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   Fli4l MPLUS       30.12.2002, Ralf Brggemann
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   Inhalt
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   1.0 Vorbemerkung

   2.0 Installation

   3.0 Benutzung des Programms

   4.0 Anmerkung

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   1.0 Vorbemerkung
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   Achtung:

   Das OPT Modem von Oliver Dawid sollte ohne Probleme laufen,
   denn es bildet die Basis fr das OPT MPlus.

   Was kann das OPT mplus ?

   1. Mit dem OPT kann man mehrere Provider auswhlen.
      Zustzlich zum Provider, den man in der OPT modem
      gewhlt hat, lassen sich noch 3 weitere Provider vorwhlen.
      Ein vierter Provider kann zustzlich whrend des Routerbetriebs
      manuell eingegeben werden. Dieser manuell eingegebene
      Provider wird aber nicht gespeichert und ist nach nchsten
      Booten des Routers verschwunden.

   2. Das Modem kann laut und leise geschaltet werden.

   3. Das Modem kann whlen und auflegen.

   4. Das Modem kann gespeert und freigegeben werden.

   5. Das Modem kann bequem via putty vom Client aus bedient werden.

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   2.0 Installation
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   Folgende Komponenten werden zustzlich zum OPT mplus bentigt:

   1. OPT modem

   2. OPT inet

   3. putty

   Alle OPT's passen auf die Diskette.


   2.1 Installation OPT mplus
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   OPT_MPLUS='yes'      # Modem Plus verwenden yes oder no

   MPLUS_IP_DIAL='216.239.39.101'  # IP Adresse fr ping-befehl hier www.google.de

   Wem der Ping-Befehl bekannt ist, kann die Voreinstellung lassen
   und nachfolgenden Absatz berspringen.

   Das Modem kann nicht direkt ber einen AT-Befehl zum Whlen aufgefordert
   werden. Eine Verbindung ber das Modem wird nur dann hergestellt,
   wenn die IP-Adresse im lokalen Netz nicht vorhanden ist. Bei der
   voreingestellten IP-Adresse handelt es sich um die Suchmaschine www.google.de.
   Der Ping-Befehl testen nur die Erreichbarkeit eines Rechners im Netzwerk.
   Nochmals: Der Ping-Befehl fragt nur an, ob ein Rechner erreichbar ist,
   hierzu beginnt das Modem zu whlen und die IP-Adresse zu erreichen.
   hnlich wie ein Klingelmnnchen, das irgentwo anschellt und hrt ob
   sich jemand meldet. Es werden keinerlei Daten ins Internet
   geleitet und keine http-Seite aufgerufen. Es kann nahezu jede beliebige
   IP-Adresse vorgegeben werden, soweit sie in der base.txt freigegeben ist und
   nicht im lokalen Netz vorhanden ist.
   Die IP-Adresse der fli4l-Homepage eignet sich leider(!) nicht.

   Nun kann man den Providernamen, die Rufnummer, den Benutzernamen
   und das Passwort fr den jeweiligen Provider anwhlen. Da der
   erste Provider in der OPT modem festgelegt wird, erfolgt jetzt
   die Eingabe des zweiten Providers bis vierten Providers.

   z.B:

   MPLUS_PROVIDER_2='surfdirect'               # Name         2. Provider
   MPLUS_DIAL_2='019161'                       # Rufnummer    2. Provider
   MPLUS_USER_2='surfdirect@surfdirect2.de'    # Benutzername 2. Provider
   MPLUS_USER_2='1cent'                        # Benutzername 2. Provider

   ...

   WICHTIG !!! DIE VARIABLEN DRFEN NICHT LEER SEIN.

   Mchte man nur einen oder zwei zustzliche Provider nutzen. Kann
   man die brigen Providereinstellungen z.B mit einem Leerzeichen belegen.


   2.2 Installation OPT modem
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   Das OPT modem mu (!) installiert sein und
   es sollte problemfrei laufen.

