fli4l - floppy-isdn4linux                            samba_lpd.txt 2.1.2 
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Package SAMBA-LPD - SMB Dateisystem und Druckeruntersttzung 
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Package SAMBA-LPD

Das Package SAMBA_LPD besteht aus den einzelnen OPT-Paketen

- OPT_SAMBA
- OPT_NMBD
- OPT_LPD

Im Zuge der Neustrukturierung der Version 2.0pre3 wurden diese einzelnen OPT-
Pakete aus verschiedenen Grnden aus der normalen fli4l-Distribution 
ausgegliedert. Trotzdem die 3 OPT-Pakete zu einem Installations-Package 
zusammengefat sind, ist es mglich, sie einzeln zu aktivieren oder 
deaktivieren. Beim Deaktivieren verliert man natrlich die Funktionalitt des 
entsprechenden OPT-Paketes.

Achtung!

Bei Aktivierung von OPT_LPD ist unbedingt OPT_LPDSRV='no' zu setzen !


OPT_SAMBA - Samba als File- und Druckerserver

    Mit OPT_SAMBA='yes' knnen Windows-Clients direkt ber das SMB-Protokoll 
    drucken. Es ist dann keine weitere Client-Software (bis auf den 
    Druckertreiber) notwendig.

    Wichtige Voraussetzung zum Drucken ber Samba ist aber immer die 
    Einstellung von OPT_LPD='yes' !

    Weiterhin ermglicht dieses optionale Paket rudimentre 
    Fileserverfunktionen. Rudimentr deshalb, da aus Platzgrnden eine sehr 
    alte Samba-Version verwendet wird, die nicht alle Funktionen der aktuellen 
    Version untersttzt und aufgrund der eingeschrnkten Nutzer- und 
    Rechteverwaltung von fli4l nur simple Funktionen ermglicht. Samba wurde 
    vor allem deshalb implementiert, um eine einfachere Druckerkonfiguration 
    unter Windows zu ermglichen. In den kommenden Versionen von fli4l mit 
    Festplatten-, Compact-Flash- und CD-ROM-untersttzung wird die 
    Fileserverfunktionalitt nicht weiter ausgebaut werden, denn 
    Fileserverdienste haben auf einem Router nichts zu suchen.

    Es ist mglich, Samba ohne Nmbd (NetBios NameServer, siehe OPT_NMBD) zu 
    installieren, da beide zusammen so viel Platz verbrauchen, da in der Regel 
    keine 1,44 MB-Disketten mehr benutzt oder keine anderen optionalen 
    Programme mehr verwendet werden knnen.

    Deshalb wurden die an sich zusammengehrigen Programme auf einzelne OPT-
    Pakete verteilt - OPT_SAMBA und OPT_NMBD. Auch wenn diese OPT-Pakete 
    zusammen mit OPT_LPD in einem gro&szlig;en Paket stecken, knnen sie so 
    einzeln aktiviert werden.

    Wer auf die Anzeige in der Netzwerkumgebung unter Windows verzichten will, 
    setzt OPT_SAMBA='yes' und OPT_NMBD='no'. Trotzdem die Freigaben unter 
    Windows nicht angezeigt werden, ist ein Zugriff darauf mglich, wenn man 
    den genauen Pfad kennt. Dazu gibt es weiter unten unter "Einrichtung eines 
    Windows-SMB-Clients bei aktiviertem Samba (OPT_SAMBA='yes')" eine genauere 
    Beschreibung.

    Wer auf die Anzeige in der Netzwerkumgebung nicht verzichten mchte, setzt 
    OPT_SAMBA='yes' und OPT_NMBD='yes'.

    SAMBA_WORKGROUP

        Damit die Freigaben in der unter Windows definierten Arbeitsgruppe 
        sichtbar werden (/Start/Einstellungen/Systemsteuerung/ Lasche 
        Identifikation/Arbeitsgruppe), mu die Arbeitsgruppe fr Samba mit der 
        unter Windows definierten Arbeitsgruppe bereinstimmen. Wenn also unter 
        Windows die Arbeitsgruppe "workgroup" heit, mu diese Variable 
        folgendermaen definiert werden:

        SAMBA_WORKGROUP='workgroup'

        Standard-Einstellung: SAMBA_WORKGROUP='workgroup'


    SAMBA_ADMINIP

        Wenn hier eine IP-Adresse oder ein Adressbereich aus dem lokalen Netz 
        hinterlegt wird, haben die entsprechenden Rechner vollen Zugriff auf 
        die fli4l-Ramdisk ber das Netzwerk. Bei Verwendung von OPT_NMBD='yes' 
        knnen diese Rechner ber die Netzwerkumgebung von Windows auf fli4l 
        zugreifen.

        Hier ein Beispiel mit der IP-Adresse 192.168.6.2:

          SAMBA_ADMINIP='192.168.6.2'

        Will man mehreren Rechnern diesen Zugriff gestatten, hat man 
        verschiedene Mglichkeiten:

        - Eingabe der IP-Adressen in einer Zeile hintereinander durch 
          Leerzeichen getrennt:

          SAMBA_ADMINIP='192.168.6.2 192.168.6.3'

        - Eingabe eines IP-Bereiches ohne Hostanteil:

          SAMBA_ADMINIP='192.168.'

          Hierbei ist unbedingt auf den Punkt am Ende zu achten!

        Diese Variable sollte aus Sicherheitsgrnden mglichst nur fr die 
        Fehlersuche gefllt werden!

        In der Standardeinstellung ist die fli4l-Ramdisk ber die 
        Netzwerkumgebung nicht sichtbar und nicht im Zugriff.

        Standard-Einstellung: SAMBA_ADMINIP=''


    SAMBA_LPD_PORT_x_NAME

        Hier kann der Name des Druckers am x'ten Druckerport (LPD_PORT_x)in 
        der Netzwerkumgebung eingestellt werden. Dazu muss selbstverstndlich

          OPT_NMBD='yes'

        gesetzt sein, da sonst in der Netzwerkumgebung nichts angezeigt
        wird.
        Es drfen hier Namen hinterlegt werden, die maximal 8 Zeichen lang
        sind und aus Buchstaben oder Zahlen bestehen. Umlaute und
        Sonderzeichen wie , , , , _, @, usw. sind nicht erlaubt!

        Wenn die Variable leer bleibt, wird als Druckername der
        voreingestellte Name verwendet (prx for lokale Drucker, reprx fr
        Remote-Drucker, wobei das x fr 1,2,3 usw. steht).

        Standard-Einstellung: SAMBA_LPD_PORT_1_NAME=''
          

    SAMBA_LPD_PORT_x_NET

        Mit dieser Variable kann gesteuert werden, welche Rechner die Drucker 
        von fli4l nutzen drfen. Man kann damit den Zugriff auf einzelne 
        Rechner oder einzelne Subnetze beschrnken. In der Standardeinstellung 
        bleibt die Variable leer. Hiermit knnen alle Rechner des internen 
        Netzwerkes (inclusive aller Subnetze) auf den x'ten Drucker an fli4l 
        drucken (siehe LPD_PORT_x). Bei zwei an fli4l angeschlossenen Druckern 
        mssen

          SAMBA_LPD_PORT_1_NET

          und

          SAMBA_LPD_PORT_2_NET

        vorhanden sein.

        Die Variable kann wie SAMBA_ADMINIP gefllt werden.

