fli4l - floppy-isdn4linux                            samba_lpd.txt        2.0.4
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Package SAMBA-LPD - SMB Dateisystem und Druckeruntersttzung
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Package SAMBA-LPD

Das Package SAMBA_LPD besteht aus den einzelnen OPT-Paketen

- OPT_SAMBA
- OPT_NMBD
- OPT_LPD

Im Zuge der Neustrukturierung der Version 2.0pre3 wurden diese einzelnen
OPT-Pakete aus verschiedenen Grnden aus der normalen fli4l-Distribution
ausgegliedert. Trotzdem die 3 OPT-Pakete zu einem Installations-Package
zusammengefat sind, ist es mglich, sie einzeln zu aktivieren oder
deaktivieren. Beim Deaktivieren verliert man natrlich die Funktionalitt
des entsprechenden OPT-Paketes.

Achtung!

Bei Aktivierung von OPT_LPD ist unbedingt OPT_LPDSRV='no' zu setzen !


OPT_SAMBA - Samba als File- und Druckerserver

    Mit OPT_SAMBA='yes' knnen Windows-Clients direkt ber das SMB-Protokoll
    drucken. Es ist dann keine weitere Client-Software (bis auf den
    Druckertreiber) notwendig.

    Wichtige Voraussetzung zum Drucken ber Samba ist aber immer die Einstellung
    von OPT_LPD='yes' !

    Weiterhin ermglicht dieses optionale Paket rudimentre 
    Fileserverfunktionen. Rudimentr deshalb, da aus Platzgrnden eine sehr 
    alte Samba-Version verwendet wird, die nicht alle Funktionen der aktuellen 
    Version untersttzt und aufgrund der eingeschrnkten Nutzer- und 
    Rechteverwaltung von fli4l nur simple Funktionen ermglicht. Samba wurde 
    vor allem deshalb implementiert, um eine einfachere Druckerkonfiguration 
    unter Windows zu ermglichen. In den kommenden Versionen von fli4l mit 
    Festplatten-, Compact-Flash- und CD-ROM-untersttzung wird die 
    Fileserverfunktionalitt nicht weiter ausgebaut werden, denn 
    Fileserverdienste haben auf einem Router nichts zu suchen.

    Es ist mglich, Samba ohne Nmbd (NetBios NameServer, siehe OPT_NMBD)
    zu installieren, da beide zusammen so viel Platz verbrauchen, da in der
    Regel keine 1,44 MB-Disketten mehr benutzt oder keine anderen optionalen
    Programme mehr verwendet werden knnen.

    Deshalb wurden die an sich zusammengehrigen Programme auf einzelne
    OPT-Pakete verteilt - OPT_SAMBA und OPT_NMBD. Auch wenn diese OPT-Pakete
    zusammen mit OPT_LPD in einem gro&szlig;en Paket stecken, knnen sie so
    einzeln aktiviert werden.

    Wer auf die Anzeige in der Netzwerkumgebung unter Windows verzichten will,
    setzt OPT_SAMBA='yes' und OPT_NMBD='no'. Trotzdem die Freigaben unter
    Windows nicht angezeigt werden, ist ein Zugriff darauf mglich, wenn man
    den genauen Pfad kennt. Dazu gibt es weiter unten unter
    "Einrichtung eines Windows-SMB-Clients bei aktiviertem Samba
    (OPT_SAMBA='yes')" eine genauere Beschreibung.

    Wer auf die Anzeige in der Netzwerkumgebung nicht verzichten mchte,
    setzt OPT_SAMBA='yes' und OPT_NMBD='yes'.

    SAMBA_WORKGROUP

        Damit die Freigaben in der unter Windows definierten Arbeitsgruppe
        sichtbar werden (/Start/Einstellungen/Systemsteuerung/
        Lasche Identifikation/Arbeitsgruppe), mu die Arbeitsgruppe fr Samba
        mit der unter Windows definierten Arbeitsgruppe bereinstimmen.
        Wenn also unter Windows die Arbeitsgruppe "workgroup" heit, mu diese
        Variable folgendermaen definiert werden:

        SAMBA_WORKGROUP='workgroup'

        Standard-Einstellung: SAMBA_WORKGROUP='workgroup'


    SAMBA_ADMINIP

        Wenn hier eine IP-Adresse oder ein Adressbereich aus dem lokalen Netz
        hinterlegt wird, haben die entsprechenden Rechner vollen Zugriff auf
        die fli4l-Ramdisk ber das Netzwerk.
        Bei Verwendung von OPT_NMBD='yes' knnen diese Rechner ber die
        Netzwerkumgebung von Windows auf fli4l zugreifen.

        Hier ein Beispiel mit der IP-Adresse 192.168.6.2:

          SAMBA_ADMINIP='192.168.6.2'

        Will man mehreren Rechnern diesen Zugriff gestatten, hat man
        verschiedene Mglichkeiten:

        - Eingabe der IP-Adressen in einer Zeile hintereinander
          durch Leerzeichen getrennt:

          SAMBA_ADMINIP='192.168.6.2 192.168.6.3'

        - Eingabe eines IP-Bereiches ohne Hostanteil:

          SAMBA_ADMINIP='192.168.'

          Hierbei ist unbedingt auf den Punkt am Ende zu achten!

        Diese Variable sollte aus Sicherheitsgrnden mglichst nur fr die
        Fehlersuche gefllt werden!

        In der Standardeinstellung ist die fli4l-Ramdisk ber die
        Netzwerkumgebung nicht sichtbar und nicht im Zugriff.

        Standard-Einstellung: SAMBA_ADMINIP=''


    SAMBA_LPNET_x

        Mit dieser Variable kann gesteuert werden, welche Rechner die
        Drucker von fli4l nutzen drfen. Man kann damit den Zugriff auf
        einzelne Rechner oder einzelne Subnetze beschrnken.
        In der Standardeinstellung bleibt die Variable leer. Hiermit knnen
        alle Rechner des internen Netzwerkes (inclusive aller Subnetze)
        auf den x'ten Drucker an fli4l drucken (siehe LPD_PORT_x).
        Bei zwei an fli4l angeschlossenen Druckern mssen

          SAMBA_LPNET_1

          und

          SAMBA_LPNET_2

        vorhanden sein.

        Die Variable kann wie SAMBA_ADMINIP gefllt werden.

        - Eingabe der IP-Adressen in einer Zeile hintereinander
          durch Leerzeichen getrennt:

          SAMBA_LPNET_1='192.168.6.2 192.168.0.1'

        Bei zwei Netzen der Form 192.168.141.0/255.255.255.0 und
        192.168.142.0/255.255.255.0 und einem Drucker am ersten
        parallelen Anschlu

        - Eingabe eines IP-Bereiches ohne Hostanteil:

          SAMBA_LPNET_1='192.168.141. 192.168.142.'

          oder besser

          SAMBA_LPNET_1='192.168.'

          Hierbei ist unbedingt auf den Punkt am Ende zu achten!

