung: PFTPD_NUM_OF_CLIENTS='5'

  Anzahl der Clients, die sich gleichzeitig verbinden knnen
  
PFTPD_MAX_CON_PER_IP

  Standardeinstellung: PFTPD_MAX_CON_PER_IP='2'

  Anzahl der Verbindungen, die von einer IP-Adresse aus maximal
  gleichzeitig hergestellt werden drfen.
  
PFTPD_TIMEOUT

  Standardeinstellung: PFTPD_TIMEOUT='5'

  Die maximal zulssige Zeit in Minuten ohne aktive Datenbertragung,
  bevor eine Verbindung automatisch getrennt wird.
  
PFTPD_AVOID_DNS

  Standardeinstellung: PFTPD_AVOID_DNS='yes'

  Wenn PFTPD_AVOID_DNS='yes', wird keine DNS-Abfragen fr die die
  IP-Adressen der Clients ausgefhrt, um die Namen zu ermitteln.
  
PFTPD_LIMIT

  Standardeinstellung: PFTPD_LIMIT='95'

  Limit der maximal zulssigen Festplattenbelegung in %, bis zu dem
  ein Upload zugelassen wird (maximal 100, niedrigere Werte sind
  aber sinnvoller).
 
PFTPD_BANDWIDTH

  Standardeinstellung: PFTPD_BANDWIDTH=':15'

  Bandbreite in kb/s fr Download und Upload fr jeden User im
  Format 'd:u', wobei d = Download und u = Upload. Soll kein Limit
  vorgegeben werden, lsst man die jeweilige Zahl leer. Soll
  sowohl Download wie auch Upload unbegrenzt mglich sein,
  lsst man die gesamte Variable leer (PFTPD_BANDWIDTH='').
  
  Die Angabe '40:15' wrde z.B. festlegen, dass man mit maximal
  40 kb/s zum Server Daten schicken kann und und mit maximal
  15 kb/s Daten vom Server herunterladen.

PFTPD_LOG

  Standardeinstellung: PFTPD_LOG='yes'

  Ist PFTPD_LOG='yes', wird ein Logfile geschrieben.
 
PFTPD_LOG_FORMAT

  Standardeinstellung: PFTPD_LOG_FORMAT='stats'

  Hiermit wird das Format des Logfiles festgelegt, wahlweise
  clf, stats oder w3c. Genaueres siehe http://www.pureftpd.org/README
  
  Die nderung der Sortierung und Anzahl der angezeigten Zeilen
  in der HTTP-Oberflche ist derzeit nur beim Format 'stats' mglich.
    
PFTPD_LOG_PATH

  Standardeinstellung: PFTPD_LOG_PATH='/var/log/pureftpd.log'

  Gibt den vollstndigen Pfad und Namen der Logdatei an.
  
  WICHTIG: Man sollte daran denken, dass die Logdatei u.U. viel
  Platz braucht, wenn sie nicht regelmssig gelscht wird!
  Es empfiehlt sich der Einsatz eines logrotate-Verfahrens
  wie OPT_CPMVRMLOG o...

PFTPD_PASSWD_FILE

  Standardeinstellung: PFTPD_PASSWD_FILE='/data/conf/pureftpd.passwd'

  Gibt den vollstndigen Pfad und Namen der Passwortdatei fr die virtuellen
  FTP-User an. Diese sollte auf einer Festplattenpartition liegen, damit
  nderungen zur Laufzeit ber die HTTP-Oberflche nicht verloren gehen.
  
PFTPD_DEFAULT_FTP_PATH='/data/ftp'

  Standardeinstellung: PFTPD_DEFAULT_FTP_PATH='/data/ftp'

  Hier wird das Standardverzeichnis fr FTP festgelegt. Dieses Verzeichnis
  muss existieren (ggf. manuell anlegen) und Zugriffsrechte fr ftpuser und
  ftpgroup enthalten. Nach dem ersten Neustart von FLI4L mit aktivem OPT_FTPD
  kann man das Verzeichnis wie folgt anlegen:
  
  mkdir /data/ftp
  chown -R ftpuser:ftpgroup /data/ftp
  
  Danach ist noch fr jeden User ein eigenes Unterverzeichnis sinnvoll,
  dass in der gleichen Weise angelegt wird.
  