        - Eingabe der IP-Adressen in einer Zeile hintereinander durch 
          Leerzeichen getrennt:

          SAMBA_LPD_PORT_1_NET='192.168.6.2 192.168.0.1'

        Bei zwei Netzen der Form 192.168.141.0/255.255.255.0 und 
        192.168.142.0/255.255.255.0 und einem Drucker am ersten parallelen 
        Anschlu

        - Eingabe eines IP-Bereiches ohne Hostanteil:

          SAMBA_LPD_PORT_1_NET='192.168.141. 192.168.142.'

          oder besser

          SAMBA_LPD_PORT_1_NET='192.168.'

          Hierbei ist unbedingt auf den Punkt am Ende zu achten!

        Standard-Einstellung: SAMBA_LPD_PORT_1_NET=''


    SAMBA_LPD_REMOTE_x_NAME

        Hier kann der Name des Druckers an der x'ten LPD_REMOTE_x_IP in der
        Netzwerkumgebung eingestellt werden. Dazu muss selbstverstndlich

          OPT_NMBD='yes'

        gesetzt sein, da sonst in der Netzwerkumgebung nichts angezeigt
        wird.
        Es drfen hier Namen hinterlegt werden, die maximal 8 Zeichen lang
        sind und aus Buchstaben oder Zahlen bestehen. Umlaute und
        Sonderzeichen wie , , , , _, @, usw. sind nicht erlaubt!

        Wenn die Variable leer bleibt, wird als Druckername der
        voreingestellte Name verwendet (prx for lokale Drucker, reprx fr
        Remote-Drucker, wobei das x fr 1,2,3 usw. steht).

        Standard-Einstellung: SAMBA_LPD_REMOTE_1_NAME=''


    SAMBA_LPD_REMOTE_x_NET

        Hiermit wird der Zugriff ber Samba auf die per LPD_REMOTE_N 
        konfigurierten Remote-Drucker gesteuert. Wenn ein Remote-Drucker per

          LPD_REMOTE_N='1'

          LPD_REMOTE_1_IP='192.168.6.99'

          und

          LPD_REMOTE_1_QUEUENAME='pr1'

        eingerichtet wurde, taucht dieser Drucker bei aktiviertem OPT_SAMBA 
        und OPT_NMBD unter dem Namen

          repr1

        in der Netzwerkumgebung von Windows-Clients auf. Mit dieser 
        Variable kann nun gesteuert werden, welche Rechner die Remote-Drucker 
        von fli4l nutzen drfen. Man kann damit den Zugriff auf einzelne 
        Rechner oder einzelne Subnetze beschrnken. In der Standardeinstellung 
        bleibt die Variable leer. Hiermit knnen alle Rechner des internen 
        Netzwerkes (inclusive aller Subnetze) auf den x'ten Remote-Drucker an 
        fli4l drucken (siehe LPD_REMOTE_x_IP). Mchte man explizit Hosts oder 
        Netze fr die Ausgabe auf diese Drucker eintragen, gilt das unter

         SAMBA_LPD_PORT_x_NET

        beschriebene.

        Standard-Einstellung: SAMBA_LPD_REMOTE_1_NET=''


    SAMBA_LOG

    Logging von Fehlern in /var/log/log.smb und /var/log/log.nmb:
    'yes' oder 'no'

        Mit dieser Variable kann eingestellt werden, ob aufgetretene Fehler in 
        den Dateien /var/log/log.smb und /var/log/log.nmb aufgezeichnet werden 
        sollen. Die Variable sollte nur fr die Fehlersuche auf 'yes' gesetzt 
        werden, da die Log-Dateien in die RAM-Disk geschrieben werden und 
        deshalb die Gefahr besteht, da diese irgendwann berluft. SAMBA_LOG 
        gilt gleichermaen fr OPT_SAMBA und OPT_NMBD, da OPT_NMBD ohne 
        OPT_SAMBA nicht luft.

        Standard-Einstellung: SAMBA_LOG='no'


    SAMBA_SHARE_N

    Erstellung einer bestimmten Anzahl von Freigaben: z.B. '2'

        ber SAMBA_SHARE_N wird die Anzahl der zu erstellenden bzw. zu 
        benutzenden Freigaben eingestellt. Wenn die Freigaben nicht existieren, 
        werden sie automatisch angelegt und wenn sie existieren, werden sie 
        einfach benutzt. Das Erstellen von Freigaben ist normalerweise nur 
        sinnvoll in Verbindung mit einem gemounteten Medium wie einer 
        Festplatte, einem CD-ROM-Laufwerk oder einer Compact-Flash-Disk (siehe 
        OPT_MOUNT).

        Wird hier eine 2 eingegeben, mssen die folgenden Variablen

        SAMBA_SHARE_1_NAME

        SAMBA_SHARE_1_RW

        SAMBA_SHARE_1_BROWSE

        SAMBA_SHARE_1_PATH

        SAMBA_SHARE_1_NET


        und


        SAMBA_SHARE_2_NAME

        SAMBA_SHARE_2_RW

        SAMBA_SHARE_2_BROWSE

        SAMBA_SHARE_2_PATH

        SAMBA_SHARE_2_NET

        vorhanden und mit sinnvollen Werten gefllt sein.

        Standard-Einstellung: SAMBA_SHARE_N='0'


    SAMBA_SHARE_x_NAME

        Mit SAMBA_SHARE_x_NAME wird der Name der x'ten Freigabe eingestellt. 
        Unter diesem Namen ist die Freigabe zu erreichen bzw. bei aktiviertem 
        OPT_NMBD in der Netzwerkumgebung von Windows-Rechnern sichtbar (siehe 
        auch SAMBA_SHARE_x_BROWSE weiter unten).

        Trotzdem unter Windows 12 Buchstaben und Umlaute fr den Freigabenamen 
        hinterlegbar sind, sollte man sich bei den Namen aus DOS-
        Kompatibilittsgrnden auf 8 Buchstaben ohne Umlaute beschrnken, z.B.

        SAMBA_SHARE_1_NAME='share1'

        Auerdem sollten Freigabenamen im Netzwerk eindeutig sein, also nicht 
        doppelt vorkommen. Dieser Name wird automatisch von fli4l an die 
        Pfadangabe aus

        SAMBA_SHARE_x_PATH

        angehngt. Im Pfad aus dieser Variablen wird also versucht, ein 
        Verzeichnis mit dem Namen "share" zu erstellen, wenn ein solches noch 
        nicht existiert. Es ist zwingend erforderlich, da die Partition, die 
        auf diesen Pfad gemountet ist, schreibbar eingemountet ist. Wenn das 
        nicht der Fall ist, gibt es beim Booten eine Fehlermeldung. Existiert 
        das Verzeichnis schon, wird es nicht berschrieben, damit schon 
        abgelegte Daten erhalten bleiben.

        Standard-Einstellung: SAMBA_SHARE_1_NAME='share1'


    SAMBA_SHARE_x_RW

    Soll die Freigabe beschreibbar sein: 'yes' oder 'no'

        ber SAMBA_SHARE_x_RW wird eingestellt, ob die x'te Freigabe 
        beschreibbar sein soll.

        Wird hier 'no' gewhlt, knnen Dateien von dieser Freigabe gelesen aber 
        nicht dorthin gespeichert werden. Das ist vor allem bei Dateien 
        sinnvoll, die man anderen zur Verfgung stellen mchte aber dabei 
        unbedingt verhindern will, da diese Dateien verndert oder sogar 
        gelscht werden.