        Standard-Einstellung: SAMBA_LPNET_1=''


    SAMBA_LPREMOTE_NET_x

        Hiermit wird der Zugriff ber Samba auf die per LPD_REMOTE_N
        konfigurierten Remote-Drucker gesteuert.
        Wenn ein Remote-Drucker per
        
          LPD_REMOTE_N='1'

          LPD_REMOTE_IP_1='192.168.6.99'
          
          und
          
          LPD_REMOTE_QUEUENAME_1='pr1'
          
        eingerichtet wurde, taucht dieser Drucker bei aktiviertem OPT_SAMBA
        und OPT_NMBD unter dem Namen
          
          repr1
          
        in der Netzwerkumgebung von Windows-Clients auf.
        Mit dieser Variable kann nun gesteuert werden, welche Rechner die
        Remote-Drucker von fli4l nutzen drfen. Man kann damit den Zugriff auf
        einzelne Rechner oder einzelne Subnetze beschrnken.
        In der Standardeinstellung bleibt die Variable leer. Hiermit knnen
        alle Rechner des internen Netzwerkes (inclusive aller Subnetze)
        auf den x'ten Remote-Drucker an fli4l drucken (siehe LPD_REMOTE_IP_x).
        Mchte man explizit Hosts oder Netze fr die Ausgabe auf diese Drucker
        eintragen, gilt das unter
        
         SAMBA_LPNET_x
        
        beschriebene.

        Standard-Einstellung: SAMBA_LPREMOTE_NET_1=''


    SAMBA_TIMESERVER

    Samba als Timeserver: 'yes' oder 'no'

        Mit dieser Variable kann gesteuert werden, ob der Sambadmon als
        Timeserver fr die Windows-Clients fungieren soll.
        Das ist besonders sinnvoll, wenn OPT_TIME='yes' gesetzt worden ist.
        Wenn nicht auf jedem Client imonc installiert ist, der beim Start
        die Zeitsynchronisation bernehmen kann, kann man

        SAMBA_TIMESERVER='yes'

        setzen.
        Um dann die Zeit der Clients mit fli4l zu synchronisieren, reicht es
        aus, in einer DOS-Box den Befehl

           net time \\fli4l /set /yes

        einzugeben, wobei fli4l durch den Hostnamen von fli4l zu ersetzen ist.
        Praktischer ist natrlich eine Batchdatei im Autostartordner oder eine
        Verknpfung auf eine solche Batchdatei mit identischem Inhalt.


        Standard-Einstellung: SAMBA_TIMESERVER='no'


    SAMBA_SHARE_N

    Erstellung einer bestimmten Anzahl von Freigaben: z.B. '2'

        ber SAMBA_SHARE_N wird die Anzahl der zu erstellenden bzw. zu
        benutzenden Freigaben eingestellt. Wenn die Freigaben nicht existieren,
        werden sie automatisch angelegt und wenn sie existieren, werden sie
        einfach benutzt.
        Das Erstellen von Freigaben ist normalerweise nur sinnvoll in Verbindung
        mit einem gemounteten Medium wie einer Festplatte, einem CD-ROM-Laufwerk
        oder einer Compact-Flash-Disk (siehe OPT_MOUNT).

        Wird hier eine 2 eingegeben, mssen die folgenden Variablen
        
        SAMBA_SHARE_NAME_1
        
        SAMBA_SHARE_RW_1
        
        SAMBA_SHARE_BROWSE_1
        
        SAMBA_SHARE_PATH_1
        
        SAMBA_SHARE_NET_1
        
        
        und
        
        
        SAMBA_SHARE_NAME_2
        
        SAMBA_SHARE_RW_2
        
        SAMBA_SHARE_BROWSE_2
        
        SAMBA_SHARE_PATH_2

        SAMBA_SHARE_NET_2
        
        vorhanden und mit sinnvollen Werten gefllt sein.

        Standard-Einstellung: SAMBA_SHARE_N='0'


    SAMBA_SHARE_NAME_x

        Mit SAMBA_SHARE_NAME_x wird der Name der x'ten Freigabe eingestellt.
        Unter diesem Namen ist die Freigabe zu erreichen bzw. bei aktiviertem
        OPT_NMBD in der Netzwerkumgebung von Windows-Rechnern sichtbar
        (siehe auch SAMBA_SHARE_BROWSE_x weiter unten).
        
        Trotzdem unter Windows 12 Buchstaben und Umlaute fr den Freigabenamen
        hinterlegbar sind, sollte man sich bei den Namen aus
        DOS-Kompatibilittsgrnden auf 8 Buchstaben ohne Umlaute beschrnken,
        z.B.
        
        SAMBA_SHARE_NAME_1='share1'
        
        Auerdem sollten Freigabenamen im Netzwerk eindeutig sein, also nicht
        doppelt vorkommen.
        Dieser Name wird automatisch von fli4l an die Pfadangabe aus
        
        SAMBA_SHARE_PATH_x
        
        angehngt. Im Pfad aus dieser Variablen wird also versucht, ein
        Verzeichnis mit dem Namen "share" zu erstellen, wenn ein solches noch
        nicht existiert.
        Es ist zwingend erforderlich, da die Partition, die auf diesen Pfad
        gemountet ist, schreibbar eingemountet ist. Wenn das nicht der Fall ist,
        gibt es beim Booten eine Fehlermeldung.
        Existiert das Verzeichnis schon, wird es nicht berschrieben, damit
        schon abgelegte Daten erhalten bleiben.

        Standard-Einstellung: SAMBA_SHARE_NAME_1='share1'


    SAMBA_SHARE_RW_x

    Soll die Freigabe beschreibbar sein: 'yes' oder 'no'

        ber SAMBA_SHARE_RW_x wird eingestellt, ob die x'te Freigabe
        beschreibbar sein soll.
        
        Wird hier 'no' gewhlt, knnen Dateien von dieser Freigabe gelesen aber
        nicht dorthin gespeichert werden. Das ist vor allem bei Dateien
        sinnvoll, die man anderen zur Verfgung stellen mchte aber dabei
        unbedingt verhindern will, da diese Dateien verndert oder sogar
        gelscht werden.
        
        Wird 'yes' gewhlt, ist diese Freigabe fr alle in der Variable
        
        SAMBA_SHARE_NET_x
        
        eingestellten IP-Adressen oder Netzwerke oder wenn diese leer ist, fr
        alle Rechner des internen Netzwerkes (inclusive aller Subnetze)
        les- und beschreibbar.

        Standard-Einstellung: SAMBA_SHARE_RW_1='yes'


    SAMBA_SHARE_BROWSE_x (bentigt OPT_NMBD='yes')

    Soll die x'te Freigabe sichtbar sein: 'yes' oder 'no'

        Mit SAMBA_SHARE_BROWSE_x wird eingestellt, ob die x'te Freigabe bei
        aktiviertem OPT_NMBD in der Netzwerkumgebung sichtbar sein soll oder
        nicht.
        Mchte man verhindern, da andere User in der Netzwerkumgebung die
        Freigabe sehen und dadurch darauf zugreifen knnen, setzt man
        
        SAMBA_SHARE_BROWSE_x='no'

        Nutzer, die wissen, da die Freigabe existiert, knnen trotzdem
        darauf zugreifen, indem sie z.B. unter Start/Ausfhren
        
            \\fli4l\sharename

        eingeben. Dabei ist "fli4l" durch den Namen des fli4l-Routers zu
        ersetzen - wenn er davon abweicht - und "sharename" mit dem Namen,
        den man in SAMBA_SHARE_NAME_x eingetragen hat.