PFTPD_VUSER_N

  Standardeinstellung: PFTPD_VUSER_N='0'
  
  Anzahl der virtuellen FTP-User. Fr jeden User folgt dann ein Abschnitt mit
  Angabe von Usernamen, Passwort und dem lokalen Verzeichnis, auf das der
  User Zugriff haben soll.
  
  Es mssen keine User in der Konfiguration angelegt werden. Man kann diese
  auch erst spter in HTTP-Oberflche einrichten (dazu auch die Angabe
  PFTPD_PASSWD_FILE prfen!). Wenn man aber User aber bereits in der
  Konfiguration festlegt, mssen die Verzeichnisse der User existieren und
  die richtigen Rechte haben, damit sie sich verbinden knnen.
  
PFTPD_VUSER_x

  Username (Login) - bitte nur ASCII-Zeichen - also keine Leerzeichen,
  keine Umlaute etc.
  
PFTPD_VPASS_x

  Passwort

PFTPD_VDIR_x

  Verzeichnis fr den User - dieses Verzeichnis muss existieren und
  Zugriffsrechte fr ftpuser und ftpgroup haben. Am sinnvollsten legt
  man es unter /data/ftp/USERNAME an.

PFTPD_VLIMIT_SESSIONS_x

  Gibt die maximal zulssige Anzahl gleichzeitiger Verbindungen an. Ist hier
  nichts angegeben, gilt nur die globale Beschrnkung der gleichzeitigen
  Verbindungen pro IP-Adresse aus PFTPD_MAX_CON_PER_IP.

PFTPD_VLIMIT_IP_x

  Gibt die zulssigen IP-Adressen an, von denen aus ein Benutzer sich anmelden
  darf. Man kann sowohl eine einzelne Adresse angeben, als auch mehrere
  Adressen durch Komma getrennt. Ebenso ist die Angabe einer oder mehrerer
  Adressen mit Subnetz-Maske zulssig, um ganze Netze anzugeben. Sinnvoll ist
  so eine Angabe, wenn z.B. mit bestimmten Logins fr vertrauliche Daten, wie
  Fax-Empfang, nur Zugriff vom LAN aus mglich sein soll, man aber den
  FTP-Server fr andere Benutzer grundstzlich von aussen erreichbar haben will.

  Ist diese Variable leer, ist der Zugriff von jeder IP-Adresse aus mglich.

PFTPD_VLIMIT_TIME_x

  Hier kann man eine Uhrzeit in der Form 'hhmm-hhmm' angeben, in denen eine
  Anmeldung zulssig ist. Ausserhalb dieser Zeit ist keine Anmeldung mglich.
  
  Ist diese Variable leer, kann der User sich zu jeder Zeit anmelden.
  
PFTPD_ALLOW_SYSTEM_USER

  Standardeinstellung: PFTPD_ALLOW_SYSTEM_USER='no'
  
  Wenn PFTPD_ALLOW_SYSTEM_USER='yes', wird auch Systemusern der Zugriff
  via FTP erlaubt.
  
  Mit dieser Option sollte man sehr vorsichtig sein, da man so auch
  dem User "root" Zugriff gibt und damit potentiell auf den gesamten
  Router!
  
PFTPD_ALLOW_SYMLINKS
  
  Standardeinstellung: PFTPD_ALLOW_SYMLINKS='no'
  
  Wenn PFTPD_ALLOW_SYMLINKS='yes', wird eine Version des FTP-Servers
  installiert, die mit der Option --with-virtualchroot compiliert wurde.
  Dadurch haben FTP-Benutzer auch Zugriff auf Verzeichnisse ausserhalb
  ihres Basisverzeichnis, die ber symbolische Links zugnglich gemacht
  wurden. Normalerweise werden solche Zugriffe nicht zugelassen.
  
  Mit dieser Option sollte man sehr vorsichtig sein, da auch unbeabsichtigt
  ein symbolischer Link auf Systemdateien und Einstellungen angelegt
  sein knnte, womit jemand potentiell Zugriff auf den gesamten Router
  bekommen knnte!
  
OPT_PFTPD_CONTROL
  
  Standardeinstellung: OPT_PFTPD_CONTROL='no'
  
  Wenn OPT_PFTPD_CONTROL='yes', wird die HTTP-Oberflche fr OPT_PFTPD
  eingerichet, ber die man im laufenden Betrieb FTP-User anlegen und
  lschen kann und Zugriff auf den aktuellen Status des FTP-Servers hat
  Vorraussetzung ist natrlich, dass der HTTP-Server von FLI4L ebenfalls
  aktiv ist (OPT_HTTPD='yes' in httpd.txt).
  