        Wird 'yes' gewhlt, ist diese Freigabe fr alle in der Variable

        SAMBA_SHARE_x_NET

        eingestellten IP-Adressen oder Netzwerke oder wenn diese leer ist, fr 
        alle Rechner des internen Netzwerkes (inclusive aller Subnetze) les-
        und beschreibbar.

        Standard-Einstellung: SAMBA_SHARE_1_RW='yes'


    SAMBA_SHARE_x_BROWSE (bentigt OPT_NMBD='yes')

    Soll die x'te Freigabe sichtbar sein: 'yes' oder 'no'

        Mit SAMBA_SHARE_x_BROWSE wird eingestellt, ob die x'te Freigabe bei 
        aktiviertem OPT_NMBD in der Netzwerkumgebung sichtbar sein soll oder 
        nicht. Mchte man verhindern, da andere User in der Netzwerkumgebung 
        die Freigabe sehen und dadurch darauf zugreifen knnen, setzt man

        SAMBA_SHARE_x_BROWSE='no'

        Nutzer, die wissen, da die Freigabe existiert, knnen trotzdem darauf 
        zugreifen, indem sie z.B. unter Start/Ausfhren

            \\fli4l\sharename

        eingeben. Dabei ist "fli4l" durch den Namen des fli4l-Routers zu 
        ersetzen - wenn er davon abweicht - und "sharename" mit dem Namen, den 
        man in SAMBA_SHARE_x_NAME eingetragen hat.

        Standard-Einstellung: SAMBA_SHARE_1_BROWSE='yes'


    SAMBA_SHARE_x_PATH

    Der Pfad zur x'ten Freigabe

        ber SAMBA_SHARE_x_PATH wird der Pfad zur x'ten Freigabe eingestellt.

        Dazu ein Beispiel. Wenn man mittels


        OPT_MOUNT='yes'

        MOUNT_N='1'

        MOUNT_1_DEV='hda4'

        MOUNT_1_POINT='/usr/local/data'

        MOUNT_1_FS='ext2'

        MOUNT_1_CHECK='yes'

        MOUNT_1_OPTION='rw'


        die vierte primre Partition der ersten Festplatte unter 
        /usr/local/data in das Dateisystem eingemountet hat und eine einzelne 
        Freigabe mit


        SAMBA_SHARE_N='1'

        SAMBA_SHARE_1_NAME='share1'

        SAMBA_SHARE_1_RW='yes'

        SAMBA_SHARE_1_BROWSE='yes'


        erstellt hat, kann man mit


        SAMBA_SHARE_1_PATH='/usr/local/data'


        das Verzeichnis "share1" unter /usr/local/data erstellen und freigeben. 
        Als Verzeichnisname wird der Inhalt der Variable

        SAMBA_SHARE_1_NAME

        also in diesem Fall

        share1

        an den Pfad in

        SAMBA_SHARE_1_PATH angehangen, darf also in SAMBA_SHARE_1_PATH selbst
        nicht definiert werden! Wenn das Verzeichnis nicht existiert, wird es
        automatisch angelegt und wenn es existiert, wird es einfach benutzt.
        Es gibt im Moment keine Mglichkeit, einmal erstellte Verzeichnisse ber
        die samba_lpd.txt zu lschen, da bei einer Fehleingabe die schon
        abgelegten Dateien gelscht werden wrden. Die im Verzeichnis liegenden
        Dateien knnen bei aktiviertem und konfigurierten

        OPT_NMBD

        ber den Explorer gelscht werden, wenn die Freigabe in der Variablen

        SAMBA_SHARE_1_RW

        schreibbar definiert wurde; das Verzeichnis selbst nur ber die 
        Kommandozeile.  

        Standard-Einstellung: SAMBA_SHARE_1_PATH='/usr/local/data'


    SAMBA_SHARE_x_NET

        Mit dieser Variable kann gesteuert werden, welche Rechner die x'te 
        Freigabe nutzen drfen. Man kann damit den Zugriff auf einzelne Rechner 
        oder einzelne Subnetze beschrnken. In der Standardeinstellung bleibt 
        die Variable leer. Hiermit knnen alle Rechner des internen Netzwerkes 
        (inclusive aller Subnetze) auf die Freigabe zugreifen.

        Die Variable kann wie SAMBA_ADMINIP gefllt werden. 

        - Eingabe der IP-Adressen in einer Zeile hintereinander           durch 
          Leerzeichen getrennt, z.B.:

          SAMBA_SHARE_1_NET='192.168.6.2 192.168.0.1'

        Bei zwei Netzen der Form 192.168.141.0/255.255.255.0 und 
        192.168.142.0/255.255.255.0

        - Eingabe eines IP-Bereiches ohne Hostanteil:

          SAMBA_SHARE_1_NET='192.168.141. 192.168.142.'

          oder besser

          SAMBA_SHARE_1_NET='192.168.'

          Hierbei ist unbedingt auf den Punkt am Ende zu achten!

        Standard-Einstellung: SAMBA_SHARE_1_NET=''


    SAMBA_CDROM_N

    Erstellung einer bestimmten Anzahl von Freigaben fr CDROMs: z.B. '2'

        ber SAMBA_CDROM_N wird die Anzahl der zu erstellenden Freigaben fr 
        eingebaute CD-ROM-Laufwerke eingestellt.

        Diese, die folgenden Variablen und die dazugehrigen Erweiterungen 
        des Scripts rc.samba wurden geschaffen, um die Freigabe von CDROMs 
        etwas fehlertoleranter zu gestalten. Hatte man in Version 2.0pre2 
        versucht, ein CDROM-Laufwerk freizugeben, welches nicht eingemountet 
        war oder hatte man einen falschen Pfad fr die Freigabe angegeben, ging 
        das natrlich schief. Das neue Script gibt im Zusammenhang mit den 
        folgenden Variablen schon eingemountete CDROMs unter dem in OPT_MOUNT 
        definierten Mountpoint frei oder erzeugt fr noch nicht eingemountete 
        CDROMs einen Mountpoint, und gibt den anschliessend frei.

        Bei der letzten Variante wird das Laufwerk erst bei Bedarf 
        (Zugriff ber die Netzwerkumgebung) unter

        /mnt/cdromx

        eingemountet, wobei das x fr das x'te CD-ROM steht. Man sollte deshalb 
        darauf achten, da eigene Mountpoints nicht mit diesen Angaben 
        kollidieren. Wenn niemand mehr auf diese Freigabe zugreift, wird nach 
        einiger Zeit das Laufwerk automatisch dismountet. Damit kann man die 
        CDROM entnehmen, ohne sie manuell dismounten zu mssen, was sich vor 
        allem bei CDROM-Servern mit mehreren Laufwerken anbietet, bei denen die 
        CDs fter mal gewechselt werden.


        Wird bei SAMBA_CDROM_N eine 2 eingegeben, mssen die folgenden 
        Variablen

        SAMBA_CDROM_1_DEV         SAMBA_CDROM_1_NET

        und

        SAMBA_CDROM_2_DEV SAMBA_CDROM_2_NET

        vorhanden und mit sinnvollen Werten gefllt sein.

        Standard-Einstellung:     SAMBA_CDROM_N='0'


    SAMBA_CDROM_x_DEV

    Gertename des CDROM-Laufwerks: z.B. 'hdc'

        Hier wird das Gert angegeben, welches freigegeben werden soll. Die 
        Konventionen fr Gertenamen knnen in der Dokumentation zu OPT_MOUNT 
        nachgelesen werden.