        Standard-Einstellung: SAMBA_SHARE_BROWSE_1='yes'


    SAMBA_SHARE_PATH_x

    Der Pfad zur x'ten Freigabe

        ber SAMBA_SHARE_PATH_x der Pfad wird der Pfad zur x'ten Freigabe
        eingestellt.
        
        Dazu ein Beispiel. Wenn man mittels

        
        OPT_MOUNT='yes'

        MOUNT_N='1'

        MOUNT_1_DEV='hda4'

        MOUNT_1_POINT='/usr/local/data'

        MOUNT_1_FS='ext2'

        MOUNT_1_CHECK='yes'

        MOUNT_1_OPTION='rw'


        die vierte primre Partition der ersten Festplatte unter
        /usr/local/data in das Dateisystem eingemountet hat und eine
        einzelne Freigabe mit
        
        
        SAMBA_SHARE_N='1'
        
        SAMBA_SHARE_NAME_1='share1'
        
        SAMBA_SHARE_RW_1='yes'

        SAMBA_SHARE_BROWSE='yes'
        
        
        erstellt hat, kann man mit
        
        
        SAMBA_SHARE_PATH_1='/usr/local/data'
        
        
        das Verzeichnis "share1" unter /usr/local/data erstellen
        und freigeben. Als Verzeichnisname wird der Inhalt der Variable
        
        SAMBA_SHARE_NAME_1
        
        also in diesem Fall
        
        share1
        
        benutzt. Wenn das Verzeichnis nicht existiert, wird es automatisch
        angelegt und wenn es existiert, wird es einfach benutzt.
        Es gibt im Moment keine Mglichkeit, einmal erstellte Verzeichnisse ber
        die samba_lpd.txt zu lschen, da bei einer Fehleingabe die schon abgelegten
        Dateien gelscht werden wrden.
        Die im Verzeichnis liegenden Dateien knnen bei aktiviertem und
        konfigurierten

        OPT_NMBD
        
        ber den Explorer gelscht werden, wenn die Freigabe in der Variablen
        
        SAMBA_SHARE_RW_1
        
        schreibbar definiert wurde; das Verzeichnis selbst nur ber die
        Kommandozeile.  

        Standard-Einstellung: SAMBA_SHARE_PATH_1='/usr/local/data'


    SAMBA_SHARE_NET_x

        Mit dieser Variable kann gesteuert werden, welche Rechner die
        x'te Freigabe nutzen drfen. Man kann damit den Zugriff auf
        einzelne Rechner oder einzelne Subnetze beschrnken.
        In der Standardeinstellung bleibt die Variable leer. Hiermit knnen
        alle Rechner des internen Netzwerkes (inclusive aller Subnetze)
        auf die Freigabe zugreifen.
        
        Die Variable kann wie SAMBA_ADMINIP gefllt werden. 
        
        - Eingabe der IP-Adressen in einer Zeile hintereinander
          durch Leerzeichen getrennt, z.B.:
        
          SAMBA_SHARE_NET_1='192.168.6.2 192.168.0.1'
        
        Bei zwei Netzen der Form 192.168.141.0/255.255.255.0 und
        192.168.142.0/255.255.255.0
        
        - Eingabe eines IP-Bereiches ohne Hostanteil:

          SAMBA_SHARE_NET_1='192.168.141. 192.168.142.'
          
          oder besser

          SAMBA_SHARE_NET_1='192.168.'
          
          Hierbei ist unbedingt auf den Punkt am Ende zu achten!

        Standard-Einstellung: SAMBA_SHARE_NET_1=''


    SAMBA_CDROM_N

    Erstellung einer bestimmten Anzahl von Freigaben fr CDROMs: z.B. '2'

        ber SAMBA_CDROM_N wird die Anzahl der zu erstellenden Freigaben
        fr eingebaute CD-ROM-Laufwerke eingestellt.
        
        Diese, die folgenden Variablen und die dazugehrigen Erweiterungen
        des Scripts rc.samba wurden geschaffen, um die Freigabe von CDROMs
        etwas fehlertoleranter zu gestalten.
        Hatte man in Version 2.0pre2 versucht, ein CDROM-Laufwerk freizugeben,
        welches nicht eingemountet war oder hatte man einen falschen Pfad fr
        die Freigabe angegeben, ging das natrlich schief.
        Das neue Script gibt im Zusammenhang mit den folgenden Variablen schon
        eingemountete CDROMs unter dem in OPT_MOUNT definierten Mountpoint
        frei oder erzeugt fr noch nicht eingemountete CDROMs einen Mountpoint,
        und gibt den anschliessend frei.
        
        Bei der letzten Variante wird das Laufwerk erst bei Bedarf
        (Zugriff ber die Netzwerkumgebung) unter
        
        /mnt/cdromx
        
        eingemountet, wobei das x fr das x'te CD-ROM steht. Man sollte deshalb
        darauf achten, da eigene Mountpoints nicht mit diesen Angaben
        kollidieren.
        Wenn niemand mehr auf diese Freigabe zugreift, wird nach einiger Zeit
        das Laufwerk automatisch dismountet. Damit kann man die CDROM entnehmen,
        ohne sie manuell dismounten zu mssen, was sich vor allem bei
        CDROM-Servern mit mehreren Laufwerken anbietet, bei denen die CDs fter
        mal gewechselt werden.
        

        Wird bei SAMBA_CDROM_N eine 2 eingegeben, mssen die folgenden Variablen
        
        SAMBA_CDROM_DEV_1
        SAMBA_CDROM_NET_1
        
        und

        SAMBA_CDROM_DEV_2
        SAMBA_CDROM_NET_2

        vorhanden und mit sinnvollen Werten gefllt sein.
        
        Standard-Einstellung:     SAMBA_CDROM_N='0'


    SAMBA_CDROM_DEV_x

    Gertename des CDROM-Laufwerks: z.B. 'hdc'

        Hier wird das Gert angegeben, welches freigegeben werden soll.
        Die Konventionen fr Gertenamen knnen in der Dokumentation zu
        OPT_MOUNT nachgelesen werden.

        Wenn am 2. IDE-Kanal ein IDE-CDROM-Laufwerk als Master angeschlossen
        ist, setzt man zum Beispiel
        
        SAMBA_CDROM_DEV_1='hdc'
        
        Standard-Einstellung:     SAMBA_CDROM_DEV_1='hdc'


    SAMBA_CDROM_NET_x

        Mit dieser Variable kann gesteuert werden, welche Rechner das x'te
        CDROM-Laufwerk von fli4l nutzen drfen. Man kann damit den Zugriff auf
        einzelne Rechner oder einzelne Subnetze beschrnken.
        In der Standardeinstellung bleibt die Variable leer. Hiermit knnen
        alle Rechner des internen Netzwerkes ( inclusive aller Subnetze )
        auf das x'te CDROM-Laufwerk an fli4l zugreifen.
        Bei zwei an fli4l angeschlossenen CDROM-Laufwerken mssen

          SAMBA_CDROM_NET_1

          und

          SAMBA_CDROM_NET_2

        vorhanden sein.