PFTPD_EXPERT
  
  Standardeinstellung: PFTPD_EXPERT='no'
  
  Wenn PFTPD_EXPERT='yes' werden _NUR_ die "Expert-Switches" verwendet
  und nicht die Angaben aus der Konfigurationsdatei.
  
  Normalerweise nicht ntig. Details zu den Switches siehe auch
  http://www.pureftpd.org
    
PFTPD_EXPERT_SWITCHES

  Standardeinstellung: PFTPD_EXPERT_SWITCHES=''
  
  Gibt die "Expert-Switches" an, falls PFTPD_EXPERT='yes'
  
PFTPD_ALLOW_SYMLINKS

  Standardeinstellung: PFTPD_ALLOW_SYMLINKS='no'
  
  Gibt an, ob das Binary mit Untersttzung fr symbolische Links
  verwendet werden soll oder nicht.
  
  Wenn PFTPD_ALLOW_SYMLINKS='yes', wird ein Binary des FTP-Servers
  eingebunden, mit dem auch der Zugriff auf symbolische Links innerhalb der
  FTP-Verzeichnisse mglich ist (--with-virtualchroot). Da dies mglicherweise
  Sicherheitslcken ffnet, erscheint eine entsprechende Warnung beim Erzeugen
  der FLI4L-Startdateien.
  
PFTPD_ONLY_IPV4

  Standardeinstellung: PFTPD_ONLY_IPV4='yes'

  Der FTP-Server reagiert nur auf IPv4-Adressen - notwendig, um PureFTP
  zusammen mit dem Paket OPT_EASYIPV6 einsetzen zu knnen. Wenn man
  auch IPv6-Adressen zulassen mchte, ist hier PFTPD_ONLY_IPV4='no'
  zu setzen - dies entspricht dann auch dem Verhalten, das OPT_PFTPD
  in Version 3.2.0 oder lter hatte.


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FTP-Server von aussen erreichbar machen
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WARNUNG:

Das Anbieten eines Dienstes nach aussen kann eine potentielle Sicherheitslcke
schaffen! Bevor man diesen Schritt macht, sollte man unbedingt genau prfen,
dass kein Missbrauch mglich ist!

Ich bernehme keine Haftung fr eventuelle Schden!

Da der FTP-Server auf FLI4L selber luft, muss nur eine zustzliche
INPUT-Policy ergnzt werden, die den entsprechenden Port ffnet:

INPUT_LIST_x='tmpl:ftp ACCEPT'

Statt "x" gibt man die entsprechende Nummer an und passt INPUT_LIST_N ebenfalls
entsprechend an.


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HTTP-Oberflche
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Das HTTP-Oberflche erreicht man ber den Menpunkt "PureFTP" von FLI4L.

Die Oberflche ist in vier Bereiche aufgeteilt, die ber "Reiter" am oberen
Rand erreicht werden:


Steuerung - Steuerung des FTP-Servers
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Hier sieht man, ob der Server luft und kann den Server stoppen bzw.
starten und die Bandbreiteneinstellung ndern.

Mchte man die maximal zulssige Bandbreite fr bertragungen begrenzen, gibt
man dazu im Feld "Upload/Download" die gewnschte Bandbreite in Kilobyte pro
Sekunde an. Das Format entspricht der Variablen PFTPD_BANDWIDTH aus der
Konfiguration.

WICHTIG: Diese Angabe wird nicht dauerhaft gespeichert und geht nach einem
Neustart von FLI4L verloren! Auch erfordert eine nderung der Bandbreite
einen Neustart des FTP-Servers!


Benutzer - Anlegen, ndern und lschen von FTP-Benutzern
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Auf dieser Seite kann man Benutzer hinzufgen oder ndern und vorhandene
Benutzer lschen. Die Funktionen sind aus der Oberflche ersichtlich,
dennoch ein paar Worte dazu:

Lokales Verzeichnis:

Hier wird bei neuen Benutzern das FTP-Standardverzeicnis als Vorgabe
eingetragen (z.B. "/data/ftp/"). Hier sollte man analog zu der Konfiguration
den Benutzernamen anhngen - z.B. "/data/ftp/benutzername"!