        Wenn am 2. IDE-Kanal ein IDE-CDROM-Laufwerk als Master angeschlossen 
        ist, setzt man zum Beispiel

        SAMBA_CDROM_1_DEV='hdc'

        Standard-Einstellung:     SAMBA_CDROM_1_DEV='hdc'


    SAMBA_CDROM_x_NET

        Mit dieser Variable kann gesteuert werden, welche Rechner das x'te 
        CDROM-Laufwerk von fli4l nutzen drfen. Man kann damit den Zugriff auf 
        einzelne Rechner oder einzelne Subnetze beschrnken. In der 
        Standardeinstellung bleibt die Variable leer. Hiermit knnen alle 
        Rechner des internen Netzwerkes ( inclusive aller Subnetze ) auf das 
        x'te CDROM-Laufwerk an fli4l zugreifen. Bei zwei an fli4l 
        angeschlossenen CDROM-Laufwerken mssen

          SAMBA_CDROM_1_NET

          und

          SAMBA_CDROM_2_NET

        vorhanden sein.

        Die Variable kann wie SAMBA_ADMINIP gefllt werden.

        - Eingabe der IP-Adressen in einer Zeile hintereinander durch 
          Leerzeichen getrennt:

          SAMBA_CDROM_1_NET='192.168.6.2 192.168.0.1'

        Bei zwei Netzen der Form 192.168.141.0/255.255.255.0 und 
        192.168.142.0/255.255.255.0 und einem CDROM-Laufwerk

        - Eingabe eines IP-Bereiches ohne Hostanteil:

          SAMBA_CDROM_1_NET='192.168.141. 192.168.142.'

          oder besser

          SAMBA_CDROM_1_NET='192.168.'

          Hierbei ist unbedingt auf den Punkt am Ende zu achten!

        Standard-Einstellung: SAMBA_CDROM_1_NET=''


    Einrichtung eines Windows-Clients fr den Druck ber LPD und Samba:
    -------------------------------------------------------------------

        Der Drucker an der ersten fr das Drucken in der samba_lpd.txt 
        konfigurierten Schnittstelle (LPD_PORT_1) heit immer "pr1", der an der 
        zweiten konfigurierten Schnittstelle (LPD_PORT_2) "pr2" usw. Ist ein 
        Drucker auf  LPD_PORT_1='0x3bc' und ein Drucker auf LPD_PORT_2='0x278' 
        konfiguriert, da das Paket OPT_LCD mit der Option LCD_ADDRESS='0x0378' 
        genutzt wird, ist der Druckerqueuename fr den Drucker an 0x3bc "pr1", 
        da das der erste Drucker ist und der Druckerqueuename fr den Drucker 
        an 0x278 "pr2", da das der zweite Drucker ist.

        Die Einrichtung eines Windows-SMB-Clients luft unterschiedlich ab, je 
        nachdem, ob OPT_NMBD='no' oder OPT_NMBD='yes' gewhlt wurde.

        OPT_NMBD='no'
        ------------

        Bei OPT_NMBD='no' sind die fli4l-Drucker in der Netzwerkumgebung eines 
        Windows-PCs nicht zu sehen. Trotzdem kann man sie ber ihren UNC-Pfad 
        anmelden.

        Dazu ist es notwendig, einen Eintrag fr den Router in der Datei hosts 
        vorzunehmen. Fr diese Datei findet sich bei Windows 95, Windows 98 und 
        Windows Me ein Beispiel als host.sam im Windows-Verzeichnis, bei 
        Standard-Installationen also in C:\WINDOS, wobei die Endung sam fr 
        Sample wie Beispiel steht. Unter Windows NT / 2000 befindet sich die 
        Datei im Verzeichnis von Windows und dort im Verzeichnis 
        SYSTEM32\DRIVERS\ETC, bei Standard-Installationen also in

        C:\WINNT\SYSTEM32\DRIVERS\ETC.

        Hier der Inhalt der Datei von Windows 2000:

        # Copyright (c) 1993-1999 Microsoft Corp.
        #
        # Dies ist eine HOSTS-Beispieldatei, die von Microsoft TCP/IP
        # fr Windows 2000 verwendet wird.
        #
        # Diese Datei enthlt die Zuordnungen der IP-Adressen zu Hostnamen.
        # Jeder Eintrag muss in einer eigenen Zeile stehen. Die IP-
        # Adresse sollte in der ersten Spalte gefolgt vom zugehrigen
        # Hostnamen stehen.
        # Die IP-Adresse und der Hostname mssen durch mindestens ein
        # Leerzeichen getrennt sein.
        #
        # Zustzliche Kommentare (so wie in dieser Datei) knnen in
        # einzelnen Zeilen oder hinter dem Computernamen eingefgt werden,
        # aber mssen mit dem Zeichen '#' eingegeben werden.
        #
        # Zum Beispiel:
        #
        #      102.54.94.97     rhino.acme.com          # Quellserver
        #       38.25.63.10     x.acme.com              # x-Clienthost

        127.0.0.1       localhost



        Hier setzt man unter der letzten Zeile den Eintrag fr den Router dazu. 
        Wenn in der base.txt die IP-Adresse der Netzwerkkarte fr das interne 
        Netzwerk von fli4l z.B. so konfiguriert wurde

        IP_ETH_1_IPADDR='192.168.6.1'

        und als Name des fli4l-Routers in

        HOST_1='192.168.6.1 fli4l'

        fli4l hinterlegt wurde, dann mu folgender Eintrag fr die IP-Adresse 
        und den Namen von fli4l vorgenommen werden:

        192.168.6.1     fli4l

        Nun speichert man die Datei unter dem Namen

        hosts

        ab. Dabei wird bei Benutzung von Notepad die Datei hosts.txt erzeugt. 
        (Zur Kontrolle ist es notwendig, die Option "Dateinamenserweiterung bei 
        bekannten Dateitypen ausblenden" unter Windows abzuschalten, da man 
        diese nervige Eigenart von Notepad sonst nicht mitbekommt.) Damit die 
        Datei wie erforderlich 

        hosts

        heit, mu man sie in hosts umbenennen. Nach einem Neustart von Windows 
        sind die Vorbereitungen abgeschlossen.

        Bei Erstellung eines neuen Druckers (Start/Einstellungen/Drucker/ Neuer 
        Drucker) ist "Netzwerkdrucker" auszuwhlen. Bei "Netzwerkpfad oder 
        Warteschlangenname" gibt man hierzu beim ersten Drucker an fli4l

            \\fli4l\pr1

        ein. Dabei ist "fli4l" durch den Namen des fli4l-Routers zu ersetzen -
        wenn er davon abweicht. Bei bereits installierten Druckern kann man in 
        den Druckereigenschaften auf der Lasche "Details" analog zur vorher 
        beschriebenen Vorgehensweise den neuen Anschlu eintragen, der 
        hinterher unter "Anschlu fr die Druckausgabe" zuzuordnen ist. Die 
        weiteren Einstellungen sind vom Betriebssystem abhngig:

        Weiter fr Windows 9x/Me:

        Auf der Lasche "Details" sind auerdem die "Spool-Einstellungen" zu 
        bearbeiten, man setzt dort "Druckauftrge in Warteschlange stellen ( 
        Druckvorgang schneller )" und "Druck nach letzter Seite beginnen". 
        Unter Datenformat whlt man "RAW" und setzt auerdem "Bidirektionale 
        Untersttzung deaktivieren".