        Die Variable kann wie SAMBA_ADMINIP gefllt werden.

        - Eingabe der IP-Adressen in einer Zeile hintereinander
          durch Leerzeichen getrennt:

          SAMBA_CDROM_NET_1='192.168.6.2 192.168.0.1'

        Bei zwei Netzen der Form 192.168.141.0/255.255.255.0 und
        192.168.142.0/255.255.255.0 und einem CDROM-Laufwerk

        - Eingabe eines IP-Bereiches ohne Hostanteil:

          SAMBA_CDROM_NET_1='192.168.141. 192.168.142.'

          oder besser

          SAMBA_CDROM_NET_1='192.168.'

          Hierbei ist unbedingt auf den Punkt am Ende zu achten!

        Standard-Einstellung: SAMBA_CDROM_NET_1=''


    Einrichtung eines Windows-Clients fr den Druck ber LPD und Samba:
    -------------------------------------------------------------------

        Der Drucker an der ersten fr das Drucken in der samba_lpd.txt
        konfigurierten Schnittstelle (LPD_PORT_1) heit immer "pr1",
        der an der zweiten konfigurierten Schnittstelle (LPD_PORT_2)
        "pr2" usw.
        Ist ein Drucker auf  LPD_PORT_1='0x3bc' und ein Drucker auf
        LPD_PORT_2='0x278' konfiguriert, da das Paket OPT_LCD mit der
        Option LCD_ADDRESS='0x0378' genutzt wird, ist der
        Druckerqueuename fr den Drucker an 0x3bc "pr1", da das der erste
        Drucker ist und der Druckerqueuename fr den Drucker an 0x278 "pr2",
        da das der zweite Drucker ist.

        Die Einrichtung eines Windows-SMB-Clients luft unterschiedlich ab,
        je nachdem, ob OPT_NMBD='no' oder OPT_NMBD='yes' gewhlt wurde.

        OPT_NMBD='no'
        ------------

        Bei OPT_NMBD='no' sind die fli4l-Drucker in der
        Netzwerkumgebung eines Windows-PCs nicht zu sehen.
        Trotzdem kann man sie ber ihren UNC-Pfad anmelden.

        Dazu ist es notwendig, einen Eintrag fr den Router in der Datei hosts
        vorzunehmen. Fr diese Datei findet sich bei Windows 95, Windows 98 und
        Windows Me ein Beispiel als host.sam im Windows-Verzeichnis,
        bei Standard-Installationen also in C:\WINDOS, wobei die Endung sam
        fr Sample wie Beispiel steht.
        Unter Windows NT / 2000 befindet sich die Datei im Verzeichnis von
        Windows und dort im Verzeichnis SYSTEM32\DRIVERS\ETC, bei
        Standard-Installationen also in

        C:\WINNT\SYSTEM32\DRIVERS\ETC.

        Hier der Inhalt der Datei von Windows 2000:

        # Copyright (c) 1993-1999 Microsoft Corp.
        #
        # Dies ist eine HOSTS-Beispieldatei, die von Microsoft TCP/IP
        # fr Windows 2000 verwendet wird.
        #
        # Diese Datei enthlt die Zuordnungen der IP-Adressen zu Hostnamen.
        # Jeder Eintrag muss in einer eigenen Zeile stehen. Die IP-
        # Adresse sollte in der ersten Spalte gefolgt vom zugehrigen
        # Hostnamen stehen.
        # Die IP-Adresse und der Hostname mssen durch mindestens ein
        # Leerzeichen getrennt sein.
        #
        # Zustzliche Kommentare (so wie in dieser Datei) knnen in
        # einzelnen Zeilen oder hinter dem Computernamen eingefgt werden,
        # aber mssen mit dem Zeichen '#' eingegeben werden.
        #
        # Zum Beispiel:
        #
        #      102.54.94.97     rhino.acme.com          # Quellserver
        #       38.25.63.10     x.acme.com              # x-Clienthost

        127.0.0.1       localhost



        Hier setzt man unter der letzten Zeile den Eintrag fr den Router dazu.
        Wenn in der base.txt die IP-Adresse der Netzwerkkarte fr das interne
        Netzwerk von fli4l z.B. so konfiguriert wurde
        
        IP_ETH_1_IPADDR='192.168.6.1'
        
        und als Name des fli4l-Routers in
        
        HOST_1='192.168.6.1 fli4l'
        
        fli4l hinterlegt wurde, dann mu folgender Eintrag fr die IP-Adresse
        und den Namen von fli4l vorgenommen werden:

        192.168.6.1     fli4l

        Nun speichert man die Datei unter dem Namen
        
        hosts
        
        ab. Dabei wird bei Benutzung von Notepad die Datei hosts.txt erzeugt.
        (Zur Kontrolle ist es notwendig, die Option "Dateinamenserweiterung
        bei bekannten Dateitypen ausblenden" unter Windows abzuschalten, da man
        diese nervige Eigenart von Notepad sonst nicht mitbekommt.) Damit die
        Datei wie erforderlich 
        
        hosts
        
        heit, mu man sie in hosts umbenennen. Nach einem Neustart von Windows
        sind die Vorbereitungen abgeschlossen.

        Bei Erstellung eines neuen Druckers (Start/Einstellungen/Drucker/
        Neuer Drucker) ist "Netzwerkdrucker" auszuwhlen.
        Bei "Netzwerkpfad oder Warteschlangenname" gibt man hierzu beim
        ersten Drucker an fli4l

            \\fli4l\pr1

        ein. Dabei ist "fli4l" durch den Namen des fli4l-Routers zu
        ersetzen - wenn er davon abweicht.
        Bei bereits installierten Druckern kann man in den
        Druckereigenschaften auf der Lasche "Details" analog zur vorher
        beschriebenen Vorgehensweise den neuen Anschlu eintragen, der
        hinterher unter "Anschlu fr die Druckausgabe" zuzuordnen ist.
        Die weiteren Einstellungen sind vom Betriebssystem abhngig:

        Weiter fr Windows 9x/Me:

        Auf der Lasche "Details" sind auerdem die "Spool-Einstellungen"
        zu bearbeiten, man setzt dort "Druckauftrge in Warteschlange
        stellen ( Druckvorgang schneller )" und "Druck nach letzter Seite
        beginnen". Unter Datenformat whlt man "RAW" und setzt auerdem
        "Bidirektionale Untersttzung deaktivieren".