Man darf grundstzlich auch andere Verzeichnisse angeben, um z.B. per FTP die
empfangene Fax-Sendungen oder RRD-Tool-Grafiken abzurufen. Dabei sollte man
aber beachten, dass dies u.U. eine Sicherheitslcke bedeutet, wenn man
Benutzern Zugriff auf Systemverzeichnisse von FLI4L gibt! Als Sicherheits-
manahme kann man fr solche Flle zustzlich die zulssige IP-Adresse angeben,
um unerwnschte Zugriffe von aussen zu verhindern.

Grundstzlich werden Verzeichnisse nicht gelscht! Wenn man einen Benutzer
lscht und das lokale Verzeichnis nicht mehr bentigt, muss man entweder einen
anderen User anlegen, der auf das FTP-Hauptverzeichnis Zugriff hat und damit
das Verzeichnis lschen oder per SSH-Zugriff das Verzeichnis in der Konsole
lschen.

Beschrnkungen:

Wird hier nichts angegeben, darf der Benutzer unbegrenzt zugreifen.
Wenn man mchte, kann man aber auch den Zugriff einschrnken:

Verbindungen - gibt die maximal zulssige Anzahl gleichzeitiger
               Verbindungen an. Ist hier nichts angegeben, gilt nur die
               globale Beschrnkung der gleichzeitigen Verbindungen pro
               IP-Adresse aus PFTPD_MAX_CON_PER_IP

IP-Addresse  - Gibt die zulssigen IP-Adressen an, von denen aus ein Benutzer
               sich anmelden darf. Man kann sowohl eine einzelne Adresse
               angeben, als auch mehrere Adressen durch Komma getrennt. Ebenso
               ist die Angabe einer oder mehrerer Adressen mit Subnetz-Maske
               zulssig, um ganze Netze anzugeben. Sinnvoll ist so eine Angabe,
               wenn z.B. mit bestimmten Logins fr vertrauliche Daten, wie Fax-
               Empfang, nur Zugriff vom LAN aus mglich sein soll, man aber den
               FTP-Server fr andere Benutzer grundstzlich von aussen
               erreichbar haben will.

Zeit         - Hier kann man eine Uhrzeit in der Form "hhmm-hhmm"
               angeben, in denen eine Anmeldung zulssig ist.
               Ausserhalb dieser Zeit ist keine Anmeldung mglich.


Verbindungen - bersicht der aktuell aktiven Verbindungen
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Hier werden die alle aktiven Verbindungen ausgegeben. Mit einem Klick
auf "Aktualisieren" wird die Liste neu aufgebaut.

Die Spalten im Detail:

Aktion            Hier kann man mit einem Klick auf "beenden" die
                  zugehrige Verbindung trennen
             
PID               Prozess-ID des zur Verbindung gehrenden FTP-Prozesses

Benutzer          Name des Users, der die Verbindung aufgebaut hat

Time              Dauer der Verbindung in Sekunden

Status            "IDLE" oder "UL" fr Upload zum Server und "DL" fr Download
                  vom Server. Bei "UL"/"DL" wird zustzlich noch angegeben,
                  wieviel Prozent der gerade bertragenen Datei bearbeitet
                  wurden.

Geschwindigkeit   bertragungsgeschwindigkeit in Kilobyte pro Sekunde

Dateiname         Name der gerade bertragenen Datei

Entfernter Host   Name oder IP-Adresse des Computers, von dem aus die
                  Verbindung aufgebaut wurde

Aktuell Kb        Aktuell bertragene Datenmenge in Kilobyte

Total Kb          Gesamtdatenmenge in Kilobyte

Lokaler Host      Normalerweise die lokale IP-Adresse des FLI4L


Logdatei - Tabellarische Ausgabe des Logfiles
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In der Logdatei protokolliert PureFTP alle durchgefhrten bertragungen. Welche
Angaben im Detail vorhanden sind, hngt auch vom ausgewhlten Format ab
(PFTPD_LOG_FORMAT), siehe auch http://www.pureftpd.org/README.


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History
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3.2.3 - Dokumentation bzgl. FAT/ext2/ext3 angepasst, korrekte Versionsnummer
        in der Check-Datei eingefgt

3.2.2 - Bugfix in der HTTP-Oberflche (Speicherung des lokalen Verzeichnisses
        der nderung existierender Logins).