        Weiter fr Windows NT 4.0/2000:

        Auf der Lasche "Anschlsse" deaktiviert man "Bidirektionale 
        Untersttzung aktivieren". Auf der Lasche "Erweitert" bettigt man die 
        Schaltflche "Druckprozessor" und stellt unter "Druckprozessor" 
        "WinPrint", unter "Standarddatentyp" "RAW" ein und verlt diese 
        Dialogbox mit "OK" (bei Windows NT 4.0 ist hier noch ein Hckchen bei 
        "Raw-Datentyp immer spoolen" zu setzen). Wieder auf der Lasche 
        "Erweitert" aktiviert man "ber Spooler drucken, um Druckvorgnge 
        schneller abzuschlieen" und "Drucken beginnen, nachdem letzte Seite 
        gespoolt wurde". Bei "Erweiterte Druckfunktionen aktivieren" entfernt 
        man den Haken, damit diese Funktionen nicht genutzt werden. Jetzt 
        bernimmt man alle bisher gemachten Einstellungen mit der Schaltflche 
        "bernehmen" und verlt das komplette Konfigurationsfenster ber "OK", 
        da Windows NT 4.0/2000 die Einstellungen sonst nicht korrekt 
        abspeichert.



        OPT_NMBD='yes'
        -------------

        Bei OPT_NMBD='yes' sind die fli4l-Drucker in der Netzwerkumgebung des 
        Windows-PCs sichtbar.

        Bei Erstellung eines neuen Druckers (Start/Einstellungen/Drucker/ Neuer 
        Drucker) ist "Netzwerkdrucker" auszuwhlen. Bei "Netzwerkpfad oder 
        Warteschlangenname" kann man den "Durchsuchen"-Button benutzen. Hier 
        findet man unter dem in der base.txt definierten Namen fr den fli4l-
        Router (HOSTNAME='fli4l') Freigaben wie "prx". Dabei steht das x fr 
        den xten ber die samba_lpd.txt konfigurierten Druckeranschluss. Bei 
        bereits installierten Druckern kann man in den Druckereigenschaften auf 
        der Lasche "Details" analog zur vorher beschriebenen Vorgehensweise den 
        neuen Anschlu auswhlen, der hinterher unter "Anschlu fr die 
        Druckausgabe" zuzuordnen ist.

        Weiter fr Windows 9x/Me:

        Auf der Lasche "Details" sind auerdem die "Spool-Einstellungen" zu 
        bearbeiten, man setzt dort "Druckauftrge in Warteschlange stellen 
        (Druckvorgang schneller)" und "Druck nach letzter Seite beginnen". 
        Unter Datenformat whlt man "RAW" und setzt auerdem "Bidirektionale 
        Untersttzung deaktivieren".

        Weiter fr Windows NT 4.0/2000:

        Auf der Lasche "Anschlsse" deaktiviert man "Bidirektionale 
        Untersttzung aktivieren". Auf der Lasche "Erweitert" bettigt man die 
        Schaltflche "Druckprozessor" und stellt unter "Druckprozessor" 
        "WinPrint", unter "Standarddatentyp" "RAW" ein und verlt diese 
        Dialogbox mit "OK" (bei Windows NT 4.0 ist hier noch ein Hckchen bei 
        "Raw-Datentyp immer spoolen" zu setzen). Wieder auf der Lasche 
        "Erweitert" aktiviert man "ber Spooler drucken, um Druckvorgnge 
        schneller abzuschlieen" und "Drucken beginnen, nachdem letzte Seite 
        gespoolt wurde". Bei "Erweiterte Druckfunktionen aktivieren" entfernt 
        man den Haken, damit diese Funktionen nicht genutzt werden. Jetzt 
        bernimmt man alle bisher gemachten Einstellungen mit der Schaltflche 
        "bernehmen" und verlt das komplette Konfigurationsfenster ber "OK", 
        da Windows NT 4.0/2000 die Einstellungen sonst nicht korrekt 
        abspeichert.


        Noch ein Hinweis dazu:

        Auf dem Windows-Rechner mu das Netzwerkprotokoll TCP/IP installiert 
        und konfiguriert sein. Als Standardeinstellung ist unter Windows 
        "NETBIOS over TCP/IP" aktiviert, das Protokoll, welches Samba benutzt.


OPT_NMBD - NETBIOS Nameserver (bentigt OPT_SAMBA='yes')

    Das ist das Programm zur Anzeige von Freigaben in der Netzwerkumgebung von 
    Windows. Um die in OPT_SAMBA freigegebene Ramdisk, die fli4l-Drucker oder 
    eigene Freigaben sichtbar zu machen, ist OPT_NMBD='yes' zu setzen.

    Der SMB-Nameserver bentigt auf der fli4l-Diskette weitere 100 KB. Wenn der 
    Platz auf der Diskette knapp wird, sollte man versuchen, ohne ihn 
    auszukommen und die Drucker ber direkte Eingabe des Netzwerkpfades 
    einbinden, z.B. als \\fli4l\pr1.

    Eine genauere Beschreibung des Zusammenspiels der beiden optionalen 
    Programme findet sich unter OPT_SAMBA.

    Standard-Einstellung: OPT_NMBD='no'


    NMBD_MASTERBROWSER

    Samba als Masterbrowser: 'yes' oder 'no'

        Da der fli4l-Rechner bei vielen durchgehend luft, ist es mitunter 
        sinnvoll, ihn auch als Masterbrowser einzusetzen. Ein Masterbrowser ist 
        in Windowsnetzwerken der Rechner, der eine Liste aller verfgbaren SMB-
        Server (wozu alle Windowsrechner mit aktivierter Datei- und 
        Druckerfreigabe gehren) fhrt. Die Windows-Clients erfahren also vom 
        Masterbrowser, welche Rechner mit aktivierter Datei- und 
        Druckerfreigabe sich im Netzwerk befinden. In Netzwerken mit einem NT-
        Server sollte man lieber NT diese Aufgabe berlassen. In Netzwerken mit 
        ein paar WIN9x-Rechnern kann fli4l diese Aufgabe problemlos bernehmen.

        Bei NMBD_MASTERBROWSER='yes' gewinnt fli4l die Wahl zum Masterbrowser 
        gegen alle anderen Windowsmaschinen.

        Standard-Einstellung: NMBD_MASTERBROWSER='no'


    NMBD_WINSSERVER

    Samba als WINS-Server: 'yes' oder 'no'

        Um NETBIOS-Namen in Windows-Netzen aufzulsen, gibt es zwei 
        Mglichkeiten. Die erste benutzt eine statische Auflsung mit der Datei 
        lmhosts und ist wie die DNS-Namensauflsung mit der Datei hosts schwer 
        zu pflegen. Deshalb wurde von Microsoft WINS entwickelt:

        W indows I nternet N ame S ervice

        WINS hat den Vorteil, da die NETBIOS-Namensauflsung per gerichteter 
        Anfrage an einen WINS-Server passiert und nicht durch Broadcasts. Die 
        WINS-Datenbank wird vom Server dynamisch aufgebaut, hat aber den 
        Nachteil, da der Server in den TCP/IP-Protokolleigenschaften auf jedem 
        Client eingetragen werden mu. Samba hat diesen Server teilweise 
        implementiert und damit steht er fli4l auch zur Verfgung.