   Um die Funktion des laut und leise stellens in OPT mplus nutzen
   zu knnen sollte folgender Eintrag in der modem.txt vorgenommen
   werden:

   MODEM_CHAT_COMMANDS='OK ATM0'  # additional chat commands like 'OK ATM0L0'

   Das Kommando sollte einmal mit dem OPT modem ausprobiert werden,
   wenn euer Modem diese Funktion untersttzt lauft sie auch mit
   OPT mplus.

   2.3 Installation OPT inet
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   Das OPT inet ist nur dan wichtig, wenn man auf den Clientrechner einen
   Kontakt zum Router herstellen will, z.B um das OPT mplus vom Client aus
   zu steuern.

   In der Konfigurationsdatei inet.txt sollte:

   OPT_TELNETD='yes' oder OPT_SSHD='yes'  gesetzt sein.

   Anmerkung:

   Die Telnet-Verbindung ist nicht so sicher wie die SSH-Verbindung,
   da diese verschlsselt bertragen wird. Generell wird in der fli4l
   Firewall der Port der telnet und ssh Verbindung zum Internet gespeert.
   Wenn man die Telnet-Verbindung also nur "intern" verwendet bietet sie
   gegenber der SSH-Verbindung den Vorteil, da sie nur das fli4l-Passwort
   abfragt und nicht noch zustzlich wie bei der SSH-Verbindung den
   LOGIN-Namen. Man spart sich somit eine Eingabe.


   2.4 Installation von putty
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   Damit putty auf dem fli4l-Router einen Ansprechpartner hat,
   mu das OPT inet installiert sein.

   Putty konfigurieren:
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   Eine Verknpfung mit putty.exe auf den Desktop legen.

   putty.exe starten und nicht verwirren lassen !

   Im rechten Fensterbereich tragt ihr unter
   Host Name (or IP adress) die IP eures Routers ein.
   Die IP-Adresse eures Routers findet ihr in der base.txt
   unter:

   IP_ETH_1_IPADDR=''         #IP address of your nth ethernet card

   Als Protocol whlt ihr telnet oder ssh je nach der
   Einstellung die ihr unter Schritt 2.3 gemacht wurde.

   Unter Saved Sessions gebt ihr dem ganzen einen Namen,
   z.B. fli4l-ssh.

   Jetzt kurz sichern mittels Save.

   Im linken Fenster kann man noch folgende
   Einstellungen vornehmen:

   Terminal -- Keyboard:   The Function keys and keypads:  linux

   Window   -- Appearance: Set the font used in the terminal window
                           Change
                           Terminal | Standart | 14

   Connection:             Terminal-type string: linux

   Im rechten Fenster kurz sichern mittels Save.

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   3.0 Bedienung des Programmes
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   Das Programm mplus kann direkt auf dem Router oder via putty
   aufgerufen werden.

   3.1 Aufruf auf direkt auf dem Router
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   Fr den Aufruf des Programms auf dem Router gibt man 'mp' ein.


   3.2 Aufruf auf dem Client via putty
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   Fr den Aufruf via putty installiert man putty nach dem Punkt 2.4.
   Man startet dann putty.exe und doppelklickt auf den Namen
   unter Saved Sessions. Im Beispiel nach 2.4 auf fli4l-ssh.
   Jetzt ffnet sich ein DOS-Fenster und man erhlt ein freundliches
   login as:

   hier gibt man den HOSTNAME an, den man in der base.txt unter

   HOSTNAME='fli4l' #name of fli4l router

   eingestellt hat. Hier im Beispiel also 'fli4l'.

   Jetzt wird der Username gesendet und nach einem Passwort gefragt:

   password:

   Man gibt nun das Passwort an, welches man in der base.txt
   vereinbart hat.

   PASSWORD='fantomas'   #password for telnetd, ftpd and sshd

   Hier im Beispiel also 'fantomas'.

   Kurze Anmerkung nochmal:

   Wenn Ihr die Verbindungsart telnet whlt, braucht ihr nur das Passwort
   einzugeben, eine Hostnameabfrage erfolgt nicht. Einfach mal ausprobieren.