3.2.1 - Zustzliche Option PFTPD_ONLY_IPV4 hinzugefgt, damit man den
        FTP-Server auch zusammen mit dem Paket OPT_EASYIPV6 einsetzen kann.

3.2.0 - "Offizielles" Release, keine inhaltichen nderungen.

3.1.1 - Bugfixes im rc-Script (PFTPD_VLIMIT_SESSIONS_x wurde nicht
        verarbeitet), sowie im HTTP-Interface bei der Bearbeitung von
        Benutzern.
        
        Einbindung der korrigierten bersetzung von Bernard Charrier.

3.1.0 - Komplett neue Userverwaltung mit optionaler Angabe von Beschrnkungen.
        Anpassung der rc-Datei, so dass unter FLI4L 3.2.0 der Meneintrag nur
        erscheint, wenn der User auch Zugriffsrechte auf 'pftpd' hat

3.0.7 - Anpassungen an FLI4L 3.2.0 und Optimierung der Logfile-Anzeige
        (Dank an Frank Saurbier fr seine Ergnzungen dazu)

3.0.6 - Zustzliches Binary auf Basis der Version 1.0.21 von PureFTP mit
        der zustzlichen Option --with-virtualchroot, das optional verwendet
        werden kann.
        
3.0.5 - Ergnzung der franzsischen bersetzung von Bernard Charrier

3.0.4 - Einbindung der aktuellen Version 1.0.21 von PureFTP, die folgende
        nderungen beinhaltet (aus der Originalbeschreibung):

        "UTF-8 support and client-to-fs charset conversions are ready. Large
         files are supported by default, even on Linux through sendfile64().
         OPTS MLST and SITE UTIME commands have been implemented.

         One last thing: pure-ftpd 1.0.21 is probably the release with
         the best performance ever. Thanks to some network optimizations,
         there have been huge performance improvements while transfering
         a lot of small files."

3.0.3 - Anpassung an FLI4L 3.0.1 (Versionsprfung von FLI4L 3.0 statt 3.0.0)
      - Erweiterung Logfile-Anzeige bei Stats-Format um Sortierung und Umfang

3.0.2 - Binaries geSTRIPT, nachdem sie doch etwas arg gross waren

3.0.1 - Neue Binaries auf Basis von PureFTP 1.0.20 fr FLI4L 3.0.0 erstellt
        --without-inetd
        --with-puredb
        --with-throttling
        --with-ratios
        --with-ftpwho
        --with-altlog

3.0.0 - Paket an FLI4L 3.0.0 angepasst und berarbeitet
      - Bufix im Startscript fr den Aufruf durch die HTTP-Oberflche
      
0.8   - Paket an FLI4L 2.1.9 angepasst
      - anonymous ftp wieder ausgebaut (Sicherheit!)
      - Doku berarbeitet und erweitert
      - HTTP-Oberflche komplett berarbeitet (u.A. auch Vermeidung der
        zahlreichen Verwendung von temporren Dateien bei der Verarbeitung von
        URL-Parametern und Verwendung von proccgi)
      
0.7   - Man kann jetzt per httpd die Upload/Downloadbegrenzung ndern.
        laufende Sessions sind davon nicht betroffen, man kann diese aber killen.
      - Man kann den PFTPD jetzt per httpd starten und stoppen
        laufende Up/Downloads werden nicht abgebrochen.
      - Logs knnen jetzt im HTTPD angezeigt werden
      - Man kann sich jetzt auch mit den Systemusern aus /etc/passwd einloggen.

0.6   - Funktionen fr anonymous ftp hinzugefgt

0.5   - pure-ftpd neu compiliert (pftpd 1.0.12)
        --without-inetd
        --with-puredb
        --with-throttling
        --with-ratios
        --with-ftpwho
        --with-altlog
        CFLAGS: -O3 -fomit-frame-pointer -ffast-math -fexpensive-optimizations

      - Logfiles knnen nun geschrieben werden.

0.4   - Um sec-lib des httpd erweitert.

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Danksagungen
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Das ganze FLI4L-Team fr die groartige Router-Distribution!

Florian Zierer fr die erste Bereitstellung von PureFTP fr FLI4L mit
HTTP-Oberflche.

Bernard Charrier fr die franzsische bersetzung der HTTP-Oberflche.

Frank Saurbier fr die Ergnzungen und nderungen ab FLI4L 3.1.x.

Und alle Anderen, die mir mit Ideen und Anregungen geholfen haben.