        Um fli4l als WINS-Server zu betreiben, ist OPT_SAMBA, OPT_NMBD und 
        NMBD_WINSSERVER auf yes zu setzen und in den TCP/IP-
        Protokolleigenschaften der Netzwerkkarte unter 
        /Start/Einstellungen/Systemsteuerung/Netzwerk/Lasche Konfiguration/ 
        TCP/IP auf der Lasche WINS-Konfiguration "WINS-Auflsung aktivieren" 
        auszuwhlen.

        Unter WINS-Server Suchreihenfolge ist dabei die IP-Adresse des fli4-
        Rechners zu hinterlegen, welche mit "Hinzufgen" bernommen werden mu.

        Obwohl man hier nur die Wahl zwischen WINS ODER DHCP hat, entbindet die 
        Angabe der IP-Adresse des fli4l-WINS-Servers nicht von einer korrekten 
        TCP/IP-Konfiguration, entweder ber Angabe der IP-Adresse jedes Clients 
        oder ber DHCP.

        In Netzwerken mit einem NT-Server, auf dem der WINS-Serverdienst 
        aktiviert ist, sollte man lieber NT diese Aufgabe berlassen. Aber in 
        Netzwerken mit ein paar WIN9x-Rechnern kann auch fli4l diese Aufgabe 
        problemlos bernehmen.

        NMBD_WINSSERVER='yes'

        aktiviert diese Funktion.


        Standard-Einstellung: NMBD_WINSSERVER='no'


    NMBD_EXTWINSIP (bentigt NMBD_WINSSERVER='no')

    Die IP-Adresse des externen WINS-Servers fr Samba

        Wenn man, wie oben bereits erwhnt, in Netzwerken mit einem NT-Server 
        arbeitet, sollte man diesem die Aufgabe berlassen, die WINS-Datenbank 
        zu verwalten. Dabei kann man fli4l als WINS-Client konfigurieren. Der 
        fli4l-Rechner versucht dann, sich bei dem konfigurierten WINS-Server zu 
        registrieren. Hierbei ist darauf zu achten, da fli4l nicht 
        gleichzeitig als Server und Client konfiguriert werden kann - die 
        Optionen

        NMBD_WINSSERVER='yes'

        und

        NMBD_EXTWINSIP='IP-Adresse'

        schlieen einander also aus. Eine Diskettenerstellung funktioniert 
        sicherheitshalber bei einer solchen Konfiguration nicht.
        In diesem Modus arbeitet Samba ausserdem als WINS-Proxy. Das ist von
        Vorteil, wenn sich nicht nur WINS-Clients im Netzwerk befinden, der
        WINS-Server in einem anderen Netzwerk liegt und nicht per Broadcast
        erreichbar ist und die Nicht-WINS-Clients aber eine
        NETBIOS-Namensauflsung bentigen. Hierbei fngt der fli4l-Rechner
        Broadcasts der Nicht-WINS-Clients auf, fragt den eingetragenen
        WINS-Server ab und schickt die Antwort per Broadcast an den
        anfragenden Rechner.

        Wenn man den fli4l-Rechner als WINS-Client betreiben mchte, mu man 
        ihm die IP-Adresse des externen WINS-Servers bekanntmachen, bei dem er 
        sich registrieren soll. Voraussetzung dafr ist NMBD_WINSSERVER='no'.

        Hier ein Beispiel mit der IP-Adresse 192.168.6.11:

        NMBD_EXTWINSIP='192.168.6.11'

        Standard-Einstellung: NMBD_EXTWINSIP=''



OPT_LPD - Druckerserver fr lpr/lpd-Protokoll

    Mit OPT_LPD='yes' kann man fli4l auch als Druckerserver verwenden. Dabei 
    werden lpd und eine oder mehrere Druckerqueues (je nach Anzahl der an fli4l 
    angeschlossenen Drucker) in eine Ramdisk oder auf die Festplatte 
    installiert.

    Normalerweise kann mit OPT_LPD lediglich ein Druckerserver fr Unix-, 
    Linux- und Windows-NT-Clients eingerichtet werden, da nur diese 
    Betriebssysteme geeignete Client-Software mitbringen.

    Inzwischen ist es aber auch von Windows9x/Me aus mglich, mit der Freeware-
    Version eines LPR-Clients zu drucken, ohne das den Diskettenplatz arg 
    strapazierende SAMBA installieren zu mssen.

    Download der LPR-Clients fr Windows (es kann nicht garantiert werden, da 
    die Seiten noch erreichbar sind):

        http://www.math.ucr.edu/~lt/software/tcp_print_Instlpr_3.4f.exe

    Dies ist die letzte freie (kostenlose) Version 3.4f des lpr-Clients fr 
    Privatanwender. Die aktuelle Version kostet Geld und findet man hier:

        http://www.utexas.edu/academic/otl/software/lpr/

    Die Installation und Konfiguration dieser Software wird fr Windows 9x/Me 
    und Windows NT 4.0/2000 in einem HowTo auf der fli4l-Homepage sowie in der 
    Dokumentation zum LPDSRV beschrieben und ist nicht Thema in dieser 
    mitgelieferten Dokumentation. In diesem Abschnitt beschrnken wir uns auf 
    Betriebssysteme, die die LPR-Client-Funktionalitt schon beinhalten.

    WICHTIG: Alle Clients, die fli4l als Drucker-Server verwenden wollen, 
    mssen auch in der fli4l-Konfigurationsdatei als HOST_x eingetragen sein!

        Standard-Einstellung: OPT_LPD='no'


    LPD_PORT_N

        ber LPD_PORT_N wird die Anzahl der zu benutzenden Druckerports 
        eingestellt. Bei einem Drucker an der ersten in der samba_lpd.txt 
        konfigurierten Schnittstelle ist

        LPD_PORT_N='1'

        einzutragen. Bei 2 Druckerports ist LPD_PORT_N zu inkrementieren, also

        LPD_PORT_N='2'

        Weiterhin mssen dann auch die korrespondierenden Einstellungen

        LPD_PORT_1

        und

        LPD_PORT_2

        (siehe unten), und, wenn zustzlich Samba genutzt wird, auch

        SAMBA_LPD_PORT_1_NET

        und

        SAMBA_LPD_PORT_2_NET

        vorhanden sein.

        Standard-Einstellung: LPD_PORT_N='1'


    LPD_PORT_x

        Mit LPD_PORT_x wird der x'te Druckerport eingestellt. Bei 2 Druckern an 
        2 parallelen Schnittstellen von fli4l mssen 2 Eintrge mit den 
        mglichen Werten

        0x3bc,0x378 oder 0x278

        existieren, also z.B.

        LPD_PORT_1='0x378'

        und

        LPD_PORT_2='0x278'

        Man sollte sich vor der Konfiguration unbedingt vergewissern, auf 
        welche io-Adressen die eingebauten Schnittstellen eingestellt sind, da 
        der Druck sonst nicht funktioniert. Die io-Adressen kann man entweder 
        im BIOS seines Rechners einstellen oder sie sind bei sehr alten 
        Rechnern nicht konfigurierbar, werden aber beim Booten angezeigt. 
        Zustzlich verbaute Ports lassen sich meist ber Jumper auf der io-
        Karte einstellen und werden in der (hoffentlich noch vorhandenen 
        Dokumentation) zur Einstellung der Druckerports beschrieben.

        Achtung!
        Vom fli4l-Kernel werden nur parallele Schnittstellen auf dem Mainboard
        oder ISA-Schnittstellenkarten untersttzt!