   3.3 Programmbedienung
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   Mit der Eingabe 'mp' startet man das Hauptmen. Hier trifft man
   seine Auswahl. Folgendes Fenster erscheint:

   AUSWAHL_AKTION______________________________ SHELLBEFEHL

   - 1 -- Verbindung herstellen---------------- mpw
   - 2 -- Verbindung trennen------------------- mpa -- hp
   - 3 -- Provider auswaehlen------------------ mpp
   - 4 -- Modem stumm schalten----------------- mps
   - 5 -- Modem laut schalten------------------ mpl
   - 6 -- Modem speeren------------------------ mp+
   - 7 -- Modem freigeben---------------------- mp-
   - 8 -- Rckstellung auf OPT modem----------- mpu
   - 9 -- Programm verlassen-------------------

   Mit den Zahlen 1 bis 9 trifft man seine Auswahl.

   Man kann die einzelnen Module auch ber Shellbefehle
   aufrufen.

   Hierzu ein Beispiel:

   Mchte man einen Provider auswhlen so kann dies auf der shell
   auf zwei Arten tun:

   a) 'mp' eingeben und dann die Auswahl 3 vornehmen

   b) nur 'mpp' eingeben

   Es empfiehlt sich erst einmal die Funktion des Programmes ber
   das Programm-Men 'mp' kennen zu lernen.

   Ich hoffe die Bezeichnung der Aktionen ist selbsterklrend.
   Die Funktionen "Modem speeren und freigeben" sind unter 4.2 erklrt.

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   4.0 Anmerkung
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   4.1 Whlt man einen neuen Provider aus, so wird das Modem
       zuerst immer auf stumm geschaltet.

   4.2 Manchmal legt man das Modem auf und benutzt den Browser
       offline weiter, dabei kann es wiederholt zur Einwahl kommen.
       Die Funktion Modem speeren verhindert dies. Nicht vergessen
       das Modem wieder freigeben, wenn man wieder ins Internet mchte.

   4.3 Gerade weil man manchmal schnell auflegen mchte, habe ich
       zustzlich zum "langen" Befehl 'mpa' den kurzen Befehl 'hp'
       (hang up) hinzugefgt.

   4.4 Manchmal scheint der Befehl 'hp' fr recht ungeduldige Gemter nicht
       "sofort" zu reagieren, bei nochmaliger Eingabe sollte
       die Leitung aber aufgelegt sein.

   4.5 Bei der Einwahl via ping-Befehl habe ich in der Bildschirmausgbe
       einige Anmerkungen geschrieben, die ich noch mal kurz erlutern mchte:

       a) Mit dem Befehl [mpw] starten man das Whlen via ping.
          Es werden zwei ping-Abfragen gesendet und das Modem hebt
          in der Regel ab. Nach dem Abarbeiten des Ping-Befehles kehrt
          das Programm auf die fli4l 2.0.6.#-Shell zurck. Da ja bekanntlich
          immer das geschieht, was nicht geschehen soll, kann auch einmal
          die Shell nicht mehr auftauchen. In diesem Fall bitte 2 x [strg + c]
          drcken und die Shell ist wieder da. Dann noch das Modem mit [hp]
          auflegen.

       b) Zweiter Ausnahmefall tritt ein, wenn man einmal zu schnell [mpw]
          hintereinander eingegeben hat. Dann hngt Linux in einem Proze
          hinterher und meldet: Network is unreachable .In diesem Fall bitte
          Modem mittels [hp] auflegen und die Welt ist wieder in Ordnung.

       c) In ganz selten Fllen whlt das Modem trotz [mpw]-Eingabe nicht,
          obwohl es das doch tagelang immer getan hat ?! In diesem Fall nicht
          an irgentwelche Administratoren wenden, sondern das Modem selbst einmal
          aus und anschalten.


   Ich hoffe dieses OPT hilft allen den Puristen, die trotz mancher
   Unzulglichkeiten von fli4l "unter Modembetrieb" (ausdrcklich nur Modembetrieb!!!)
   fli4l treu geblieben sind.

   Gruss an alle OPT'ler

   R.Brggemann