        Weiter fr Windows NT 4.0/2000:

        Auf der Lasche "Anschlsse" deaktiviert man "Bidirektionale
        Untersttzung aktivieren". Auf der Lasche "Erweitert" bettigt man die
        Schaltflche "Druckprozessor" und stellt unter "Druckprozessor"
        "WinPrint", unter "Standarddatentyp" "RAW" ein und verlt diese
        Dialogbox mit "OK" (bei Windows NT 4.0 ist hier noch ein Hckchen bei
        "Raw-Datentyp immer spoolen" zu setzen).
        Wieder auf der Lasche "Erweitert" aktiviert man "ber Spooler drucken,
        um Druckvorgnge schneller abzuschlieen" und "Drucken beginnen, nachdem
        letzte Seite gespoolt wurde". Bei "Erweiterte Druckfunktionen
        aktivieren" entfernt man den Haken, damit diese Funktionen nicht genutzt
        werden.
        Jetzt bernimmt man alle bisher gemachten Einstellungen mit der
        Schaltflche "bernehmen" und verlt das komplette
        Konfigurationsfenster
        ber "OK", da Windows NT 4.0/2000 die Einstellungen sonst nicht korrekt
        abspeichert.



        OPT_NMBD='yes'
        -------------

        Bei OPT_NMBD='yes' sind die fli4l-Drucker in der Netzwerkumgebung des
        Windows-PCs sichtbar.

        Bei Erstellung eines neuen Druckers (Start/Einstellungen/Drucker/
        Neuer Drucker) ist "Netzwerkdrucker" auszuwhlen.
        Bei "Netzwerkpfad oder Warteschlangenname" kann man den
        "Durchsuchen"-Button benutzen. Hier findet man unter dem in der
        base.txt definierten Namen fr den fli4l-Router (HOSTNAME='fli4l')
        Freigaben wie "prx". Dabei steht das x fr den xten ber die
        samba_lpd.txt konfigurierten Druckeranschluss.
        Bei bereits installierten Druckern kann man in den Druckereigenschaften
        auf der Lasche "Details" analog zur vorher beschriebenen Vorgehensweise
        den neuen Anschlu auswhlen, der hinterher unter "Anschlu fr die
        Druckausgabe" zuzuordnen ist.

        Weiter fr Windows 9x/Me:

        Auf der Lasche "Details" sind auerdem die "Spool-Einstellungen"
        zu bearbeiten, man setzt dort "Druckauftrge in Warteschlange
        stellen (Druckvorgang schneller)" und "Druck nach letzter Seite
        beginnen". Unter Datenformat whlt man "RAW" und setzt auerdem
        "Bidirektionale Untersttzung deaktivieren".

        Weiter fr Windows NT 4.0/2000:

        Auf der Lasche "Anschlsse" deaktiviert man "Bidirektionale
        Untersttzung aktivieren". Auf der Lasche "Erweitert" bettigt man
        die Schaltflche "Druckprozessor" und stellt unter "Druckprozessor"
        "WinPrint", unter "Standarddatentyp" "RAW" ein und verlt diese
        Dialogbox mit "OK" (bei Windows NT 4.0 ist hier noch ein Hckchen
        bei "Raw-Datentyp immer spoolen" zu setzen).
        Wieder auf der Lasche "Erweitert" aktiviert man "ber Spooler drucken,
        um Druckvorgnge schneller abzuschlieen" und "Drucken beginnen, nachdem
        letzte Seite gespoolt wurde".
        Bei "Erweiterte Druckfunktionen aktivieren" entfernt man den Haken, damit
        diese Funktionen nicht genutzt werden.
        Jetzt bernimmt man alle bisher gemachten Einstellungen mit der
        Schaltflche "bernehmen" und verlt das komplette Konfigurationsfenster
        ber "OK", da Windows NT 4.0/2000 die Einstellungen sonst nicht korrekt
        abspeichert.


        Noch ein Hinweis dazu:

        Auf dem Windows-Rechner mu das Netzwerkprotokoll TCP/IP installiert
        und konfiguriert sein. Als Standardeinstellung ist unter Windows
        "NETBIOS over TCP/IP" aktiviert, das Protokoll, welches Samba benutzt.


OPT_NMBD - NETBIOS Nameserver (bentigt OPT_SAMBA='yes')

    Das ist das Programm zur Anzeige von Freigaben in der Netzwerkumgebung
    von Windows. Um die in OPT_SAMBA freigegebene Ramdisk, die fli4l-Drucker
    oder eigene Freigaben sichtbar zu machen, ist OPT_NMBD='yes' zu setzen.

    Der SMB-Nameserver bentigt auf der fli4l-Diskette weitere 100 KB.
    Wenn der Platz auf der Diskette knapp wird, sollte man versuchen,
    ohne ihn auszukommen und die Drucker ber direkte Eingabe des
    Netzwerkpfades einbinden, z.B. als \\fli4l\pr1.

    Eine genauere Beschreibung des Zusammenspiels der beiden optionalen
    Programme findet sich unter OPT_SAMBA.

    Standard-Einstellung: OPT_NMBD='no'


    NMBD_MASTERBROWSER

    Samba als Masterbrowser: 'yes' oder 'no'

        Da der fli4l-Rechner bei vielen durchgehend luft, ist es
        mitunter sinnvoll, ihn auch als Masterbrowser einzusetzen. Ein
        Masterbrowser ist in Windowsnetzwerken der Rechner, der eine
        Liste aller verfgbaren SMB-Server (wozu alle Windowsrechner mit
        aktivierter Datei- und Druckerfreigabe gehren) fhrt.
        Die Windows-Clients erfahren also vom Masterbrowser, welche Rechner
        mit aktivierter Datei- und Druckerfreigabe sich im Netzwerk befinden.
        In Netzwerken mit einem NT-Server sollte man lieber NT diese
        Aufgabe berlassen. In Netzwerken mit ein paar WIN9x-Rechnern kann
        fli4l diese Aufgabe problemlos bernehmen.

        Bei NMBD_MASTERBROWSER='yes' gewinnt fli4l die Wahl zum Masterbrowser
        gegen alle anderen Windowsmaschinen.

        Standard-Einstellung: NMBD_MASTERBROWSER='no'


    NMBD_WINSSERVER

    Samba als WINS-Server: 'yes' oder 'no'

        Um NETBIOS-Namen in Windows-Netzen aufzulsen, gibt es zwei
        Mglichkeiten. Die erste benutzt eine statische Auflsung mit der
        Datei lmhosts und ist wie die DNS-Namensauflsung mit der Datei
        hosts schwer zu pflegen. Deshalb wurde von Microsoft WINS entwickelt:

        W indows I nternet N ame S ervice

        WINS hat den Vorteil, da die NETBIOS-Namensauflsung per gerichteter
        Anfrage an einen WINS-Server passiert und nicht durch Broadcasts.
        Die WINS-Datenbank wird vom Server dynamisch aufgebaut, hat aber
        den Nachteil, da der Server in den TCP/IP-Protokolleigenschaften
        auf jedem Client eingetragen werden mu.
        Samba hat diesen Server teilweise implementiert und damit steht er
        fli4l auch zur Verfgung.

        Um fli4l als WINS-Server zu betreiben, ist OPT_SAMBA, OPT_NMBD und
        NMBD_WINSSERVER auf yes zu setzen und in den
        TCP/IP-Protokolleigenschaften der Netzwerkkarte unter
        /Start/Einstellungen/Systemsteuerung/Netzwerk/Lasche Konfiguration/
        TCP/IP auf der Lasche WINS-Konfiguration "WINS-Auflsung aktivieren"
        auszuwhlen.