        Auerdem ist darauf zu achten, da bei OPT_LCD='yes' die hier
        eingestellten Adressen in der samba_lpd.txt nicht mit der dort
        eingestellten io-Adresse in LCD_ADDRESS kollidieren.
        Dieser Konflikt wird bei der Diskettenerstellung bis jetzt
        nicht abgefangen und fhrt zu Problemen sowohl bei der
        LCD-Anzeige als auch beim Druck!

        Standard-Einstellung: LPD_PORT_1='0x378'


    LPD_RAM

        Damit das Drucken auch in einer Multi-User-Umgebung reibungslos 
        funktioniert, wird der lpd-Spooler verwendet. Dabei werden die zu 
        druckenden Daten in einem Spool-Verzeichnis zwischengelagert. Es wird 
        fr jeden Drucker ein gesondertes Spool-Verzeichnis erstellt. Diese 
        Spoolverzeichnisse befinden sich im Hauptspeicher zusammen in einer 
        zustzlichen Ramdisk oder, wenn konfiguriert, auf einer eingebauten 
        Festplatte. Wenn der lpd nicht fr das Spoolen auf der Festplatte 
        konfiguriert wurde, benutzt jeder konfigurierte Drucker also diese 
        Ramdisk. Bei gleichzeitigem Druck ber 3 an fli4l hngende Drucker 
        werden die Spooldateien fr alle 3 Drucker in dieser Ramdisk angelegt. 
        Man sollte dabei beachten, da selbst bei kleinen Textdateien schon 
        groe Druckjobs unter Windows entstehen und diese kurzzeitig 
        programmbedingt 2 mal in der Ramdisk liegen. Damit das Drucken beim 
        Spoolen in der Ramdisk reibungslos funktioniert, sollte man also genug 
        Speicher im fli4l-Rechner haben und fr das Drucken zur Verfgung 
        stellen - je mehr, desto besser. Der Standard-Wert von 4096 KB (= 4 MB) 
        ist dabei als unterste Grenze anzusehen. Besser sind Werte von 8192 KB 
        (= 8 MB) oder 16384 KB (= 16 MB) fr die Ramdisk.

        Beim Spoolen auf die Festplatte wird die Verarbeitung der Druckjobs 
        durch den auf der Festplatte verfgbaren Speicherplatz limitiert. Dazu 
        ist aber die gesonderte Konfiguration von

        LPD_SPOOLPATH

        notwendig!

        Sollten Probleme beim Druck groer Dateien auftreten, ist der zur 
        Verfgung gestellte Speicher wahrscheinlich zu gering.


        Daumenregel: fli4l als Standard-Router bentigt ca. 10 MB Speicherplatz 
        (8 - 12, je nach Konfiguration). Bei einem 32-MB-Router mit einem 
        Drucker kann man dann LPD_RAM auf '16384' stellen.

        Standard-Einstellung: LPD_RAM='4096'


    LPD_SPOOLPATH (bentigt OPT_MOUNT='yes')

        Wer wenig Arbeitsspeicher im Rechner hat oder fli4l sowieso auf einer 
        Festplatte installiert hat, der mchte den zur Verfgung stehenden 
        Festplattenplatz wahrscheinlich auch bei der Verarbeitung von Druckjobs 
        benutzen. Diese Einstellung ist nur mglich, wenn man mit OPT_MOUNT 
        eine Datenpartition mit ext2-Filesystem schreibbar eingemountet hat, da 
        dorthin die Spooldateien immer mit bestimmten Unix-Rechten geschrieben 
        werden. Also noch einmal:

        Es mu eine

        beschreibbare (MOUNT_x_OPTION='rw'),

        ext2- (MOUNT_x_FS='ext2')

        Datenpartition in das System eingemountet sein, die nicht die Boot- und
        nicht die OPT-Partition ist, um diese Funktion nutzen zu knnen.
        Ist das nicht der Fall, wird sich die Druckfunktionalitt nicht nutzen
        lassen. Man erhlt beim Booten eine entsprechende Fehlermeldung. Dabei
        verhlt sich das Script rc.lpd so, da bei gefllter Variable

        LPD_RAM

        immer in der RAM-Disk gespoolt wird und bei gefllter Variable

        LPD_SPOOLPATH

        immer versucht wird, auf die Festplatte zu spoolen. Im letzten Fall ist 
        es unerheblich, ob die Variable LPD_RAM gefllt ist oder nicht. Im 
        angegebenen Pfad, der einfach aus

        MOUNT_x_POINT

        bernommen werden kann, wird von fli4l ein Verzeichnis mit dem Namen 
        "lp_spooldir" erzeugt.

        Wenn also mittels

        OPT_MOUNT='yes'

        MOUNT_N='1'

        MOUNT_1_DEV='hda4'

        MOUNT_1_POINT='/usr/local/data'

        MOUNT_1_FS='ext2'

        MOUNT_1_CHECK='yes'

        MOUNT_1_OPTION='rw'


        die vierte primre Partition der ersten Festplatte unter 
        /usr/local/data in das Dateisystem eingemountet wird, kann man die 
        Variable folgendermaen fllen:

        LPD_SPOOLPATH='/usr/local/data'

        Standard-Einstellung: LPD_SPOOLPATH=''


    LPD_REMOTE_N


        ber REMOTE_N wird die Anzahl der zu konfigurierenden Remote-Drucker 
        eingestellt. Damit ist es mglich, einen Druckauftrag von einem Client 
        an fli4l zu schicken, der diesen Druckauftrag seinerseits an einen 
        entfernten LPD-kompatiblen Printserver weiterleitet.

        Das Ganze funktioniert auch im Zusammenspiel mit Samba.         Wenn 
        man einen Remote-Drucker ber einen entfernten Printserver ber fli4l 
        ansprechen mchte, ist

        LPD_REMOTE_N='1'

        einzutragen. Bei 2 entfernten Printservern oder einem entfernten 
        Printserver mit 2 Druckerwarteschlangen ist LPD_REMOTE_N zu 
        inkrementieren, also

        LPD_REMOTE_N='2'

        Weiterhin mssen dann auch die korrespondierenden Einstellungen

        LPD_REMOTE_1_IP

        LPD_REMOTE_2_IP

        LPD_REMOTE_1_QUEUENAME

        LPD_REMOTE_2_QUEUENAME

        (siehe unten), und, wenn zustzlich Samba genutzt wird, auch

        SAMBA_LPD_REMOTE_1_NET

        und

        SAMBA_LPD_REMOTE_2_NET

        vorhanden sein.

        Standard-Einstellung: LPD_REMOTE_N='0'


    LPD_REMOTE_x_IP

        Mit LPD_REMOTE_x_IP wird die IP des x'ten Remote-Printservers 
        eingestellt.

        In der Standardeinstellung wird von einem zweiten fli4-Rechner 
        ausgegangen, der unter der IP 192.168.6.99 erreichbar ist.

        Standard-Einstellung: LPD_REMOTE_1_IP='192.168.6.99'

    LPD_REMOTE_x_QUEUENAME

        Mit LPD_REMOTE_x_QUEUENAME wird der Warteschlangenname des x'ten 
        Remote-Druckers eingestellt.

        In der Standardeinstellung wird von einem zweiten fli4-Rechner 
        ausgegangen, dessen Warteschlangenname des ersten Druckers pr1 lautet.