        Unter WINS-Server Suchreihenfolge ist dabei die IP-Adresse des fli4-
        Rechners zu hinterlegen, welche mit "Hinzufgen" bernommen werden
        mu.

        Obwohl man hier nur die Wahl zwischen WINS ODER DHCP hat, entbindet
        die Angabe der IP-Adresse des fli4l-WINS-Servers nicht von einer
        korrekten TCP/IP-Konfiguration, entweder ber Angabe der IP-Adresse
        jedes Clients oder ber DHCP.

        In Netzwerken mit einem NT-Server, auf dem der WINS-Serverdienst
        aktiviert ist, sollte man lieber NT diese Aufgabe berlassen.
        Aber in Netzwerken mit ein paar WIN9x-Rechnern kann auch fli4l
        diese Aufgabe problemlos bernehmen.

        NMBD_WINSSERVER='yes'

        aktiviert diese Funktion.


        Standard-Einstellung: NMBD_WINSSERVER='no'


    NMBD_WINSCLIENT

    Samba als WINS-Client: 'yes' oder 'no'

        Wenn man, wie oben bereits erwhnt, in Netzwerken mit einem NT-Server
        arbeitet, sollte man diesem die Aufgabe berlassen, die WINS-Datenbank
        zu verwalten. Dabei kann man fli4l als WINS-Client konfigurieren. Der
        fli4l-Rechner versucht dann, sich bei dem konfigurierten WINS-Server
        zu registrieren.
        Hierbei ist darauf zu achten, da fli4l nicht gleichzeitig als Server
        und Client konfiguriert werden kann - die Optionen

        NMBD_WINSSERVER='yes'

        und

        NMBD_WINSCLIENT='yes'

        schlieen einander also aus. Eine Diskettenerstellung funktioniert
        sicherheitshalber bei einer solchen Konfiguration nicht.
        Mchte man fli4l also als WINS-Client betreiben, setzt man

        NMBD_WINSCLIENT='yes'

        und mu in einer weiteren Variable zwingend die IP-Adresse des
        externen WINS-Servers angeben.


        Standard-Einstellung: NMBD_WINSCLIENT='no'


    NMBD_EXTWINSIP (bentigt NMBD_WINSCLIENT='yes')

    Die IP-Adresse des externen WINS-Servers fr Samba

        Wenn man den fli4l-Rechner als WINS-Client betreiben mchte, mu man
        ihm die IP-Adresse des externen WINS-Servers bekanntmachen, bei dem er
        sich registrieren soll. Voraussetzung dafr ist NMBD_WINSCLIENT='yes'.

        Hier ein Beispiel mit der IP-Adresse 192.168.6.11:

        NMBD_EXTWINSIP='192.168.6.11'

        Standard-Einstellung: NMBD_EXTWINSIP=''


    NMBD_WINSPROXY (bentigt NMBD_WINSCLIENT='yes')

    Samba als WINS-Proxy: 'yes' oder 'no'

        Wenn sich nicht nur WINS-Clients im Netzwerk befinden, der WINS-Server
        in einem anderen Netzwerk liegt und nicht per Broadcast erreichbar ist,
        und die Nicht-WINS-Clients aber eine NETBIOS-Namensauflsung bentigen,
        kann der fli4l-Rechner als WINS-Proxy fungieren.
        In diesem Modus fngt der fli4l-Rechner Broadcasts der
        Nicht-WINS-Clients auf, fragt den eingetragenen WINS-Server ab und
        schickt die Antwort per Broadcast an den anfragenden Rechner.
        Voraussetzung dafr ist NMBD_WINSCLIENT='yes' und eine konfigurierte
        IP-Adresse in NMBD_EXTWINSIP.

        NMBD_WINSPROXY='yes'

        aktiviert diese Funktion.

        Standard-Einstellung: NMBD_WINSPROXY='no'


OPT_LPD - Druckerserver fr lpr/lpd-Protokoll

    Mit OPT_LPD='yes' kann man fli4l auch als Druckerserver verwenden.
    Dabei werden lpd und eine oder mehrere Druckerqueues (je nach Anzahl
    der an fli4l angeschlossenen Drucker) in eine Ramdisk oder auf die
    Festplatte installiert.

    Normalerweise kann mit OPT_LPD lediglich ein Druckerserver fr Unix-,
    Linux- und Windows-NT-Clients eingerichtet werden, da nur diese
    Betriebssysteme geeignete Client-Software mitbringen.

    Inzwischen ist es aber auch von Windows9x/Me aus mglich, mit der
    Freeware-Version eines LPR-Clients zu drucken, ohne das den
    Diskettenplatz arg strapazierende SAMBA installieren zu mssen.

    Download der LPR-Clients fr Windows (es kann nicht garantiert werden,
    da die Seiten noch erreichbar sind):

        http://www.math.ucr.edu/~lt/software/tcp_print_Instlpr_3.4f.exe

    Dies ist die letzte freie (kostenlose) Version 3.4f des lpr-Clients
    fr Privatanwender. Die aktuelle Version kostet Geld und findet man hier:

        http://www.utexas.edu/academic/otl/software/lpr/

    Die Installation und Konfiguration dieser Software wird fr Windows 9x/Me
    und Windows NT 4.0/2000 in einem HowTo auf der fli4l-Homepage sowie in der
    Dokumentation zum LPDSRV beschrieben und ist nicht Thema in dieser
    mitgelieferten Dokumentation.
    In diesem Abschnitt beschrnken wir uns auf Betriebssysteme, die die
    LPR-Client-Funktionalitt schon beinhalten.

    WICHTIG: Alle Clients, die fli4l als Drucker-Server verwenden wollen,
    mssen auch in der fli4l-Konfigurationsdatei als HOST_x eingetragen sein!

        Standard-Einstellung: OPT_LPD='no'


    LPD_PORT_N

        ber LPD_PORT_N wird die Anzahl der zu benutzenden Druckerports
        eingestellt. Bei einem Drucker an der ersten in der samba_lpd.txt
        konfigurierten Schnittstelle ist

        LPD_PORT_N='1'

        einzutragen.
        Bei 2 Druckerports ist LPD_PORT_N zu inkrementieren, also

        LPD_PORT_N='2'

        Weiterhin mssen dann auch die korrespondierenden
        Einstellungen

        LPD_PORT_1

        und

        LPD_PORT_2

        (siehe unten), und, wenn zustzlich Samba genutzt wird, auch

        SAMBA_LPNET_1

        und

        SAMBA_LPNET_2

        vorhanden sein.

        Standard-Einstellung: LPD_PORT_N='1'


    LPD_PORT_x

        Mit LPD_PORT_x wird der x'te Druckerport eingestellt.
        Bei 2 Druckern an 2 parallelen Schnittstellen von fli4l
        mssen 2 Eintrge mit den mglichen Werten

        0x3bc,0x378 oder 0x278

        existieren, also z.B.

        LPD_PORT_1='0x378'

        und

        LPD_PORT_2='0x278'

        Man sollte sich vor der Konfiguration unbedingt vergewissern,
        auf welche io-Adressen die eingebauten Schnittstellen
        eingestellt sind, da der Druck sonst nicht funktioniert.
        Die io-Adressen kann man entweder im BIOS seines Rechners
        einstellen oder sie sind bei sehr alten Rechnern nicht
        konfigurierbar, werden aber beim Booten angezeigt. Zustzlich
        verbaute Ports lassen sich meist ber Jumper auf der io-Karte
        einstellen und werden in der (hoffentlich noch vorhandenen
        Dokumentation) zur Einstellung der Druckerports beschrieben.
        Auerdem ist darauf zu achten, da bei OPT_LCD='yes' die hier
        eingestellten Adressen in der samba_lpd.txt nicht mit der dort
        eingestellten io-Adresse in LCD_ADDRESS kollidieren.
        Dieser Konflikt wird bei der Diskettenerstellung bis jetzt
        nicht abgefangen und fhrt zu Problemen sowohl bei der
        LCD-Anzeige als auch beim Druck!

        Standard-Einstellung: LPD_PORT_1='0x378'


    LPD_RAM

        Damit das Drucken auch in einer Multi-User-Umgebung reibungslos
        funktioniert, wird der lpd-Spooler verwendet. Dabei werden die
        zu druckenden Daten in einem Spool-Verzeichnis zwischengelagert.
        Es wird fr jeden Drucker ein gesondertes Spool-Verzeichnis
        erstellt. Diese Spoolverzeichnisse befinden sich im Hauptspeicher
        zusammen in einer zustzlichen Ramdisk oder, wenn konfiguriert,
        auf einer eingebauten Festplatte.
        Wenn der lpd nicht fr das Spoolen auf der Festplatte konfiguriert
        wurde, benutzt jeder konfigurierte Drucker also diese Ramdisk. Bei
        gleichzeitigem Druck ber 3 an fli4l hngende Drucker werden die
        Spooldateien fr alle 3 Drucker in dieser Ramdisk angelegt.
        Man sollte dabei beachten, da selbst bei kleinen Textdateien
        schon groe Druckjobs unter Windows entstehen und diese kurzzeitig
        programmbedingt 2 mal in der Ramdisk liegen.
        Damit das Drucken beim Spoolen in der Ramdisk reibungslos funktioniert,
        sollte man also genug Speicher im fli4l-Rechner haben und fr das
        Drucken zur Verfgung stellen - je mehr, desto besser.
        Der Standard-Wert von 4096 KB (= 4 MB) ist dabei als unterste
        Grenze anzusehen. Besser sind Werte von 8192 KB (= 8 MB) oder
        16384 KB (= 16 MB) fr die Ramdisk.
        
        Beim Spoolen auf die Festplatte wird die Verarbeitung der Druckjobs
        durch den auf der Festplatte verfgbaren Speicherplatz limitiert.
        Dazu ist aber die gesonderte Konfiguration von
        
        LPD_SPOOLPATH
        
        notwendig!
        
        Sollten Probleme beim Druck groer Dateien auftreten, ist der zur
        Verfgung gestellte Speicher wahrscheinlich zu gering.


        Daumenregel: fli4l als Standard-Router bentigt ca. 10 MB
        Speicherplatz (8 - 12, je nach Konfiguration). Bei einem
        32-MB-Router mit einem Drucker kann man dann LPD_RAM auf '16384'
        stellen.

        Standard-Einstellung: LPD_RAM='4096'


    LPD_SPOOLPATH (bentigt OPT_MOUNT='yes')

        Wer wenig Arbeitsspeicher im Rechner hat oder fli4l sowieso auf einer 
        Festplatte installiert hat, der mchte den zur Verfgung stehenden 
        Festplattenplatz wahrscheinlich auch bei der Verarbeitung von Druckjobs 
        benutzen. Diese Einstellung ist nur mglich, wenn man mit OPT_MOUNT 
        eine Datenpartition mit ext2-Filesystem schreibbar eingemountet hat, da 
        dorthin die Spooldateien immer mit bestimmten Unix-Rechten geschrieben 
        werden. Also noch einmal:

        Es mu eine

        beschreibbare (MOUNT_x_OPTION='rw'),

        ext2- (MOUNT_x_FS='ext2')

        Datenpartition in das System eingemountet sein, die nicht die Boot- und
        nicht die OPT-Partition ist, um diese Funktion nutzen zu knnen.
        Ist das nicht der Fall, wird sich die Druckfunktionalitt nicht nutzen
        lassen. Man erhlt beim Booten eine entsprechende Fehlermeldung. Dabei
        verhlt sich das Script rc.lpd so, da bei gefllter Variable
        
        LPD_RAM
        
        immer in der RAM-Disk gespoolt wird und bei gefllter Variable

        LPD_SPOOLPATH

        immer versucht wird, auf die Festplatte zu spoolen. Im letzten Fall
        ist es unerheblich, ob die Variable LPD_RAM gefllt ist oder nicht.
        Im angegebenen Pfad, der einfach aus
        
        MOUNT_x_POINT

        bernommen werden kann, wird von fli4l ein Verzeichnis mit dem Namen
        "lp_spooldir" erzeugt.

        Wenn also mittels

        OPT_MOUNT='yes'

        MOUNT_N='1'

        MOUNT_1_DEV='hda4'

        MOUNT_1_POINT='/usr/local/data'

        MOUNT_1_FS='ext2'

        MOUNT_1_CHECK='yes'

        MOUNT_1_OPTION='rw'


        die vierte primre Partition der ersten Festplatte unter
        /usr/local/data in das Dateisystem eingemountet wird, kann man die
        Variable folgendermaen fllen:

        LPD_SPOOLPATH='/usr/local/data'

        Standard-Einstellung: LPD_SPOOLPATH=''


    LPD_REMOTE_N


        ber REMOTE_N wird die Anzahl der zu konfigurierenden Remote-Drucker
        eingestellt. Damit ist es mglich, einen Druckauftrag von einem
        Client an fli4l zu schicken, der diesen Druckauftrag seinerseits an
        einen entfernten LPD-kompatiblen Printserver weiterleitet.
        
        Das Ganze funktioniert auch im Zusammenspiel mit Samba.
        Wenn man einen Remote-Drucker ber einen entfernten Printserver ber
        fli4l ansprechen mchte, ist

        LPD_REMOTE_N='1'

        einzutragen.
        Bei 2 entfernten Printservern oder einem entfernten Printserver mit 2
        Druckerwarteschlangen ist LPD_REMOTE_N zu inkrementieren, also

        LPD_REMOTE_N='2'

        Weiterhin mssen dann auch die korrespondierenden
        Einstellungen

        LPD_REMOTE_IP_1

        LPD_REMOTE_IP_2

        LPD_REMOTE_QUEUENAME_1

        LPD_REMOTE_QUEUENAME_2

        (siehe unten), und, wenn zustzlich Samba genutzt wird, auch

        SAMBA_LPREMOTE_NET_1

        und

        SAMBA_LPREMOTE_NET_2

        vorhanden sein.

        Standard-Einstellung: LPD_REMOTE_N='0'


    LPD_REMOTE_IP_x

        Mit LPD_REMOTE_IP_x wird die IP des x'ten Remote-Printservers
        eingestellt.
        