        Standard-Einstellung: LPD_REMOTE_1_QUEUENAME='pr1'


    Einrichtung eines Linux-LPR-Clients:
    ------------------------------------


    Auf einem Linux-Rechner kann der fli4l-Netzwerkdrucker in der Datei 
    /etc/printcap eingetragen werden.

    Beispiel (Name des Druckers: "drucker"):

        drucker:\ :lp=:\ :rm=fli4l:\ :rp=pr1:\ :sd=/var/spool/lpd/drucker:\ 
        :sh:mx#0:

    Dabei wird mit "rm=fli4l" der Rechnername des fli4l-Routers angegeben. 
    Dieser ist gegebenenfalls anzupassen. Soll die Linux-Drucker-Queue anders 
    heien, ist "drucker" ebenfalls anzupassen.

    Der Drucker an der ersten fr das Drucken in der samba_lpd.txt 
    konfigurierten Schnittstelle (LPD_PORT_1) heit immer "pr1", der an der 
    zweiten konfigurierten Schnittstelle (LPD_PORT_2) "pr2" usw. Ist ein 
    Drucker auf  LPD_PORT_1='0x3bc' und ein Drucker auf LPD_PORT_2='0x278' 
    konfiguriert, da das Paket OPT_LCD mit der Option LCD_ADDRESS='0x0378' 
    genutzt wird, ist der Remote-Druckerqueuename fr den Drucker an 0x3bc 
    "pr1", da das der erste Drucker ist und der Remote-Druckerqueuename fr den 
    Drucker an 0x278 "pr2", da das der zweite Drucker ist.

    Der Remote-Warteschlangenname in "rp=pr1" mu also bei nur einem an fli4l 
    angeschlossenen Drucker immer

                :rp=pr1:\

    lauten.

    Wichtig: Nach Einfgen des Eintrages in der Datei /etc/printcap muss das 
    Verzeichnis /var/spool/lpd/drucker mit dem mkdir-Kommando selbst 
    eingerichtet werden.

    Mit dem Kommando "lpr -P drucker DATEINAME" kann man nun Dateien vom Linux-
    Rechner ber fli4l ausdrucken.



    Einrichtung eines Windows NT 4.0/2000-LPR-Clients (OPT_SAMBA='no'):
    -------------------------------------------------------------------

    Unter Windows NT 4.0/2000 ist fr den Zugriff auf den LPD von fli4l die 
    Installation der Druckdienste fr Unix notwendig, da beim Drucken ber den 
    Standard-TCP/IP-Port von Windows NT ungeeignete Ports benutzt werden.

    Die Druckdienste fr Unix knnen ber

    Start/Einstellungen/Systemsteuerung/Software/Windows-Komponenten 
    hinzufgen/ Weitere Datei- und Druckdienste fr das Netzwerk/Details/ 
    Druckdienste fr UNIX

    hinzugefgt werden.

    Damit ist ein neuer Druckerport mit dem Namen "LPR Port" verfgbar. Nun 
    richtet man mit dem Druckerassistenten unter Windows NT 4.0/2000 einen 
    neuen Drucker mit dem Treiber des an fli4l hngenden Druckers ein. Dazu 
    geht man auf

    Start/Einstellungen/Drucker

    und macht einen Doppelklick auf "Neuer Drucker". Hier besttigt man die 
    Einleitung mit "Weiter", whlt "Lokaler Drucker" aus, deaktiviert 
    "Automatische Druckererkennung und Installation von Plug & Play-Druckern" 
    und besttigt mit "Weiter". Unter "Druckeranschlu auswhlen" aktiviert man 
    "Einen neuen Anschlu erstellen" und whlt unter "Typ" den oben erstellten 
    "LPR Port". Nachdem man diese Einstellungen mit dem Drcken von "Weiter" 
    besttigt hat, trgt man in das Feld "Name oder Adresse des Servers fr 
    LPD" die richtige IP-Adresse des fli4l-Rechners ein und schreibt in das 
    Feld "Name des Druckers oder der Druckerwarteschlange auf dem Server" den 
    Namen der richtigen Druckerqueue . Dabei ist beim ersten an fli4l 
    angeschlossenen Drucker "pr1", beim zweiten an fli4l angeschlossenen 
    Drucker "pr2" und beim dritten an fli4l angeschlossenen Drucker "pr3" 
    einzutragen. Auf dem nchsten Konfigurationsbildschirm whlt man auf der 
    linken Seite den Hersteller des an fli4l hngenden Druckers und auf der 
    rechten Seite den entsprechenden Typ aus und besttigt abermals mit 
    "Weiter". Im Feld "Druckername" kann man nun einen Namen fr den Drucker 
    festlegen. Unter Druckerfreigabe whlt man "Diesen Drucker nicht 
    freigeben", da der Drucker am fli4l-Rechner freigegeben ist. Nach dem Klick 
    auf "Weiter" verneint man die Frage, ob eine Testseite gedruckt werden 
    soll, da noch nicht alle Einstellungen vorgenommen worden sind und 
    besttigt wieder mit "Weiter". Nun erscheint ein Fenster mit der 
    Zusammenfassung der bisherigen Konfiguration. Wenn alles korrekt eingegeben 
    wurde, drckt man "Fertig stellen". Nach dem Kopieren des Druckertreibers 
    erscheint ein neues Icon fr diesen Drucker im Druckerordner. Das Icon fr 
    den fli4l-Drucker klickt man mit der rechten Maustaste an und whlt aus dem 
    Kontextmen "Eigenschaften". Auf der Lasche "Anschlsse" deaktiviert man 
    "Bidirektionale Untersttzung aktivieren". Auf der Lasche "Erweitert" 
    bettigt man die Schaltflche "Druckprozessor" und stellt unter 
    "Druckprozessor" "WinPrint", unter "Standarddatentyp" "RAW" ein und verlt 
    diese Dialogbox mit "OK" (bei Windows NT 4.0 ist hier noch ein Hckchen bei 
    "Raw-Datentyp immer spoolen" zu setzen). Wieder auf der Lasche "Erweitert" 
    aktiviert man "ber Spooler drucken, um Druckvorgnge schneller 
    abzuschlieen" und "Drucken beginnen, nachdem letzte Seite gespoolt wurde". 
    Bei "Erweiterte Druckfunktionen aktivieren" entfernt man den Haken, damit 
    diese Funktionen nicht genutzt werden. Jetzt bernimmt man alle bisher 
    gemachten Einstellungen mit der Schaltflche "bernehmen" und verlt das 
    komplette Konfigurationsfenster ber "OK", da Windows NT 4.0/2000 die 
    Einstellungen sonst nicht korrekt abspeichert.


    Samba als Timeserver:
    ---------------------

    Samba fr fli4l ist als Timeserver konfiguriert.
    Wenn

      OPT_TIME='yes'

    gesetzt wurde und auf dem Router die Uhrzeit mit Zeitservern aus dem
    Internet synchronisiert wird, kann man diese aktuelle Uhrzeit an die
    Clients weitergeben (auch wenn nicht auf jedem Client imonc installiert
    ist, der beim Start die Zeitsynchronisation bernehmen kann).
    Um die Zeit der Clients mit fli4l per Samba zu synchronisieren, reicht es
    aus in einer DOS-Box den Befehl

           net time \\fli4l /set /yes

    einzugeben, wobei fli4l durch den Hostnamen des Routers zu ersetzen ist. 
    Praktischer ist natrlich eine Batchdatei im Autostartordner oder eine 
    Verknpfung auf eine solche Batchdatei mit identischem Inhalt.