        In der Standardeinstellung wird von einem zweiten fli4-Rechner
        ausgegangen, der unter der IP 192.168.6.99 erreichbar ist.
        
        Standard-Einstellung: LPD_REMOTE_IP_1='192.168.6.99'

    LPD_REMOTE_QUEUENAME_x

        Mit LPD_REMOTE_QUEUENAME_x wird der Warteschlangenname des x'ten
        Remote-Druckers eingestellt.
        
        In der Standardeinstellung wird von einem zweiten fli4-Rechner
        ausgegangen, dessen Warteschlangenname des ersten Druckers pr1 lautet.
        
        Standard-Einstellung: LPD_REMOTE_QUEUENAME_1='pr1'


    Einrichtung eines Linux-LPR-Clients:
    ------------------------------------


    Auf einem Linux-Rechner kann der fli4l-Netzwerkdrucker in der
    Datei /etc/printcap eingetragen werden.

    Beispiel (Name des Druckers: "drucker"):

        drucker:\
                :lp=:\
                :rm=fli4l:\
                :rp=pr1:\
                :sd=/var/spool/lpd/drucker:\
                :sh:mx#0:

    Dabei wird mit "rm=fli4l" der Rechnername des fli4l-Routers
    angegeben. Dieser ist gegebenenfalls anzupassen.
    Soll die Linux-Drucker-Queue anders heien, ist "drucker"
    ebenfalls anzupassen.

    Der Drucker an der ersten fr das Drucken in der samba_lpd.txt
    konfigurierten Schnittstelle (LPD_PORT_1) heit immer "pr1",
    der an der zweiten konfigurierten Schnittstelle (LPD_PORT_2)
    "pr2" usw.
    Ist ein Drucker auf  LPD_PORT_1='0x3bc' und ein Drucker auf
    LPD_PORT_2='0x278' konfiguriert, da das Paket OPT_LCD mit der
    Option LCD_ADDRESS='0x0378' genutzt wird, ist der
    Remote-Druckerqueuename fr den Drucker an 0x3bc "pr1",
    da das der erste Drucker ist und der Remote-Druckerqueuename fr
    den Drucker an 0x278 "pr2", da das der zweite Drucker ist.

    Der Remote-Warteschlangenname in "rp=pr1" mu also bei nur einem an
    fli4l angeschlossenen Drucker immer

                :rp=pr1:\

    lauten.

    Wichtig: Nach Einfgen des Eintrages in der Datei /etc/printcap
    muss das Verzeichnis /var/spool/lpd/drucker mit dem mkdir-Kommando
    selbst eingerichtet werden.

    Mit dem Kommando "lpr -P drucker DATEINAME" kann man nun
    Dateien vom Linux-Rechner ber fli4l ausdrucken.



    Einrichtung eines Windows NT 4.0/2000-LPR-Clients (OPT_SAMBA='no'):
    -----------------------------------------------------------------------

    Unter Windows NT 4.0/2000 ist fr den Zugriff auf den LPD von fli4l
    die Installation der Druckdienste fr Unix notwendig, da beim Drucken
    ber den Standard-TCP/IP-Port von Windows NT ungeeignete Ports benutzt
    werden.

    Die Druckdienste fr Unix knnen ber

    Start/Einstellungen/Systemsteuerung/Software/Windows-Komponenten hinzufgen/
    Weitere Datei- und Druckdienste fr das Netzwerk/Details/
    Druckdienste fr UNIX

    hinzugefgt werden.

    Damit ist ein neuer Druckerport mit dem Namen "LPR Port" verfgbar.
    Nun richtet man mit dem Druckerassistenten unter Windows NT 4.0/2000 einen
    neuen Drucker mit dem Treiber des an fli4l hngenden Druckers ein.
    Dazu geht man auf

    Start/Einstellungen/Drucker

    und macht einen Doppelklick auf "Neuer Drucker". Hier besttigt man die
    Einleitung mit "Weiter", whlt "Lokaler Drucker" aus, deaktiviert
    "Automatische Druckererkennung und Installation von Plug & Play-Druckern"
    und besttigt mit "Weiter". Unter "Druckeranschlu auswhlen" aktiviert
    man "Einen neuen Anschlu erstellen" und whlt unter "Typ" den oben
    erstellten "LPR Port". Nachdem man diese Einstellungen mit dem Drcken
    von "Weiter" besttigt hat, trgt man in das Feld "Name oder Adresse des
    Servers fr LPD" die richtige IP-Adresse des fli4l-Rechners ein und schreibt
    in das Feld "Name des Druckers oder der Druckerwarteschlange auf dem Server"
    den Namen der richtigen Druckerqueue . Dabei ist beim ersten an fli4l
    angeschlossenen Drucker "pr1", beim zweiten an fli4l angeschlossenen Drucker
    "pr2" und beim dritten an fli4l angeschlossenen Drucker "pr3" einzutragen.
    Auf dem nchsten Konfigurationsbildschirm whlt man auf der linken Seite
    den Hersteller des an fli4l hngenden Druckers und auf der rechten Seite
    den entsprechenden Typ aus und besttigt abermals mit "Weiter".
    Im Feld "Druckername" kann man nun einen Namen fr den Drucker festlegen.
    Unter Druckerfreigabe whlt man "Diesen Drucker nicht freigeben", da der
    Drucker am fli4l-Rechner freigegeben ist. Nach dem Klick auf "Weiter"
    verneint man die Frage, ob eine Testseite gedruckt werden soll, da noch
    nicht alle Einstellungen vorgenommen worden sind und besttigt wieder mit
    "Weiter".
    Nun erscheint ein Fenster mit der Zusammenfassung der bisherigen
    Konfiguration. Wenn alles korrekt eingegeben wurde, drckt man "Fertig
    stellen".
    Nach dem Kopieren des Druckertreibers erscheint ein neues Icon fr diesen
    Drucker im Druckerordner.
    Das Icon fr den fli4l-Drucker klickt man mit der rechten Maustaste an und
    whlt aus dem Kontextmen "Eigenschaften". Auf der Lasche "Anschlsse"
    deaktiviert man "Bidirektionale Untersttzung aktivieren".
    Auf der Lasche "Erweitert" bettigt man die Schaltflche "Druckprozessor"
    und stellt unter "Druckprozessor" "WinPrint", unter "Standarddatentyp"
    "RAW" ein und verlt diese Dialogbox mit "OK" (bei Windows NT 4.0 ist
    hier noch ein Hckchen bei "Raw-Datentyp immer spoolen" zu setzen).
    Wieder auf der Lasche "Erweitert" aktiviert man "ber Spooler drucken,
    um Druckvorgnge schneller abzuschlieen" und "Drucken beginnen, nachdem
    letzte Seite gespoolt wurde".
    Bei "Erweiterte Druckfunktionen aktivieren" entfernt man den Haken, damit
    diese Funktionen nicht genutzt werden.
    Jetzt bernimmt man alle bisher gemachten Einstellungen mit der
    Schaltflche "bernehmen" und verlt das komplette Konfigurationsfenster
    ber "OK", da Windows NT 4.0/2000 die Einstellungen sonst nicht korrekt
    abspeichert.
